Archiv / Chronik / Presse


 

Archivmeldungen

12.04.2006 - Gründung des Bürgervereins

11.07.2006 - Bürgerversammlung zum Abriss des 16-Geschossers Rathmannstr.4

August 2006 -
Eintragung ins Vereinsregister Anerkennung der Gemeinnützigkeit

02.09.2006 - Bürgerverein legte gelungene Stadtteilfest-Premiere hin

02.11.2006 - Halloweenfest - Musikanten beschwichtigten die Geister

18.11.2006 - 1. Herbstlauf durch den Stadtteil

24.11.2006 - Bürgerverein erhielt Bürgerpreis

12.12.2006 - Heimatabend übers Neustädter Feld

18.12.2006 - Weihnachtsfeier des Bürgervereins

17.03.2007 - Bester Skatspieler im „Feld“ gekürt

14.04.2007 - 1. Frühlingslauf durch den Stadtteil

19.04.2007 - Pressemitteilung zur Auftaktveranstaltung MGH

01.05.2007 - Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des MGH

01.09.2007 - Stadteilfest im Neustädter Feld

17.11.2007 - Bürgervereinsturnier - Neuer Skatkönig heißt René Kühne

16.02.2008 - Bürgerverein Neustädter Feld übernimmt Nachbarschaftszentrum

01.03.2008 - Gewinner des 1. Preisskatturniers 2008 stehen fest

16.04.2008 - Bundesweite Würdigung für den Bürgerverein

10.05.2008 - Drei Kilometer durchs Neustädter Feld - Alice Löwe gewinnt den 2. Frühlingslauf

06.09.2008 - Positives Fazit nach Stadtteilfest im Neustädter Feld




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Die Chronik des Bürgervereins


12.04.2006 - Gründung des Bürgervereins

  Den Zusammenhalt der Menschen im Stadtteil stärken
  Bürgerinteressen durchsetzen
  Das Nachbarschaftszentrum erhalten

Mit diesen Zielen haben Bewohner des Neustädter Feldes am 12.04.2006 einen Bürgerverein gegründet. Den Vorstand bilden Rex Löwe und Gritt Rataiczak.



11.07.2006 - Bürgerversammlung zum Abriss des 16-Geschossers Rathmannstr.4

Wegen Unklarheiten und Bedenken zum Abriss des 16-Geschossers Rathmannstr.4 lud der Bürgerverein alle Interessierten zur Bürgerversammlung ein.

Freda Trowe (Wobau): „Vorliebe für Sprengung“
Wird der letzte Stadtteilriese im Neustädter Feld in einer spektakulären Aktion gesprengt? Auch knapp zwei Monate nach der offiziellen Abschiedsfeier für den einzig verbliebenen von einst fünf 16-Geschossern im Wohngebiet ist laut Eigentümer Wobau noch nicht entschieden, wie der Gigant an der Rathmannstraße bezwungen werden soll. Wohnungseigentümer in der Nachbarschaft sind gegen den großen Knall.
„Zurzeit gibt es Unklarheiten bei der Abrissplanung für den 16-Geschosser Rathmannstraße 4“, sagte Rex Löwe, Chef des Bürgervereins Neustädter Feld, in dieser Woche: „Deshalb rufe ich zu einer Bürgerversammlung im Nachbarschaftszentrum in der Othrichstraße 30 am 11. Juli um 19 Uhr auf, um mit den entsprechenden Institutionen und Bürgern die vorhandenen Unklarheiten abzuklären.“
Die Wobau würde den Riesen am liebsten sprengen, wie Geschäftsführer Heinrich Sonsalla bereits am 19. Mai bei der Abschiedsfeier für den letzten Stadtteilriesen erklärte. Freda Trowe, Leiterin Immobilienwirtschaft bei der Wobau, bekräftigte jetzt auf Volkstimme-Nachfrage, dass „wir eine Vorliebe für die Sprengung haben“ und führte als Begründung das höhere Tempo der Arbeiten (im Vergleich zum herkömmlichen Abtragen Platte für Platte) und „betriebswirtschaftliche Gründe“ an. Das Bauverwaltungsamt segnete den Spreng-Antrag auch schon ab, erteilte aber freilich die Auflage: Dritte dürfen durch die Explosion keine Schäden davontragen.
Die Wobau ist davon überzeugt, das hinzubekommen. Wesentlich skeptischer zum angestrebten großen Knall steht in der Nachbarschaft des Giganten zum Beispiel die MWG-Wohnungsgenossenschaft. Genauer gesagt: Sie ist dagegen. Die MWG agiert im Umfeld des Hochhauses als Verwalter einer Anlage mit Eigentumswohnungen und ist selbst Eigentümer von Mietswohnungen. Genossenschafts-Vorstand Thomas Fischbeck beruft sich auf das Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen. Demnach „ist in einem erheblichen Radius bei der Sprengung eine Erschütterung zu erwarten“, sagte Fischbeck auf Volksstimme-Nachfrage: „Das ist aus unserer Sicht zu riskant. Über viele Jahre wurden gute Erfahrungen mit dem Abtragen gemacht, so dass wir auch keine Veranlassung sehen, zu sprengen.“
Die Wobau wolle keinen Konfrontationskurs einschlagen, werde bei anhaltendem Protest umliegender Eigentümer keinesfalls den Sprengmeister auf den Riesen loslassen, betonte Freda Trowe. Auf der Bürgerversammlung am Dienstag wolle die Wobau beide möglichen Abrisstechnologien nebst Auswirkungen auf die Umgegend vorstellen und erläutern, „warum wir eine Vorliebe für die Sprengung haben“. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 07.07.2006)

Am 08.09.2006 begann Abriss des letzten Stadtteilriesen - Der Riese wird klein gemacht

„Herunterlassen!“ Bauleiter Frank Hartmann beorderte gestern Punkt 10 Uhr mit der Ansage durchs Funkgerät den Kranführer, die erste, gut 2 Tonnen schwere Betonplatte des letzten Stadtteilriesen im Neustädter Feld zu Boden zu befördern. Der 25 Jahre alte Gigant in der Rathmannstraße 4 bröckelt, nachdem er in den vergangenen Monaten im Stadtteil noch für viel Gesprächsstoff sorgte.
Für Frank Hartmann ist der Abriss eines solchen Hochhauses nichts Neues. „Wir haben bereits ähnliche Gebäude in Leipzig und Erfurt abgerissen.“ Routine? „Darf man nicht aufkommen lassen, sonst wird man leichtsinnig“, antwortet der Chef auf der Abrissbaustelle. Auf der jeweiligen Etage, die abgetragen wird, sind laut Hartmann vier Mitarbeiter im Einsatz. Sie trennen u. a. mithilfe eines Baggers die Betonplatten, die seit 25 Jahren durch Eisenbinder aneinander hängen.
Im Umfeld arbeiten jeweils weitere drei bis vier Männer, kontrollieren die Kranfahrten der Betonteile, die je zwischen 2 und 5 Tonnen wiegen. Insgesamt 10 000 Tonnen Beton fallen hier an, werden zerkleinert, um zum Beispiel beim Straßenau eine neue Verwendung zu finden. Weitere 132 Wohnungen mit 7000 Quadratmetern Wohnfläche verschwinden damit aus dem Stadtbild.
Heinrich Sonsalla, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Wobau), konnte und wollte gestern beim offi ziellen Start für den Abriss des 50 Meter hohen 16-Geschossers seine Enttäuschung nicht verhehlen, dass der Riese nicht mit Sprengstoff in die Knie gezwungen werden kann. Stattdessen trägt nun ein Abrissunternehmen aus Großpößna bei Leipzig das Hochhaus Platte für Platte ab. Der Chef des kommunalen Wohnungsunternehmens hatte den Wunsch, das Hochhaus in der Rathmannstraße mit einem großen Knall aus der Welt zu schaffen, im Mai am Rande des Abschiedsfestes für den letzten Riesen erstmals öffentlich geäußert. Nach Protesten von Haus- und Wohnungseigentümern aus dem Umfeld, die Schäden an ihren Häusern befürchteten, sagte die Wobau die Sprengung jedoch ab. „Dem ungeheuren Prozessrisiko wollten wir uns nicht aussetzen“, sagte Heinrich Sonsalla gestern. „Deshalb mussten wir die langwierigere und teurere Variante wählen.“
Die kostet laut Wobau rund 500 000 Euro, davon kommen rund 400 000 Euro aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“. Bis Ende des Jahres soll vom letzten Stadtteilriesen nichts mehr zu sehen sein. Mit dem Verfüllen der Baugrube und der Begrünung der Fläche werden die Arbeiten voraussichtlich bis März dauern.
Von Robert Richter (Quelle: Volkstimme vom 22.04.2006)



August 2006 - Bestätigung vom Amtsgericht: Bürgerverein hat alle Hürden genommen

Seit der Gründung sind bereits Monate verstrichen, doch erst dieser Tage bekam es Rex Löwe, Vorsitzender des Bürgervereins Neustädter Feld, schwarz auf weiß, dass mit der Eintragung ins Vereinsregister und der Anerkennung der Gemeinnützigkeit alles erledigt ist. „Wir mussten dazu unter anderem noch eine Satzungsänderung vornehmen“, sagte Löwe, der nun froh ist, dass alles „in trockenen Tüchern“ ist. Somit können sich die Mitglieder auf ihr erstes Großprojekt stürzen: Am 2. September soll auf dem Hermann-Bruse-Platz unter Regie des Vereins das Stadtteilfest steigen. Im April hatten Stadtteilbewohner im Nachbarschaftszentrum den Bürgerverein gegründet, um „den Zusammenhalt der Menschen im Viertel zu stärken und Bürgerinteressen durchsetzen“, wie es Gründungsmitglied Gritt Rataiczak damals formulierte. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 11.08.2006)



02.09.2006 - Bürgerverein legte gelungene Stadtteilfest-Premiere hin

Mit Tanzgruppen aus dem Jugendklub „Bauarbeiter“, dem Nachbarschaftszentrum und dem Durango-Saloon, „Rolands Schlagershow“ und weiteren Höhepunkten haben die „Neustädterfeldler“ am Sonnabend ihr Stadtteilfest gefeiert. Bis zum späten Abend sorgte zudem DJ Henne (Helmut Sulfrian) auf dem Hermann-Bruse-Platz für Stimmung. Ein Erfolg für den Bürgerverein Neustädter Feld, der das Fest mithilfe vieler Sponsoren und Helfer erstmals organisierte.
Viele Schulanfänger meldeten sich bei Vereinschef Rex Löwe, um auf der Festbühne ihr versprochenes Geschenk abzuholen. Andere freuten sich über Schnäppchen, die sie auf dem Flohmarkt fanden, bei dem jedermann einen Stand aufbauen und Gebrauchtes anbieten durfte. Der Ökogarten des BUND aus der Klosterwuhne war mit Aktionen vertreten, Kinder vergnügten sich auf dem Autoparcours oder auf der Hüpfburg. Neben dem Bürgerverein selbst präsentierten sich u.a. der Verein „Der Weg“, die Jugendklubs „Rolle 23“ und „Bauarbeiter“, Wohnungsunternehmen und die Kindertagesstätte Singerstraße.
„Ein ganz großes Dankeschön an all die fleißigen Helfer aus dem Nachbarschaftszentrum Neustädter Feld, die durch ihren Einsatz beim Auf- und Abbau sowie dem An- und Abtransport hier sehr engagiert waren“, sagte Rex Löwe. „Ich hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr am ersten Septemberwochenende wieder so unterstützt werden und wieder ein tolles Stadtteilfest veranstalten können.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 05.09.2006)


02.11.2006 - Halloweenfest des Bürgervereins Neustädter Feld
Mit Hexengeschrei und Gespensterjammer versammelten sich 200 Halloweenbegeisterte am vergangenen Donnerstag auf dem Hermann-Bruse-Platz. Angeführt von Pauken und Trompeten des Jugendblasorchesters der Stadt Magdeburg erleuchteten zahlreiche Lampions der Kinder die Straßen im Neustädter Feld. Der Umzug endete mit einem eindrucksvollen Abschied des Blasorchesters am Lagerfeuer hinter dem Nachbarschaftszentrum in der Othrichstraße. Um die Geister und Dämonen des Neustädter Feldes zu beschwichtigen, sorgten die Kindertagesstätten der Georg-Singer-Straße, die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Rolle 23“, das Nachbarschaftszentrum sowie der Bürgerverein für feuriges Essen und beliebten Hexenpunsch für Groß und Klein. Zurück ins Mittelalter und zu einer öffentlichen Hexenverbrennung sowie in Angst und Schrecken versetzten die Jugendlichen und die Clubleitung der „Rolle 23“ die Besucher. Der Bürgerverein Neustädter Feld e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten für das schaurige Spektakel und die Begleitung durch das Jugendblasorchester in diesem Jahr. Von Karina Schade (Bürgerverein Neustädter Feld)
- Bilder vom Halloweenfest
(Quelle: Volksstimme vom 07.11.2006)

18.11.2006 - Herbstlauf durch den Stadtteil
„Sport frei!“ hieß es am Sonnabend im Neustädter Feld. Der Bürgerverein startete den 1. Herbstlauf durch den Stadtteil. "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung." sagten sich trotz Nieselregen 15 Läufer aller Altersklassen und begaben sich gutgelaunt an  den Start der knapp drei Kilometer langen Strecke durch den westlichen Teil des Stadtteils. Von der Nordic-Walking-Gruppe, welche sich immer mittwochs 09 Uhr am NBZ trifft, trat Walter Gruner allein an den Start. Spontan schloss sich ihm unterwegs Streckenposten Thorsten Köhl an - gemeinsam macht Nordic-Walking einfach mehr Spaß. Am Ziel gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde und und kleine Präsente für die Erstplazierten.
Volksstimme-Leser Andreas Schulz, begeisterter Freizeitläufer aus dem Stadtteil Stadtfeld, erreichte unangefochten als Erster das Ziel. Auch unserem  jüngsten Teilnehmer Benjamin Akdas (6 Jahre) machte der Laufen sichtbar Spaß. Von den leuchtenden Kinderaugen ließ sich sogar Klärchen überzeugen und spendierte zum Veranstaltungsschluss noch sonniges Herbstwetter. Für das leibliche Wohl sorgte Vereinschef Rex Löwe mit Grillwurst und Getränken. Der Bürgerverein möchte sich auf diesem Wege bei allen Helfern und Teilnehmern bedanken - dem Kontaktbeamten Klaus Linke und den Streckenposten für die Streckensicherung, der Ärztin Frau Dr. Vogel für die medizinische Betreuung sowie bei allen Zuschauern,  die die Läufer tatkräftig anfeuerten. Kurios war auch, dass der Jugendklubleiter Bernd Spring von der "Rolle 23" mit seinem Nichtantritt am Lauf doch etwas für seine Gesundheit tat. Er verlor eine Wette und handelte sich damit ein 14tägiges Rauchverbot ein. 


24.11.2006 - Unser Bürgerverein erhielt Bürgerpreis

Das Gruppenbild von der Preisverleihung zeigt in der vorderen Reihe von links: Thorsten Köhl (Bürgerverein Neustädter Feld), Marina Gräf (Stadtteiltreff Lebensmitte Olvenstedt), Edelgart König, Kira Rabenstein, Melanie Hieke, Ines Helmeke, Iris Hieke (alle Förderverein Turnen). Hintere Reihe von links: Gerhard Häusler (Verein Bürger für Bürger), Rex Löwe ( Bürgerverein Neustädter Feld), Thomas Kauer (Stadtteiltreff Lebensmitte), Ingo Gottschalk (Vertreter der Stadt), Eva Wybrands (Verein Bürger für Bürger), Mathias Geraldy (Stadtsparkasse). Foto: U. Lücke

Zum zweiten Mal hat der Verein „Bürger für Bürger in Magdeburg“ seinen Bürgerpreis vergeben. Dazu traf man sich gestern Abend in feierlichem Rahmen in der Stadtsparkasse.
Ausgezeichnet wurden insgesamt drei Vereine und eine Einzelbewerberin. Um es etwas spannender zu machen, begann Bürgervereinsvorsitzende Eva Wybrands zuerst mit dem dritten Platz. Mit ihm wurde Edelgart König bedacht. „Wir haben Frau König ausgewählt, um ihre engagierte Arbeit im Seniorenbeirat der Stadt zu würdigen“, sagte Eva Wybrands im Volksstimme-Gespräch.
Der zweite Platz wurde auch gleich zweimal vergeben. Er ging an den „Stadtteiltreff Lebensmitte Olvenstedt“ und an den „Bürgerverein Neustädter Feld e.V.“. Beide Vereine konnten sich über eine Urkunde und vor allem über eine Finanzspritze von jeweils 500 Euro freuen.
Dem Förderverein „Turnen Magdeburg“ überreichte Eva Wybrands dann den ersten Preis. „Dies vor allem, weil sich der Förderverein besonders in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert“, sagte Eva Wybrands. Mit der Auszeichnung sind 1000 Euro für die Vereinskasse verbunden.
Insgesamt hatte die Jury des Bürgervereins unter zehn Bewerbern für den Bürgerpreis auszuwählen. Dabei konnten die Interessenten sich selbst dafür bewerben oder aber von Dritten vorgeschlagen werden. „Wichtig ist für uns bei der Auswahl, dass die Gruppen, Vereine oder Einzelpersonen eine ehrenamtliche Arbeit mit nachhaltiger Wirkung für die Allgemeinheit leisten und gleichzeitig nicht bereits anderweitig in größerem Maße finanziell unterstützt werden“, so die Bürgervereinsvorsitzende. „Wir wollen die ehrenamtlichen Aktivitäten ein wenig hervorheben, die sonst eigentlich eher im Verborgenen wirken, dennoch aber eine wichtige Arbeit leisten.“ Darum werde man sich in Zukunft, denn der Bürgerpreis solle auch in den kommenden Jahren zum Anfang der Weihnachtszeit verliehen werden, gerade den kleineren Vereinen in Magdeburg widmen.
Nach der Preisverleihung kam man dann in lockerer Runde bei einem kleinen Imbiss zu Gesprächen zusammen. Die Stadtsparkasse, in deren Räumen die Feierstunde stattfand, ist übrigens neben Bundestagsabgeordneten Bernd Heynemann Hauptsponsor dieses Bürgerpreises.
Von Peter Ließmann (Quelle: Volksstimme vom 25.11.2006)
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12.12.2006 - Heimatabend übers Neustädter Feld
Von 18 bis 20 Uhr wurde im NBZ ein Heimatabend durchgeführt, bei dem der Film der Abrissparty am letzten Hochhaus des Stadtteils im Mai sowie Chronikbilder zum Neustädter Feld und der Bühnenfilm des Stadtteilfestes auf einer Leinwand gezeigt wurden.

18.12.2006 - Weihnachtsfeier des Bürgervereins
Am Montag führte der Bürgerverein im NBZ eine Weihnachtsfeier bei Kaffee und Kuchen und mit vielen Überraschungen durch. Eine Kindergruppe der Grundschule "Am Bördegarten" überraschte die anwesenden Gäste mit der Aufführung des Märchens Frau Holle und weihnachtlichen Gedichten und Liedern.
Rex Löwe, Vorsitzender des Bürgervereins, nutze die Gunst der Stunde und bedankte sich mit Gutscheinen und weihnachtlichen Präsenten bei ehrenamtlichen Mitarbeitern und freiwilligen Helfern für die tatkräftige Hilfe und Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltungen des Bürgervereins. Besonders dankte er allen Mitarbeitern des Handwerker-, Haus- und Sozialteams des Nachbarschaftszentrums und der Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß für ihren persönlichen Einsatz.
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17.03.2007 - Bester Skatspieler im „Feld“ gekürt
Bernd Jannack hat am Wochenende das 1. Preisskatturnier des Bürgervereins Neustädter Feld im Nachbarschaftszentrum gewonnen. Zweiter wurde Roland Lindau, Dritter Manfred Viebeck. 13 aktive Spieler und einige Zuschauer und Helfer waren dabei um den besten Skatspieler des Neustädter Feldes zu küren. In der Spielpause stärkten sich alle bei Grillwurst und Getränken für die Finanlrunde. Anschließend ging es ans Zusammenrechnen, was „Oberschreiber“ Bernd Jannack übernahm. Den Trostpreis in Form von einem Satz Skatkarten zum Üben bekam der Gastgeber und Vorsitzende des Bürgervereins Neustädter Feld, Rex Löwe. Trotzdem versprach Löwe: „Es wird eine Neuauflage geben!“ Bildergalerie
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 21.03.2007)

14.04.2007 - 1. Frühlingslauf durch den Stadtteil
Der Bürgerverein Neustädter Feld ludt am Sonnabend alle „Neustädterfeldler“ und Gäste zum 1. Frühlingslauf ein. Für alle Sportbegeisterten „die beste Gelegenheit, etwas für die Gesundheit und gegen den hängengebliebenen Winterspeck zu tun!“, sagte Rex Löwe, Vorsitzender des Bürgervereins Neustädter Feld.
Treffpunkt war um 11 Uhr vor der Parkplatz am Nachbarschaftszentrum, Othrichstraße 30.
Die erhoffte rege Beteilung am Lauf blieb leider aus. Nicht, dass die Magdeburger lauffaul sind. Das sommerliche Wetter ludt wohl doch mehr zum Relaxen ein und hielt so manchen Läufer von der Teilnahme ab.
Den 1. Frühlingslauf der ca. 3 km langen Route gewann Philipp Lange vor Bernd Spring, Leiter des Jugendklubs „Rolle 23“ und Alice Löwe. Preise für die schnellsten Läufer wurden natürlich auch vergeben, bevor die Veranstaltung bei Speis und Trank gemütlich ausklang.

19.04.2007
Magdeburgs erstes Mehrgenerationenhaus wird eröffnet
Stimmungsvoller Auftakt am 1. Mai Startschuss fiel schon vor drei Jahren
Magdeburgs erstes Mehrgenerationenhaus wird am 1. Mai um 10 Uhr im Neustädter Feld eröffnet. Das seit 2004 bestehende Nachbarschaftszentrum an der Othrichstraße 30 wurde vom Bundesfamilienministerium dafür ausgewählt und bekommt für die Erweiterung Geld aus Berlin (Volksstimme berichtete). Und weil es ein Tag zum Feiern ist, wurde mit Stimmungskanone Gisela Lauenroth auch Deutschlands älteste Diskodame eingeladen.
Mit der Auftaktveranstaltung am 1. Mai übernimmt zugleich der im Vorjahr neu gegründete Bürgerverein Neustädter Feld die Trägerschaft über den Stadtteiltreff und feiert die Aufnahme in das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ der Bundesregierung. Damit verbunden ist die finanzielle Förderung von jährlich 40000 Euro über fünf Jahre. Deutschlandweit sollen bis Ende des Jahres 439 solcher Häuser entstehen – eines in jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis.
Der Bürgerverein im Neustädter Feld hatte sich mit seinem Konzept erfolgreich um die Aufnahme ins Bundesprogramm beworben. „Am 1. Mai wird nun unter anderem das Schild in unsere Hände übergeben, das unser Gebäude künftig als Mehrgenerationenhaus ausweisen wird – von wem, wird noch nicht verraten!“, sagte der Vereinsvorsitzende Rex Löwe. Doch prominent besetzt ist auch das Rahmenprogramm: „Für gebührende Feierlaune wird Deutschlands älteste Diskodame, DJ Lady alias Gisela Lauenroth, sorgen“, kündigte Löwe an. Die 83-jährige Magdeburgerin erlangte in jüngster Zeit durch Fernsehauftritte bei Johannes B. Kerner und Harald Schmidt deutschlandweit Bekanntheit. Sie steht zugleich für das Miteinander der Generationen, feiern doch Jung und Alt gleichermaßen zu ihrer Musik.
Seit April 2004 halten Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß und ihre zehn ehrenamtlichen Helfer das Nachbarschaftszentrum in Schuss. Täglich ist ab 10 Uhr geöffnet. Das Bürgercafé lädt ab 15 Uhr ein. Daneben bestehen viele Sport- und Freizeitangebote.
Im Mehrgenerationenhaus, einem offenen Tagestreffpunkt, sollen sich Generationen wieder selbstverständlich begegnen und einander helfen – wie in einer Familie. Die gegenseitige Hilfe von Jung und Alt soll neu belebt werden. Mit dem Aktionsprogramm setzt die Politik auf einen Mix, der private und freiwillige Initiativen mit staatlichen Leistungen verbindet. Die Mehrgenerationenhäuser sollen mit Unternehmen zusammenarbeiten und bürgerschaftliches Engagement aktivieren. Alle sollen an einem Strang ziehen: Politik, bürgerschaftlich Engagierte, professionelle Kräfte, Träger von Einrichtungen und die Nutzer. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 19.04.2007)

01.05.2007
Eröffnung des Mehrgenerationenhauses
Bürgerverein übernimmt Nachbarschaftszentrum - Bundesregierung fördert mit 200 000 Euro
Am 1. Mai wurde an der Othrichstraße die offizielle Eröffnung gefeiert. Ex-Fifa-Schiedsrichter Bernd Heinemann, CDU-Bundestagesabgeordneter, verlieh dem schon seit drei Jahren bestehenden Nachbarschaftszentrum (NBZ) offiziell den Status eines Mehrgenerationenhauses. Und das im Sinne des von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gestarteten deutschlandweiten Aktionsprogramms. Das bedeutet für die „Neustädterfeldler“: Es sollen 200 000 Euro Fördergeld in fünf Jahren fließen. „Generationsübergreifende Angebote haben das NBZ von Anfang an geprägt. Jetzt wird das Ganze weiter ausgebaut“, sagte Rex Löwe, Vorsitzender des Bürgervereins Neustädter Feld.
Der Verein übernahm gestern das von Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß 2004 mit ehrenamtlichen Helfern im einem früheren Jugendklub eröffnete Nachbarschaftszentrum in seine Trägerschaft.
Löwe: „Bei der Vereinsgründung im Vorjahr sind wir mit dem Ziel angetreten, das NBZ zu erhalten.“ Deswegen hatte sich der Bürgerverein auch für das Bundesprogramm beworben. „Wir werden immer älter, der Erfahrungsschatz wird immer größer. Warum soll dieser Schatz für die Gesellschaft verloren gehen?“, fragte Heynemann. „Das Haus ist Signal und Angebot, den Alltag gemeinsam zu bewältigen. Private und freiwillige Initiativen können klug mit staatlichen Leistungen verbunden werden.“ Betreuungsangebote für Kinder Berufstätiger seien ebenso angedacht wie Alltagshilfe und Geselligkeit für Senioren. Statt „Essen auf Rädern“ könnte es laut Heynemann im Neustädter Feld bald immer öfter „Senioren auf Rädern“ heißen. Jüngere Stadtteilbewohner könnten ältere mit einem Fahrdienst zum gemeinsamen Mittagessen ins Mehrgenerationenhaus bringen. Bildergalerie
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 02.05.2007)

01.09.2007
Stadtteilfest im Neustädter Feld: Positives Fazit
Großen Trubel gab es am Wochenende auf dem Hermann-Bruse-Platz im Neustädter Feld. Beim Stadtteilfest am Sonnabend herrschte ausgelassene Stimmung, bis spät in die Nacht wurde gefeiert.
Auf der Bühne sorgten schon am Nachmittag „DJ Lady“ Gisela Lauenroth und „DJ Rex“ Löwe, Vorsitzender des Bürgervereins Neustädter Feld, Hand in Hand für musikalische Unterhaltung. Passend dazu boten am Nachmittag die tanzenden „Girls in Motion“ vom Jugendklub „Bauarbeiter“ ihre Künste dar. Die Freiwillige Feuerwehr Olvenstedt gab ebenfalls eine Vorführung ihres Könnens. Aber nicht nur zweibeinige Teilnehmer unterhielten die Besucher im Programm, auch eine Hundevorführung hatte der Bürgerverein auf dem Bruseplatz organisiert.
Christina und Manfred Kirchner waren auf den Bruse-Platz gekommen, um „endlich mal Gisela Lauenroth zu erleben. Bisher haben wir sie immer verpasst. Heute legt sie nun direkt vor unserer Haustür auf, das konnten wir uns nicht entgehen lassen“, sagt Manfred Kirchner. Er habe ja auch erst Bedenken gehabt, dass vielleicht „ein paar Chaoten für Unruhe sorgen, aber es ist ja alles ruhig“.
Heidemarie Radack freut sich über „so viel Trubel hier im Neustädter Feld. Hier ist ja nicht so oft was los, da genieße ich das heute um so mehr.“ Ihre Enkelin Gina-Marie (4) ließ sich derweil einen fetzigen Schmetterling aufs Gesicht zaubern. Eine Anregung für ihren Stadtteil will Heidemarie Radack noch loswerden: „Es wäre doch toll, wenn hier auf dem Hermann-Bruse-Platz ein Wochenmarkt stattfinden könnte. Dann wäre hier auch regelmäßig was los und man könnte auch mal etwas anderes kaufen als immer die gleichen Waren im Supermarkt.“ Jeanette Burrmann führte Töchterchen Laura (3) am Sonnabendnachmittag aus: „Wir wohnen Am Stadtblick, mich hat die Neugier hergetrieben. Wenn etwas los ist, muss ich doch auch mal gucken gehen“, sagt sie.
Am Abend spielte die Band „Elixier“ auf. „Bis 21 Uhr haben sie die Massen unterhalten“, sagte Löwe. Selbst dann war allerdings noch lange nicht Schluss, erst nach weit 23 Uhr gingen die letzten Feierwilligen nach Hause.
Rex Löwe vom Bürgerverein Neustädter Feld zieht ein durchweg positives Fazit des Fests: „Die Stimmung war top, alle hatten großen Spaß, nicht nur die Besucher. Die Gastronomen sind alle sehr zufrieden, die Gulaschkanone musste sogar schon vor der Zeit wieder abziehen, weil einfach alles leer gegessen war.“ Zum Glück habe auch das Wetter mitgespielt: „Bei Regen hätten wir hier womöglich für uns allein Musik aufgelegt.“ Von Ariane Budberg
(Quelle: Volksstimme vom 04.09.2007)

17.11.2007
Bürgervereinsturnier - Neuer Skatkönig heißt René Kühne

Im Nachbarschaftszentrum an der Othrichstraße wurde am Sonnabend vier Stunden lang „gereizt“, was das „Blatt“ hergab. Der Bürgerverein startete den 2. Preisskat. Nach vier Stunden stand der Gewinner fest: René Kühne heißt der neue Skatkönig vom Neustädter Feld. Bernd Jannack wurde Zweiter, auf Platz drei kam Zoltan Palfi . Alle drei erhielten die ausgespielten Preise nebst einer CD zur Wohngebietsgeschichte vom Vorsitzenden des Bürgervereins, Rex Löwe. Bei Bratwurst und Bier, serviert von den Vereinsakteuren Dirk Zenke und René Müller, wurde anschließend noch gefachsimpelt. „Da auch dieser Preisskat regen Zuspruch hatte, wollen wir im März 2008 die dritte Serie auflegen“, kündigte Rex Löwe an.
Rex Löwe (r.) vom Bürgerverein gratuliert dem neuen Skatkönig im Neustädter Feld, René Kühne.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 20.11.2007)
Downloadmöglichkeit weiterer Bilder vom Skatturnier (zip-Datei, 0,9 MB)

 

16.02.2008
Meilenstein für das Mehrgenerationenhaus an der Othrichstraße
Bürgerverein Neustädter Feld übernimmt Nachbarschaftszentrum
Eine kleine Unterschrift für Rex Löwe, ein großer Schritt für seinen Bürgerverein Neustädter Feld und das 2007 gestartete Mehrgenerationenhaus an der Othrichstraße. Gestern setzte der Vorsitzende sein „Löwe“ unter den Mietvertrag. Damit wird der 25 Mitglieder starke Verein offiziell Hausherr im früheren Jugendklub. Die Zukunft der sozialen Einrichtung ist damit für die nächsten Jahre gesichert. Und so knallten gestern Nachmittag nach der Unterzeichnung die Sektkorken.
„Das ist ein wichtiger Tag für den Bürgerverein“, sagte Rex Löwe, der mit der warmen Nachmittagssonne um die Wette strahlte. Schließlich hatte sich der im April 2006 gegründete Bürgerverein von Anfang an den Erhalt des bereits zwei Jahre zuvor auf Bestreben von Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß eröffneten Nachbarschaftszentrums (NBZ) im früheren Jugendklub an der Othrichstraße 30 auf die Fahnen geschrieben.
Mit seinem Konzept, die Einrichtung als so genanntes Mehrgenerationenhaus weiterzuentwickeln, bekam der Bürgerverein im Vorjahr auch den Zuschlag für ein entsprechendes Bundesprogramm. Mit 200 000 Euro, verteilt auf fünf Jahre, fördert der Bund das Projekt.
Gemietet war das Gebäude aber noch vom SPI-Stadtteilmanagement. Das ist allerdings nur zeitlich befristet eingesetzt. Mit dem gestern unterzeichneten Vertrag mit dem Kommunalen Gebäudemanagement (KGM) übernimmt der Bürgerverein das Objekt unbefristet. Vereinschef Rex Löwe hofft, das Mehrgenerationenhaus/Nachbarschaftszentrum mit seinen vielfältigen Angeboten und Projekten auch über das Bundesprogramm hinaus sichern zu können.
„Die Arbeit und die Finanzen, die hier in den vergangenen Jahren schon reingeflossen sind, waren damit nicht umsonst“, sagt Rex Löwe. So wurden in freiwilligen Einsätzen von Vereinsmitgliedern und weiteren engagierten Magdeburgern Räume renoviert, die Außenanlagen mit Grünflächen, Grillecke, Sandkasten und Spielgeräten verschönert.
Mit ehrenamtlichen Helfern und teilweise Ein-Euro-Jobbern wird der Betrieb des Zentrums derzeit gestemmt. Und die Bewohner des Stadtteils, ob alt oder jung, profitieren nicht nur von Angeboten wie Tanz- oder Sprachkurse, Elterntreffs oder Sportgruppen.
Rex Löwe dazu: „Mit dem Erhalt der Einrichtung können auch Projekte wie die Selbsthilfewerkstatt, das Nachbarschaftscafé oder die Nachbarschaftshilfszentrale auf lange Sicht weitergeführt werden, die über ein anderes Förderprogramm mit EU-Geld ins Leben gerufen wurden.“
„Als nächster Schritt steht die Sanierung der Küche an. Im Rahmen des Projekts ,Mehrgenerationenhaus‘ soll schon bald ein Mittagstisch für hilfsbedürftige Kinder des Stadtgebiets angeboten werden.“ Und der Vereinschef hat schon den nächsten Plan: „Perspektivisch streben wir die Gründung einer Stadtteilgenossenschaft an, um für Arbeitslose aus dem Neustädter Feld Arbeitsplätze zu schaffen.“
Für nächsten Mittwoch hat sich erst einmal eine Delegation vom Deutschen Verein für privates und öffentliches Recht angesagt, in dem bundesweit öffentliche und freie Träger sozialer Arbeit zusammengeschlossen sind. Die Vertreter wollen das Modell Mehrgenerationenhaus kennen lernen. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom16.02.2008)

Rex Löwe (r.), Vorsitzender des Bürgervereins Neustädter Feld, und René Müller (2. v. r.) vom Handwerkerteam des NBZ gestern bei der Übergabe des Hauses mit Vertretern des Kommunalen Gebäudemanagements.

01.03.2008
Gewinner des 1. Preisskatturniers 2008 stehen fest
Am Samstag, dem 1. März 2008 gegen 15:30 Uhr war es dann so weit. Die Gewinner des 1. Preisskatturniers 2008 vom Bürgerverein Neustädter Feld e.V. im Mehrgenerationenhaus standen fest und konnten gebührend unter Applaus ihre ausgespielten Preise entgegen nehmen. Nach ca. 6 Stunden angespannter reizender Spielatmosphäre standen bei 18 Mitspielern die Sieger und auch der Letzte fest. Den 1. Platz mit 2532 Punkten gewann ganz klar Herr Norbert Menzel, den 2. Platz mit 2454 Punkten Herr Ewald Kühne, den 3. Platz mit 2438 Punkten Herr Helmut Heppner und den letzten Platz mit „nur“ 743 Punkten der Gewinner des letzten Skatturniers Herbst 2007 Herr René Kühne. Dieser erhielt wie versprochen einen Trostpreis zum „üben“. Da die Resonanz des Turniers wieder steigend erfolgreicher war wie die letzten Turniere, haben sich die Bürgervereinsmitglieder und Anwesenden gleich zum nächsten Turnier verständigt, so dass dann am 10. Mai 2008 aber erst um 10:00 Uhr das nächste Preisskatturnier angesetzt wird, weil um 9:00 Uhr des gleichen Tages der Frühlingslauf des Bürgervereins Neustädter Feld e.V., im Neustädter Feld stattfinden wird. Für die Versorgung der Spielteilnehmer sorgten u.a. die Bürgervereinsmitglieder Gritt Rataiczak, Stephanie Riedel, Rene Müller und Dirk Zenke sowie der Vorsitzender Rex Löwe, der dann die Ehre hatte, die Preisübergabe durchzuführen. Rex Löwe bedankt sich hiermit noch einmal recht herzlich bei allen Spielern und Beteiligten und freut sich heute schon auf die nächste Fortführung dieser Tradition im 1. Mehrgenerationenhaus Magdeburgs. Von Rex Löwe

Auf dem Bild der Siegerehrung sind von Links nach Rechts folgende Personen zu sehen.
Rex Löwe (Bürgervereinsvorsitzender), Norbert Menzel (1.Platz), Ewald Kühne (2.Platz), Helmut Heppner (3.Platz), René Kühne (letzter Platz).

Weitere Bilder vom Skatturnier können Sie hier downloaden (1,5 Mb als zip-Datei)

16.04.2008
Bundesweite Würdigung für den Bürgerverein
Ehrenamtlicher Einsatz für Mehrgenerationenhaus im Neustädter Feld
Der Bürgerverein Neustädter Feld und seine ehrenamtlichen Helfer sind im bundesweiten Wettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger und des Talcid-Förderpreises für vorbildliches Engagement als Träger des Mehrgenerationenhauses/Nachbarschaftszentrums Neustädter Feld geehrt worden. Der Verein ist seit knapp einem Jahr Träger des Hauses an der Othrichstraße.
Der Bürgerverein Neustädter Feld hat sich im April 2004 gegründet. Als oberstes Satzungsziel wurde definiert, das „Wir-Gefühl“ im Stadtteil zu stärken. Die Vereinsmitglieder engagieren sich vielfältig für das Gemeinwesen und eine lebendige, sich gegenseitig unterstützende Nachbarschaft, so die Stiftung Bürger für Bürger. Sie hob den Einsatz des Vereinsvorsitzenden Rex Löwe hervor: „Herr Löwe hat sich über Jahre als Vorsitzender des Schulfördervereins Grundschule ,Kritzmannstraße‘ und durch seine Initiative der Gründung des Bürgervereins verdient gemacht.“
Die Mitglieder des Bürgervereins betreiben inzwischen im Stadtteil das Mehrgenerationenhaus/Nachbarschaftszentrum in der Othrichstraße 30 als generationsübergreifende Kommunikations- u. Begegnungsstätte. Dieses zeichnete die Jury als eines von 20 „vorbildlichen Projekten“ aus ganz Deutschland aus. Darüber hinaus, so die Jury weiter, leisten die Mitstreiter des Bürgervereins aktive Nachbarschaftshilfe für unterstützungsbedürftige Menschen im Wohngebiet, z. B. Einkäufe, Rezepte abholen, Arztbegleitung usw.
Im Verein engagieren sich überwiegend (langzeit-)arbeitslose Mitglieder für die Ziele sowie den Erhalt des Mehrgenerationenhauses und das Gemeinwesen ihres Stadtteils. Zielgruppe sind Groß und Klein u. alle, die mitmachen wollen.
Der von der Stiftung Bürger für Bürger und der Bayer Vital GmbH erstmals ausgeschriebene Förderpreis soll gemeinnützige Aktivitäten würdigen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte sozialer Netzwerke aufzeigen. Die nach Angaben der Auslober mehr als 200 Zusendungen „spiegeln die große Bandbreite und Vielfalt wider, mit der sich Bürgerinnen und Bürger für gesellschaftliches Miteinander mit gemeinnützigen Aktivitäten engagieren.“
Teilnehmen bzw. vorgeschlagen werden konnten im Zeitraum vom 1. Oktober 2007 bis 15. Januar 2008 alle Bürger, die sich für gesellschaftliches Miteinander mit entsprechenden gemeinnützigen Aktivitäten engagieren: für Kinder und Jugendliche, hilfsbedürftige Menschen (Kranke und Gebrechliche oder Menschen mit Behinderung), für die Integration und Teilhabe ausgegrenzter Menschen. Die Formen und Felder des Engagements können dabei unterschiedlichster Art sein: helfend, betreuend, bildend, kulturell oder sportlich.
Mit seinem Konzept, die Einrichtung als so genanntes Mehrgenerationenhaus weiterzuentwickeln, bekam der Bürgerverein im Vorjahr den Zuschlag für ein entsprechendes Bundesprogramm. Mit 200 000 Euro, verteilt auf fünf Jahre, fördert der Bund das Projekt. Vereinschef Rex Löwe hofft, das Mehrgenerationenhaus mit seinen vielfältigen Angeboten und Projekten auch über das Bundesprogramm hinaus sichern zu können. „Die Arbeit und die Finanzen, die hier in den vergangenen Jahren schon reingeflossen sind, würden sonst verpuffen“, sagt Rex Löwe. Mit ehrenamtlichen Helfern und teilweise 1-Euro-Jobbern wird der Betrieb des Zentrums derzeit gesichert.
„Mit dem Erhalt der Einrichtung können auch Projekte wie die Selbsthilfewerkstatt, das Nachbarschaftscafé oder die Nachbarschaftshilfszentrale auf lange Sicht weitergeführt werden, die über ein anderes Förderprogramm mit EU-Geld ins Leben gerufen wurden“, so Löwe. Und der Vereinschef hat schon den nächsten Plan: „Perspektivisch streben wir die Gründung einer Stadtteilgenossenschaft an, um für Arbeitslose aus dem Neustädter Feld Arbeitsplätze zu schaffen“, so Rex Löwe gegenüber der Volksstimme. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 16.04.2008

Weiterführender Link:

Mehrgenerationenhaus/Nachbarschaftszentrum in der Othrichstraße 30

Bundesweiter Wettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger

10.05.2008
Drei Kilometer durchs Neustädter Feld - Alice Löwe gewinnt den 2. Frühlingslauf
Den 2. Frühlingslauf im Neustädter Feld am Sonnabend hat Alice Löwe mit der Bestzeit von 11:57 Minuten gewonnen. Dahinter kam mit 12:03 Minuten Oliver Löwe ins Ziel. Dritte wurde Sara Redlin.
Nachdem um 9 Uhr am Nachbarschaftszentrum an der Othrichstraße der Startschuss gefallen war, ging es für die Läufer durch die Straße Am Schäferbrunnen und entlang des Holzweges zum Bördegarten. Weiter führte die rund drei Kilometer lange Route durch die Parkanlage entlang der Mauer der früheren Waldschule bis zur Sportanlage des BSV 93 und wieder zurück zum Nachbarschaftszentrum. und entlang der Mauer der Waldschule über die Sportanlagen des BSV 93 wieder zum MGH/ NBZ.
Siegerin Alice Löwe konnte sich über den bronzenen Pokal des Bürgervereins Neustädter Feld freuen. Das Schlusslicht bildete CDU-Politiker Gerhard Häusler, der einen Trostpreis vom Bürgervereinsvorsitzenden Rex Löwe erhielt.

Im Nachbarschaftszentrum wurde am Sonnabend außerdem ein Preisskatturnier des Bürgervereins ausgetragen. Dabei gewann Werner Mittler mit 1999 Punkten. Der Zweitplazierte Teilnehmer wollte namentlich nicht genannt werden.Den letzten Platz belegte der Vereinsvorsitzende Rex Löwe selbst mit nur 528 Punkten. Während der Sieger den Skatpokal und das ausgespielte Startgeld davontrug, gab es für den Letzten ein Skatspiel zum Üben.
Bei Grillwurst und Getränken, serviert von den fl eißigen Helfern des Nachbarschaftszentrums, nutzten die Teilnehmer anschließend die Möglichkeit, über die Skatblätter zu fachsimpeln. Für Rex Löwe sind „die Preisskatspiele hier im Mehrgenerationenhaus zu einer nicht mehr wegzudenkenden Tradition geworden“. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 14.05.2008)




Die Siegerehrung des 2. Frühlingslaufes im Neustädter Feld (v. l.): Siegerin Alice Löwe, Oliver Löwe (2. Platz), Gerhard Häusler, Sara Redlin (3. Platz) und Bürgervereinsvorsitzender Rex Löwe. Foto: H. Schleef

06.09.2008
Positives Fazit nach Stadtteilfest im Neustädter Feld

Bürgerverein verspricht: „Ja, wir werden auch 2009 wieder feiern“. Das „Feld“ feierte am Sonnabend sein 6. Stadtteilfest auf dem Hermann-Bruse-Platz. Hunderte Festgäste aus dem Quartier bevölkerten bis zum späten Abend das Gelände rund um den Rasenhügel. Kurz nach der Eröffnung um 14 Uhr gab es bereits den ersten Höhepunkt des Festes: Oberbürgermeister Lutz Trümper weihte offiziell das Stadtteillogo auf dem Rasenhügel des Platzes ein. Er überreichte Designerin Karina Schade, die das Logo entworfen hatte, ein Modell als Auszeichnung und Dank. Aber auch abseits der Bühne war eine Menge los. Die Organisatoren hatten ein buntes Programm für Groß und Klein auf die Beine gestellt.
Traditionell bekamen die Abc-Schützen aus dem Stadtteil, die Ende August eingeschult wurden, ein kleines Geschenk überreicht. Die Vierbeiner des Ottersleber Hundesportvereins zeigten ihr Können, die Olvenstedter Feuerwehr war mit Vorführungen vor Ort. Zauberer Kuni entführte Kinder und Erwachsene in die Welt der Magie, die Gruppe „Faustdick“ sorgte für die musikalische Unterhaltung der Festgäste. Der Bürgerverein Neustädter Feld, federführender Organisator des Festes, zieht ein durchweg positives Fazit des diesjährigen Stadtteilfestes: „Wir dachten ja 2007 schon, das Fest wäre großartig gewesen, aber in diesem Jahr ist es noch besser gelungen“, so Rex Löwe, Vorsitzender des Vereins. Eine Neuauflage 2009 soll es auf jeden Fall geben. Von Ariane Budberg (Quelle: Volksstimme vom 09.09.2008)

Geldsegen für Bürgerverein
Freude für den Bürgerverein im Neustädter Feld: Am Rande des Stadtteilfestes am vergangenen Wochenende bekam der Verein einen symbolischen Scheck über 500 Euro von der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“ für seine Arbeit im Quartier überreicht. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Rex Löwe (l.), nahm den Scheck von Genossenschaftsvorstand Oliver Hornemann entgegen. Das Geld stammt aus der Sommertombola der Genossenschaft und soll für die Stadtteilarbeit im Neustädter Feld eingesetzt werden. Von Ariane Budberg (Quelle: Volksstimme vom 10.09.2008)

10.09.2008
Geldsegen für Bürgerverein

Freude für den Bürgerverein im Neustädter Feld: Am Rande des Stadtteilfestes am vergangenen Wochenende bekam der Verein einen symbolischen Scheck über 500 Euro von der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“ für seine Arbeit im Quartier überreicht. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Rex Löwe (l.), nahm den Scheck von Genossenschaftsvorstand Oliver Hornemann entgegen. Das Geld stammt aus der Sommertombola der Genossenschaft und soll für die Stadtteilarbeit im Neustädter Feld eingesetzt werden. Von Ariane Budberg (Quelle: Volksstimme vom 10.09.2008)

06. 12. 2008
René Schulz wird „Skatkönig“
Am Samstag, den 06. Dezember 2008, fand das Preisskatturnier des Bürgervereins Neustädter Feld e.V. im Mehrgenerationenhaus Nachbarschaftszentrum in der Othrichstr. 30 statt.

Als Sieger beim Weihnachtspreisskat des Bürgervereins Neustädter Feld konnte sich René Schulz (M.) klar behaupten. Zweiter wurde Bernd Ratajczak (l.), den dritten Platz belegte Micha Schmiedecke. Das Team des Nachbarschaftszentrums sorgte für vorweihnachtliche Gaumenfreuden während des Turniers. Und Stadtteilbewohner und Koch Dirk Zenke servierte zum Mittag selbst gemachte Buletten. Der nächste Preisskat im „Feld“ soll im Frühjahr 2009 im Nachbarschaftszentrum stattfinden. Foto: Privat (Quelle: Volksstimme vom 09.12.2008)
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12. 12. 2008
Fotoshooting vor dem Stadtteillogo
Vor Beginn unserer Weihnachtsfeier trafen sich Mitglieder des Bürgervereins, 1-Euro-Jobber und ehrenamtliche Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses Nachbarschaftszentrum, Stadtrat Hubert Salzborn, Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß und bürgerschaftlich engagierte Bürger zu einem gemeinsamen Fotoshooting vor dem Stadtteillogo auf dem Hügel des Hermann-Bruse-Platzes.



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Nach dem Fotoshooting lud der Bürgerverein zur gemeinsamen Weihnachtsfeier ein.

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25.02.2009
Von der Leyen: Jung und Alt müssen aufeinander zugehen
Bundesfamilienministerin besuchte geförderte Projekte in Sachsen-Anhalt
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat gestern ( 25.02.2009 ) in Magdeburg junge und alte Menschen aufgefordert, mehr aufeinanderzuzugehen. Beide Seiten könnten voneinander profitieren, sagte sie bei einem Besuch des Nachbarschaftszentrums im Stadtteil Neustädter Feld, das als eines von 500 „Mehrgenerationenhäusern“ in Deutschland vom Bund gefördert wird.
Senioren könnten Jugendlichen beispielsweise beim Schreiben von Bewerbungen helfen, sagte die Ministerin. „Die Weisheit der Älteren“ sei noch immer gefragt. Im Gegenzug könnten junge Menschen den älteren etwa die Funktion von Handys oder die Nutzung des Internets erklären. Mit den Mehrgenerationenhäusern würden Räume dafür geschaffen, dass „Jung und Alt zusammenstehen“, sagte von der Leyen, die anschließend auch das ebenfalls geförderte Familienzentrum Färberhof in Stendal besuchte ( siehe auch: Volksstimme-Meldung zum Färberhof Stendal ).
Der Bund fördert in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt bis 2012 mindestens einen solchen Treffpunkt mit 40 000 Euro pro Jahr. In Sachsen-Anhalt gibt es 25 Projekte.
Das Nachbarschaftszentrum in Magdeburg ist der soziale Mittelpunkt des von Arbeitslosigkeit und Abwanderung geprägten Stadtteils mit rund 10 000 Einwohnern. Dort laufen Veranstaltungen wie Kinder- und Seniorennachmittage oder Tanz- und Sprachkurse. Zudem leistet die Einrichtung Nachbarschaftshilfe: Mitarbeiter machen kleine Reparaturen für Senioren oder gehen mit ihnen einkaufen.
Das Zentrum wurde 2004 von Stadtteilbewohnern in einem leerstehenden Jugendclub in Eigenregie aufgebaut. Seit 2006 wird es von einem Bürgerverein getragen. Zurzeit gibt es ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter, die meisten von ihnen Langzeitarbeitslose.
„Beim Personal liegt unser großes Problem“, sagte Vereinsvorsitzender Rex Löwe. Nach Angaben von Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß konnte die Bundesförderung bisher nicht voll ausgeschöpft werden. Die 20 000 Euro, die jährlich für Personalkosten vorgesehen seien, würden ohne entsprechende kommunale Hilfe nicht ausreichen.
Löwes Hoffnung liegt nun auf dem Bundesprogramm Kommunal-Kombi, das Arbeitsplätze in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit fördert. Ab November könnte auch das Nachbarschaftszentrum davon prof tieren. Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) gab gestern ein klares Bekenntnis zu dem Haus ab: Es gebe älteren Menschen das notwendige Gefühl, dass auch jüngere für sie da seien.  Von Philipp Hoffmann
(Quelle: Volksstimme vom 26.02.2009)




Mehrgenerationentreffen: Familienministerin Ursula von der Leyen saß gestern in Magdeburg mit Rentner Boto Karkutsch und den Kindern Mandy Mehrmann und Jessica Lösche an einem Tisch. Foto: Uli Lücke

Bundesfamilienministerin von der Leyen gestern im Neustädter Feld:
„Passen Sie gut auf unser Mehrgenerationenhaus auf!“

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) besuchte gestern auf Einladung des Bürgervereins das Nachbarschaftszentrum im Neustädter Feld. Ein aufregender Tag für die ehrenamtlichen Helfer hinter den Kulissen.
Als gestern um Punkt 15 Uhr der dunkle Audi A8 mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen auf den Parkplatz des Mehrgenerationenhauses in der Othrichstraße fährt, ist für Corinna Solowsky das Schlimmste überstanden.
Die arbeitslose 36-Jährige, ehrenamtliche Helferin des Mehrgenerationenhauses im Neustädter Feld, stand seit 8 Uhr unter Volldampf. „Wir haben 11 Kuchen für die Gäste selbst gebacken“, sagt sie. Viele aus dem Team, zumeist Langzeitarbeitslose und Hartz-IV-Empfänger, haben etwas aus eigener Tasche zur Kaffeetafel oder zum Buffet mit Schnittchen beigetragen. Schließlich kommt nicht alle Tage eine Bundesministerin ins Neustädter Feld.
Wenn dann auch noch die Kleiderbügel an der Garderobe knapp werden – schickt Corinna Solowsky schnell jemanden zum Bruseplatz ins Textilgeschäft. Alles soll stimmen an diesem Nachmittag.
Das Begegnungs- und Nachbarschaftshilfezentrum, 2004 im ehemaligen Jugendklub eröffnet, wurde in den vergangenen Wochen von Freiwilligen aus dem Stadtteil renoviert. Extra für die Ministerin? „Das wollten wir sowieso machen“, sagt Corinna Solowsky – und muss schmunzeln. Ganz fertig geworden sind die Maler nicht. Im Flur blitzt noch blanker Beton zwischen frischer Tapete hervor.

„Entschuldigung, wir sind am Renovieren ... und wir machen weiter!“, steht handgeschrieben auf einem Zettel im Gang. Hier haben sich nun schon der Oberbürgermeister, Abgeordnete, Stadträte oder Chefs von Wohnungsunternehmen durchgeschlängelt. Jetzt kommt die Bundesfamilienministerin, f inken Schrittes, gut gelaunt, mit einem Lächeln im Gesicht. Sie biegt am kalten Buffet links ab in den bis zum Platzen gefüllten, schwitzigen Saal, in dem Senioren neben jungen Eltern und Kindern an Kaffeetischen sitzen und nun der Ministerin applaudieren.
Auch Hildegard Behrens klatscht kurz. Die 74-Jährige ist aber skeptisch: „Wenn die Politiker mal die Wahrheit sagen würden“, sagt die regelmäßige Besucherin des Mehrgenerationenhauses nur und winkt ab. Der Stadtteiltreff müsse erhalten bleiben, fügt sie noch hinzu.
Ursula von der Leyen setzt sich an den Tisch vorn links, neben das Rentnerpaar Charlotte und Wilhelm Lummitsch, zu ihrer Linken zwei Kinder. Fotografen drängeln sich um die beste Position, um das Motiv gut in den Kasten zu bekommen. Für Rex Löwe wird es jetzt ernst.

Der Vorsitzende des Bürgervereins, der die Ministerin eingeladen hatte, setzt zu seiner dreiminütigen Begrüßungsrede an. „Zwei Stunden habe ich daran geschrieben“, verrät er später. Für den besonderen Tag nahm der Angestellte einen Tag Resturlaub aus dem alten Jahr. Corinna Solowsky drängelt sich nicht mit in den Saal. Sie lehnt auf dem Gang an der Wand. Die gelernte Verpackungsmittelmechanikern, die sich seit Jahren durch ABMStellen und Ein-Euro-Jobs kämpft, hofft im Mehrgenerationenhaus auf eine Beschäftigung mit Perspektive. Seit Ende 2008 die Ein-Euro-Jobs für das Mehrgenerationenhaus ausgelaufen sind, wird das Haus nur ehrenamtlich von Helfern wie Corinna Solowsky am Leben gehalten.
Angelika Bonack, ebenfalls ehrenamtliche Helferin, atmet jetzt ebenso abseits vom großen Trubel durch. Schweißperlen stehen noch auf ihrer Stirn. „Das war Stress pur“, sagt sie über die Vorbereitungen. Bis kurz vor Ankunft der Ministerin kümmerte sich Angelika Bonack noch mit Sicherheitsleuten um den Aufbau im Saal. Wie viel Tische dürfen hier stehen? Wie viel Leute dürfen rein? Zwischen Security und ersten Gästen galt es, kühlen Kopf zu bewahren.
Ihr Mann Rainer hat seine scheckkartengroße Digitalkamera „scharf“ geschaltet, um zwischen den großen Objektiven der Profifotografen auch ein Bild von der Ministerin abzubekommen.
Die verteilt im Saal Komplimente für den 2006 gegründeten Bürgerverein Neustädter Feld als Träger des Hauses und Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß: „Sie haben mit unglaublicher Überzeugungskraft und Ideen das Haus durch schwierige Jahre gebracht.“ Das habe auch den Ausschlag gegeben, dass das 2004 gegründete Nachbarschaftszentrum 2007 für das Förderprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ unter 1700 Bewerbern den Zuschlag erhielt. „Wir möchten sie weiter begleiten und unterstützen“, sagt Ursula von der Leyen.
Das hatte zuvor auch Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) zugesagt. Der Rathauschef ist nicht mit leeren Händen gekommen. Über das Programm „Kommunal-Kombi“ wolle die Stadt Beschäftigungen für derzeit Langzeitarbeitslose ermöglichen, die das Mehrgenerationenhaus aufgebaut und am Leben erhalten haben. 2010 will die Stadt laut Trümper zudem 90 000 Euro für Sanierungsarbeiten am Gebäude bereitstellen.
16.15 Uhr steigt die Familienministerin wieder in den Dienstaudi. Bürgervereinschef Rex Löwe steht am Parkplatz und strahlt übers ganze Gesicht: „Gut gelaufen! Das macht Mut“, sagt er. „Jetzt gönnen wir uns ein Gläschen Sekt.“
Einen Rundgang im Haus hatte die Ministerin noch gemacht, ein Programm der Line-Dance-Gruppe und des generationsübergreifenden Englisch-Kurses angeschaut. Ihren Handabdruck auf eine Leinwand gesetzt und signiert. Sich ins Gästebuch des Hauses eingetragen.
Und der CDU-Fraunenunionschefn Eva Wybrands aus Magdeburg, offziell Patin des Bürgerzentrums im Neustädter Feld, hat Ursula von der Leyen bei der Verabschiedung noch zugerufen: „Passen Sie gut auf unser Mehrgenerationenhaus auf!“
Von Robert Richter  (Quelle: Volksstimme vom 26.02.2009)



Angelika Bonack (l.) vom Bürgerverein bestreicht die Hand von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mit Fingerfarbe ...




... und die Ministerin verewigte sich mit Handabdruck und Autogramm auf einer Leinwand im Mehrgenerationenhaus.




Familienministerin Ursula von der Leyen sitzt Probe in einer Drachen-Seifenkiste, die im Mehrgenerationenhaus von handwerklich begabten Männern für Kinder gebaut wurde. Hier geben Stadtrat Hubert Salzborn, Bundestagsabgeordneter Bernd Heynemann (beide CDU) und Bürgervereinsvorsitzender Rex Löwe (v.l.) Tipps. Fotos: Robert Richter




Rentnerin Hildegard Behrens scherzt im Saal des Mehrgenerationenhauses während der Veranstaltung mit Familienministerin von der Leyen mit der kleinen Romy und ihrer Mutti Melanie Schwirzke.
 

Charlotte Lummitsch: „Eine angenehme Tischnachbarin“

„Die Frau ist zu bewundern“, schwärmt Charlotte Lummitsch (86), die gestern beim Besuch von Ursula von der Leyen im Mehrgenerationenhaus mit der Bundesfamilienministerin an einem Tisch saß. „Wir haben uns sehr angenehm unterhalten. Ich habe mich auch nach dem Wohlergehen ihres Vaters erkundigt, den sie ja zu Hause pfegt. Ich schätze ihn sehr“, so Charlotte Lummitsch zum Vater der Ministerin, dem früheren Ministerpräsidenten Ernst Albrecht. Auch das Familienleben mit sieben Kindern „neben ihrem schweren Beruf als Ministerin“, ringt der Seniorin aus dem Neustädter Feld Respekt ab. „Sie sieht außerdem jetzt durch die kürzeren Haare jünger und frischer aus. Als sie ihr Amt antrat, fand ich sie im Vergleich etwas hausmütterlich.“ Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 26.02.2009)
 

Line-Dance für die Ministerin
„Hello everybody!“ So begrüßte Katharina Wille die Bundesfamilienministerin und die anderen Besucher gestern im Mehrgenerationenhaus Neustädter Feld. Die Begrüßung auf Englisch war für die junge Frau Pficht, schließlich besucht sie im Mehrgenerationenhaus einen Englischkurs, in dem von der 12-jährigen Schülerin bis zur Rentnerin alle Generationen vertreten sind. Und da Katharina Wille und ihre Mutter Petra sowie Sabine Große und Uschi Hahnke nicht nur im Englisch-, sondern auch im Line-Dance-Kurs aktiv sind, gaben sie für die Ministerin gestern eine Tanzvorführung in Westernmanier.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 26.02.2009)



Katharina Wille (l.) beim Line-Dance in Aktion.

25.02.2009
Pressemitteilung von Mittwoch, 25. Februar 2009 - Landeshauptstadt Magdeburg

Ursula von der Leyen: "Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander der Generationen."
Bundesfamilienministerin besuchte das Mehrgenerationenhaus in Magdeburg


Berlin/Magdeburg.
Das Mehrgenerationenhaus Magdeburg ist der Treffpunkt für alle Generationen im Stadtteil Neustädter Feld. Hier wird Nachbarschaft noch als Gemeinschaft gelebt, gegenseitige Hilfeleistung nimmt einen hohen Stellenwert ein. Dazu gehört zum Beispiel die Betreuung von Kindern, wenn die Eltern Erledigungen machen müssen oder sich mal ein wenig Zeit für sich gönnen wollen. Außerdem können sich Nutzer und Nutzerinnen im Bauchtanzkurs oder beim Seniorensport fithalten oder im Offenen Treff eine Partie Karten spielen. Wie offen und selbstverständlich sich hier die Generationen begegnen, hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch erlebt. Das Mehrgenerationenhaus ist im Herzen des Stadtteils gelegen und von einer hübschen Grünanlage mit Spielplatz umgeben. Seniorinnen und Senioren aus dem angrenzenden Altersheim sind Stammgäste des Hauses.
"Hier in Neustädter Feld ist eine Gemeinschaft entstanden, die sich am Vorbild der Großfamilie orientiert: Gegenseitige Hilfeleistung, Zusammenhalt und gemeinsame Erlebnisse machen den Alltag schöner - für alle Lebensalter vom Kleinkind bis zum Hochbetagten, für Helfende genauso wie für Hilfesuchende", sagte die Bundesministerin.
"Wir leben in einer Zeit, in der die Gesellschaft von allen Flexibilität und Mobilität fordert. Familien müssen sich diesen veränderten Bedingungen anpassen und können den Generationenzusammenhalt immer seltener leben. Umso bedeutender ist es, Orte und Einrichtungen zu schaffen, die diesen Zusammenhalt auch außerhalb familiärer Strukturen fördern. Mehrgenerationenhäuser sind hierfür beispielhaft. Der Austausch von Erfahrungswissen, gegenseitiger Hilfestellung und die Gemeinschaft von Groß und Klein, verwandt oder benachbart, werden hier engagiert gelebt", sagte Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß.
"Ich freue mich, dass das Mehrgenerationenhaus in Magdeburg Neustädter Feld gut angenommen wird und damit die Basis für ein vielschichtiges bürgerschaftliches Engagement bietet, das weit über den Stadtteil hinaus wahrgenommen wird", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Bernd Heynemann.
Auch Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister von Magdeburg, schätzt das Mehrgenerationenhaus als Bereicherung für die Menschen in der Stadt: "Mit Unterstützung der Stadtverwaltung entstand aus einem früheren Jugendklub im Neustädter Feld das erste Mehrgenerationenhaus in Magdeburg. Ob Ferienprogramme für Kinder,  Kommunikationszentrum für Erwachsene oder Unterstützung für Senioren - als Nachbarschaftszentrum spricht das Haus mit seinen vielfältigen Angeboten alle Generationen des Stadtteils an. Einen großen Anteil an der positiven Entwicklung hat der Bürgerverein Neustädter Feld e. V., dessen ehrenamtliche Mitglieder mit viel Engagement und zündenden Ideen das Leben im Stadtteil bereichern und die Gemeinwesenarbeit unterstützen."
Das Haus in Magdeburg ist eines von 500 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland. Im Rahmen des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser schaffen sie flächendeckend Orte der Begegnung für Menschen jeden Alters. Hier können alle voneinander lernen und füreinander da sein - wie in einer Großfamilie. Mit ihren Angeboten der Kinderbetreuung, Beratung sowie haushaltsnahen Dienstleistungen unterstützen die Mehrgenerationenhäuser Familien und entlasten Menschen im Alltag. Durch ihre Arbeit werden regionale Netze geknüpft, von denen auch lokale Unternehmen, die Region und das Land profitieren.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhält jedes Haus jährlich 40.000 Euro an Förderung. Das Mehrgenerationenhaus Magdeburg ist eines von 25 in Sachsen-Anhalt. Einen Überblick über alle derzeit geförderten Projekte bietet Ihnen die Website www.mehrgenerationenhaeuser.de bzw. die Homepage des MGH Magdeburg
www.mgh-magdeburg.de