Kurz und Knapp

 


21.02.2012

Der Stadtteil Kannenstieg präsentiert sich mit neuer Adresse im Net

Der Stadtteil Kannenstieg präsentiert sich ab sofort auf einer neuen, modern gestalteten Homepage. Unter www.kannenstieg.net können alle Interessierten jetzt regelmäßig Neuigkeiten aus und rund um den Kannenstieg abrufen.
Wer sich beispielsweise über das dortige Stadtteilmanagement, die GWA, den Bürgerverein Nord, das Alten- und Servicezentrum, das Bürgerhaus des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes oder die Stadtteilzeitung „Der Lindwurm“ informieren möchte, ist auf der neuen Homepage an der richtigen Adresse.
Die alte Seite
www.md-kannenstieg.de ist nicht mehr aktuell und wird auch nicht mehr weitergeführt.
 


17.02.2012

Nächtliche Babybörse bei „Bosco“

Die Elterninitiative „Maria Mazzarello“ lädt am 2. März gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendzentrum „Don Bosco“ und den Schwestern der Kirche „St. Mechthild“ zu ihrer nächsten nächtlichen Babybörse ein. Von 19 bis 23 Uhr werden an diesem Abend die Stände aufgebaut. „Eltern, die gut erhaltene und moderne Kinderbekleidung ihrer Sprösslinge bis Gr. 176 zum Verkauf bei uns anbieten möchten, können sich bei uns anmelden“, erklärt Angela Brix von der Elterninitiative. Auch anderes Babyzubehör wie Kinderwagen, Hochstühle oder Autokindersitze können angeboten werden. „Vor allem Spielzeug findet hier schnell einen neuen Besitzer“, weiß Angela Brix.
Freiwillige Helfer noch gesucht.
Ab sofort sind unter Tel. 2 58 02 00 oder 5 49 89 25 in der Zeit von 19 bis 20 Uhr sowie unter Tel. 6 08 39 26 von 10 bis 18 Uhr Bieternummern für die Babybörse erhältlich. Wer gern aktiv in der Elterninitiative mitwirken möchte, kann dies ebenfalls unter den angegebenen
Telefonnummern in Erfahrung bringen. „Auch stundenweise Helfer sind herzlich willkommen“, sagt Angela Brix.

Am Abend der Babybörse wird das Kinder- und Jugendzentrum im Milchweg 29 wieder mit Getränken und Würstchen für das leibliche Wohl der Besucher sorgen.
(Quelle: "Volksstimme" vom 17.02.2012)

 

15.02.2012

Othrichstraße feiert

Eine Faschingsfeier steigt am kommenden Montag im Mietertreff der Wobau und der Malteser in der Othrichstraße 30a/b. Beginn ist um 14 Uhr. Es gibt Kaffee, Kuchen und ein buntes Programm.
(Quelle: „Volksstimme“ vom 15.02.2012)


15.02.2012

„Selbstverzicht von Stadträten nützlich“

Echo der FDP-Fraktion zu Äußerungen der GWA Neustädter Feld

Zum Bericht über Äußerungen der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter Feld („Eingriff in GWA führt Basisdemokratie ad absurdum“, Volksstimme vom 9. Februar) erreichte die Redaktion folgendes „Echo“ von Helmut Hörold, stellv. FDP-Fraktionschef:
„Die Arbeit der GWA-Gruppen wird durch den Stadtrat und die Verwaltung im Sinne einer Bürgerbeteiligung sehr ernst genommen und besitzt ein hohes Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Der Stadtrat hat sich mit einer möglichen Interessenüberschneidung von GWA-Vorsitzenden/Sprechern, die gleichzeitig für eine politische Partei ein Mandat im Stadtrat haben, befasst.
Die Gemeinwesenarbeit stellt eine Möglichkeit für ein basisdemokratisches Engagement aller Bürger dar. Dort sollen Meinungen und Hinweise gebündelt und beraten werden. Natürlich kann jeder Stadtteilbewohner unbenommen seiner Zugehörigkeit zu anderen gesellschaftlichen Organisationen, also auch Stadträte, an diesen Foren teilnehmen. Die Stadträte sollten die Initiativen der GWA zielorientiert unterstützen und begleiten. Dafür muss ein Stadtrat aber nicht zwingend als Vorsitzender oder Sprecher gewählt sein. Als positives Beispiel und Signal kann der Rücktritt des Mitgliedes der Fraktion der Grünen (Wolfgang Wähnelt – d. Red.) als Vorsitzender der GWA Alte Neustadt hervorgehoben werden. Darunter wird sicher nicht die aktive Mitarbeit dieses Stadtrates in der dortigen GWA leiden. Richtig ist natürlich, dass Stadträte in erster Linie ihren Wählern verpflichtet sind. Deshalb werden sie, auch wenn sie nicht den Vorsitz haben, Willensbekundungen und Vorschläge aus den GWA-Gruppen in die geeigneten Gremien der Stadt tragen und im Sinne ihrer Wähler vertreten.
Ein Hinweis sei gestattet: Für eine aktive und vielschichtige Bürgerbeteiligung ist es sicher auch erforderlich, in einigen GWA-Gruppen die Tagungszeiten zu überdenken. Berufstätigen ist eine Teilnahme vor 17 Uhr selten möglich. Dies hat wahrscheinlich Einfluss auf die angemahnte geringe Beteiligung. Wichtigstes Anliegen aller politisch Agierenden sollte sein, dass über die GWA alle Stadtteilbewohner die Möglichkeit haben, ihr Wohngebiet aktiv mitzugestalten. Dazu wäre im Interesse der Allgemeinheit eine Selbstverpflichtung der Stadträte, auf Vorsitz oder Sprecherfunktion zu verzichten, ehrlich und nützlich.“ 
(Quelle: "Volksstimme" vom 15.02.2012)


15.02.2012

Straßenbahntrasse ins Neustädter Feld: Verkehrsbetriebe legen Planungen vor

2016 beginnt der drei Jahre andauernde Bau neuer Gleise vom Breiten Weg bis zum Bruseplatz

Der Ausbau des Magdeburger Straßenbahnnetzes hat ein nächstes Etappenziel erreicht. Für den Bauabschnitt Breiter Weg/Krökentor bis Bruseplatz im Neustädter Feld liegen die Planungsunterlagen vor.

Freunde des öffentlichen Personennahverkehrs können sich freuen: Der Ausbau der sogenannten Nord-Süd-Verbindung soll weiter vorangehen. Gestern wurden in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters die Planungsunterlagen für den Bauabschnitt 4 vorgelegt. Dahinter steht die Trasse, die vom Breiten Weg/Kreuzung Krökentor in westlicher Richtung bis ins Herz des Neustädter Felds (und später bis in den Kannenstieg/Abschnitte 5/6) gebaut werden soll.
Die entsprechende Drucksache wird jetzt in den Fraktionen und zuständigen Ausschüssen des Stadtrates beraten. Der Stadtrat beschließt voraussichtlich im April. Die Planungsunterlagen sind Teil des wohl größten Ausbaus des Magdeburger Straßenbahnnetzes mit einem Gesamtumfang von 134 Millionen Euro. Nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtrates vom Mai 1999 zur 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn läuft der Bau von Trasssen, der wie am Europaring bereits abgeschlossen ist (Abschnitte 1) oder in der Leipziger Chaussee/Bördepark (Abschnitt 3) stattfindet. Ab 2016 soll entsprechend dem gegenwärtigen Investitionsplan der MVB der 4. Bauabschnitt der 2. Nord-Süd-Trasse für die Straßenbahn gebaut werden.
Der Bauabschnitt umfasst den Neubau einer rund drei Kilometer langen, zweigleisigen Straßenbahnstrecke mit einer Wendeschleife in Höhe des  Hermann-Bruse-Platzes. Der geplante Ausbau des Bauabschnitts 4 beginnt mit dem Abzweig vom Breiten Weg in die Straße Am Krökentor. Die weitere Führung der Trasse erfolgt südlich der Walther-Rathenau-Straße/Albert-Vater-Straße bis zur westlichen Ab-/Auffahrt des Magdeburger Ringes. Nach Norden überquert sie dann die Bundesstraße 1 (Albert-Vater-Straße) und verläuft bis zur Kreuzung Mittagstraße/Kritzmannstraße. Die Wendeschleife erstreckt sich auf dem Parkplatz nördlich des Hermann-Bruse-Platzes. „Der Ausbau der Straßenbahntrasse ist ein weiterer Schritt, um für die Bürger eine bessere Erreichbarkeit der Stadtteile zu schaffen“, erklärte Baubeigeordneter Dieter Scheidemann. Der nächste Schritt sei die Antragstellung für das Planfeststellungsverfahren.
Dieser Planungsprozess solle „offen“ und „transparent“ gestaltet werden, kündigte Scheidemann an. Eine abschließende Stellungnahme der Landeshauptstadt erfolge auf der Grundlage der Planfeststellungsunterlagen. Erst in diesem Verfahren werde Baurecht hergestellt. Inwieweit sich unter die Freude über den Straßenbahnanschluss auch Protest mischen wird, ist unklar. Zumindest bei der Trassenverlängerung für die Wiener/Warschauer Straße (Abschnitt 2) gibt es bis heute heftige Widerstände von Anwohnern.

Die Trasse ins „Feld“ kostet insgesamt 43 Millionen Euro. Die Finanzierung übernehmen das Bundesverkehrsministerium (60 Prozent), das Land Sachsen-Anhalt (30 Prozent) und die MVB (10 Prozent).
Quelle: "Volksstimme" vom 15.02.2012)


09.02.2012

"Eingriff in GWA führt Basisdemokratie ad absurdum“

AG Gemeinwesen Neustädter Feld sieht keine Probleme durch Doppelfunktion von Stadträten als GWA-Sprecher

Gegen einen generellen Ausschluss von amtierenden Stadträten von Sprecherfunktionen in den MagdeburgerGemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) hat sich der Sprecherrat der GWA Neustädter Feld in Abstimmung mit den Mitgliedern ausgesprochen. Damit stellt sich nach der GWA Nordwest und anderen Stadtteil-Arbeitsgruppen auch das „Feld“ gegen ein vom Stadtrat mehrheitlich verabschiedetes Positionspapier (Volksstimme berichtete).
„Die Gemeinwesenarbeit ist in der Form, wie sie in Magdeburg umgesetzt wird, ein durchweg niedrigschwelliges, basisdemokratisches Instrument. Jedem Stadtteilbewohner, jedem Akteur, jeder Institution, jeder Firma und auch jedem (partei)politisch engagierten Menschen stehen die Teilnahme und das aktive Mitgestalten der GWA-Runden offen“, so die „Feldler“ in ihrer Begründung. 
Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Die AG Gemeinwesen bestimmt aus den jeweiligen quartiersbezogenen Voraussetzungen heraus ihren Sprecher oder ihre Sprecherin. Dass das Amt auch von mehreren Sprechern ausgeübt werde, kann zeigt die GWA Neustädter Feld. Ursprünglich aus der Notwendigkeit heraus entstanden, Interessenkonflikte im Sinne des Stadtteils zu überbrücken, hat sich diese Form als Arbeitserleichterung und ausgewogenere Außenvertretung bewährt.“ Stadträte seien unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit den Wählern verpflichtet. „Die Kenntnis von Prozessen, Bedürfnissen und bürgerschaftlichem Willen in ihren Wahlbezirken und die Funktion als Bindeglied zwischen Bürgern und Stadtparlament sollte eigentlich zwingend für positive kommunalpolitische Entwicklungen und Entscheidungen sein“, geben die Verfasser weiter zu bedenken: „Stadträte, die durch ihre GWA das Vertrauen ausgesprochen bekommen haben, als Sprecher Basisdemokratische Willenserklärungen zu kommunizieren und diese in unterschiedlichen Gremien zu vertreten, werden ihren Auftrag in diesem Sinn auch ernst nehmen. Sollte dies nicht der Fall sein, hat die GWA die Möglichkeit, darauf in ihrem Sinne zu reagieren.“ 
Die Position der Neustädterfeldler ist eindeutig: „Hier regulierend eingreifen zu wollen, führt die basisdemokratische Eigenverantwortlichkeit der GWA und ihrer Mitglieder ad absurdum.“ Zu bedenken sei auch, „dass einige Gemeinwesenarbeitsgruppen mit einer geringeren Beteiligung von verantwortungsbereiten Akteuren arbeiten müssen und damit, ganz pragmatisch gesehen, tragende Säulen der GWA, nämlich engagierte Stadträte, als Sprecher wegbrechen würden.“
Fazit der „Feldler“: „Die GWA Neustädter Feld spricht sich gegen eine derartige Reglementierung aus.“ (Quelle: Volksstimme" vom 09.02.2012)

07.02.2012

Mit Humor zur Hundert

Elli Perplies feiert an der Lerchenwuhne

Für den Gratulanten aus dem Rathaus hatte Elli Perplies an ihrem 100. Geburtstag einen schlichten Rat: „Halten Sie sich ran, dann schaffen Sie das auch!“, empfahl die agile Bewohnerin des Altenpflegeheims „Lerchenwuhne“ Magdeburgs Bürgermeister Rüdiger Koch mit einem verschmitzten Lächeln. Der 62 Jahre alte „Kulturminister“ der Stadt war einverstanden: „Wenn ich mit 100 Jahren so fit bin, wie Sie heute, werde ich gerne so alt.“
Elli Perplies wurde am 6. Februar 1912 in Magdeburg geboren. Der Lieblingsspruch der heiteren und herzlichen Magdeburgerin lautet: „Ich war schon bei Petrus, er hatte keinen Platz für mich und schickte mich wieder zurück.“ Und so nimmt sie im Pflegeheim, in dem sie seit 2008 lebt, an den Veranstaltungen ebenso teil wie an der Handarbeitsgruppe. Sie hört gern klassische Musik und hat immer einen Witz auf den Lippen, wie auch ihre Tochter Helga und Sohn Dieter zu berichten wissen. (Quelle: "Volksstimme" vom 07.02.2012)


07.02.2012

Frostige Stimmung rund um Freilufttreff

Pavillon für Jugend an der Othrichstraße erneut in der Kritik / Ärger über Müll und Zerstörungen

Der schon vor seinem Bau heftig umstrittene Jugendfreilufttreff Othrichstraße sorgt aufgrund von Müll und Zerstörungen erneut für Negativschlagzeilen. Stadtteilmanagerin Julia Bencsik ruft zur Geduld auf und kündigt neue Aktionen an, um die Situation zu entschärfen.

Anwohner Helton Köcher ist empört: „Warum wurde bei der Planung des Jugendfreilufttreffs eigentlich nicht an die Folgekosten für Reinigung und Reparaturen gedacht. Waren die Initiatoren der Meinung, dass die jugendlichen Besucher ihre Hinterlassenschaften selbst wegräumen?“ Die Leserkritik: „Zu überall herumliegenden zerschlagenen Schnaps- und Bierflaschen kommt im Frühling wieder ein unangenehmer Latrinengeruch hinzu. Die Dachrinne wurde samt Blitzableiter heruntergerissen. Wer ist eigentlich für diesen Dauerzustand verantwortlich?“ Die Volksstimme bat Stadtteilmanagerin Julia Bencsik um eine Stellungnahme. 
Das Stadtteilmanagement hatte den Bau des Freilufttreffs auf den Weg gebracht – auf Initiative von Jugendlichen aus dem Stadtteil und gemeinsam mit den jungen Neustädterfeldlern sowie dem Stadtplanungsamt. „Eine für alle zufriedenstellende Lösung gibt es bis dato noch nicht und wird es meines Erachtens auch nie geben“, sagte Julia Bencsik auf Anfrage der Volksstimme: „Klarstellen möchte ich hier jedoch ganz deutlich, dass für die Reinigung vor dem Jugendfreilufttreff und für die regelmäßige Leerung des Mülleimers durch die Stadt gesorgt ist. Weiter wurde seitens der Mitarbeiter des Stadtteilbüros, also auch durch mich persönlich, seit der Eröffnung des Freilufttreffs in regelmäßigen Abständen für die Reinigung und Müllentsorgung im Inneren des Treffs gesorgt. Dieses erfolgt auch jetzt noch.“ Eine Reinigung durch die jugendlichen Nutzer werde angestrebt, so die Stadtteilmanagerin  weiter. Sie räumt ein: „Dies ist uns bis dato nicht gelungen, doch einige neue Aktionen für dieses Jahr sind geplant und werden in regelmäßigen Abständen stattfinden. Dazu arbeitet das Stadtteilbüro mit vielen Akteuren zusammen, u.a. mit den Jugendfreizeiteinrichtungen ,Rolle 23‘ und ,Bauarbeiter‘, mit dem Streetworker des Jugendamts, dem Stadtplanungsamt und der AG Gemeinwesen.“ Sie hoffe, dass „der Stadtteil und seine Bewohner mit dieser unkonventionellen Art von Jugendeinrichtung, welche nicht durch anwesendes Personal, sondern durch die Jugendlichen selbst geführt wird, noch ein wenig Geduld haben“, sagte Bencsik: „Neues braucht Zeit, um zu funktionieren! Ich bin sehr zuversichtlich, und appelliere an alle Jugendlichen sich für den Freilufttreff stark zu machen, ihn für sich zu pflegen. Übrigens bin nicht nur ich der Meinung, dass die Verunreinigungen nicht nur durch Jugendliche aus dem Neustädter Feld verursacht werden, sondern auch von Jugendlichen aus angrenzenden Stadtteilen, bzw. von Jugendlichen auf der Durchreise.“ Für alle Anliegen zum Freilufttreff sei das Stadtteilbüro in der Rollestraße 29 feste Anlaufstelle.
„Ich werde das Thema auch am 21. Februar während der nächsten GWA-Versammlung auf die Tagesordnung setzen lassen und hoffe, dort gemeinsam mit Bürgern und Akteuren neue Handlungsansätze zu finden.“
(Quelle: "Volksstimme" vom 07.02.2012)

04.02.2012

Umbau geschafft – nächste Woche öffnet das Mehrgenerationenhaus wieder

Begegnungszentrum im Neustädter Feld an Bürgerverein übergeben

Nach mehrmonatiger Sperrung wegen Umbauarbeiten öffnet das Mehrgenerationenhaus im Neustädter Feld in der kommenden Woche wieder seine Türen. Nach der Bauabnahme am Donnerstagnachmittag steht dem Ferienprogramm für Schüler vom 7. bis 9. Januar im Begegnungszentrum an der Othrichstraße 30 nichts mehr im Wege, teilte der Bürgerverein Neustädter Feld als Träger der Einrichtung mit.
Bis alle Möbel wieder eingeräumt sind und alle Gäste sich hier wieder wohl fühlen können, wird es voraussichtlich noch einige Tage dauern. Doch für den 14. Februar ist der erste Seniorennachmittag im „neuen“ Mehrgenerationenhaus schon fest eingeplant, sagte Sylvia Grimm vom Bürgerverein. Eine offizielle Einweihungsfeier soll später auch noch folgen. 
Nachdem die Stadt bereits im Jahr 2010 rund 200 000 Euro in den Umbau des Hauses gesteckt hatte, flossen für den zweiten Bauabschnitt seit Herbst vergangenen Jahres weitere 300 000 Euro von Bund, Land und Kommune aus dem Städtebau-Förderprogramm „Soziale Stadt“ in die Hülle des sozialen 
Zentrums an der Othrichstraße. Das Gebäudes eines früheren Jugendklubs wurde rundum erneuert. Die Fassadensanierung soll noch folgen. (Quelle: "Volksstimme" vom 04.02.2012)

19.01.2012

KSV Galaxy erweitert Angebot im „Feld“

Seit drei Jahren im Stadtteil „etabliert“ / Training an der Othrichstraße

 
Der KSV Galaxy baute seine Breitensportangebote im Neustädter Feld aus. „Wir bieten neue Kurse ,Rücken fi t‘ für Berufstätige aller Altersklassen und Leistungsstufen sowie eine Gruppe für Teilnehmer ab 55 Jahre an“, sagt Trainer Jörg Schrader. „Die Übungsstunden werden gezielt zur Kräftigung und Mobilisation der Rumpfmuskulatur genutzt sowie zur Verbesserung der Koordination und Rückenwahrnehmung. Auch Entspannungsübungen stehen auf dem Programm.“
Der KSV Galaxy hat sich bereits vor acht Jahren dem Gesundheits- und Seniorensport in Magdeburg verschrieben. Seit drei Jahren ist der Verein im Neustädter Feld aktiv und hat sich hier mit seinen Angeboten etabliert. Wer den Verein kennen lernen möchte, kann einfach montags von 10.30 bis 12 Uhr oder donnerstags von 11 bis 12 Uhr in die Sporthalle an der Othrichstraße kommen.

Infos gibt es auch unter Telefon 50 38 89 06 oder 01 72/9 90 62 49 oder per E-Mail unter rueckenschuleschrader@gmx.de.

(Quelle: „Volksstimme vom 19.01.2012)

05.01.2012

Extra-Zahlung vom Bund sichert Betrieb des Mehrgenerationenhauses

Bürgerverein Neustädter Feld: Finanzierung für das Jahr 2012 steht

Der Weiterbetrieb des Mehrgenerationshauses im Neustädter Feld ist für die kommenden Monate gesichert. 
Der Bürgerverein als Träger des Hauses erhält doch noch weitere Zuschüsse vom Bund.

Am Silvestertag knallten bei den Mitgliedern des Bürgervereins Neustädter Feld wohl bereits am Nachmittag die Sektkorken. Wie Vorstandsmitglieder berichten, lag am 31. Dezember der Weiterförderungsbescheid für 2012 des Bundesfamilienministeriums im Briefkasten. „Damit ist die Finanzierung für 2012 gesichert“, teilte der Bürgerverein jetzt auf Volksstimme-Anfrage mit. „Laut Baubesprechung am 21. Dezember steht die Zielstellung, dass Ende Januar alle Baumaßnahmen im Haus fertig sind, so dass dann im Februar mit der Angebotsarbeit im Mehrgenerationenhaus wieder gestartet werden kann“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Angebote des sozialen Zentrums im Neustädter Feld, wie Besuchsdienste, Einkaufshilfe oder Arztbegleitungen, laufen zwischenzeitlich unvermindert weiter. Die Veranstaltungen für Senioren finden dank der bereitgestellten Räume im Altenpflegeheim Lerchenwuhne wie gewohnt statt. Derzeit werde gerade das Schülerprogramm für die Winterferien geplant und organisiert, informierte der Bürgerverein.
Die Zukunft des Mehrgenerationenhauses war wochenlang völlig offen, weil der Antrag für die zweite Förderperiode im Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser“ über drei Jahre 
(30 000 Euro pro Jahr) zunächst gescheitert war und das Ministerium im November stattdessen einem Magdeburger Mitbewerber, dem Bildungsnetzwerk mit der Villa Böckelmann in Ottersleben, den Zuschlag gab (Volksstimme berichtete). Daraufhin hatte der Bürgerverein im „Feld“ Alarm geschlagen: „Ohne die Bundesförderung sehen wir uns nicht in der Lage, das Haus mit Betriebs- und Nebenkosten ab Januar 2012 zu finanzieren.“
Seit der Eröffnung 2007 erhielt der Bürgerverein als Träger des Mehrgenerationenhauses jährlich 40 000 Euro aus dem Bundesprogramm. Eine Schließung hätte die Stadtverwaltung in Not gebracht. Immerhin steckte die klamme Kommune gerade rund eine halbe Million Euro aus dem Städtebauprogramm „Soziale Stadt“ mit Zuschüssen von Bund und Land in das frühere Jugendklubgebäude an der Othrichstraße, die Bauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Parallel läuft die Jobförderung für die zehn Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses im „Feld“ über das Kommunal-Kombi-Lohnprogramm – und das noch bis 30. Juni 2012.
Eine langfristige Finanzierung des Mehrgenerationenhauses Feld ist mit der Zwischenlösung über den Extra-Zuschuss des Bundes nicht gefunden. Stadtrat Bernd Heynemann (CDU) erklärte deshalb bereits: „Wir müssen uns im neuen Jahr zusammensetzen und überlegen, wie es weitergehen soll.“

(Quelle: „Volksstimme vom 05.01.2012)

21.12.2011

Im Gespräch: Rico Cassens

Der Sprecher der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) im Neustädter Feld hat sich in einem Rundbrief bei den im Stadtteilgremium engagierten Bewohnern, Vereinen und Einrichtungen „für die Unterstützung im ablaufenden Jahr“ bedankt. „Mit Ihrer Hilfe war es möglich, eine Reihe von Vorhaben umzusetzen. Es hat mir viel Freude gemacht, mich für so eine großartige Gemeinwesenarbeitsgruppe zu engagieren.“

(Quelle: „Volksstimme“, 21.12.2011)

17.12.2011

Mehrgenerationenhaus: Bund stellt doch noch Zuschüsse bis Juni 2012 in Aussicht

Finanzielle Überbrückung würde Schließung zum Ende des Jahres zunächst abwenden

Hoffnung für das Mehrgenerationenhaus: Nachdem der Bürgerverein Neustädter Feld wegen auslaufender Förderung vor der drohenden Schließung gewarnt hatte, stellte der Bund nun doch weiteres Geld in Aussicht.

Die Botschaft des Bürgervereins war unmissverständlich: „Ohne die Bundesförderung sehen wir uns derzeit nicht in der Lage, das Haus mit Betriebs- und Nebenkosten ab Januar 2012 zu finanzieren“, teilte der Verein Mitte November auf Volksstimme-Nachfrage mit.
In dieser Woche nun informierte der Verein, dass zumindest bis zum Sommer 2012 nun doch noch die Chance auf eine Weiterfinanzierung durch den Bund besteht. „Dem Verein wurde im Rahmen einer Ausnahmeregelung vom Bund angeboten, sich um eine kurzzeitige Weiterfinanzierung aus Restmitteln zu bewerben“, so der Verein. Der Antrag sei umgehend gestellt worden, der Bescheid werde noch vor Weihnachten erwartet. Für die langfristige Finanzierung könnte bei einer Zusage im kommenden halben Jahr nach einer Lösung gesucht werden.
Rückblick: Seit 2007 erhielt der Bürgerverein als Träger des sozialen Zentrums im Neustädter Feld jährlich 40 000 Euro aus dem Bundesprogramm „Mehrgenerationenhäuser“. Der erste Förderzeitraum endet planmäßig Ende dieses Jahres. Mit der Bewerbung um die Aufnahme in die zweite Förderphase über weitere drei Jahre scheiterte der Bürgerverein jedoch. Das Bundesfamilienministerium entschied sich für einen anderen Bewerber aus Magdeburg: für das Bildungsnetzwerk mit der Villa Böckelmann in Ottersleben.
Eine Schließung des Hauses im Neustädter Feld wäre auch aus Sicht der Stadtverwaltung undenkbar. Immerhin steckte die Kommune gerade rund eine halbe Million Euro aus dem Städtebauprogramm „Soziale Stadt“ mit Zuschüssen von Bund und Land in das frühere Jugendklubgebäude an der Othrichstraße, die Bauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss.
Parallel läuft die Jobförderung für die zehn Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses im „Feld“ über das Kommunal-Kombi-Lohnprogramm – und das noch bis 30. Juni 2012. Der Sozialbeigeordnete Hans-Werner Brüning (Die Linke) war deshalb auch bisher davon ausgegangen, dass bis zum Sommer der Weiterbetrieb gesichert sei. Anschließend, so der Plan des Beigeordneten, sollte eine bis dahin zu gründende Stadtteilgenossenschaft als soziales Unternehmen für den Weiterbetrieb bereitstehen.
Unterdessen sorgte das Mehrgenerationenhaus in dieser Woche auch für eine Diskussion in der AG Gemeinwesen (GWA) Neustädter Feld. Nach einem Bericht über die Probleme in der Volksstimme hatte der im Magdeburger Norden gewählte Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Mewes (Die Linke) beantragt, das Thema auf die Tagesordnung der GWA zu setzen. Zählbares gab die Debatte im Stadtteilbüro jedoch nicht. Stadtrat Bernd Heynemann fasste lediglich zusammen: Die Chancen für das Mehrgenerationenhaus stünden 50:50, doch angesichts der schlechten Finanzlage der Stadt und notwendiger Kürzungen sei aus der Stadtkasse kaum Hilfe zu erwarten: „Wenn der Bescheid da ist, müssen wir uns im neuen Jahr zusammensetzen und überlegen, wie es weitergehen soll.“

(Quelle: „Volksstimme“, 17.12.2011)


16.12.2011

Schule „Kritzmannstraße“ gewinnt Schacholympiade

Kinder aus Schulen und Kitas am Brett

 
Die Grundschule „Kritzmannstraße“ hat ihren Titel der besten Schachschule des Nordens bei der „Kleinen Schacholympiade“ im Magdeburger Norden verteidigt und erneut den Kaiser-Cup gewonnen. Das teilte Hans-Jürgen Barucker von der SG Schwarz-Weiß Magdeburg mit. Ausgerichtet vom Kinder-Schachverein Schwarz-Weiß hatten mehr als 170 Kinder der Grundschulen „Kritzmannstraße“ und „Am Kannenstieg“, der Kindertagesstätten „Bussi-Bär“ und „Klusweg“ sowie vom Verein seit Mai um die begehrten Finalplätze gekämpft.
Nach fünf Finalrunden konnte Turnierleiter Hans-Jürgen Barucker viel Lob verteilen. Die Auszeichnung der Besten übernahm Schulleiterin Anke Geuder. Im Teamwettbewerb der 19 Schulklassen und Kita-Gruppen siegte die Klasse 4b der Grundschule „Am Kannenstieg“. In der Kategorie „Olympiasieger“ (Einzelwertung) fiel die Entscheidung erst nach Stichkampf. Den größten der drei Siegerpokale erhielt schließlich die strahlende Gewinnerin Trine Bierfreund (Schwarz-Weiß). Auf den Plätzen folgten Simon Hoffmann und Titelverteidiger 
Antonio Braun (beide Schule „Am Kannenstieg“).
Die „Kleine Schacholympiade“ brachte zugleich die Entscheidung im Kampf um den Titel „Schachmeister 2011/2012“. Antonio Braun (Grundschule „Am Kannenstieg“) wurde bester Einzelspieler in Magdeburgs Norden und erhielt die Krone. Die weiteren Adelskronen erkämpften sich: Pascal Grothe und Gina Döhler (Schachkönig/in, Schule „Kritzmannstraße“), Vera Maria Lehmann (Schachkönigin, Schule „Am Kannenstieg“), Lucienne Pahl (Schachprinzessin, Kita „Klusweg“) sowie Jannek Heiß (Schachprinz, Kita „Bussi-Bär“).
Das Turnier veranstaltete nun bereits zum 4. Mal der Förderverein der Schule „Kritzmannstraße“. Als Schiedsrichter fungierten die Fünftklässler Max Kleemann, Nick Schulze und Beatrice Bierwald. Für die Verpflegung, Anfeuerung und manchmal auch Trost sorgten engagierte Magdeburger aus dem Norden der Stadt, darunter zahlreiche Eltern, Großeltern und Geschwister.

(Quelle: „Volksstimme“, 16.12.2011)

15.12.2011
Siedler gegen neue Namen für Gartenwege

Bewohner von Birkenweiler protestieren in der AG Gemeinwesenarbeit gegen Umbenennung

Die Bewohner von Birkenweiler sind gegen eine Umbenennung ihrer Straßen, wie vom Vermessungsamt vorgeschlagen.
Am Dienstagabend schlugen die Wellen in der AG Gemeinwesen Neustädter Feld hoch.

 
1. Gartenweg bis Birkenweiler 9. Gartenweg, dann die jeweilige Hausnummer – so lauten seit Jahrzehnten die Adressen in der Siedlung: „Warum sollen sich jetzt plötzlich mehr als 100 Haushalte nach einem richten und plötzlich nicht mehr gehen, was über 80 Jahre lang ging?“, fragte eine empörte Christina Grunert, Vorsitzende des Siedlervereins Birkenweiler. 

Anlass für die Aufregung: Das Vermessungsamt der Stadt hatte auf der Sitzung der AG Gemeinwesen im Stadtteilbüro Neustädter Feld vorgeschlagen, für die Gartenwege jeweils eigene Namen zu vergeben. Hintergrund sind Probleme des Familienzentrums des Trägers „Die Brücke“, das vor Jahren im früheren Kindergarten am Rande der Siedlung Richtung Milchweg eingerichtet wurde. Weil der Zugang heute jedoch auf Seiten der Siedlung Birkenweiler liegt, wurde dem Zentrum die Adresse Birkenweiler 6 zugewiesen. Genau das sorgt nach Auskunft von Jörg Hesse vom Stadtvermessungsamt für Schwierigkeiten. Bei einer Kontrolle der Feuerwehr sei die „uneindeutige Anschrift“ kritisiert worden. „Birkenweiler 6“ könne mit „Birkenweiler 6. Gartenweg“ verwechselt werden. Im Notfall könnte wertvolle Zeit verstreichen, wenn die Retter nicht auf Anhieb das Objekt finden. Auch Besucher würden verwirrt. Die Straßennamen in der Siedlung sollten in dem Zuge auf den Prüfstand gestellt werden. Die Anwohner könnten auch neue Namen vorschlagen.
Das sorgt für helle Aufregung unter den Siedlern. „Die Frage ist, warum das Familienzentrum so eine verquere Anschrift bekommen hat. Das Gelände müsste die Anschrift Milchweg haben“, schimpfte ein Anwohner des 5. Gartenweges. Er machte einen Alternativvorschlag. „Wenn schon Birkenweiler, dann Birkenweiler 2. Gartenweg. Dort sind die Häuser bis zur Nummer 8 ausgewiesen, das Zentrum kann Nummer 9 bekommen.“ Einen anderen Vorschlag brachte Hannelore Märtens, Birkenweilerchronistin und ebenfalls Gegnerin einer Änderung der historischen Straßenbezeichnungen, ein: Das Zentrum könnte die Anschrift Birkenweiler mit einer unverwechselbaren Hausnummer bekommen, und alles wäre klar. „Die Idee des Vermessungsamtes, die Gartenwege umzubenennen, findet bei den Anwohnern keine Zustimmung, damit können wir die Sache abhaken. Es sind Vorschläge für das Familienzentrum gemacht worden, die sollten jetzt geprüft und dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt werden.“ Amtsvertreter Hesse: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

(Quelle: "Volksstimme", 15.12.2011)

08.12.2011

Fußball-Weihnachtsturnier im Neustädter Feld

GWA vergibt Pokal an bestes Jugendteam

Anstoß für das diesjährige Weihnachtsfußballturnier im Neustädter Feld. Am kommenden Sonnabend um 14 Uhr wird der Wettstreit in der Sporthalle an der Othrichstraße angepfiffen. „Das Turnier ist schon eine kleine Tradition im Stadtteil geworden und soll Jugendliche beim sportlichen Miteinander verbinden und für Sportsgeist und Fairness werben“, sagte gestern Rico Cassens, Sprecher der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) im „Feld“. Die Gruppe, in der Bewohner, Vereine und Einrichtungen des Stadtteils sich für das Neustädter Feld engagieren, organisiert die Veranstaltung erneut. Der Jugendklub „Rolle 23“ des Internationalen Bundes, das Stadtteilmanagement der SPI GmbH und das Jugendamt unterstützen diese Aktion. Rico Cassens: „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, einige wenige Startplätze sind noch zu vergeben. Sollten sich noch Jugendliche zu einer Mannschaft mit sechs Spielern zusammenfinden, so können noch bis Sonnabend Anmeldungen erfolgen, auch direkt in der Sporthalle ab 13.30 Uhr.“ Die Startgebühr beträgt fünf Euro.

(Quelle: "Volksstimme", 08.12.2011)


07.12.2011

GWA tagt im Stadtteilbüro

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter Feld tagt zum letzten Mal in diesem Jahr am kommenden Dienstag, 13. Dezember. Ab 18 Uhr geht es im Stadtteilbüro, Rollestraße 29, um Bürgeranliegen und Veranstaltungen.

(Quelle: „Volksstimme“, 07.12.2011)

18.11.2011

Frisch saniertem Zentrum droht Schließung

Mehrgenerationenhaus Neustädter Feld: Stadt saniert Gebäude, Bund lehnt weitere Förderung ab

Dem Mehrgenerationenhaus im Neustädter Feld droht die Schließung zum Januar. Die bisherige Bundesförderung wird nicht verlängert. Das teilte der Bürgerverein als Träger des Hauses gestern mit. Dabei lässt die Stadt das soziale Zentrum gerade komplett sanieren.


Was der 20-köpfige Bürgerverein Neustädter Feld in der vergangenen Woche noch befürchtete, ist nun Gewissheit: Die Bewerbung um weitere Zuschüsse der Bundesregierung für das 2007 eröffnete Mehrgenerationenhaus an der Othrichstraße (bisher 40 000 Euro pro Jahr) ist gescheitert. Unter insgesamt drei Bewerbern aus Magdeburg für die zweite Programmphase setzte sich das Bildungsnetzwerk Magdeburg gGmbH in Ottersleben mit der Villa Böckelmann durch. Es gehört zu 450 bundesweit ab Januar 2012 geförderten Projekten und erhält über drei Jahre jeweils 40 000 Euro, informierte das Familienministerium in Berlin. Das „Familienhaus Magdeburg“ mit seinem sozialen Zentrum am Nordpark hat hingegen ebenso wie das Neustädter Feld das Nachsehen.
Der Vorstand des Bürgervereins im „Feld“ hat sich nach der Schocknachricht noch am Mittwochabend in einer Krisensitzung beraten. Gegenüber der 
Volksstimme erklärten sich die Vorstandsmitglieder gestern kurz in einer schriftlichen Mitteilung. „Da die Förderung für das Mehrgenerationenhaus
Neustädter Feld zum Dezember 2011 ausläuft, ist der Vorstand nun dabei, eine außerordentliche Mitgliederversammlung für Anfang Dezember vorzubereiten. Der Sozialdezernent, Hans-Werner Brüning, wurde heute vom Vorstand über diesen Umstand informiert.“

 Finanzierung ab Januar offen

In der vergangenen Woche hatte der Vereinsvorstand auf Volksstimme-Anfrage, wie bereits am Sonnabend berichtet, unmissverständlich geäußert: „Ohne die Bundesförderung sehen wir uns derzeit nicht in der Lage, das Haus mit Betriebs- und Nebenkosten ab Januar 2012 zu finanzieren.“ Mit den Silvesterböllern müsste sich der Bürgerverein nach fünf Jahren als Träger des Hauses verabschieden. Er sieht die Zeit für eine Rettung davonlaufen.
Magdeburgs Sozialbeigeordneter Hans-Werner Brüning (Die Linke) hatte in der Volksstimme betont, die Stadt habe sich mit der Investition von 200 000 Euro im Vorjahr und weiteren 300 000 in diesem klar zum Mehrgenerationenhaus im Neustädter Feld bekannt und stehe notfalls dafür ein. Er sah keinen Grund zur Panik. Die Jobförderung für die Mitarbeiter über das Kommunal-Kombilohn-Programm laufe definitiv noch bis August 2012.

 Streitparteien als Genossen?

„Wir müssen eine nachhaltige Struktur schaffen. Deshalb habe ich die Orientierung gegeben, unabhängig vom Ausgang der Bewerbung um die weitere Förderung des Bundes eine Stadtteilgenossenschaft als soziales Unternehmen für wohnortnahe Dienstleistungen zu gründen“, sagte Brüning. „Wir sind derzeit in der Findungsphase und bringen unter der Devise ,Hilfe zur Selbsthilfe‘ verschiedene Partner an einen Tisch“, erklärte der Beigeordnete. Dazu gehört das AWO-Tochterunternehmen SPI, das im „Feld“ das Stadtteilmanagement im Auftrag der Stadt innehat und im gesamten Magdeburger Norden soziale Projekte initiieren und begleiten soll (Modellregion Nord). Allerdings hatten Konflikte zwischen SPI und dem Bürgerverein 2010 monatelang für Schlagzeilen gesorgt, bis hin zum Auszug des SPI-Stadtteilbüros aus dem Mehrgenerationenhaus.

 
Kassieren oder blamieren

Kommentar: Robert Richter

Dem Mehrgenerationenhaus (MGH) Neustädter Feld droht nach der Sanierung für eine halbe Million Euro die Schließung, noch bevor die Farbe getrocknet ist. Der Sozialbeigeordnete Brüning zeigt sich gelassen, der Bürgerverein als Träger schlägt Alarm: Ohne Zuschüsse vom Bund drohe ihm finanziell das Ende.
In den vergangenen Jahren haben es die Beteiligten nicht geschafft, das Haus auf eigene Beine zu stellen. Im Gegenteil: Das von der Stadt genau dafür mit eingesetzte Stadtteilmanagement der AWO-Tochter SPI GmbH und der Bürgerverein verstritten sich heillos und trennten sich nach gescheiterter Ehe auch räumlich. Die Folge: Am Bruseplatz eröffnete – mit Segen von OB Trümper und öffentlichem Geld – ein Stadtteilbüro mit konkurrierenden sozialen Angeboten der SPI. Das gemeinsame Projekt Mehrgenerationenhaus geriet ins Abseits.
Gefordert ist die Stadt. Ein 500 000-Euro-Flop mit frisch saniertem, aber geschlossenem Haus – diese Blamage kann sie sich nicht erlauben. Der Beigeordnete muss einen Plan B vorlegen. Brüning will eine Stadtteilgenossenschaft initiieren, ausgerechnet unter Federführung von SPI. Er wird ein Weihnachtswunder brauchen.


12.11.2011

Mehrgenerationenhaus Neustädter Feld ist vor und hinter den Kulissen Großbaustelle / Sanierung auf Hochtouren
Finanzierung ab 2012 offen / Beigeordneter will Stadtteilgenossenschaft

Magdeburgs Sozialbeigeordneter Hans-Werner Brüning (Die Linke) will im Neustädter Feld die Gründung einer Stadtteilgenossenschaft forcieren. Damit will er den Betrieb des Mehrgenerationenhauses, das gerade für 300 000 Euro saniert wird, langfristig sichern.

Das 2007 eröffnete Mehrgenerationenhaus an der Othrichstraße in Trägerschaft des Bürgervereins Neustädter Feld ist als Begegnungszentrum und Plattform für die Nachbarschaftshilfe nicht mehr wegzudenken. Das Gebäude, ein ehemaliger Jugendklub, präsentiert sich indes zurzeit als Großbaustelle. Und das in mehrfacher Hinsicht. „Bis Ende des Jahres bleibt das Mehrgenerationenhaus wegen der Rekonstruktion für Besucher geschlossen“, sagt Angelika Falke vom Bürgerverein. „Unsere turnusmäßigen Kurse, Weiterbildungsveranstaltungen sowie der traditionelle Seniorennachmittag werden jedoch extern im  gewohnten Rhythmus in anderen Räumlichkeiten weitergeführt.“

Mix an Förderprogrammen machte das Zentrum möglich
 
Nachdem die Stadt bereits im Vorjahr rund 200 000 Euro in den Umbau des Hauses gesteckt hatte, fließen derzeit weitere 300 000 Euro von Bund, Land und Kommune aus dem Städtebau-Förderprogramm „Soziale Stadt“ in die Hülle des sozialen Zentrums. Doch es gibt hinter den Kulissen eine weitere Großbaustelle.
Der Betrieb der Einrichtung in den nächsten Jahren ist finanziell noch nicht abgesichert. So jedenfalls sieht es der Bürgerverein Neustädter Feld. Seit 2007 bezuschusste der Bund über sein Modellprogramm für Mehrgenerationenhäuser das Neustädter Feld jährlich mit 40 000 Euro. Parallel wurden im Bürgerverein zehn befristete Arbeitsplätze über das Kommunal-Kombilohn-Programm geschaffen. Der Stadtrat beschloss außerdem, dass die Stadt das Gebäude mietfrei dem Bürgerverein Neustädter Feld überlässt. Ende dieses Jahres läuft jedoch das Modellprogramm des Bundesfamilienministeriums aus. „Für die zweite Phase des Bundesprogramms haben wir uns beworben, der Bescheid wird aber erst Ende November erwartet“, teilte der Bürgerverein auf Volksstimme-Anfrage mit. Im Falle eines Zuschlags aus Berlin kämen für weitere drei Jahre jeweils 30 000 Euro vom Bund. „Ohne die Bundesförderung sehen wir uns hingegen derzeit nicht in der Lage, das Haus mit Betriebs- und Nebenkosten ab Januar 2012 zu finanzieren“, warnt bereits der Bürgerverein.
Magdeburgs Sozialbeigeordneter Hans-Werner Brüning sieht derzeit keinen Grund zur Panik: Die Stadt habe sich mit der aktuellen 300 000-Euro-Investition klar zum Mehrgenerationen-haus im Neustädter Feld bekannt und stehe notfalls dafür ein.
 
Stadtteilgenossenschaft soll das Ruder übernehmen
 
Die Jobförderung für die Mitarbeiter über Kommunal-Kombi laufe zudem noch bis August 2012, betont Brüning. „Das Problem dieser zeitlich befristeten Förderprogramme ist ja, dass mit dem Auslaufen zuweilen alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen-fällt. Wir müssen eine nachhaltige Struktur schaffen. Deshalb habe ich die Orientierung gegeben, unabhängig vom Ausgang der Bewerbung um die weitere Förderung des Bundes eine Stadtteilgenossenschaft als soziales Unternehmen für wohnortnahe Dienstleistungen zu gründen“, sagt Brüning. „Wir sind derzeit in der Findungsphase und bringen unter der Devise ,Hilfe zur Selbsthilfe‘ verschiedene Partner an einen Tisch“, erklärt der Beigeordnete. „Auch an erfolgreichen Stadtteilgenossenschaften, wie in Halle, können wir uns mit den Akteuren im Neustädter Feld orientieren. Wir brauchen nachhaltige Strukturen, damit mit Ende einer Förderung nicht alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.“
 
(Quelle: „Volksstimme“, 12.11.2011)

02.11.2011

Stadtteilbüro sammelt Gaben

Die Mitarbeiter des Stadtteilbüros im Neustädter Feld nehmen noch bis zum 11. November stellvertretend Spenden für den Christlichen Gabentisch der Frauenunion entgegen, um diese dann pünktlich an die fleißigen Helferinnern weiterzugeben. Gespendet werden kann weiterhin alles, was gut erhalten ist, um bedürftigen Familien eine Freude zu machen, sagte Stadtteilmanagerin Julia Bencsik: „Wir bedanken uns für die bereits abgegebenen Spenden und hoffen auf weitere Unterstützung.“
Stadtteilbüro „Alte Apotheke“, Neustädter Feld, Rollestraße 2, Telefon 50 95 98 45.
(Quelle: "Volksstimme", 02.11.2011)


20.10.2011

„Bauarbeiter“ mit der Lizenz zum Sprayen
Jugendliche gestalten an der Silberschlagstraße die Lärmschutzwand am Jugendklub mit Graffiti

Illegale Schmierereien an der Lärmschutzwand störten die Gäste des Jugendklubs „Bauarbeiter“ vor ihrem Treff punkt schon lange. Jetzt nutzten einige von ihnen die Herbstferien, um dagegen etwas zu unternehmen.

Die Geräusche der Stadtautobahn hält sie zwar vom Klubgelände und dem angrenzenden Wohngebiet fern, doch eine ausgesprochene Schönheit ist die grüne Lärmschutzwand an der Silberschlagstraße freilich nicht. Dazu kommen unzählige illegale Schmierereien und Graffi ti. Der Blick der Besucher fiel bisher am Eingang zum „Weißen Haus“, wie der Treff-punkt auch genannt wird, sofort auf den Schandfleck.
Doch jetzt nutzten Stammgäste des Hauses die Herbstferien, um dagegen etwas zu machen. „Die Gestaltung der Lärmschutzwand mit einem legalen Graffiti gemeinsam mit einem Künstler war der gelungene Abschluss einen Graffiti-Workshops für unsere Jugendlichen aus dem Neustädter Feld“, sagt Frank Bentenschneider, der Leiter des Klubs. „In den vergangenen Wochen haben wir uns immer freitags mit Erik, einem Graffitikünstler, zum Workshop getroffen. In dieser Woche nun haben mit ihm gemeinsam den Bauarbeiter-Schriftzug und die Magdeburger Domtürme an die Wand gesprüht“, erzählt Alexander Vorreyer. Der 16-Jährige war beim Graffiti-Projekt im Jugendklub aktiv mit dabei. Genauso wie Tom Porrmann (15), Kevin Temp (16), Lukas Brenntrop (16), Sebastian Krunig (15) und Christoph Dietrich (13). Sie alle sprühten mit. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freut sich Klubleiter Frank Bentenschneider.
So hat der Jugendtreff ein neues „Aushängeschild“ bekommen, und auch die Anwohner müssen nicht mehr auf eine verunstaltete Lärmschutzwand schauen. Ermöglicht wurde die Aktion vom sogenannten Legalen Graffiti-Projekt des Jugendamtes. Dieses bringt seit Jahren mit Erfolg interessierte Jugendliche mit Künstlern sowie privaten und öffentlichen Eigentümern von Gebäuden in Magdeburg zusammen. Auf der Homepage des Projektes sind aktuell bereits mehr als 20 Objekte zu sehen, die auf diese Weise gestaltet wurden.

(Quelle: „Volksstimme“, 20.10.2011)

www.graffiti-magdeburg.de


11.10.2011

„Bauarbeiter“ retten Gruselparty im „Feld“
Halloweenumzug startet am 28. Oktober

Gerettet ist der Halloween-Umzug im Neustädter Feld. Weil der Bürgerverein wegen des Umbaus seines Mehrgenerationenhauses das beliebte schaurige Stadtteil-Spektakel in diesem Jahr nicht auf die Beine stellen konnte, sprang der Jugendklub „Bauarbeiter“ kurzerhand ein. Am Freitag, 28. Oktober, soll der Umzug nun mit Unterstützung der Gemeinwesenarbeitsgruppe Neustädter Feld und der Stadtteilmanagerin Julia Bencsik gestartet werden.
Treffpunkt ist um 18 Uhr auf dem Hermann-Bruse-Platz , vor dem Kinder- und Jugendtreff „Rolle 23“. Hier ist eine kleine Auftaktveranstaltung geplant. Anschließend geht es mit Lampions und viel Geheul quer durch den Stadtteil zum Klub der „Bauarbeiter“ an der Silberschlagstraße. (Quelle: "Volksstimme", 11.10.2011)


05.10.2011

Lesewettstreit Comeniusschule kürt Lesekönige

In einem Wettbewerb in der Stadtteilbibliothek Nord im Flora-Park haben jetzt einige Leser der 5. Klasse der Comeniusschule (Kritzmannstraße) ihre ausgewählten Bücher präsentiert. Dabei konnten sich Lena Barkodat und Niclas Apmann über die Siegerurkunden freuen. „Die 5. Klasse der Comeniusschule möchte den Mitarbeiterinnen der Bibliothek im Flora-Park für die gelungene Gestaltung des Lesewettbewerbs danken“, so Lehrerin Claudia Schütze: „In der Stadtteilbibliothek fanden die Mädchen und Jungen für ihren Auftritt spannende und witzige Bücher entsprechend ihrem Leseniveau und entwickelten Lesefleiß. Auf die eigenen Fortschritte beim Lesen war jeder richtig stolz“, berichtet Claudia Schütze weiter. (Quelle: "Volksstimme", 05.10.2011)



01.10.2011

Finale der Schülerliga Magdeburg-Nord
Schachpokal geht an Schule Kritzmannstraße

„Seit Jahren ist in Magdeburgs Norden der Zuspruch in Sachen Schach ungebrochen“, freut sich Hans-Jürgen Barucker von der Sportgemeinschaft Schwarz-Weiß Magdeburg: „Im laufenden Schuljahr beteiligen sich an den Arbeitsgemeinschaften ,Schach‘ mehr als 250 Kinder der Grundschulen ,Kritzmannstraße‘ und ,Am Kannenstieg‘ sowie der Kindertagesstätten ,Bussi Bär‘ und ,Klusweg‘“, so der Schachtrainer, der die Arbeitsgemeinschaften leitet. Die neue Schachsaison wurde traditionell mit der Entscheidung in der Schülerliga Magdeburg-Nord eröffnet. Diesen Mannschaftswettbewerb haben die Schulfördervereine mit Unterstützung der SG Schwarz-Weiß ins Leben gerufen.
Seit Juni dieses Jahres kämpften 25 Teams mit je vier Spielern um den Einzug in das Oberhaus, das heißt in die Top 8. Die besten vier Mannschaften erreichten die „Gewinnerrunde“, in der der „Liga-Cup“ (Wanderpokal) sowie die Medaillen vergeben wurden.
Vor einigen Tagen fiel nun nach vier Spielserien in 17 Spielen die Entscheidung. Die Goldmedaille und damit auch den Liga-Cup 2011 gewann die Klasse 4a der Grundschule „Kritzmannstraße“ in der Besetzung Sabrina Gentzsch, Sophie Jantschik, Gina Döhlert, Jasmin Blume und Ersatzspieler Pascal Grothe. Platz 2 errang die Klasse 3a vom Kannenstieg mit Antonio Braun, Ben Goedecke, Vera Maria Lehmann und Niklas Schulz. Bronze sicherte sich die Klasse 3b aus der Kritzmannstraße mit Lucas-Pascal Arndt, Lukas Schrader, Nelly Wendt und Roman Pawlow.
Im Auftrag der Schulfördervereine überreichte Cornelia Schade, Leiterin der Grundschule „Am Kannenstieg“, den Siegerpokal und die Medaillen. Als bester Einzelspieler ausgezeichnet wurde Antonio (Klasse 3a/Grundschule „Am Kannenstieg“) mit 17 Siegen in 17 Partien. Die nächsten Höhepunkte für die Schachkinder aus dem Magdeburger Norden sind die Schuleinzelmeisterschaften im Oktober, ein Turnier im Tandem-Schach im November und die Kleine Schacholympiade im Dezember.
(Quelle: "Volksstimme", 01.10.2011)

29.09.2011

Technischer Defekt legte seit Freitag reihenweise Fernsehschirme in Birkenweiler lahm
Nach fünf Tagen TV-Blackout sind Siedler wieder auf Empfang 

„In die Röhre“ schauten seit dem vergangenen Freitag Bewohner der Gartenwege in der Siedlung Birkenweiler. Die TV-Versorgung war bei ihnen komplett ausgefallen, die Fernsehschirme blieben schwarz. Bis gestern Nachmittag. Warum, weshalb, wieso? Die Volksstimme hakte nach.

Wer sich nur ein bisschen für Fußball interessiert und weiß, dass Rolf Zode (60) aus Birkenweiler glühender Verehrer des Hamburger SV ist, der kann sich leicht vorstellen, wie lang das Gesicht des Mannes aus Birkenweiler am vergangenen Freitagabend war. Sein krisengeschüttelter HSV konnte zwar in der Bundesliga endlich den ersten Saisonsieg feiern, Rolf Zode war dennoch restlos bedient. „Auf das Spiel hatte ich mich so richtig gefreut und wollte vor dem Fernseher mitfiebern“, sagt HSV-Fan und Pay-TVAbonnent Rolf Zode. Daraus wurde nichts. „Erst ruckelten Bild und Ton, dann fiel ab Freitagmittag das komplette TV-Programm aus, analog und digital“, sagt Zode. Auch bei den Nachbarn blieben die „Flimmerkisten“ schwarz. „Die halbe Siedlung war betroffen. Hier wohnen viele ältere Leute, die wussten nicht, was sie machen sollen und sind zu mir gekommen. Sie wissen schon, dass ich mich kümmere.“ Er kümmerte sich auch, rief beim TV-Versorger Kabel Deutschland an. Am Sonnabend stand auch ein Monteur vor dem Hause Zode in Birkenweiler. „Ein sehr netter Mann, da kann man nichts sagen, der hat sich dann alles angeschaut und mir gesagt, es liege ein Leitungsschaden vor.
Als sich am Montag aber immer noch nichts getan hatte, habe ich mich noch einmal ans Telefon gehängt. Doch auch nach fast acht Stunden Rumtelefonieren war ich nicht wirklich schlauer – und auf dem Bildschirm regte sich noch immer nichts. Da bekommt man langsam, aber sicher schlechte Laune“, sagt Rolf Zode.
Auf Volksstimme-Nachfrage brachte Kabel Deutschland gestern Licht ins Dunkel: „Die Störung wurde am Montagmorgen von unserem Dienstleister eingegrenzt. Es wurde ein defektes Bauteil in der optischen Übertragungstechnik festgestellt“, so Unternehmenssprecher Klaus Rosenkranz. Das nötige Ersatzbauteil sollte gestern Mittag eingebaut werden. Der Sprecher ging davon aus, „dass unsere Kunden spätestens ab 16 Uhr wieder einen ungestörten Fernsehempfang genießen können“. Betroffen waren nach Angaben des Unternehmens 16 Haushalte, bei denen der analoge und digitale Fernseh- und Hörfunkempfang ausfiel. Die Gartenwege 1 bis 3 waren nicht betroffen. „Wir bitte unsere Kunden, die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Grundsätzlich setzt Kabel Deutschland alles daran, bei Störungen so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen“, sagte Klaus Rosenkranz von Kabel Deutschland. „Die Ursachen von Störungen sind vielfältig, daher kann die Behebung im Einzelfall auch länger als einen Arbeitstag dauern. Dies trifft auch zu, wenn Dritte in die Verursachung und/oder Behebung der Störung involviert sind.“ Das sei in Birkenweiler der Fall gewesen. Der betroffene
Anlagenteil befinde sich im Eigentum der Deutschen Telekom, sei von Kabel Deutschland angemietet. „Der Entstörprozess ist über entsprechende Vereinbarungen mit der Deutschen Telekom abgesichert“, erklärte der Sprecher. „Die Kiste flimmert wieder!“, vermeldete gestern um 15 Uhr dann Rolf Zode in Birkenweiler. Er hofft, das nächste Spiel seines HSV wieder ungestört live und in Farbe vor dem Fernseher mitverfolgen zu können. 
(Quelle: "Volksstimme", 29.09.2011)

27.09.2011

Kinder- und Jugendhaus im Neustädter Feld ließ die Ritter aufmarschieren
Kleine „Bauarbeiter“ auf großer Zeitreise ins Mittelalter

Das Kinder-und Jugendhaus (KJH) „Bauarbeiter“ feierte am vergangenen Sonnabend erstmals ein Mittelalterfest. Dazu waren alle interessierten Familien, Kinder und Jugendlichen aus dem Umfeld eingeladen. KJHLeiter Frank Bentenschneider war mit der Veranstaltung sehr zufrieden.
Schon seit Monaten ging es bei den „Bauarbeitern“ mittelalterlich zu. Angefangen hatte alles mit einer Wissensrallye im letzten Jahr zum Thema Mittelalter. Als das Erzieherteam rund um Birgit Mebis und Frank Bentenschneider merkte, dass dies bei den Kindern und Jugendlichen gut ankam, hatten sie die Idee, für Kindertagesstätten und Schulen in der Nähe Projekttage anzubieten. Birgit Mebis sagt: „Die Kinder waren ganz verrückt danach. Außerdem ist das Mittelalter auch in der Schule ein Stoffgebiet, so dass sich solche Projekte auch dort lohnen. Das Mittelalterfest kann man als eine Art Testlauf für die Projekte sehen.“ Voller Enthusiasmus waren die Erzieher und Kinder beim Planen und Basteln von Kostümen, Schwertern, Helmen oder Schilden dabei. Ja, sogar eine selbst genähte „Stadtmauer“, die dem Hof vor dem Jugendclub eine gemütlich-mittelalterliche Atmosphäre verlieh, durfte nicht fehlen.
Auch auf dem Festgelände selbst wurde am Sonnabend noch gebastelt, was das Zeug hielt. Schwerter wurden aus Holz geschnitzt und bemalt, es wurde gefilzt, Kerzen selbst gebastelt, mit Leder und Perlen gearbeitet. In Ritter- oder Prinzessinnenkostümen verbrachten die Kinder einen außergewöhnlichen Tag im Mittelalter, wie zum Beispiel der siebenjährige JJ Jordan Enekwizu: „Das war ein sehr schöner Tag heute, ich habe ein Schwert und ein Schild gebastelt. So etwas machen wir ja nicht jeden Tag. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.“
Die elfjährige Jasmin Cassens, die selbst nicht zu den Stammgästen im „Bauarbeiter“ gehört, kam zu Besuch: „Das ist ein tolles Fest. Wie ein Tag im Mittelalter. Man kann hier so viele verschiedene spannende Sachen machen, einfach super.“ Ab 15 Uhr gab es Pute am Spieß und am Abend war der Feuerkünstler Robert Friedrich zu Gast und begeisterte die Besucher mit einer faszinierenden Vorstellung. Der „Bauarbeiter“-Chef Frank Bentenschneider war glücklich: „Die Besucher blieben fast alle bis zum Schluss und die Kinder haben sich prächtig amüsiert.“
(Quelle: "Volksstimme", 27.09.2011)

23.09.2011

 

Mitmachen und gewinnen ab 13 Uhr im Flora-Park-Garten

Morgen starten die besten „Flieger“ beim großen Drachenfest zum Himmel auf

 

Morgen ist es so weit. Die Volksstimme- Lokalredaktion gibt gegen 13 Uhr den Startschuss für das 20. Drachenfest im Flora-Park-Garten. Die Liebhaber von Himmelfliegern küren dann auch ihren Drachenkönig. Das bunte Programm des Familienfestes beginnt um 13 Uhr. Die Volksstimme-Jury wird sich alle angemeldeten Flieger anschauen und sie bewerten. Dabei wird natürlich auch das Alter der Teilnehmer bedacht und zum Flieger ins Verhältnis gesetzt. So haben auch die Jüngsten eine Chance, neben den Profis zu bestehen, die vielleicht schon mehrfach in den Vorjahren an dem Wettbewerb teilnahmen.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs können sich ab 13 Uhr anmelden. Parallel dazu bietet das AWO-Spielmobil Spaß und Unterhaltung mit Kleinspielgeräten, einem Kriechtunnel, Tretmobilen und einer Hüpfburg. Zu diesem Zeitpunkt startet auch der Drachen-Workshop, es beginnt das Ballonmodellieren und Kinderschminken. Für Überraschungen wird außerdem Clown Petrino sorgen.

Während die Drachen in der Luft ihre Kreise ziehen, dreht am Boden die Kindereisenbahn ihre Runden. Der Segelfliegerclub Magdeburg stellt sich zwischen 13 und 17 Uhr dem Publikum vor. Zwischen 13.30 und 14 Uhr gibt es Spiel- und Quizrunden und von 14 bis 15 Uhr das Programm „Kinder spielen für Kinder“. Zwischen 15 und 16 Uhr ist ein Kinder-Mitmachprogramm geplant. Zwischen 16 und 17 Uhr wird die Lokalredaktion der Volksstimme den „20. Magdeburger Drachenkönig“ küren und viele weitere Preise vergeben. (Quelle: "Volksstimme", 23.09.2011)

 

    

Emsiges Tummeln gab es bisher in jedem Jahr auf der Festwiese. 

Und Clown Petrino ist auch mit dabei.

20.09.2011

 

Ritterfest im Kinder- und Jugendhaus

„Bauarbeiter“-Kinder entführen ins Mittelalter

 

Das Kaiser-Otto-Fest hat gerade erst Tausende Magdeburger ins Mittelalter entführt, da wartet bereits die nächste Reise in die Zeit der Ritter und Prinzessinnen auf kleine und große Besucher – wenn auch in etwas kleineren Dimensionen. Die regelmäßigen Besucher des Kinder- und Jugendhauses (KJH) „Bauarbeiter“ laden am kommenden Sonnabend zu ihrem ersten Mittelalterfest ein.

Seit Wochen arbeiten die Kinder und Jugendlichen des KJH „Bauarbeiter“ in Vorbereitung auf ihr eigenes kleines Ritterfest. Farbenfrohe Banner, wärmende Wämste und eine mehrere Meter große Stadtmauer aus Stoff haben sie bereits in mühevoller Arbeit genäht. Auch die Schilde und Schwerter für den Ritternachwuchs haben sie schon ausgesägt. Vor der selbst errichteten Stadtmauer wird dann am Sonnabend ein kleiner Markt entstehen, auf dem sich Besucher an verschiedenen kreativen Techniken ausprobieren können. Dabei wird es einen Stand zur Holzbearbeitung von Schwertern und Schilden geben, einen mit Leder- und Perlenarbeiten, sowie eine weitere Station, an der Kerzen und Seifen gegossen werden können. Außerdem dürfen sich die Besucher nach altem Brauch im Schreiben mit Entenfedern üben und das mühevolle Herstellen von frischer Butter erleben. „Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. So wird sich bei uns ein lecker bestückter Spieß drehen. Alle Anwohner sind eingeladen, bei unserem Mittelalterfest dabei zu sein“, sagt KJH-Leiter Frank Bentenschneider. Das erste mittelalterliche Ritterfest im Neustädter Feld beginnt am kommenden Sonnabend, 24. September, um 14 Uhr auf dem Gelände des KJH „Bauarbeiter“, Silberschlagstraße 23. (Quelle: "Volksstimme", 20.09.2011)

 

 

 

 

 

Das Maskottchen 

des KJH „Bauarbeiter“ 

hat sich schon eine Ritterrüstung

angezogen. 

Am Sonnabend ist dort Mittelalterfest.

 

16.09.2011

 

Liebe Gäste und Freunde

des Nachbarschaftszentrum/Mehrgenerationenhaus!

 

Vom 19. September bis in den Monat Dezember finden bei uns im Haus umfassende Rekonstruktionsmaßnahmen statt, so dass es in diesem Zeitraum für den Besucherverkehr geschlossen bleibt.

Unsere turnusmäßig stattfindenden Kurse, Weiterbildungsveranstaltungen sowie der traditionelle Seniorennachmittag werden jedoch extern im gewohnten Rhythmus weitergeführt. (Bitte informieren Sie sich über die Veranstaltungsorte bei uns im Haus)

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

13.09.2011

 

9. Stadtteilfest auf dem Hermann-Bruse-Platz in Neustädter Feld erfolgreich

Musik und Tanz bis tief in die Nacht

 

Zum diesjährigen Stadtteilfest in Neustädter Feld am vergangenen Sonnabend hätte das Wetter nicht besser sein können. Die Sonnenstrahlen und das bunte Programm lockten zahlreiche Besucher auf den Hermann-Bruse-Platz. Stadtteilmanagerin Julia Bencsik und Monique Bartsch (Foto unten) vom „Internationalen Bund Rolle 23“ waren als Organisatorinnen mit dem Fest sehr zufrieden.

Es war bereits das 9. Stadtteilfest des Viertels, und wie immer auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Ab 14 Uhr tummelten sich Besucher jeden Alters auf dem Hermann-Bruse-Platz. Julia Bencsik: „Wir haben uns auch in diesem Jahr wieder mächtig ins Zeug gelegt und ein Programm auf die Beine gestellt, das für Alt und Jung keine Wünsche offen lassen sollte.“ Neben verschiedenen Angeboten für Sport, Spiel und Verpflegung gab es eine Menge zu entdecken. Beispielsweise spielte dieses Jahr zum ersten Mal die Magdeburger Rockband „6 atü“, außerdem waren Bauchtänzer engagiert worden und eine Feuershow. Zu den neuen Attraktionen gehörte u. a. eine Kletterstation und eine Experimentierstrecke. Einige Vereine und Einrichtungen waren erstmalig am Fest beteiligt, u. a. das „Zentrum für soziales Lernen“ oder der Verein „Offene Türen“. Damit alles funktioniert,

hatte das Organisationsteam bereits Anfang des Jahres mit den Fest-Vorbereitungen begonnen. In der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit (GWA) im Neustädter Feld nahmen die Vorbereitungen demnach schon vor Monaten ihren Anfang, anschließend wurde eine Organisationsgruppe gegründet. Monique Bartsch: „Die Arbeit hat sich gelohnt. Ohne den Einsatz vom Quartiersmanagement und ohne das Engagement der vielen Helfer und Sponsoren hätten wir das nicht geschafft. Bei allen Beteiligten möchten wir uns herzlich bedanken.“

Für den Stadtteil Neustädter Feld ist das Fest schon zur Tradition geworden. Die beiden Organisatorinnen wissen, wie wichtig es für das Viertel und seine Bewohner ist, diese Tradition nicht abreißen zu lassen. Julia Bencsik: „Es ist jedes Jahr ein besonderer Höhepunkt im Stadtteil. Es geht darum, dass wir für und mit

unserem Stadtteil feiern. Die Anwohner sollen einen schönen Tag miteinander verbringen, ins Gespräch kommen, Spaß haben und neue Kontakte knüpfen.“ Das Abendprogramm stellte einen gelungenen Abschluss dar. Noch bis in die späten Abendstunden feierte ein breites Publikum zur Live-Rock Musik von „6 atü“. „Die Band war toll und die Stimmung hätte wohl kaum besser sein können“, so Julia Bencsic. 

 

 

(Quelle: "Volksstimme", 13.09.2011)

 

 

09.09.2011

Magdeburger Ring: Einspurig Richtung Süden

 

Neue Behinderungen auf dem Magdeburger Ring: Vom 13. bis 22. September wird in Höhe Hundisburger Brücke in Fahrtrichtung Süd die Fahrbahn sowohl auf der Last- als auch der Überholspur saniert. Der Verkehr wird deshalb einspurig in Richtung Süden über die Verteilerfahrbahn (Auf- beziehungsweise Ausfahrtsspur) an der Baustelle vorbeigeleitet. (Quelle: „Volksstimme“, 09.09.2011)

 

08.09.2011

 

Neuer Yogakurs im Familienzentrum

 

Im Familienzentrum Magdeburg, Birkenweiler 6, startet Ende September ein Yogakurs für Einsteiger. Die Teilnehmer treffen sich dienstags von 12.30 bis 13.30 Uhr. Weitere Infos und Anmeldungen unter Telefon 7 22 54 00. (Quelle: „Volksstimme“, 08.09.2011)

 

06.09.2011

 

Am Sonnabend, den 10.09.2011:

Neustädter Feld feiert auf dem Bruseplatz

 

Das Neustädter Feld feiert am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr sein Stadtteilfest auf dem Hermann-Bruse-Platz. Das Fest beginnt 14 Uhr und endet 22 Uhr. „Für Kinder gibt es jede Menge Sport, Spiel und Spaß. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm bis 22 Uhr bietet aber sicher für jeden Besucher etwas“, so Stadtteilmanagerin Julia Bencsik. „Wir freuen uns auf einen DJ, eine Band, Gesangsdarbietung in ,Machteburjer Mundoart‘, Bauchtanz und eine Feuershow. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls abwechslungsreich gesorgt.“ Es wird außerdem ein kleiner Flohmarkt auf dem Bruseplatz öffnen, zu

dem sich Kurzentschlossene, die Gebrauchtes veräußern wollen, noch bis Sonnabend anmelden können. Entweder vorab im Stadtteilbüro, Rollestraße 29, Telefon 50 95 98 45, oder am Sonnabend vor Ort. Für Kinder, die Spielsachen oder Bücher weitergeben wollen, wird keine Standgebühr erhoben. Erwachsene zahlen zwei Euro. Ein eigener Tisch oder eine Decke sind selbst mitzubringen.

Auch in diesem Jahr wurde eine Überraschung für alle Einschüler aus dem Stadtteil vorbereitet, die beim Stadtteilfest übergeben wird. (Quelle: "Volksstimme", 06.09.2011)

 

31.08.2011

 

Kühles Bad auf der Flucht

 

Einer Polizeistreife fiel am Montag im Lorenzweg ein Mopedfahrer auf. Als sie den 28-jährigen Magdeburger kontrollieren wollten, ergriff dieser zu Fuß die Flucht. Dabei rannte der Mann einfach drauflos, sprang über Zäune und Hecken und lief durch Sträucher. Dann konnten die ihn verfolgenden Beamten den Mann aber doch noch problemlos festnehmen. Der Grund: Auf seiner Flucht war er in einen Swimmingpool gefallen. Bei der dann vorgenommenen Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Moped in Osterweddingen gestohlen worden war und dass der unfreiwillige Pool-Schwimmer keinen Führerschein hatte. (Quelle: "Volksstimme", 31.08.2011)

 

30.08.2011

 

OB erhält in dieser Woche die Bescheide

Fördermittel für zwei Schulen

 

Gute Aussichten für zwei Schulen im Norden. Oberbürgermeister Lutz Trümper erhält in dieser Woche sowohl für die Grundschule „Am Kannenstieg“ als auch für die Comeniusschule einen Zuwendungsbescheid von Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dargerloh. Die Grundschule in der Pablo-Picasso-Straße und die Förderschule in der Kritzmannstraße werden mit den bewilligten Fördermitteln jeweils bis 2013 umfassend saniert. (Quelle: "Volksstimme", 30.08.2011)

 

 

23.08.2011

 

Anmeldungen möglich

Babyartikelbörse im Bosco-Zentrum

 

Für die nächste Babyartikelbörse im Jugendzentrum „Don Bosco“ am Milchweg 29 läuft die Anmeldefrist. Das teilte Angela Brix von der Elterninitiative „Maria Mazzarello“ mit. Am Freitag, 9. September, sollen von 19 bis 23 Uhr wieder gebrauchte, gut erhaltene Sachen für Babys und Kleinkinder den Besitzer wechseln. Ab sofort sind unter Telefon 2 58 02 00 (Kleemann) und 5 49 89 25 (Brix) täglich in der Zeit von 19 bis 20 Uhr und unter 6 08 39 26 von 10 bis 18 Uhr Bieternummern für die Börse erhältlich. Wer moderne und noch intakte Baby- und Kinderkleidung der Größen 50 bis 164 zum Verkauf anbieten möchte, kann dies bei „Don Bosco“ tun. 

Auch Kinderwagen, Babybetten, Wiegen, Hochstühle, Autokindersitze und vor allem Spielzeug können angeboten werden. 

Die Veranstaltung der Elterninitiative wird unterstützt von dem Jugendklub unter dem Dach der kath. Kirche St. Mechthild, besonders von den Schwestern Lydia und Rita. Am Abend der Börse werden Jugendliche für Würstchen und Getränke für die Besucher sorgen. Wer weitere Informationen benötigt oder gern aktiv in der ehrenamtlichen Elterninitiative werden möchte, kann sich unter genannten Telefonnummern melden.

(Quelle: "Volksstimme", 23.08.2011)

 

22.08.2011

 

Nach Einbruch die Flucht verpennt

 

Da staunte ein Mieter in der Mechthildstraße nicht schlecht, als er in der Nacht zum Freitag in den Fahrradkeller des Hauses ging und dort einen Jugendlichen entdeckte – der schlief. Als sich der Mann den 15-Jährigen etwas genauer ansah, stellte er fest, dass dieser Gegenstände bei sich hatte, die ihm, dem Mieter, gehören. Sie stammten aus seinem Keller. Der Jugendliche hatte demnach zwei Keller aufgebrochen, mehrere Sachen daraus gestohlen, in den Fahrradkeller gebracht und sich dann nach „getaner Arbeit“ erst einmal zu einem Nickerchen niedergelegt – und dabei seine Flucht verpennt. Der Mieter hat den Dieb aufgeweckt, die Polizei gerufen, und die hat den 15-Jährigen – der mittlerweile hellwach war – dann dessen Mutter übergeben.

(Quelle: "Volksstimme", 22.08.2011)

19.08.2011

Städtebauförderung für den Magdeburger Norden

Förderung im „Feld“ endet, Geld für Neustadt ungewiss

 

Auf dem Hermann-Bruse-Platz klettert ein Junge über die Sitze vor dem Einkaufszentrum. Der Platz wurde mit Geld aus dem Programm „Soziale Stadt“ in den zurückliegenden Jahren schrittweise neu gestaltet. 

Die Förderung für das „Feld“ soll nun auslaufen.

 

Die Sanierung des Mehrgenerationenhauses im Neustädter Feld, der Bau eines Stadtteiltreffpunktes am Neustädter See und der Umbau eines Gebäudes für die Kindertagesstätte „Bummi“ im Kannenstieg. Das sind drei Großprojekte, die die Stadt im Norden Magdeburgs in den nächsten Jahren mit Geld aus der Städtebauförderung von Bund und Land realisieren will. Das geht aus einer Übersicht hervor, die der Baubeigeordnete Dieter Scheidemann dem Stadtrat auf seiner nächsten Sitzung am 25. August vorlegen wird. Die Stadträte hatten von der Verwaltung eine neue Prioritätenliste verlangt. Hintergrund ist die bundesweite Kürzung von Städtebaumitteln (Volksstimme berichtete mehrfach). Schon lange beschlossene Sache ist ein Ende der Förderung im Neustädter Feld, das seit zehn Jahren von Zuschüssen aus Programmen wie „Stadtumbau Ost“ oder „Soziale Stadt“ profitieren konnte. Mit dem zweiten Bauabschnitt im Mehrgenerationenhaus an der Othrichstraße läuft gerade das letzte große Förderprojekt im „Feld“ an. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf rund 618 000 Euro. Für das Fördergebiet Kannenstieg/Neustädter See hat der Stadtrat unlängst den Bau eines Stadtteiltreffpunktes auf der Seeseite (Pablo-Neruda-Straße) für rund 2,4 Millionen Euro beschlossen. Im Jahr 2013 können die „Nordlichter“ voraussichtlich die Einweihung feiern. Insgesamt ist bisher für Vorhaben im Kannenstieg und am Neustädter See ein Kostenrahmen von rund sechs Millionen Euro gesetzt. Die „Wunschliste“ ist mehr als zehn Millionen Euro „schwer“. Nicht zuletzt der Weiterbau des Rundwanderweges um den Neustädter See oder die Gestaltung der Zentrumsachse zwischen den beiden Stadtteilen könnten in Frage gestellt werden. Und der Baubeigeordnete warnt bereits: Wie auch in anderen Fördergebieten „droht auch hier durch die Kürzungen der Städtebauförderung und des Programms Soziale Stadt dem Erneuerungsprozess ein vorzeitiges Ende.“ Das könnte auch in Neustadt drohen. Hier existiert eine Liste mit Vorhaben im Umfang von rund 2,6 Millionen Euro aus dem Fördertopf der „Sozialen Stadt“. Ob das Programm, das hier eigentlich 2012 anlaufen sollte, überhaupt noch gestartet wird, ist laut Scheidemann derzeit völlig offen. Dabei sei die Neustadt bislang „ein Nebenschauplatz der Städtebauförderung“ gewesen, so Scheidemann weiter: „Es wurden nur vereinzelte Aufwertungsmaßnahmen (Moritzplatz, Moritzhof, Heinrichplatz) durchgeführt und im Bereich Bebertaler Straße/Haldensleber Straße/Umfassungsstraße nicht mehr benötigte Wohngebäude abgerissen. In der Neustadt zeigen sich jedoch einige städtebauliche Missstände.“ Deshalb hat die Stadt im Austausch für das Neustädter Feld die Aufnahme von Alter und Neuer Neustadt in das Programm „Soziale Stadt“ beantragt. Aufgrund der Kürzungen sei eine Aufnahme aber „mehr als ungewiss. 

(Quelle: „Volksstimme“, 19.08.2011)

18.08.2011

Workshops, Basketball und Live-Musik

„Wortspielplatz“ öffnet wieder im „Feld“

 

 

Hip-Hop-Musik und Basketball gibt es am 10. September wieder auf dem „Wortspielplatz“ im Neustädter Feld.  

Zum fünften Mal verwandelt sich am 10. September ab 13 Uhr das Gelände des Kinder- und Jugendhauses „Bauarbeiter“ am Magdeburger Ring in einen „Wortspielplatz“. Geboten werden für junge Magdeburger Workshops, ein Basketballturnier und Live-Musik. Vor vier Jahren war die Hip-Hop-Reihe aus der Idee heraus entstanden, diese populäre Jugendkultur mit all ihren Facetten zu präsentieren. „In Ermangelung eines attraktiven Freizeitangebotes für viele Kinder und Jugendliche in Magdeburg wollen wir Möglichkeiten aufzeigen, die Hip-Hop-Kultur als Instrument der Problembewältigung, Kanalisierung eigener Kreativität und als Aggressionsventil zu nutzen“, erklärt Wortspielplatz“-Erfinder Armin Bethke. „Grundgedanke war dabei stets, Hip-Hop als eine globale Jugendkultur vorzustellen, die für die Integration und Kommunikation über Länder- und Sprachgrenzen hinaus prädestiniert ist.“ Den „Wortspielplatz“ hatte Bethke, Magdeburger Student der Politikwissenschaften und Soziologie, 2007 ins Leben gerufen und erstmals mit Hilfe tatkräftiger Unterstützung vom „Bauarbeiter“, dem Verein „Unterhaltungsbrigaden“, einer Vielzahl lokaler und regionaler Künstler sowie jeder Menge ehrenamtlicher Helfer organisiert.

„In Rap-, DJ- und Breakdance-Workshops wurden Kindern und Jugendlichen erste Schritte zur Umsetzung eigener Kreativität aufgezeigt“, blickt Armin Bethke zurück: „Der Gedanke des sportlichen Wettkampfes, der seit jeher in Verbindung mit Hip-Hop gebracht wird, drückt sich zudem in einem Basketballturnier aus, das immer parallel zu den Workshops stattfi ndet. Gekrönt wird dieser ereignisreiche Tag mit einem Live-Konzert, bei dem bereits deutschlandweit bekannte Musiker zum Mikrofon greifen.“

Für den 10. September ist nun die fünfte Auflage des Wortspielplatzes geplant. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, soll die Neuauflage noch einmal „einen draufsetzen“, so Bethke. „Die bewährte Zusammenarbeit mit dem ,Bauarbeiter‘ und den Unterhaltungsbrigaden wird fortgesetzt. Darüber hinaus erhält das Projekt Unterstützung bei der inhaltlichen Ausgestaltung durch die neue Kooperation mit der Landesvereinigung kulturelle Jugendarbeit Sachsen-Anhalt und dem Verein absolutartist sowie durch den neuen Mitorganisator Martin Jagade vom Moritzhof.“ Dank Sponsoren und Fördermitteln ist der Eintritt zum fünften Wortspielplatz wie gehabt frei. (Quelle: „Volksstimme“, 18.08.2011)

 

18.08.2011

Kinder der AWO-Kita „Kuschelbären“ überqueren vorsichtig eine Straße in ihren neuen, kindgerechten Warnwesten. Insgesamt elf Vorschulgruppen aus Magdeburg werden bis nächste Woche mit den Sicherheitswesten ausgestattet.

(Quelle: „Volksstimme“, 18.08.2011)

12.08.2011

Wobau lässt 75 Millimeter hohe Temposchwellen einrichten: 

Buckel rütteln Autofahrer durch

 

Michael Fandrich wohnt in der Straße Am Stadtblick und hat seit Kurzem wohl die höchsten Buckel der Stadt vor seiner Haustür. Die Wobau hat die acht schwarzgelben Barrieren erst vor wenigen Wochen anbringen lassen. Sie sollen die Geschwindigkeit in der Spielstraße auf ein Minimum reduzieren. Das hat sie zwar auch geschafft, allerdings zur Belastung der Stoßdämpfer. Selbst wenn man so langsam wie möglich darüber rollt, ächzen diese bedrohlich auf. Und das bis zu achtmal, wenn man bis zum Ende der Straße durchfahren muss. „Direkt an dem Wochenende, nachdem die Buckel aufgebaut wurden, ist ein Junge mit seinem BMX-Rad beim Drüberfahren gestürzt“, erzählt Michael Fandrich. „Die Buckel sind eine echte Unfallquelle, ganz abgesehen von den Schäden am Auto“, glaubt er. Wie die Wobau auf Volksstimme-Nachfrage erklärte, sind die Temposchwellen von einer Fachfirma installiert worden, nachdem sich Eltern beschwert hatten, dass Autos zu schnell durch die Spielstraße fahren. Die Schwellen sollen dies verhindern. Auch vor dem Hochhaus an der Jakobstraße hat die Wobau solche Schwellen verlegt. Von dort erhielt die Redaktion  ebenfalls bereits erste Beschwerden über deren Höhe. 75 Millimeter sind die Buckel laut Wobau hoch. Selbst beim langsamen Drüberrollen wird das Fahrzeug dabei gehörig durchgeschüttelt. Zudem sind die Schwellen umstritten, da durch das ständige Bremsen und Anfahren die Umweltbelastung erheblich erhöht wird. Die Wobau will nun ein zusätzliches Warnschild als Hinweis aufstellen.

Quelle: „Volksstimme“, 12.08.2011

11.08.2011

KJFE „Bauarbeiter“: Hip-Hop auf dem „Wortspielplatz“ 

Der 2007 eröffnete „Wortspielplatz“ geht am 10. September in die fünfte Runde. Dabei werden wieder Workshops rund um das Thema Hip-Hop, ein Streetball-Turnier und zum Abschluss ein Live-Konzert geboten. In diesem Jahr ist der Eintritt zum Konzert und den Werkstätten frei. Neben Workshops zu den Themen „Sprache des Raps“ und „Hip-Hop-Geschichte“, erhalten interessierte Kinder und Jugendliche in einem Beat-Workshop die Chance, mehr über Heimproduktionen zu erfahren und eigene Instrumentalstücke zu erstellen. In einem Graffiti-Workshop werden die Teilnehmer über rechtliche, kreative, aber auch gewerbliche Hintergründe aufgeklärt. Der „Wortspielplatz“ öffnet am 10. September von 13 bis 22.30 Uhr an der KJFE „Bauarbeiter“, Silberschlagstraße 23.

Quelle: „Volksstimme“, 11.08.2011

10.08.2011

Leserbrief: Missstände im Neustädter Feld

Offenbar fühlt sich niemand zuständig

 

Es gibt im Neustädter Feld so viele Missstände, für die sich keiner zuständig fühlt. An den Kleidercontainern Am Stadtblick, Othrichstraße, G.-Singer-Straße, Crucigerstraße und an der Neustadt-Apotheke liegen die Sachen alle daneben. Es gibt im ganzen Neustädter Feld nicht eine Drogerie, obwohl hier vorwiegend ältere Menschen wohnen. Für Radfahrer sind keine Radfahrwege gekennzeichnet, so dass die Radfahrer ständig die Fußgängerwege benutzen und somit eine Gefahr für die Fußgänger darstellen. Das gegenüber der Stadtsparkasse befindliche Telefon ist oft kaputt und kann in Notfällen nicht genutzt werden. Außerdem gibt es für das gesamte Wohngebiet nur einen Briefkasten.

Elke Loock, 39128 Magdeburg

 

Quelle: „Volksstimme“, 10.08.2011

02.08.2011

40 Jahre Gartenverein an der Lerchenwuhne

Pünktliche Partygäste und verspätete Ehrennadeln

 

Dem eher herbstlichen Wetter zum Trotz feierten die Mitglieder des Kleingartenvereins „Lerchenwuhne“ am Sonnabend eine heitere Sommerparty. Zum 40-jährigen Bestehen ihrer Sparte ließen die Gartenfreunde nicht nur die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren, sondern schmiedeten auch Pläne für Zukunft.

 

Ein kleines Malheur war dem Chef der Kleingärtner an der Lerchenwuhne unterlaufen. „Ich wollte eigentlich Ehrennadeln für unsere verdienstvollsten Mitglieder verleihen, aber ich habe den Antrag zu spät zum Verband der Gartenfreunde geschickt“, sagte Roland Zander. Einstweilen gab es große Blumensträuße und warme Worte, die Nadeln werden schnellstmöglich nachgereicht. 

Die Auszeichnung verdient hat sich nicht nur Peter Pruß. Der 71-Jährige ist Gründungsmitglied des Kleingartenvereins. Er erinnerte sich: „Ein Teil unserer heutigen Gartenanlage war früher LPG-Land. Auf dem anderen Teil waren nach  dem Krieg auf dem Acker Behelfsheime für ausgebombte Familien errichtet worden. Ich bin in der angrenzenden Siedlung aufgewachsen, und 1963 habe ich hier ein Gartengrundstück übernommen.“ 1971 wurde dann offiziell die Kleingartensparte eröffnet. Bis heute gärtnert Peter Pruß als Vorstandsmitglied eifrig mit. „Wir sind eine tolle Gemeinschaft, von den ganz normalen zwischenmenschlichen Problemen, die hin und wieder auftauchen, mal abgesehen“, sagte er. 

In die Modernisierung der Anlagen investierten die Laubenpieper im Laufe der Jahre viel Geld und Muskelkraft.

„Wir haben Trinkwasser- und Stromleitungen in Eigenleistung verlegt und zusätzlich noch Brunnen gebaut“, erzählt Lother Salbert (73), der ebenfalls seit Jahrzehnten seinen Kleingarten an der Lerchenwuhne hegt und pflegt und zu den Urgesteinen zählt.

Für die Zukunft wollen die 112 Mitglieder noch enger zusammenrücken, sagte Vereinschef Zander: „Die nächste große Party gibt es in fünf Jahren, bis dahin soll es mehrere kleine Feiern in den einzelnen Gartenwegen geben, wie es sie früher schon einmal gab, damit sich alte und neue Mitglieder besser kennen lernen und die Jüngeren bei der Gartenpflege vom Wissen und der Erfahrung der Älteren profitieren können.“

 

 

 

Die Gärtner von morgen: 

Gina und Jennifer Kirchner und Paul Zander malten zum Geburtstag des Gartenvereins ein Bild  

 

 

28.07.2011

Stadtteilfest Neustädter Feld - Festkomitee tagt Dienstag

Ehrenamtliche Helfer, Vereine und Einrichtungen, die sich am 4. September am diesjährigen Stadtteilfest im Neustädter Feld beteiligen möchten, sind zum nächsten Vorbereitungstreffen am kommenden Dienstag ins Stadtteilbüro (Alte Apotheke, Rollestraße) eingeladen. „Wir hoffen, dass sich viele Akteure einbringen“, so Rico Cassens, Sprecher der Gemeinwesenarbeitsgruppe Neustädter Feld. Das Treffen beginnt um 18 Uhr. 

Quelle: "Volksstimme", 27.07.2011  

26.07.2011

6. August: Kinderfest am Familienzentrum

Das Familienzentrum Magdeburg des Trägers „Die Brücke“ lädt für Sonnabend, 6. August, von 15 bis 18 Uhr zum PEKiP-Ehemaligentreffen und Kinderfest ein. Für die Gäste gibt es auf dem Gelände in Birkenweiler Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen. Außerdem werden Bastelstände und eine Hüpfburg für die Kinder aufgebaut. Eingeladen sind insbesondere alle ehemaligen Teilnehmer der PEKiP-Kurse (Prager Eltern- und Kind-Programm) und alle Neugierigen, die gerne an einem Kurs teilnehmen wollen. Nähere Informationen zum Kinderfest und zu den Angeboten des Familienzentrums unter 

Tel. 7 22 54 00.

26.07.2011                                

Jubiläum an der Lerchenwuhne: Gartenvorstand lädt zur Party

Leerstand ist für die Kleingärtner an der Lerchenwuhne bislang ein Fremdwort. Und nicht nur deshalb haben sie allen Grund zum Feiern: Am kommenden Wochenende begehen die 112 Mitglieder des Kleingartenvereins „Lerchenwuhne“ das 40-jährige Bestehen ihrer Anlage. Vor dem Vereinshaus wird das große Festzelt stehen, und Roland Zander (45), Vorsitzender des Kleingartenvereins, wird höchstpersönlich für die Partymusik sorgen. Denn der Chef der Kleingärtner an der Lerchenwuhne arbeitet als DJ. Und Erholung von seinen teils nächtlichen Aufträgen findet er natürlich in seiner grünen Oase in der Kleingartenanlage. Die möchten Zander und Co. am kommenden Wochenende der Öffentlichkeit vorstellen. „Um 15.30 Uhr beginnt unser Kleingartenfest mit Kaffee und Kuchen, den Mitglieder unseres Verein selbst backen werden“, kündigt Zeremonienmeister Zander an. „Besucher können sich natürlich in unserer schönen Sparte umschauen“, so Zander. Freie Gärten hat er gerade aber nicht zu vergeben. Eine Besonderheit, klagen andere Vereine doch über Leerstand. „Kürzlich hatten wir zwei Parzellen frei, die waren in Windeseile wieder verpachtet. Ich denke, dazu trägt die ruhige, aber zentrale Lage bei“, ist sich Zander sicher. Natürlich kann man sich auch auf der Warteliste für das nächste freie Gärtchen registrieren lassen. Derweil wird im Festzelt die Feier weitergehen. „Um 18 Uhr beginnt der große Tanzabend für alle Gartenfreunde und Gäste“, so Zander. „Natürlich werden wir den Anlass auch nutzen, um verdienstvolle und langjährige Mitglieder unseres Vereins zu ehren.“

16.07.2011

Wer hilft bei der Vorbereitung? - GWA plant Fußballturnier

Zum Fußball im „Feld“ ruft die Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) auf. „Wir wollen Ende des Jahres wieder ein Hallenturnier an der Othrichstraße ausrichten. Im August möchte ich dazu gern ein erstes Treffen des Organisationsteams einberufen“, so Rico Cassens vom GWA-Sprecherrat: „Wer sich bei der Vorbereitung beteiligen möchte, sollte sich bitte bis zum 31. Juli melden. Dazu einfach eine E-Mail senden an: gwa.neustaedterfeld@web.de.

13.07.2011

Jugendliche stehlen Einkaufskörbe

Am Montag gegen 23 Uhr rissen Jugendliche einige vor dem Einkaufsmarkt in der Crucigerstraße abgestellte Einkaufswagen von den Ketten und wollten sich damit Richtung Rathmannstraße aus dem Staub machen. Ein Anwohner hatte ihr Treiben jedoch beobachtet und die Polizei informiert. Als die Jugendlichen die nahenden Beamten sahen, versuchten sie eilig zu flüchten. Einen 16-Jährigen konnten die Polizisten jedoch stellen. Gegen ihn läuft nun eine Anzeige wegen Diebstahls. (Quelle: "Volksstimme", 13.07.2011)  

06.07.2011

Serie Magdeburger Straßennamen, Folge 922

Mit der Folge 922 veröffentlicht die Volksstimme in ihrer Straßennamen-Serie heute auch die Straße Lerchenwuhne

Neustädter Feld/Nordwest

Die Lerchenwuhne wurde fünf statistischen Bezirken zugeordnet und befindet sich zwischen der Kreuzung Lorenzweg/Am Neustädter Feld/Langefelder Weg und der Straße Ebendorfer Chaussee. Die Postleitzahl ist 39128. Ihren Namen erhielt die Straße nach Angaben des Stadtarchivs im Jahr 1935. Noch 1933 wurden so auch in der Siedlung Birkenweiler „die Gartenwege VII bis IX beiderseits des Weges Birkenweiler“ genannt.

Der Begriff „Lerchenwuhne“ nimmt Bezug auf den gleichnamigen Flurnamen in unmittelbarer Nachbarschaft. Wuhne bedeutet nach altem Sprachschatz Grenzweg oder Grenzstreifen, schmaler Feldweg bzw. Verbindungsweg.

 

Blick in die Lerchenwuhne im Stadtteil Neustädter Feld.

Quelle: "Volksstimme", 06.07.2011

06.07.2011

Minigolf, Landesmeisterschaften:

Großer Tag für die Magdeburger Minigolffreunde

Gastgeber holen erstmals Team-Titel

Hitchcock war zu Gast in der Lerchenwuhne 85, denn es war extrem spannend, als die Minigolfer am vergangenen Wochenende auf der Anlage der Magdeburger Minigolffreunde ihre Landesmeistertitel ausspielten. In allen Kategorien waren die Entscheidungen vor dem Abschlussturnier noch nicht gefallen. Bei den Mannschaften gab es am Ende sogar ein Stechen zwischen den Magdeburger Minigolffreunden (MGF) und dem Seriensieger TSV Arendsee, bei dem die MGF zum Schluss die Nase vorne hatten. Sabine Burkert, Manfred und Mike Hoppe sowie Kevin Leickel gewannen erstmals in der 15-jährigen Verbandsgeschichte die Landesmeisterschaft bei den Mannschaften. Kevin Leickel (MGF, 73 Schläge) verteidigte seine Titel als Bester der Gesamtwertung und der Herrenkonkurrenz. Diesmal war es ganz knapp: Entscheidend war letztlich der eine Schlag Vorsprung vor Josef Bentria (TSV Arendsee) beim Turnier in Magdeburg. Für Leickel, ehrenamtlich auch als Trainer der B-Junioren-Kicker es SV Fortuna tätig, endete eine ereignisreiche Saison besonders erfolgreich.

Noch besser als die beiden Besten der Herrenkonkurrenz war diesmal Pascal Fischbeck (TSV Arendsee, 69), der zweimal die beste Turnierrunde (22 Schlag auf 18 Bahnen) spielte. Er gewann das Turnier in Magdeburg und die Schülergesamtwertung vor Christoph Kottemer (MGF, 78). Beide werden Ende Juli auch bei den Deutschen Meisterschaften in Neheim-Hüsten am Start sein. Bei den Damen machte Sabine Burkert (MGF, 80) den Landesmeistertitel perfekt. Sie gewann das Turnier vor Kathi Pajonk (TSV Arendsee, 89) und Bärbel Fiedler (MGF, 93). Mike Hoppe (MGF, 76) gewann bei den Senioren I das Heimturnier deutlich, kam aber in der Gesamtwertung nicht mehr an den in Magdeburg Drittplatzierten Jörg Jacobs (TSV Arendsee, 86) heran und wurde Zweiter der Gesamtwertung. Platz zwei des Turniers war Thomas Schmeier (MGF, 82) vorbehalten, der sein bisher bestes Turnierergebnis spielte. Bei den Senioren II belegten Manfred Hoppe (MGF, 74) und Uwe Rosenbaum (MGF, 79) in Turnier– und Gesamtwertung die Plätze eins und zwei vor Landesverbands-Chef Gerhard Jänichen (Kemberg).

Quelle: "Volksstimme", 06.07.2011

02.07.2011

Umstrittener Freilufttreff als Studienprojekt

Im Rahmen eines Seminars besuchten Studenten der Hochschule Magdeburg-Stendal den viel diskutierten Jugendfreilufttreff im Neustädter Feld. Hierbei war die Fragestellung, konkrete Lösungsansätze zu finden, den Freilufttreff für die Jugendlichen attraktiver zu machen, um ihn wieder neu zu beleben und die Jugendlichen von den umliegenden Spielplätzen zum Jugendfreilufttreff zu locken. Einige Studenten der Gruppe werden am kommenden Dienstag während einer Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Neustädter Feld eine Präsentation zu diesem Thema zeigen und den Mitgliedern der GWA-Sitzung zu ihren Vorschlägen Frage und Antwort stehen. Die Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus, Othrichstraße 30, beginnt um 18 Uhr und steht allen Interessierten offen.

Quelle: „Volksstimme“, 01.07.2011

01.07.2011

Förderung endet - Sorgen im Generationenhaus

Die Zukunft des Mehrgenerationenhauses im Neustädter Feld ist Thema der nächsten Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) des Stadtteils am kommenden Dienstag. Die Förderung der Bundesregierung dafür soll Ende 2011 auslaufen, informierte der Bürgerverein, der Träger des sozialen Zentrums ist. In dessen Räumen trifft sich die GWA am Dienstag um 18 Uhr zu ihrer öffentlichen Sitzung. Alle Interessierten sind eingeladen.

Quelle: „Volksstimme“, 01.07.2011

28.06.2011

Reumütige Diebe meinen: „Sorry!“

Gibt es Diebe, die noch ein schlechtes Gewissen haben? Den Eindruck darf man zumindest bei diesem Fall bekommen: Unbekannte Langfinger waren am Montag zwischen 0.15 und 7.15 Uhr in eine Gaststätte in der Georg-Singer-Straße eingebrochen und haben neben diversen Lebensmitteln auch einen Flachbildfernseher, einen DVD-Player und einen Receiver gestohlen. Auf dem Tresen hinterließen sie jedoch eine kurze Botschaft mit dem englischen Wort: „Sorry!“ (Entschuldigung). Für die Besitzer leider kein großer Trost: Das Diebesgut ist und bleibt verschwunden und sie damit auf dem Schaden sitzen.

Quelle: "Volksstimme", 28.06.2011

22.06.2011

14-Jährige erkennt ihr gestohlenes Rad

Ein 14-jähriges Mädchen hat am Montag gegen 13.30 Uhr am Hermann-Bruse-Platz ihr gestohlenes Fahrrad angeschlossen an einem Fahrradständer entdeckt und die Polizei gerufen. Während das Mädchen alle Belege von zu Hause holte, kamen die Beamten vor Ort. Kurze Zeit später kam der neue „Besitzer“ aus der Sparkasse und wurde auf das Fahrrad angesprochen. Der beschuldigte 21-jährige Magdeburger gab an, das Rad von einer Person vor 14 Tagen für 50 Euro abgekauft zu haben. Da es eindeutig aus der Diebstahlshandlung stammte, wurde es sichergestellt und dem Mädchen zurückgegeben.

21.06.2011

Am Donnerstag, den 23.06.2011

Tauschbörse im Stadtteilbüro

Zur Tauschbörse lädt das Stadtteilbüro Neustädter Feld, Rollestraße 29 (alte Apotheke) am kommenden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr ein. Es kann alles getauscht werden, was noch gut erhalten ist und einen neuen Besitzer sucht, teilte Stadtteilmanagerin Julia Bencsik mit.

20.06.2011

Polizei stellt einen flüchtigen Radfahrer Neustädter Feld

Die Polizei hat am Freitag einen 27-jährigen Radfahrer stellen können, der gegen 10.30 Uhr im Olvenstedter Graseweg auf dem Fußweg in Richtung Olvenstedt ein elfjähriges Kind angefahren hat. Dieses war mit der gesamten Familie auf dem Weg unterwegs, als der Radfahrer mitten durch die Fußgänger fuhr und das Mädchen zu Fall brachte. Dieses wurde dabei leicht verletzt. Der Radfahrer fuhr unter der Bemerkung „Passt doch auf!“ einfach weiter. Im Zuge der Fahndung konnte der Mann ermittelt werden. Gegen ihn wird jetzt wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

18.06.2011

Einbrecher wollen Beute machen

Unbekannte Diebe sind in der Nacht zum Freitag gewaltsam in eine Waschstraße am Olvenstedter Weg eingebrochen. Sie durchsuchten das Büro und wurden fündig: Dort lagen drei Geldbörsen, die die Unbekannten auch mitnahmen. Pech nur für die Langfinger: Die Geldbörsen waren leer.

16.06.2011

Einladung zur GWA-Sitzung

Die nächste turnusmäßige GWA-Versammlung findet am Dienstag, den 5. Juli 2011, ab 18.00 Uhr im Nachbarschaftszentrum/Mehrgenerationenhaus in der Othrichstraße 30 statt.

Alle interessierten BürgerInnen sind herzlich willkommen.

11.06.2011     

Flohmarkt am Milchweg 

Einen Flohmarkt veranstaltet am kommenden Freitag das Don-Bosco-Zentrum, Milchweg 29. Geöffnet ist von 16 bis 21 Uhr, teilte das Jugendfreizeitzentrum unter dem Dach der katholischen Mechthildkirche mit. Außerdem ist ein Programm für Klein und Groß geplant mit verschiedenen Spielen und süßen Überraschungen. Am Abend wird Leckeres vom Grill angeboten. Die Jugendlichen freuen sich auf viele Besucher am Milchweg.

Quelle: "Volksstimme", 11.06.2011

10.06.2011

Neueröffnung - Für eine bessere Pflege  

Der Pflegedienst Sonnenschein hat am 1. Juni in der Ebendorfer Chaussee 49 eröffnet. Die Inhaberin Carola Längrich (46), die selbst schon zwei Pflegeheime geleitet hat und ihre zwei Mitarbeiter bieten Betreuung und Pflege im Rundumpaket an. „Wir wollen die Pflege verbessern mit viel Menschlichkeit und Herzlichkeit“, sagt die gelernte Krankenschwester. Angeboten werden neben der Pflege, private Fahrten zum Arzt, zu Behörden oder zum Einkaufen, auch bei der Hauswirtschaft wird geholfen. „Wir machen alles, was zur professionellen Pflege gehört“, so die gebürtige Weißenfelserin. Für die Zukunft ist eine Erweiterung durch die Behandlungspflege geplant.

Quelle: "Volksstimme", 10.06.2011


26.05.2011

Schmaz junior

Jung-Reporter im Neustädter Feld

Reporter auf Zeit sind die Schüler der vierten Klassen in der Grundschule Kritzmannstraße. Die Kinder nehmen am Projekt Schüler machen Zeitung junior teil, werten die Zeitung im Unterricht aus und schreiben anschließend selbst Artikel. Mitmachen können übrigens alle Kinder und Jugendlichen. Alle Teilnahmehinweise sind im Internet zu finden: www.schmaz-junior.de

Grundschule Kritzmannstraße: Schüler machen Zeitung Junior mit der Klasse 4 b. Zu sehen sind: Jasmin Chantal Cassens, Lucy Jane Hajlasz, Viktoria Kanemeier, Lara-Celine Nitsche, Celin Petermann, Derya Emine Polat, Jacqulin Radloff, Djamila Streich, Josef Marko Fimmel, Markus Probst, Marc Schmidt, Marvin Temp, Justin Willlitzki, Lena Witt, Janine Prellberg.

Quelle: "Volksstimme", 26.05.2011

25.05.2011

Schmaz junior

Jung-Reporter im Neustädter Feld

SchmaZ-Junior in der Grundschule Kritzmannstraße. Hier die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a. Zu sehen sind: Samantha Michelle Babik, Kim Darlien Bensch, Beatrice Bierwald, Maria-Ines Friemel, Aila Kruck, Melissa-Chantal Mittler, Sophie Rausch, Sarah-Lucia Erika Redlin, Jessie Schneider, Johanna-Sophie Tannhäuser, Celine Walter, Joe Gebhardt, Jannis Niklas Kaps, Justin Kevin Piotrowski, David Schmelzer, David Schwentesius, Richard Hugo Wesche.

Quelle: "Volksstimme", 25.05.2011

24.05.2011

14. Juni: GWA-Stammtisch im „Feld“

Der nächste Stammtisch der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Neustädter Feld ist für den 14. Juni geplant. Dabei können in lockerer Runde über Stadtteilthemen diskutiert und Kontakte geknüpft werden. Alle Interessierten sind ab 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Othrichstraße 30, willkommen. Der Bürgerverein und das Team des Stadtteiltreffpunktes werden für Leckeres vom Grill und Getränke sorgen.

Quelle: "Volksstimme", 24.05.2011

24.05.2011

Laubenpieper finden an der Lerchenwuhne ihr „Paradies“

 

Peter Pruß (71): Vorstandsmitglied der ersten Stunde im Kleingartenverein „Lerchenwuhne

Bester Bördeboden, gute Ernten und tolle Gartennachbarn – für die Mitglieder des Kleingartenvereins „Lerchenwuhne“ sind die selbst beackerten Parzellen nach eigener Aussage die schönsten Plätze der Stadt. Viele sind seit der Gründung vor 40 Jahren dabei. Grund genug, im Juli mal Gartengeräte und Werkzeuge beiseite zu stellen und eine große Party in der Sparte auf die Beine zu stellen.  

„Grüne Gurken, Kohlrabi, Radieschen, Tomaten, Eisbergsalat, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen und so weiter – haben wir alles selbst frisch aus eigenem Anbau“, sagt Roland Zander (45), Vorsitzender der 107 Gärten und 112 Vereinsmitglieder zählenden Gartensparte „Lerchenwuhne“. „Und das ist alles garantiert Bio“, fügt Vorstandskollege Peter Pruß (71) hinzu. „Wir Kleingärtner setzen keine Chemiekeulen ein, sondern versuchen, mit ökologischen Mitteln unsere Ernteerfolge einzufahren. Und dank guten Bördebodens erzielen wir hier auch gute Ernten.“ Ein Hobby, das Pruß seit Jahrzehnten betreibt, und das ihn „jung und frisch hält“, wie er sagt. Schon Jahre vor der offiziellen Gründung des Gartenvereins 1971 pflanzte, pflegte und erntete Pruß auf einem Stück Land an der Lerchenwuhne. „Ein Teil unserer heutigen Gartenanlage war früher LPG-Land. Auf dem anderen Teil waren nach dem Krieg auf dem Acker Behelfsheime für ausgebombte Familien errichtet worden. Ich bin in der angrenzenden Siedlung aufgewachsen, und 1963 habe ich hier ein Gartengrundstück übernommen“, erzählt Pruß.  

Keine Probleme mit Leerstand

Pruß, Gründungsmitglied des vor 40 Jahren gegründeten Gartenvereins, ist von Anfang an im Vorstand aktiv und arbeitet bis heute ehrenamtlich in der Vereinsleitung mit. „Wir sind eine tolle Gemeinschaft, von den ganz normalen zwischenmenschlichen Problemen, die hin und wieder auftauchen, mal abgesehen.“ Vereinschef Zander muss sich im Gegensatz zu manch anderer Sparte auch um Leerstand keine Sorgen machen: „Kürzlich hatten wir zwei Parzellen frei, die waren in Windeseile wieder verpachtet. Ich denke, dazu trägt auch die ruhige, aber zentrale Lage bei“, ist sich Zander sicher. In die Modernisierung der Anlagen investierten die Laubenpieper außerdem im Laufe der Jahre viel Geld und Muskelkraft. „Wir haben Trinkwasser- und Stromleitungen in Eigenleistung verlegt und zusätzlich noch Brunnen gebaut“, erzählt Lother Salbert (73), der ebenfalls seit Jahrzehnten seinen Kleingarten an der Lerchenwuhne bewirtschaftet und zu den Urgesteinen zählt. Ganzer Stolz ist seine Tomatenzucht. „Ich probiere die verschiedensten Sorten aus. Manche kaufe ich im Handel, andere tausche ich mit Gartenfreunden aus.“  

Vereinschef gibt auch im Festzelt den Ton an

Eine weitere Besonderheit der Kleingartenanlage „Lerchenwuhne“: „Unsere Sparte steht Besuchern und Spaziergängern in der Hauptsaison sonnabends und sonntags von 9 bis 18 Uhr offen“, sagte Zander. „Für den 30. Juli planen wir zum 40. Jahrestag unseres Gartenvereins aber einen ganz besonderen Tag der offenen Tür“, kündigt er an. „Am Vereinshaus wird ein Festzelt aufgebaut, und wir planen von 9 bis 16 Uhr ein Programm für Jung und Alt.“ Vereinschef Zander selbst, der als DJ arbeitet, will auf dem Fest auch musikalisch den Takt angeben.

Quelle: "Volksstimme", 24.05.2011

23.05.2011

Schüler/-innen der GS Kritzmannstraße lesen Zeitung

Die Klasse 3a mit Klassenlehrerin Hilke Knobel beteiligt sich an der Aktion „SchmaZ-junior“. Zu sehen sind: Virginia Barthel, Jasmin Blume, Andrea Brüning, Gina Döhlert, Johanna Hartung, Sophie Jantschik, Pia Kelle, Lara Denise Krause, Jasmin Nebel, Lena Rothe, Pascal Grothe, Andy Hasenfuß, Julien Krökel, Domenico Romero Palma, Benjamin Schmidt, Christopher Vaupel, Andreas Wagner, Domenik Weise. 

Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b mit Klassenlehrerin Andrea Matthias beteiligen sich und lesen Zeitung. Hier zu sehen sind: Laura Michelle Brinkmeier, Anika Groß, Michelle Groß, Lisane Heike, Lisa Meier, Alyssa-Vivien Reppin, Vanessa-Christin Scholz, Michelle Virkus, Laura Wachlin, Kevin Adler, Benjamin Akdas, Justin Jordan, Wassili Mertag, Yves-Anthony Rudolf.

Quelle: "Volksstimme", 23.05.2011

18.05.2011

Flohmarkt am Milchweg

Einen Kinder- und Jugendflohmarkt veranstaltet das Freizeitzentrum „Don Bosco“, Milchweg 29, am 17. Juni. Geöffnet ist von 16 bis 21 Uhr. Kinder und Jugendliche, die selbst mit einem Stand mitmachen möchten, können für eine Gebühr von einem Euro teilnehmen. Es wird aber nicht nur getrödelt und gefeilscht: Spiele, die „Kaffee-Zeit“ mit süßen Überraschungen und Leckeres vom Grill (ab 18.30 Uhr) sind für kleine und große Besucher geplant.

Quelle: "Volksstimme", 18.05.2011

17.05.2011

Im Neustädter Feld, hier aus der Vogelperspektive, leben 9665 Einwohner. 

Grün, modern und herzlich

Das Neustädter Feld, bei Bewohnern einfach nur kurz „Feld“ genannt, ist ein Musterbeispiel für den gelungenen Umschwung von der DDR-Großwohnsiedlung zum beschaulichen Viertel im Grünen. Lesen sie, warum sich die Neustädterfeldler in ihrem Viertel wohlfühlen und was für spektakuläre Projekte die Wohnungsunternehmen hier in die Tat umsetzen.  

Als erster Stadtteil in Magdeburg wurde das Neustädter Feld im Jahr 1999 in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen und hat seitdem mit Millionenförderung von Bund, Land und Stadt einen beispiellosen Wandel erlebt. Ergänzend wirkten die Maßnahmen des Stadtumbau-Programms.

So wurden fünf 16-geschossige Hochhäuser abgerissen und die Freiflächen zu einem attraktiven Grünzug mit Einzelhandels- und Spielflächen umgestaltet. Ebenfalls beispiellos ist auch der Umbau von Plattenbauten zu interessanten Reihenhäusern. Nicht zu vergessen die Einfamilienhaussiedlungen sowie die Neubauprojekte einzelner Wohnungsunternehmen nach der Wende, die im Stadtgebiet damit ein äußert vielseitiges Wohnen ermöglichen. Immerhin reicht das Neustädter Feld in der Fläche bis zum Stadtteil Kannenstieg heran und schließt auch Birkenweiler sowie Meseberger Weg und Milchweg mit ein.

Mit Schulen und Kindergärten für die jüngsten Bewohner, betreuten Wohnformen für Menschen mit Behinderung bis hin zu verschiedenen Wohn- und Lebensformen für ältere Bewohner ist für jeden etwas dabei, um sich im Stadtgebiet heimisch zu fühlen. Daneben laden der FloraPark mit gleichnamigem Einkaufszentrum in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Erholung und zum Shoppen ein. Nicht zu vergessen die sehr aktive Bewohnerschaft mit dem Bürgerverein Neustädter Feld an der Spitze. Die Neustädterfeldler werden zu vielfältigsten Aktivitäten aufgerufen und in die Entwicklung des „Feldes“ einbezogen. Soziales Zentrum ist Magdeburgs erstes Mehrgenerationenhaus, das 2007 in einem früheren Jugendklub an der Othrichstraße unter Flagge des Bürgervereins eröffnet wurde. Gerade beschloss der Stadtrat die weitere Modernisierung des Gebäudes.

Die Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“ ist mit rund 1400 Wohnungen der größte Vermieter im „Feld“. „In den vergangenen Jahren wurde der überwiegende Anteil unserer Bestände modernisiert. Einige Eingänge wurden auch mit Fahrstühlen ausgestattet und hierdurch ein besserer Zugang für die älteren Bewohner zu ihren Wohnungen geschaffen“, sagt Vorstand Oliver Hornemann. Das Neustädter Feld, erklärt Hornemann, „ist unser Stadtteil mit Herz – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Am Stadtblick 32 hat der Hauswart unserer Genossenschaft in jahrelanger, liebevoller Kleinarbeit ein mittlerweile über drei Meter großes Herz aus einem Baum geformt. Es ist Ausdruck für die Verwurzelung der Bewohner mit ihrem Stadtteil und zeigt, wie viel Liebe und Zeit in die Verschönerung des Stadtteils und die Gestaltung der Wohnanlagen investiert wird. Für unseren Hauswart Rainer Schenk ist diese Aufgabe mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit geworden.“ Auch die Wohnungsgenossenschaft „Post und Energie“ setzt auf das „Feld“ und investiert in diesem Jahr rund drei Millionen Euro. Vorstand Hartmut Voigt: „Das nächste große Projekt, das von unserer Genossenschaft in Angriff genommen wird, ist der Umbau der beiden Wohnblöcke in der Othrichstraße 33 und 34. Im letzten Jahr wurde bereits mit den ersten Maßnahmen begonnen. Wir sind fest davon überzeugt, dass nach dem Abschluss der Arbeiten im Neustädter Feld ein neuer Blickfang entstehen wird!“

Das schnellste Haus der Stadt

Im Milchweg 31 findet sich das einzig verbliebene 16-geschossige Hochhaus des Neustädter Feld. Es wurde Ende der 1990er Jahre umfassend modernisiert und – zur damaligen Zeit ein Novum – in allen Wohnungen mit Internetanschluss ausgerüstet. Auch heute verfügt das sogenannte CYBERhaus 2.0 der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“ über modernste Technik. Alle Wohnungen werden zusammen mit dem Anbieter MDCC noch in diesem Jahr mit Glasfasertechnik erschlossen und bieten damit ungeahnte Möglichkeiten der modernen Kommunikations- und Datentechnologie. Diese ermöglicht es, Fernsehen, Telefon und Internet in einer neuen Qualität, Vielfalt und Schnelligkeit zu erleben. Nicht umsonst wird darum das höchste Haus im Neustädter Feld mittlerweile als das „schnellste Haus der Ottostadt" bezeichnet.

 

Runderneuerung bei „Rathmann“

Einen erfolgreichen Modernisierungskurs schlug auch die Wohnungsbaugenossenschaft Stadt Magdeburg von 1954 in der Rathmannstraße 20 ein. Der Wohnblock wurde voll saniert und mit einem Außenaufzug ausgestattet Die 24 Ein- und Zweiraumwohnungen sind alle vermietet. 

Grosser Umbau an der Othrichstrasse

Der Wohnblock Othrichstraße 33/34 der Wohnungsgenossenschaft „Post und Energie“ mit 92 Wohnungen wird bald nicht wiederzuerkennen sein. Der Umbau erfolgt in diesem Jahr mit dem Architekturbüro „Architekten und Ingenieure Reipsch und Mischok“. Es werden 18 Einraumwohnungen zurückgebaut. Die Außenwände werden mit einer Vorhangfassade        bekleidet, die alten Balkone werden komplett abgerissen und durch neue innovative, größere Balkonkonstruktionen für alle Wohnungen ersetzt, die die Fassadenansicht trotz ihrer Großzügigkeit öffnen. Zehn Vierraumwohnungen werden zu großzügigen Dreiraumwohnungen mit großem Bad umgebaut, um darin Wanne, Dusche und ein neues Fenster unterzubringen.

„Wer was auf sich hält, wohnt im Neustädter Feld!“ 

Walter Gruner (71) zählt zu den „Ureinwohnern“ des Stadtteils, lebt mit seiner Frau seit 1980 an der Crucigerstraße bei der MWG-Wohnungsgenossenschaft und liebt sein „Feld“: „Wir waren überglücklich, als wir als dreiköpfige Familie damals eine Neubauwohnung mit Heizung und fließend Wasser bekamen. Wir haben uns hier immer wohlgefühlt, und heute ist das mehr denn je der Fall, weil sich hier so viel zum Positiven getan hat.“ Inzwischen wurde der Wohnblock von der MWG bereits wieder abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt, der 2004 eingeweiht wurde. „Unsere Wohnung ist nun geräumiger und altengerecht“, so Gruner. „Im Stadtteil haben wir außerdem alles, was man sich vorstellen kann: Viel Grün, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, einen Park, die Minigolfanlage, das Mehrgenerationenhaus und vieles mehr. Außerdem geht es hier recht ländlich zu: Man kennt sich untereinander, hilft sich und hält zusammen. Ich sage immer: Wer was auf sich hält, wohnt im Neustädter Feld!“ 

VOLKSSTIMME-URTEIL  

+ Die Wohnungsunternehmen und die öffentliche Hand investierten Millionen in das Wohngebiet. In keiner anderen Großsiedlung wurde in den vergangenen zehn Jahren mehr abgerissen, saniert und umgebaut. Vielseitige Wohnformen sprechen Jung und Alt an.

 - Die Erschließung des alten Fort VI als Naherholungsgebiet würde das Neustädter Feld zusätzlich aufwerten, lässt aber weiter auf sich warten.

 SOZIALE EINRICHTUNGEN

 Schulen:

1 Grundschule, (MD: 37), Kinder je Grundschule: 134, (MD gesamt: 5911 Kinder)

1 Förderschule, (MD gesamt: 10), Schulhorte 2, (MD: 39)

Kindertagesstätten: 3

(MD: 124), Krippenplätze: 150, (MD: 3010)

Kindergartenplätze: 220

(MD: 5982)

Kinder- und Jugendklubs: 4

(MD: 39)

Mehrgenerationenhaus, Othrichstraße 20

Stadtteilbüro, Rollestraße 29

Fläche:

202,87 ha, (Stadt Magdeburg: 20 184,41 ha)

Einwohner:

9665 (Stand: 12/2010), Differenz zu 1993: -8479 (-46,73%), (MD: 230 979/-40 834, -15%)

Abgrenzung im Norden: Ebendorfer Chaussee

im Westen: Holzweg, Olvenstedter Graseweg

im Süden: Siedlung An der Waldschule, Fort VI, Mittagstraße

im Osten: Magdeburger Ring

NAHERHOLUNG

Grünfläche: 212 833,5 m2, je Einwohner: 22,02 m2, (Stadt Magdeburg:

20,55 Mio. m2 je Einwohner 88,98 m2)

Öffentliche Spielplätze: 5 (MD: 126), Spielfläche: 12 000 m2 , (MD: 256 599 m2)

Standgewässer: 1, Fläche: 0,35 ha, (MD: 131/490,39 ha),

Fließgewässer: 4, Länge: 1,7 km, (MD: 110/127,26 km)

AUS DER GESCHICHTE

Wo sich heute der Stadtteil Neustädter Feld befindet, lag vermutlich einst ein Dorf namens Leversdorf, erstmals urkundlich erwähnt 937. Wahrscheinlich wurde es im 13. Jahrhundert so sehr zerstört, dass es unbewohnbar war. 1866 wurde an der Lerchenwuhne vom Militär das Fort VI gebaut, das viele Jahre als Waldschule genutzt wurde. 1973 begannen die Planungen für die Großwohnsiedlung Neustädter Feld. 1977 war Baubeginn. Bis 1983 entstanden rund 15 000 Wohnungen im drittgrößten Neubaugebiet Magdeburgs.

Quelle: "Volksstimme", 17.05.2011

 05.05.2011

Vier Räder vom Neuwagen abgebaut

Diebe haben von einem vor einem Autohaus im Silberbergweg abgestellten Neuwagen alle vier Räder abgebaut und das Fahrzeug aufgebockt stehen lassen. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Quelle: "Volksstimme", 05.05.2011

 30.04.2011

 

Im Milchweg 31 bricht die Zukunft der Telkommunikation an. "Cyber-Haus 2.0" heißt das Projekt, mit dem die Wohnungsgenossenschaft "Otto-von-Guericke" ihren 16-Geschosser zum ersten superschnellen Hochhaus des Landes machen will.

 

Der 16-Geschosser im Milchweg mit seinen 132 Wohnungen ist wie ein großes Labor, meint Genossenschaftsvorstand Oliver Hornemann. Es ist das einzige Hochhaus im Bestand der Wohnungsgenossenschaft "Otto-von-Guericke" und hat schon für einige "Versuche" die richtigen Möglichkeiten geboten. So wird etwa ein großer Teil der Warmwasserversorgung der Mieter über eine Solaranlage auf dem Dach sichergestellt. Damit die Dachaufbauten nicht von Graffitisprayern verunstaltet werden, hat sie die Genossenschaft einfach von Graffitikünstlern gestalten lassen. Und in den 1990er Jahren war das Hochhaus eines der ersten in Sachsen-Anhalt, in denen alle Wohnungen mit einem Internetanschluss ausgestattet waren. Dieser Linie bleibt die Genossenschaft treu und wird jetzt den 16-Geschosser zum "schnellsten Hochhaus des Landes" machen. Natürlich im übertragenen Sinne.

"Cyber-Haus 2.0" heißt das Projekt und der Name verrät, dass es erneut um Internet und Telekommunikation geht. In den kommenden Wochen soll das komplette Hochhaus mit einem Glasfaser-Kabelnetz ausgerüstet werden. Das heißt, die alten Telefon- und Internetzugangskabel werden durch neue Glasfaserkabel bis in jede Wohnung hinein ersetzt. 

Das bedeute, dass die Übertragung von Daten aus dem oder ins Internet jetzt mit Lichtgeschwindigkeit bis in jede Wohnung hinein funktioniere, so Guido Nienhaus, Geschäftsführer von MDCC, dem Telekommunikationsunternehmen, mit dem die Genossenschaft bei dem Projekt zusammenarbeitet. Die Glasfasertechnologie ermögliche es, dass Daten in einer Geschwindigkeit von 10,2 Terabit pro Sekunde möglich seien. Zum Vergleich: Das entspricht einer Datenmenge von 240 DVDs pro Sekunde. Das Entscheidende bei dieser Geschwindigkeit ist aber, dass der Nutzer, also jeder Mieter des Hauses, viele Online-Anwendungen gleichzeitig vornehmen könne, wie etwa Videotelefonie mit ruckelfreien Bildern, im Internet surfen und dabei verschiedene Anwendungen gleichzeitig umsetzen, aber auch Notrufsysteme, Steuerung von Geräten auch per Handy und vieles mehr. "Und das in Echtzeit", so der Vorstand Oliver Hornemann ...

Wir werden für unsere Mieter Einführungskurse für diese schnelle Technologie anbieten, um ihnen zu zeigen, was damit tatsächlich möglich ist." Die Glasfasertechnologie sein in der Telekommunikation die Technologie der Zukunft, mit dem Projekt "Cyber-Haus 2.0" stelle die Wohnungsgenossenschaft für ihre Mieter jetzt die entscheidenden Weichen.

 

Quelle: "Volksstimme", 30.04.2011

 

28.04.2011

Gertrud und Otto Biermann aus dem Neustädter Feld feiern eiserne Hochzeit

"Wer sich liebt, der zankt sich auch"

"Wir halten fest am alten Brauch, denn wer sich liebt, der zankt sich auch." Dieser Spruch    hängt in einem kleinen, quadratischen Rahmen bei Gertrud und Otto Biermann im Flur ihrer Wohnung an der Mechthildstraße. "Wenn mich jemand fragt, wie es meine Frau und ich geschafft haben, so viele Jahre zusammenzubleiben, sage ich einfach immer diesen Spruch auf", erklärt Otto Biermann. "aber wir haben uns immer wieder vertragen!", schiebt er mit einem Lächeln gleich hinterher.

Der 88jährige waschechte Magdeburger und seine gleichaltrige Frau, die aus Halberstadt stammt, sind immerhin seit 65 Jahren verheiratet. Gestern hatten sie eiserne Hochzeit.

"Kennen gelernt hatten wir uns am 3. Juni 1945. Da habe ich sie auf dem Hof gesehen, eine Woche später sind wir uns näher gekommen", erzählt Otto Biermann. Ihre und seine Eltern wohnten nach dem Krieg in derselben Straße in Magdeburg. Nach der Hochzeit lernte seine Frau bei Ottos Vater das Schlosserhandwerk. Den Betrieb hatte Biermann senior 1925 eröffnet.

!958 machte sich sein Sohn mit der Schlosserei selbständig. "Jahre später, als wir mit unseren Geschäften in die Sternstraße gezogen waren, haben wir uns auf den Schlüsseldienst konzentriert. Maschinen hatten wir nicht, die Schlüssel wurden alle von Hand gefertigt", sagt Gertrud Biermann. 1987 gingen die Biermanns in Rente. "Unser Sohn wollte den Laden nicht übernehmen, das Geschäft ging an einen Kollegen, musste einige Jahre später dann aber doch geschlossen werden", erzählt Otto Biermann.

Die Wohnung von Gertrud und Otto Biermann im Neustädter Feld schmücken bis heute aber Auszeichnungen wie die goldene Schale, die von der Innung zum Betriebsjubiläum überreicht wurde. Bekannt ist Otto Biermann aber auch so manchem Magdeburger durch seine Diavorträge über das alte Magdeburg, die er bis vor einigen Jahren in vielen Einrichtungen hielt. Seit 1989 hat das Paar seine Wohnung an der Mechthildstraße im Neustädter Feld. "Hier fühlen wir uns wohl", sagt Otto Biermann. Hier blickte er mit seiner Gertrud gestern auch auf die gemeinsamen 65 Ehejahre zurück. Am Wochenende steht aber noch eine größere Feier ins Haus für das eiserne Ehepaar, das eine Tochter, einen Sohn und ein Enkelkind hat.

 

 

Gertrud und Otto Biermann zeigten gestern zur eisernen Hochzeit

das vor 65 Jahren entstandene Hochzeitsfoto

 

Quelle: "Volksstimme", 28.04.2011

 

27.04.2011

Kinderkrippe "Feldmäuse" lädt ein zum Familienfest

Die Kinderkrippe in der Georg-Singer-Straße 9 lädt am Mittwoch, den 4. Mai, von 15 bis 18 Uhr zum Familienfest ein. Ob groß oder klein - jeder ist willkommen.

Und damit keine Langeweile aufkommt, steht eine Vielfalt von Angeboten auf dem Programm wie z.B. Ballonstechen, Entenangeln, eine Tombola, das Schminken, die Bastelstraße, Clown Tommi sowie eine Hüpfburg u.v.m. Für das leibliche Wohl wird durch den Verkauf von Würstchen, Kuchen und Getränken gesorgt.

 

15.04.2011

30 Jahre AWO-Kinderkrippe "Feldmäuse" - Tag der Offenen Tür am 2. Mai 2011

Das 30jährige Bestehen der AWO-Kinderkrippe "Feldmäuse" in der Georg-Singer-Straße 9 feiert die Einrichtung am Montag, den 2. Mai von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr mit einem Tag der Offenen Tür. Große und kleine Besucher können die Gruppen in dieser Zeit bei einer Projektausstellung kennen lernen und einen Einblick in die pädagogische Arbeit mit den Kindern bekommen.

14.04.2011

Grundschulmeister: Kannenstieg holt Minigolf-Pokal

Die 5. Minigolf-Grundschulmeisterschaft ist mit 44 Startern am vergangenen Wochenende an der Lerchenwuhne ausgetragen worden. Erstmals gewann bei den Vierer-Mannschaften die Grundschule Kannenstieg den Wanderpokal. Sie distanzierte den Vorjahressieger, die Grundschule Kritzmannstraße (Neustädter Feld), um fünf Schläge. Ebenso knapp ging es im Kampf um Platz drei zu, den der Johanniter-Hort der Grundschule Rothensee vor der Grundschule Am Vogelgesang (Neue Neustadt) gewann ...

Die 6. Magdeburger Grundschulmeisterschaft findet am 23. September statt, teilten die Minigolffreunde mit. Bereits im Mai wird voraussichtlich ein Minigolf-Event in der Sporthalle der Neustädter Grundschule Am Vogelgesang stattfinden.

 

Quelle: "Volksstimme", 14.04.2011

 

04.04.2011

Unbekannte nehmen City-Bike mit


Unbekannte brachen im Zeitraum von Montag bis Freitag der vergangenen Woche einen Keller in der Straße Am Stadtblick auf. Aus dem Raum wurde ein City-Bike-Damenrad entwendet.

 

Quelle: "Volksstimme", 04.04.2011

 

01.04.2011

Radfahrer pustet 1,6 Promille


Ein 35-jähriger Radfahrer ist am Mittwochabend im Olvenstedter Graseweg von der Polizei gestoppt worden. Er pustete den Beamten einen Wert von 1,6 Promille ins Messgerät.

 

Quelle: "Volksstimme", 01.04.2011

 

31.01.2011

22-Jährige wird von Gruppe überfallen


Eine 22-jährige Frau ist am Freitag auf dem Nachhauseweg in der Othrichstraße in Höhe der Lerchenwuhne aus einer zehnköpfigen Personengruppe heraus überfallen worden. Sie war zunächst nach einer Zigarette angesprochen worden. Als sie sagte, dass sie keine habe, wurde die junge Frau von zwei weiteren Personen von hinten an den Armen festgehalten. Einer der Täter durchsuchte das Opfer und entwendete 50 Euro sowie eine Schachtel Zigaretten. Anschließend wurde sie von dem glatzköpfigen Haupttäter ins Gesicht geschlagen und getreten. Die Polizei bittet Personen, die Hinweise geben können, sich unter Telefon 5 46 21 96 zu melden.

Quelle: "Volksstimme", 31.01.2011 Text: MF

 

 

28.01.2011

Automarder knacken zwei Fahrzeuge auf


Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch einen in der Mechthildstraße abgestellten Pkw Fiat aufgebrochen und daraus ein Autoradio entwendet. Bei einem weiteren Einbruch in ein Auto in der Albert-Vater-Straße haben die Täter ein Autoradio mit Navigationsgerät ausgebaut und entwendet.

Quelle: "Volksstimme", 28.01.2011 Text: MF

 

27.01.2011

Mit Steinen nach zwei Autos geworfen


Ein neunjähriger Junge hat am Dienstag gegen 15 Uhr auf dem Olvenstedter Graseweg Steine auf zwei vorbeifahrende Autos geworfen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens an den Fahrzeugen der Marken Dacia und Opel ist noch nicht bekannt.

Quelle: "Volksstimme", 27.01.2011 Text: AU


20.01.2011

Elterninitiative „Maria Mazzarello“

Helfer und Händler für nächste Nachtbörse gesucht


Bei der Elterninitiative „Maria Mazzarello“ laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Babyartikelbörse im Jugendzentrum „Don Bosco“ am Milchweg 29. Die engagierten Eltern suchen noch Mitstreiter für ihre Veranstaltungen. Für den 18. März von 20 bis 24 Uhr plant die Initiative die nächste Nachtbörse. „Wir suchen noch ganz dringend Helfer für den 18. und 19. März“, so Organisatorin Angela Brix. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch zu melden unter der Nummer 6 08 39 26 (täglich bis 18 Uhr).
„Ab sofort werden auch schon Bieternummern vergeben“, so Angela Brix weiter. „Wer Baby- und Kinderkleidung in den Größen 50 bis 158 oder Spielzeug, Autokindersitze, Hochstühle oder Kinderwagen zum Verkauf anbieten möchte, kann sich bereits registrieren lassen.“ Erreichbar sind die Veranstalter dazu unter Telefon 2 58 02 00 oder 5 49 89 25.

Quelle: "Volksstimme", 20.01.2011 Text: RR
 

 

19.01.2011

Schließung der Postfiliale ist nicht zu verstehen


Großes Unverständnis herrscht bei vielen Mitbürgern zur Schließung der Poststelle im Florapark.
Am 7. Januar wollte ich ein Paket in der Poststelle aufgeben und musste feststellen, dass seit dem 31. Dezember 2010 die Postkunden laut Aushang eine Filiale im Breiten Weg aufsuchen sollten. Ich finde diese Aufforderung stellt eine bodenlose Frechheit dar. Eine so stark frequentierte Postfiliale mit drei Schaltern und oft großem Kundenandrang zu schließen, ist äußerst unverständlich.
Viele Kunden der benach barten Wohngebiete, wie Olvenstedt, Neustädter Feld und Texas nutzten diese Filiale. Deshalb kann und will ich nicht verstehen, aus welchen Gründen diese Filiale geschlossen wurde. Hiermit fordere ich die Verantwortlichen auf, eine plausible Begründung abzugeben. Viele ältere Leute konnten neben ihren Einkäufen auch ihre Postwege in der verkehrsgünstig gelegenen Filiale erledigen. Jetzt müssen sie lange Wege zu den schon wenig vorhandenen Filialen auf sich nehmen.
Werner Fischer, 39128 Magdeburg

Quelle: "Volksstimme", 19.01.2011

 

 

18.01.2011

 

Weiterer Umbau des Nachbarschaftszentrums geplant / Ende der Bundesförderung ist in Sicht 

 

Bürgerverein muss 2011 Weichen für Zukunft des Generationentreffs stellen

 

Ein spannendes Jahr hat für den Bürgerverein Neustädter Feld, Träger des Mehrgenerationenhauses (MGH), begonnen. Während Umbau und Sanierung des früheren Jugendklubs weitergehen sollen, möchten die Mitglieder und Mitarbeiter durch vielfältige Aktionen zum Miteinander im Stadtteil beitragen und das „Feld“ wieder ein Stückchen lebensund liebenswerter machen, so Vereinschef Rex Löwe in seiner Jahresvorschau. Es geht 2011 auch um den Fortbestand des Generationenhauses.  

 

Die Abdeckung für das Nachbarschaftszentrum an der Othrichstraße wird in einem ersten Bauabschnitt gerade erneuert. Der bisher offene Innenhof bekommt eine Haube aufgesetzt und wird künftig als Foyer für den Veranstaltungssaal dienen. Umlaufende Fenster in der neuen Flachdachkonstruktion sollen das Licht von oben in den Saal fluten lassen.

 

Seit dem vergangenen November war deshalb nur ein Notbetrieb im 1. Magdeburger Mehrgenerationenhaus möglich. „Ab dem 1. Februar soll laut Bauleitung erst einmal unser Haus wieder zu 100 Prozent nutzbar sein. Das heißt, dass wir ab diesem Termin auch wieder den vielen Anfragen für Raumnutzungen für die verschiedensten Kurse und Familienveranstaltungen gerecht werden können“, sagt Rex Löwe, Vorsitzender des Bürgerverveins Neustädter Feld.

 

 

Der nächste Bauabschnitt ist jedoch auch schon zeitlich eingetaktet. „Unser Haus soll wegen weiterer umfassender Baumaßnahmen – Türen-, und Fensterdurchbrüche – in diesem Jahr voraussichtlich von 1. August bis 15. Oktober komplett geschlossen werden. Denn ein Betrieb wird allein aus Bausicherheitsgründen nicht machbar sein“, so Löwe. „Wir werden in dieser Zeit mit unseren über das Kommunal-   Kombi-Lohn-Programm beschäftigten Mitarbeitern sicher in Schulungsmaßnahmen tätig sein und verstärkt extern im Neustädter Feld in den öffent   lichen Einrichtungen wie Schulen, Kindereinrichtungen, Altenheimen aktiv sein“, sagt der Vereinsvorsitzende.

 

Um das Fortbestehen des   Mehrgenerationenhauses auch nach 2012 zu sichern (die Bundesförderung läuft aus), wolle der Verein die Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur, der Urania, dem Jugendamt und anderen öffentlichen Institutionen verstärken. Die Verbindung zum Altenpflegeheim „Haus Lerchenwuhne“ soll ausgebaut werden. Nachbarschaftliche Hilfe, etwa bei Spaziergängen, beim Einkaufen, in Form von Gesprächen oder Begleitung zum Arzt, werde da großgeschrieben.

 

„Da wir als Mehrgenerationenhaus in einem Bundesprogramm gefördert werden, möchten wir den Erfahrungsaustausch mit entsprechenden Einrichtungen anderer Bundesländer ausbauen, gegenseitige Besuche organisieren und Möglichkeiten zum Fachsimpeln nutzen“, erklärt Löwe.

 

Er sagt außerdem: „Die Beteiligung beim ebenfalls schon traditionellen Gemeinwesensfest im Neustädter Feld, dem Stadtteilfest 2011 auf dem Hermann-Bruse-Platz im September ist für uns Ehrensache und somit selbstverständlich.“

 

Auch selbstverständlich sei die Ferienbetreuung mit Angeboten der verschiedensten Art. So gibt es in allen Schulferien Veranstaltungen wie die Detektivnacht, Kinobesuche, Ausflüge ins Schwimmbad und viele Sportveranstaltungen.

 

„Die Kinder werden dabei von unseren Mitarbeitern liebevoll mit Essen und Trinken versorgt, so dass die Eltern entlastet werden und Kinder, die nicht in den Urlaub fahren können, doch eine schöne Ferienzeit bei uns im Neustädter Feld verbringen können“, so Löwe.

 

Auch die Arbeitsgemeinschaft „Puppentheater“ wird ihre Anhänger finden, hofft Löwe. Die AG „Tischtennis“ möchte Turniere ausrichten sowie einen Wettkampf an der   Wii-Spielkonsole mit Krönung des „Wii-Meisters“. Vereinschef Löwe: „Das Jahr 2011 werden wir dann in einem umgebauten, sanierten und neu renovierten Mehrgenerationenhaus bei gemütlichen Weihnachtsfeiern mit Kindern, Eltern und Senioren ausklingen lassen.“  

 

   • Nächster Veranstaltungshöhepunkt im Stadtteil ist am 8. Februar der Mehrgenerationenfasching. Die „Neustädterfeldler“, vom Kleinkind bis zum Senior, feiern die „fünfte Jahreszeit“.

 

   • Am 21. April wird zur Osteraktion des Mehrgenerationenhauses „Meister Langohr“ viele Überraschungen verstecken sowie beim anschließenden Osterfeuer für gute Laune bei Groß und Klein sorgen.

 

   • Am 12. Mai ruft der Bürgerverein zum Preisskatturnier, bei dem wieder   gereizt werden kann, was das Blatt so hergibt.

 

   • Zum Kindertag am 1. Juni veranstaltet der Bürgerverein ein Sportfest mit spannenden Wettkämpfen, vielen Überraschungen und Preisen.

 

   • Für Senioren gibt es am 5. Juli einen Ausflug in Begleitung der MGH-Mitarbeiter.

 

   • Gruselig wird es im Mehrgenerationenhaus am 28. Oktober zum Halloweenfest der Gemeinwesenarbeitsgruppe Neustädter Feld mit einem musikalisch begleiteten Laternenumzug zum abendlichen Lagerfeuer.

 

 

 

 

       

Seit November ist das Mehrgenerationenhaus eine Baustelle. Hier sind Arbeiten am Dach des früheren Jugendklubs zu sehen. Ab 1. Februar soll die Einrichtung zunächst wieder Besuchern offen stehen.

Rex Löwe, Vorsitzender des Bürgervereins Neustädter Feld.

 

(Quelle: Text und Fotos "Volksstimme" (rri) vom 18.11.2011)

 

 

21.12.2010
Einbrecher im Mehrgenerationenhaus

Weihnachten im "Feld" mit Hindernissen


Alle Vorbereitungen für die jährlichen Weihnachtsfeiern für Senioren und Kinder des Neustädter Feldes waren erledigt, alle Einladungen verschickt. Im Mehrgenerationenhaus warteten die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer nur noch darauf, dass die Gäste ins weihnachtlich geschmückte Haus kommen.

"Aber zuerst, nämlich schon in der Nacht vor der Feier, kamen Diebe, die nicht nur Sachschäden anrichteten, sondern auch die Geldkassette für die Feierlichkeiten stahlen", so Angelika Bonack vom Bürgerverein Neustädter Feld.

Jetzt war für die Mitarbeiter des Hauses schnellstes Reagieren angesagt. "Dank einer Spende des Edeka-Marktes am Bruseplatz, Spenden der Mitglieder des Bürgervereins und des Honorarverzichtes des Weihnachtsmannnes Andreas Becker wurde die Kinderweihnachtsfeier trotzdem zu einer wunderschönen Veranstaltung", so Angelika Bonack. "Die Freude der Kinder ließ alle Probleme wegschmelzen, ganz im Gegenteil zum Schnee, aus dem die Kinder vor dem NBZ eine Schneefrau bauten." 

Fast genauso groß war die Freude der Senioren des Mehrgenerationenhauses bei der organisierten Fahrt zum Weihnachtsmarkt Braunschweig.

Eine gute Nachricht gibt es noch: Die Baumaßnahmen im und am Haus sind so weit fortgeschritten , dass voraussichtlich ab Mitte Januar wieder größere Veranstaltungen und Vermietungen stattfinden können", so Angelika Bonack.

 

Spaß im Schnee haben Kinder des Stadtteils am 

Mehrgenerationenhaus Neustädter Feld in der Othrichstraße.

Quelle: Volksstimme Magdeburg vom 21.12.2010

 

13.11.2010
Schaukel für „Bussi Bär“


In dieser Woche feierten die Kinder in der Kita „Bussi Bär“ im Neustädter Feld die Einweihung ihrer neuen Vogelnestschaukel. „Die Schaukel wurde mit Hilfe vieler fleißiger Väter und Großväter aufgestellt. Die Mädchen und Jungen fieberten der Eröffnung voller Vorfreude entgegen“, so Manuela Thomas von der Kita. „Mit einigen Liedern wurde die Schaukel dann gemeinsam mit Frau Reinsch von C&A feierlich eingeweiht. Denn dank einer Spende von C&A im Wert von 2500 Euro konnte dies überhaupt erst verwirklicht werden.“ Die Kinder und Mitarbeiter der Kita „Bussi Bär“ senden über die Volksstimme ein Dankeschön an den Sponsor und die fleißigen Helfer.
Quelle: Volkstimme Magdeburg vom 13.11.2010

 

06.11.2010

Lange umstrittener Jugendfreilufttreff im Neustädter Feld gestern Abend eingeweiht

Eröffnung mit Bässen und Bockwurst

 

Baustrahler, Bässe und Bockwürste ergaben gestern Abend eine gute Stadtteilparty. Vom Kind bis zum Greis feierten Neustädterfeldler mit. Denn Oberbürgermeister Lutz Trümper eröffnete einen ‍Jugendfreilufttreff an der Othrichstraße. Lange war über den Standort erbittert gestritten worden. Gestern sangen Kinder aus der Kita „Kuschelbären“ zur „Versöhnungsfeier“ das Magdeburger Lied.  

Melanie Schwirzke (25) wird den 5. November 2010 sicher nicht so schnell vergessen. Mit Oberbürgermeister Lutz Trümper und Stadtteilmanagerin Julia Bencsik schnitt sie am Abend das symbolische Band durch.   Melanie Schwirzke hatte sich, mit anderen jungen Leuten des Stadtteils, für den Bau stark gemacht. Und sich trotz vieler Rückschläge nie abbringen lassen. Gestern hieß es endlich nur noch: schnipp und schnapp und Applaus!

Dann servierte Melanie Schwirzke heiße Bockwürste für die jungen und alten Stadtteilbewohner, für all die Politiker (alle Ratsfraktionen waren vertreten) und Verwaltungsmitarbeiter, die sich um und in den Betonpavillon drängelten. „Das Gebäude scheint eine riesengroße Bedeutung zu haben“, so OB Trümper. Nun ja, im „Feld“ gab es monatelang kaum ein anderes Diskussionsthema.

Es sei ja viel gestritten worden, so der OB, und das finde er im Vorfeld eines solchen Baus   auch durchaus gut und richtig.

„Junge Leute im Neustädter Feld hatten mit dem ‍Jugend‍‍freilufttreff eine tolle Idee“, lobte der OB. „Natürlich ist Kompromissbereitschaft gefragt. Doch mit dem nun entstandenen Treff können die Jugendlichen eigene Ideen und Wünsche umsetzen. Ich denke, dafür hat sich das Warten gelohnt.“

 
 

(Quelle: "Volksstimme" (rri) vom 06.11.2010)

 

05.11.2010

Nachbarschaftszentrum Neustädter Feld wird saniert

Englischkurs auf der Baustelle

 

Nur noch Notbetrieb im Nachbarschaftszentrum Neustädter Feld, und das mindestens bis Ende des Jahres. Der Grund ist für die Besucher des Begegnungszentrums ein positiver: Die erste Sanierungsetappe läuft auf Hochtouren. Nachbarschaftshilfe, Bildungsund Unterhaltungsprogramm werden in abgespeckter Form, aber ohne Unterbrechung angeboten.  

 

Dachschaden ade! Die Abdeckung für das Nachbarschaftszentrum an der Othrichstraße wird erneuert. Der bisher offene Innenhof bekommt eine Haube aufgesetzt und wird künftig als vorgelagerter Empfangsraum für den Veranstaltungssaal dienen. Umlaufende Fenster der neuen Flachdachkonstruktion sollen das Licht von oben in den Saal fluten lassen. Jetzt kommt zuweilen nichts Gutes von oben, baubedingte Wassereinbrüche machten den Mitarbeitern schon zu schaffen.

 

 In einem Nebenraum pocht dieser Tage dessen ungeachtet das Herz des Begegnungszentrums. Auf einer Tafel stehen englische und französische Vokabeln. Aber auch Lernhefte für Schüler und Spielsachen liegen hier verteilt. „Die Sprachkurse, vereinzelt Hausaufgabenhilfe und der wöchentliche Seniorennachmittag finden erst einmal hier statt. Klein, aber fein“, sagt Angelika Bonack vom Bürgerverein Neustädter Feld, dem Träger des Nachbarschaftszentrums. „In den nächsten Wochen wollen wir aber verstärkt auf andere Einrichtungen ausweichen, um die Bauphase gut zu überbrücken und den Stadtteilbewohnern trotzdem etwas zu bieten.“

 

„In Witzighausen ...“

 

Der Verein ging bereits auf Seniorenheime und Schulen zu, um dort Veranstaltungen zu or   ganisieren, solange im Nachbarschaftstreff die Bauleute das Sagen haben. So ist für die Weihnachtszeit ein Programm über alte Spiele, Gedichte, Bücher und Lieder für Senioren in Vorbereitung. Für Schüler im Neustädter Feld ist eine Veranstaltung mit dem Titel „In Witzighausen und anderswo“ geplant. Mit lustigen Kindergedichten und –geschichten wollen die Mitarbeiter des Nachbarschaftszentrums in der Vorweihnachtszeit Schüler der zweiten bis vierten Klassen erreichen (Infos und Anmeldungen unter Telefon 2 52 92 29).

 

Ohne Einschränkungen können die Neustädterfeldler auf die Nachbarschaftshilfe zählen. Ob Begleitung zum Arzt, Erledigung von Einkäufen, Hilfe im Haushalt oder Handwerkerhilfe, wenn mal ein Nagel in die Wand oder ein Regal zusammengeschraubt werden muss.

 

Nur der Auftakt

 

So weit ist es im Nachbarschaftszentrum selbst noch lange nicht. Und auch mit fertigem Dach wird der Baustress nicht vorbei sein. Die Dacherneuerung für rund 116 000 Euro, für die die Stadt zu zwei Dritteln mit Fördergeld von Bund und Land wirtschaftet, ist nur der erste Schritt. Weitere Bauabschnitte sollen bis 2012 für eine Komplettsanierung sorgen und aus dem einstigen DDR-Jugendklubgebäude ein modernes Mehrgenerationenhaus machen. Dieses wurde im Neustädter Feld 2007 offiziell eröffnet und in Trägerschaft des Bürgervereins gegeben. Das Bundesfamilienministerium nahm das Neustädter Begegnungszentrum in sein bundesweites Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ auf und fördert den Betrieb der Einrichtung über fünf Jahre. Zehn zuvor langzeitarbeitslose Stadtteilbewohner bekamen hier über weitere Programme geförderte Arbeitsplätze.

 

Mit einer Betonpumpe arbeiten die Bauleute auf dem Dach des Nachbarschaftszentrums.

Panne: Dirk Zenke fängt mit einem Eimer Wassertropfen von der Decke.

 

Oben ohne: Der Veranstaltungssaal des

Nachbarschaftszentrums bekommt ein neues Dach.

 

 

So soll es mal aussehen, das Mehrgenerationenhaus an der Othrichstraße.

 

 

(Quelle: "Volksstimme" (rri) vom 05.11.2010)

 

 

03.11.2010

Umstrittenes Bauwerk für junge Leute im Neustädter Feld

Lange war er umstritten und umkämpft, doch nun ist er fertig:

 

Einen Freilufttreff für Jugendliche im Neustädter Feld wird Oberbürgermeister Lutz Trümper am kommenden Freitag um 17 Uhr offiziell eröffnen.

Der Jugendfreilufttreff war eine Idee von Jugendlichen für Jugendliche des Neustädter Feldes. Entwickelt und konzipiert im Rahmen eines Demokratie-Abenteuerspiels. Das war eine Aktion des Stadtteilmanagements im Neustädter Feld mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahr 2007/2008.

Stadtteilmanagerin Julia Bencsik blickt zurück: „Bereits Anfang 2008 wurden durch Umfragen der Jugendlichen Informationen zum Bedarf, zum möglichen Standort und die ersten Entwürfe zum Aussehen des Jugendfreilufttreffs vorgelegt. In der AG Gemeinwesen fanden die Ideen positive Resonanz, doch spätestens bei der Standortwahl wurde es kompliziert und alles dauerte länger als gehofft und geplant.“

Ende 2009 teilte Oberbürgermeister Lutz Trümper auf einer Einwohnerversammlung des Neustädter Feldes den endgültigen Standort und den Termin zum Baubeginn öffentlich mit und beendete somit das lange Warten der Jugendlichen auf die Umsetzung ihrer Ideen.

Auf einer Freifläche hinter dem Mehrgenerationenhaus an der Othrichstraße wurde in den vergangenen Monaten gebaut. „Mit einigen notwendigen Kompromissen in der baulichen Umsetzung der Anfangsentwürfe steht der Jugendfreilufttreff nebst Tischtennisplatte unweit des Altenpflegeheimes und des Nachbarschaftszentrums in der Othrichstraße nun bereit“, sagt Julia Bencsik. „Der Freilufttreff hat also auch die Möglichkeit, zum Treffpunkt der Generationen und der gesamten Anwohnerschaft im Neustädter Feld zu werden.“

Das soll gefeiert werden: Am kommenden Freitag ab 17 Uhr gibt es Musik, Speisen und Getränke. Alle Interessierten sind eingeladen.

   
 

Der Jugendfreilufttreff an der Othrichstraße,

hier noch eingerüstet kurz vor der Fertigstellung, wird am kommenden Freitag eingeweiht.

 

 

(Quelle: "Volksstimme" (rri) vom 03.11.2010)

 

01.11.2010

Martinsfeuer sorgt für Aufregung


Ein genehmigtes Martinsfeuer hat am Freitagabend für
Aufregung gesorgt. Das Feuer war hinter der Tennisshalle in der Othrichstraße im Beisein von rund 100 Besuchern gezündet worden. Als die Flammen höher schlugen als das Dach der etwa 50 Meter entfernten Turnhalle, vermuteten einige
Anwohner hinter der Halle einen Brand und alarmierten die Feuerwehr. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine Täuschung handelte. Die Besatzung der beiden Löschzüge musste nicht eingreifen und konnte wieder abrücken.

(Quelle: "Volksstimme" (rs) vom 01.11.2010)

 

26.10.2010

Herbstferien im MGH
Feldkinder im Fernsehfunkhaus


Die Ferienkinder im ‍Neustädter ‍Feld blicken auf eine ereignisreiche Woche zurück. Bei den vom Team des Mehrgenerationenhauses (MGH) organisierten Ausflügen in den Herbstferien besuchten die Kinder u.a. das MDR-Funkhaus und durften dort einen spannenden Blick hinter die Fernsehkulissen werfen.
Bei einem weiteren Ausflug gab es komische Kinokost im Studiokino mit den „Vorstadtkrokodilen“. Im Anschluss an den Film bastelten die Ferienkinder im Workshop „Schattenspiele“ Figuren.
In einem Brief an die Volksstimme-Redaktion bedanken sich nun die Mädchen und Jungen für die schöne Ferienzeit beim MGH-Team.

(Quelle: "Volksstimme" (sha) vom 26.10.2010)

 

 

22.10.2010                                                                   &nbs