Wir über uns

Seit 1999 wird der Stadtteil Neustädter Feld über das Programm "Soziale Stadt" Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert. Das Stadtteilmanagement wurde Anfang 2001 als nicht-investive Maßnahme über "Soziale Stadt" initiiert. Mit Jahresbeginn 2003 hat SPI als Partner und Dienstleister sozialer und sozialraumorientierter Stadtteilentwicklung die Trägerschaft für das Stadtteilmanagement übernommen. Personell wurde die QM-Stelle mit der Dipl. Sozialpädagogin Manuela Hasenfuß besetzt, seit Januar 2010 von Dipl. Soz. Päd. Julia Bencsik.
In der Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und den Kooperationspartnern der Netzwerkarbeit des Stadtteils konnten entsprechend des Zuwendungsvertrages die Schwerpunkte an vertraglich formulierten inhaltlichen Leistungserwartungen realisiert und initiiert werden.

Prozessbegleitung der Förderung von Zivilgesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement zur Entwicklung nachhaltiger Gemeinwesenstrukturen
Mit der Gründung des Bürgervereins Neustädter Feld e.V. im Jahr 2006 und der Trägerübernahme des Nachbarschaftszentrums im Rahmen des Bundesmodellprogramms Mehrgenerationenhäuser durch den Bürgerverein, haben sich beginnend ab 2007 neue Aufgaben und Zielstellungen für die Arbeit des Stadtteilmanagements ergeben. Insbesondere die begleitende fachliche Beratung und Unterstützung im Kontext der anforderungsorientierten Professionalisierung des bürgerschaftlichen Engagements der überwiegend langzeitarbeitslosen Vereinsmitglieder bildet einen inhaltlichen Schwerpunkt der QM-Tätigkeit im Kontext der Etablierung nachhaltiger Gemeinwesenstrukturen.
Die Fortschreibung des Stadtteilentwicklungskonzepts unter Berücksichtigung sozioökonomischer Potenziale bietet Grundlage für Projekt- und Maßnahmenbestrebungen mit der Zielstellung der Stärkung lokaler Ökonomie und resultierender Beschäftigungsförderung im Stadtteil.

Zielstellungen:
Begleitende Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes mit der Zielstellung, den Beteiligungsprozess und die Bürgeraktivierung besonders sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen zu befördern und somit eine drohende soziale Segregation des Stadtteils zu verhindern. Nachfolgende Zielstellungen bilden hierbei den Schwerpunkt:

Begleitende Unterstützung u. Beratung des Bürgervereins Neustädter Feld e.V. bei der Einrichtung und Etablierung des Nachbarschaftszentrums als Mehrgenerationenhaus im Rahmen des MGH-Bundesmodellprogramms des BMFSFJ im Kontext der Entwicklung nachhaltiger Gemeinwesenstrukturen

Beförderung von Beteiligungsprozessen im Stadtteil

Fortführung der Bürgeraktivierung besonders sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen Stichworte: Bürgerschaftliches Engagement; Zivilgesellschaft; Soziales Kapital

Stärkung lokaler Ökonomie unter Berücksichtigung sozioökonomischer Aspekte

Vernetzungsarbeit vor Ort agierender Initiativen und Vereine

Initiierung kultureller, sportlicher u. sozialer Angebote im Stadtteil / sozio-kulturelle Infrastrukturaufwertung

Koordination von Bürgerbeteiligungs- und Aktivierungsprozessen im Kontext investiver Maßnahmen

Angebot von Bürgersprechstunden / Anlaufpunkt für Bürgeranliegen sowie -beratung

Förderung von identitätsstiftenden Stadtteiltraditionen, z.B. Stadtteilfeste



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