Kuriose Welt im Feld

 

01.03.2012
Mann wird auf Dach ausgesperrt

Die Feuerwehr ist in der Nacht zum Mittwoch gegen 22.30 Uhr zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Ulnerstraße geeilt. Ein Mann lief dort auf dem Dach des fünfgeschossigen Hauses herum. Da Polizei und Feuerwehr von einem Selbstmordversuch ausgehen mussten, näherten sich die Retter mit mehreren Spezialeinsatzkräften des Höhenrettungsdienstes. Der Mann setzte sich an verschiedenen Stellen an die Dachkante und harrte der Dinge, die unten passierten. Dort wurde unter anderem auch ein Sprungpolster aufgebaut. Ein Zeuge klärte dann die Beamten auf: Einem Mieter war am Tage der Strom abgeschaltet worden. Aus diesem Grund bot sich ein Freund des Betroffenen an, über das Dach eine Stromleitung in das Nachbarhaus zu verlegen. Dabei fühlte sich offenbar ein anderer Mieter belästigt, der die Dachluke schloss, während der hilfsbereite Freund noch auf dem Dach war. Er konnte frierend, aber sicher wieder in das Haus zurückgeholt werden.
(Quelle: "Volksstimme" vom 01.03.2012)


09.06.2010
Feuerwehr „rettet“ Waschmaschine Neustädter Feld
Wegen einer Havarie an einer Waschmaschine musste am Montag gegen 21.30 Uhr die Feuerwehr Olvenstedt ausrücken. In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses lief eine Waschmaschine über, die nicht in Betrieb war. Die Mieter der Wohnung waren nicht zu Hause. Die Feuerwehr ließ die Wohnungstür aufbrechen, stoppte den Wasserfluss an der Waschmaschine und ließ die Tür wieder verschließen. Die Mieter waren nicht erreichbar.
(Quelle: Volksstimme (rs) vom 09.06.2010)


12.08.2009

Schlange wartet auf ihr Mittagessen

Neustädter Feld (mf). Pünktlich zum Mittagessen fand sich am Montag an der Hinterfront einer Fleischerei in der Silberschlagstraße eine Schlange ein. Allerdings handelte es sich um eine echte, eine Kornnatter. Da diese weder an diese Stelle, noch überhaupt in den europäischen Raum gehört, fing der Tierrettungsdienst die kleine Schlange ein und brachte sie ins Tierheim. Giftig in diesem Fall war sie vermutlich nur, weil sie kein Fressen bekam. Für den Menschen selbst ist sie aber ungefährlich. (Quelle: Volksstimme vom 12.08.2009)



Die Kornnatter (Pantherophis guttatus) ist eine ungiftige Natter aus Nordamerika. Mit einer typischen Körperlänge von 120 bis 150 cm zählt sie zu den mittelgroßen Arten innerhalb der Gattung der Kletternattern. Sie ernährt sich als dämmerungs- und nachtaktiver Lauerjäger von kleinen Säugern, Amphibien, Reptilien und Vögeln. Aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes, welches sich über weite Teile der östlichen USA erstreckt, ist die Art in ihrer Erscheinung sehr variabel.
(Quelle: www.wikipedia.org)

Notruf: Aus dem Park kommt ein Stöhnen
Neustädter Feld (jw). Es war für den Zeugen nicht ganz klar auszumachen, und sicher sei ja sicher, sagte er sich ... Also rief er am Sonntag gegen 2.35 Uhr die Polizei und schilderte, dass er das Schreien und Stöhnen einer Frau aus der Grünanlage an der Rathmannstraße, Höhe Hermann-Bruse-Platz, vernommen habe. Selbst nachgucken wollte er nicht, das überließ er lieber der Polizei. Sie eilte vor Ort, konnte aber in der ganzen Anlage keine Frau in Not- oder Hilfslage entdecken. Drum fuhren die Beamten erleichtert zurück ins Revier. Im Protokoll notierten sie, die unbekannte Dame habe die laue Sommernacht vermutlich für einen lustvollen Ausflug in die Grünanlage genutzt. ( Anm. der Redaktion - Ich habe nicht angerufen. (hs) )
(Quelle: Volksstimme vom 07.07.2009)

Schrecksekunden am Geldautomaten
Die Sicherheitsvorkehrungen der Banken am Geldautomaten jagten einer 87-jährigen Frau am Donnerstag gegen 8 Uhr im Vorraum einer Filiale in der Cruciger Straße einen gehörigen Schreck ein. Die Frau wollte Geld abheben, gab ihre PIN ein und wählte auch schon den Geldbetrag aus. In diesem Moment wurde die Frau von einer Nachbarin angesprochen, und beide führten ein Gespräch. Als sich die Frau wieder ihrem Geld widmen wollte, war dies und die EC-Karte weg. Wie sich herausstellte, zog der Automat beides nach kurzer Zeit aus Sicherheitsgründen ein. Die Frau erhielt die Karte und das Geld wenig später von einer Bankmitarbeiterin wieder ausgehändigt. (Quelle: Volksstimme vom 04.07.2009)
Wie funktioniert eigentlich ein Geldautomat?

Tanze nie "Kalinka" auf 'nem Tisch, den du weißt nicht, ob er bricht
Kalinka, kalinka, kalinka maya, f sadu yagoda malinka, malinka maya... hörte man zwei Teenies aus einer Wohnung in der Rathmannstr. trällern, dann krachte es gewaltig. Der Kalinkatanz auf dem Tisch war gewollt, doch was draus wurde, nicht. Wohl ahnend, was da passieren könnte, griff einer der Partygäste zum Handy und filmte diesen Tanz.

Zum Ansehen der Filmbeiträge  ist es vorteilhaft diese vorher zu downloaden und dann von der Festplatte aus zu starten. ( Rechter Mausklick auf den Link, dann im Kontexmenü "Ziel speichern unter..." )

Der Film steht allen Interessierten im Handyfilmformat 3GPP-Inhalte und MPG-Format zur Verfügung.

Download 3GPP-Inhalt (spielt der aktuelle RealPlayer ab - 440 Kb)

Download MPG-Format (spielt der Windows MediaPlayer ab - 3,8 Mb)

Hund sperrte Frau auf Balkon aus
Eine 26-Jährige musste am Mittwoch gegen 21 Uhr in der Othrichstraße von der Feuerwehr vom Balkon ihrer Mutter befreit werden. Nachdem die junge Frau auf den Balkon gegangen war, sprang der Hund der Mutter gegen die Tür, diese fiel zu und verriegelte sich. Per Handy rief die Frau die Feuerwehr. Die Mutter war nicht in der Wohnung. (Quelle: Volksstimme vom 18.08.2006)

Polizei brachte Seniorin zurück
100-Jährige machte einen Ausflug zur Tankstelle
Die Polizei hatte gestern Nachmittag einen ungewöhnlich betagten Gast an Bord des Streifenwagens. Weil eine ältere Seniorin in einer Tankstelle am Magdeburger Ring auffiel und einen verwirrten Eindruck machte, riefen besorgte Magdeburger die Polizei. Die Beamten stellten bei einem Blick in den Ausweis der Frau fest, dass diese 100 Jahre alt ist. Die Beamten chauffierten die betagte Dame zurück ins Altenpflegeheim, wo sie bereits vermisst wurde. (Quelle: Volksstimme vom 16.05.2006)

Brand am Auto mit Schnee gelöscht
Reaktionsschnell war ein Zeuge am Mittwoch in der Ullnerstraße. Dort hatte gegen 22 Uhr aus bislang unbekannten Gründen die Faltabdeckung eines Seat Feuer gefangen. Der Passant fing gleich an zu löschen – mit Schnee. (Quelle: Volksstimme vom 16.03.2006)

Möbel auf der Straße - Dieb hilft beim Umzug mit
Eine 22-jährige Magdeburgerin stellte am Sonnabend, zwischen 13.30 und 13.55 Uhr, während ihres Umzuges Gegenstände auf den Gehweg in der Rollestraße und ging in die Wohnung zurück, um Zigaretten zu holen. In der Zwischenzeit beobachteten Zeugen einen Mann, der die beiden Säcke mit Schuhen, einen Karton mit Küchenutensilien und einen Kühlschrank in seinen roten Kleinwagen lud und damit verschwand. (Quelle: Volksstimme vom 05.04.2005)

Bohneneintopf-Räuber
Hungriges Duo stahl im Neustädter Feld Schmackhaftes von Balkonen
Kumpan des Suppendiebs spuckt bei der Polizei aus

Die Polizei hat den Suppendieb vom Neustädter Feld sowie seinen Kumpan gefasst (die Volksstimme berichtete Ende Dezember über eine ihre Untaten). Sie stiegen nachts über Balkonbrüstungen. Ob Eintopf oder Nudelauflauf – was sie an Essbarem fanden, nahmen sie mit und später zu sich.
Eine 72-Jährige aus dem Olvenstedter Graseweg lief am 29. Dezember erbost zum Polizeirevier und erstattete Anzeige. Sie hatte sich an jenem Tag „zwischen den Jahren“ auf eine herzhafte Bohnensuppe gefreut. Den Eintopf stellte sie am Vorabend auf ihren Balkon.
Zur Mittagzeit verschlug es der Köchin dann die Sprache: Die Suppe hatten auch Bösewichte gerochen. Sie waren in der Nacht auf den Balkon geklettert und bedienten sich am deftigen Eintopf.
Wie sich jetzt herausstellte, war das nicht der einzige Fall von Futterklau im Neustädter Feld. Sicher ist laut Polizei, dass der inzwischen gefasste Suppendieb auch zwischen dem 14. und 16. Januar nachts auf seinen Beutezügen durch das Viertel Balkone erklomm und Essbares einpackte.
So brachte er eine Familie an der Mechthildstraße um den Genuss der selbst gemachten Lasagne.
Als mutmaßlicher Haupttäter gilt nach Angaben der Polizei ein 20-jähriger Magdeburger. Ihm kamen die Beamten auf die Spur, weil sein Kumpan bei den Ordnungshütern „auspackte“. Der 21-Jährige Kompagnon saß dort eigentlich den Ermittlern gegenüber, weil er zu einer anderen Straftat aussagen sollte.
In dieser Sache geständig, spuckte er von sich aus auch Details über die gemeinsam gedrehten „Dinger“ mit dem Suppendieb aus.
Die Polizei durchsuchte Ende vergangener Woche die Wohnung des 20-jährigen Hauptverdächtigen. Die Beamten fanden dort unter anderem in einer Tasche 20 Brote. Die, so wissen sie inzwischen, stahl der Mann am frühen Morgen vom Supermarkt an der Thietmarstraße, als die frisch-duftende Backware angeliefert wurde.
Der 20-jährige Arbeitslose sagte laut Polizei aus, sich die Speisen und Lebensmittel „zum Eigenverbrauch“ beschafft zu haben. Er wird sich wegen Diebstahls verantworten müssen. Den Fall übernimmt die Staatsanwaltschaft.
Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 27.01.2005)

Kuriose Schau am Gartenzaun
Schnapsidee: Sammler stellt alte Radkappen aus

Wer am Grundstück von Familie Wegner am Akener Weg, Ecke Burgstaller Weg vorbeifährt, passiert eine Ausstellung der runden Art – eine Radkappen-Schau. Hausherr Reinhard Wegner (62) hat sie binnen reichlich zwei Jahren zusammengetragen und präsentiert sie an seinem Gartenzaun. Inzwischen kann er auf ein Sammelsurium verweisen, zu dem schätzungsweise zwischen 150 und 200 Radkappen aller erdenklichen Arten und Autotypen gehören. Die Zahl hat selbst der Sammler nicht im Kopf. Und nicht alle Kappen haben Platz am Zaun. So lagert ein Teil in der Garage. Die Kappe mit dem Mercedes-Stern hängt neben der Fiat-Kappe, das schlichte Baumarktmodell neben dem edlen Stück aus dem Spezialladen. Allerdings: Zu holen ist hier weder was für Langfinger auf der Suche nach kostenlosen Ersatzteilen noch für ehrliche Kauf- und Tauschwillige – die Radkappen sind allesamt ausrangierte Modelle, sprich kaputt und unbrauchbar. Was steckt hinter der Ausstellung am Gartenzaun? "Im Grunde nichts. Es war eine Schnapsidee", sagt Reinhard Wegner. Und die greifen inzwischen längst Nachbarn und Freunde auf. Die große braune Kappe zum Beispiel, die sich einst am Rad eines Busses drehte und heute an Wegners Garagentor hängt, bekam der Sammler, der seit 38 Jahren auf dem Grundstück am Akener Weg wohnt, zum Geburtstag geschenkt. Auch selbst hält er nach wie vor Ausschau. "An den Rändern von Landstraßen findet man manchmal alte Radkappen. Oder auf Parkplätzen an der Autobahn. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 21.02.2004)

Feuerwehreinsatz - Drei Kinder blieben im Schlammloch stecken
Die Feuerwehr rückte gestern Abend gegen 18 Uhr zu einem ungewöhnlichen Einsatz im Wohngebiet Neustädter Feld aus. Zwei Mädchen im Alter von etwa neun Jahren und ein siebenjähriger Junge waren in einem Schlammloch in der Othrichstraße am Rande des Spielplatzes "Harry Potter" stecken geblieben und konnten sich nicht mehr selbst befreien. Ein Passant bemerkte die Notlage der Kinder und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte zunächst die beiden älteren Mädchen aus ihrer misslichen Lage befreien. Sie waren bis zu den Knien im Schlamm eingesackt, weil sie den Jungen aus dem Loch ziehen wollten. Dieser war bereits bis zum Bauchnabel im Schlammloch eingesackt. Die Feuerwehrmänner konnten ihn mit einem Seil herausziehen. Der Rettungsdienst untersuchte die Kinder, die wie sich herausstellte, keinen Schaden genommen hatten. Sie wurden den Eltern übergeben. Wie ein Einsatzleiter der Feuerwehr gestern Abend sagte, hätte sich der Junge alleine nicht mehr aus der Lage befreien können. (Quelle: Volksstimme vom 04.02.2004)

Wenn plötzlich der Kopf im Müllcontainer steckt
Prinzessin Mette-Marit ist schwanger! Prinz Charles zieht mit Camilla zusammen? Hochglanz-Nachrichten aus der Welt der Schönen und Reichen, die nun im Papier-Container landen mussten. Einer 60-jährigen Dame wurde der Inhalt einer Mülltonne am Stadtblick am Sonntag kurz nach dem Mittag zum Verhängnis. Sie steckte wohl zu neugierig ihren Kopf in die Öffnung des Papier-Containers. Plötzlich schob sich die Klappe wieder zu, klemmte die Frau ein. Befreiung unmöglich. Polizei und Feuerwehr mussten anrücken, um den Kopf der Frau aus dem Container zu ziehen. Sie wurde schließlich mit einer Platzwunde ins Krankenhaus gefahren.
(Quelle: Volksstimme vom 30.09.2003)