Kita, Schule und Beruf


03.09.2011

Bewilligungsbescheid für Sanierung der Comeniusschule übergeben

 

Frische Fassaden und neue Flure für Förderschule im „Feld“

 

 

Oberbürgermeister Lutz Trümper (l.) nimmt den Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Comeniusschule von Kultusstaatssekretär Jan Hofmann entgegen. Die amtierende Schulleiterin Andrea Bonneß freut sich über die knapp 2 Millionen Euro vom Land. Bis Sommer 2013 wird das Schulgebäude Typ Erfurt II“ saniert.

 

Ruhig ist es gestern Mittag in der Comeniusschule im Neustädter Feld. Keine spielenden Kinder sind zu sehen. Die Schüler der Förderschule für Lernbehinderte sind alle unterwegs zu einem Projekttag. So verpassen sie den prominenten Besuch und das Geschenk, das er mitgebracht hat. Kultusstaatssekretär Jan Hofmann hat einen unscheinbar wirkenden weißen DIN-A4-Hefter dabei, der es jedoch in sich hat. Nämlich einen 1,96 Millionen Euro schweren Bewilligungsbescheid für die Sanierung des Schulgebäudes an der Kritzmannstraße. Oberbürgermeister Lutz Trümper nahm den Millionenbescheid dankend in seine Obhut und erinnerte daran, dass die Stadt auch ihr Scherflein, genauer gesagt circa 370 000 Euro, zur Sanierung beisteuert. Die bewilligten Mittel stammen aus dem EFRE-Förderprogramm der Europäischen Union. Neben der Sanierung der Gebäudefassade werden die Fenster, die Heizungs- und elektrischen Anlagen sowie die Eingangsüberdachung erneuert. Ein behindertengerechter Aufzug wird angebaut und zusätzliche Verbindungsflure im 1. und 2. Obergeschoss eingerichtet. Außerdem erhält der Sanitär- und Umkleidebereich in der benachbarten Sporthalle eine Frischzellenkur. 

„Es ist schön, dass in solch klassischen DDR-Bau wieder neuer Pep gebracht wird“, sagte Staatssekretär Jan

Hofmann. In den kommenden Osterferien soll der Umzug in das Ausweichquartier über die Bühne gehen. Doch noch ist unklar, wohin die Reise für die voraussichtlich 14 Monate währende Bauzeit gehen soll. Eine mögliche

Alternative ist die Pablo-Neruda-Schule in Nord. Im Mai 2012 sollen dann die Sanierungsarbeiten beginnen und

laut Planung bis Juli 2013 abgeschlossen sein. 

Vor neun Jahren zog die Comeniusschule aus der Nachtweide in das Neustädter Feld. Grund war schlicht Platzmangel. Am jetzigen Standort lernen derzeit gut 120 Kinder mit unterschiedlichen Lernbehinderungen.

Ihnen werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, um trotz ihrer Beeinträchtigung aktiv in der Familie,

dem Beruf und der Gesellschaft teilnehmen zu können. „Ziel ist es, die Jugendlichen auf einen Hauptschulabschluss vorzubereiten“, erklärt die amtierende Schulleiterin Andrea Bonneß bei der Übergabe.

(Quelle: „Volksstimme“, 03.09.2011)

 

01.06.2011

Heute - 30 Jahre Kita "Bussi Bär"

 

 

Quelle: "Volksstimme", 01.06.2011


11.06.2010
500 Euro für die Comeniusschule

Freude gestern an der Comeniusschule im Neustädter Feld: Günter Buhro (r.) von der Sparda-Bank Magdeburg überreichte einen Scheck über 500 Euro an die Förderschule. Schulleiterin Angela Groß (2.v.r.) sowie ihre Kollegen Gudrun Reiche und Christian Schindehütte nahmen mit Schülern die Spende entgegen. Das Geld soll den 135 Schülern der Comeniusschule u. a. ein Sommerfest im Zoo ermöglichen, das ohne die finanzielle Unterstützung der Bank nicht möglich wäre.

(Quelle: Volksstimme (Robert Richter) vom 11.06.2010)

20.04.2010
Kleine Denksportler vom Ferchlander Weg - Kita „Bussi-Bär“ kürt ihre Schachmeister
Die Kindertagesstätte „Bussi Bär“ am Ferchlander Weg hat zum dritten Mal eine Einzelmeisterschaft im Schach ausgetragen. Sieben Mädchen und drei Jungen gingen an den Start. Im Modus „Jeder gegen jeden“ wurden am vergangenen Donnerstag und Sonnabend insgesamt neun Runden gespielt.
„Gleich nach der Auslosung entbrannte zwischen den vierbis sechsjährigen Denksportlern ein heißer Kampf“, sagte Trainer Hans Jürgen Barucker von der SG Schwarz-Weiß Magdeburg, der in der Kita die Schach-AG leitet. Er übernahm auch, zusammen mit der neunjährigen Hannah Luisa Raudszus als Assistentin, die Turnierleitung. Paul Schnorrer, erst fünf Jahre alt, startete bereits zum dritten Mal. Jeanna Jayne Weber war mit vier Jahren die jüngste Teilnehmerin. Am Sonnabend wurde das Turnier fortgesetzt. In Begleitung zahlreichen Eltern und Großeltern ging es nun im Durango-Saloon von Gabi Beilke am Bittkauer Weg um die Entscheidung.
Siegerin wurde Ellen Miklasinski vor Maike Jaenecke und Alessandro Currenti. Die Meistertitel 2009/10 und Goldmedaillen gingen an Ellen Miklasinski bei den Mädchen und Allessandro Currenti bei den Jungen. Silber erhielten Maike Jaenecke und Florian Seidler, Bronze gewannen Lina Raudszus und Paul Schnorrer. Alle Teilnehmer sind zu den Stadtjugendspielen im Schach am 12. Juni an der Hochschule Magdeburg-Stendal eingeladen. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 20.04.2010)



Die Schachkinder der Kita „Bussi Bär“ (v. l.): Florian Seidler, Alessandro Currenti, Emely Oehm, Greta Drewitz, Maria Weißgerber, Jeanna Jayne Weber, Lina Raudszus, Paul Schnorrer, Maike Jaenecke und Ellen Miklasinski.

April 2010
Neue Räume in der Grundschule „Kritzmannstraße“ eröffnet / „Lebendige Heimatkunde“
Mit dem Verein „Offene Türen“ ist das „Magdeburger Recht“ in die Grundschule „Kritzmannstraße“ eingezogen.
Gestern weihten die Mitglieder im Beisein des Kulturbeigeordneten Rüdiger Koch die neuen Räume unter dem Schuldach im Neustädter Feld ein. Hier möchte der Verein künftig seine Türen geöffnet haben, „um weiterhin die Heimatgeschichte von Magdeburg zu leben“, sagte die Vereinsvorsitzende Eva Wybrands.
Mit der Geschichte Magdeburgs wolle der Verein in spielerischer Form Kindern Werte wie Weltoffenheit und Toleranz vermitteln. Mit verschie denen Projekten bieten die ehrenamtlichen Mitstreiter Schülern der ganzen Stadt „lebendige Heimatkunde“ an. „Dazu gehen wir in die Schulen und arbeiten zurzeit mit zehn Grundschulen fest zusammen“, sagte Eva Wybrands.
Sie sei sehr froh, dass der Schulleiter Holger Arnold den Verein mit in sein Haus aufgenommen habe: „Ich liebe diese Schule, da sie von breitem Engagement der Eltern und von anderen Bewohnern des Stadtteils getragen wird. Ausdruck dessen waren in der Vergangenheit bereits Renovierungsarbeiten, an denen Lehrer, Eltern, Bürgerverein Neustädter Feld und der Verein ,Offene Türen‘ sich beteiligten.“
Der Verein „Offene Türen“ möchte mit seinen Projekten an das „Magdeburger Recht“ und die große Verbreitung dieser Rechtsordnung in Europa erinnern. Viele Städte und Gemeinden hatten im Mittelalter diese Rechtsordnung übernommen.
Kinder sollen auf Initiative des Vereins spielerisch und mit Neugier über das alte Magdeburger Stadtrecht Zugang zum modernen Europa-Gedanken erhalten. Jährlich werden dazu Projekte mit den vierten Klassen der Grundschulen gestartet. Dafür nähen Frauen des Vereins ehrenamtlich Trachten aus den verschiedenen Städten vor allem Osteuropas. Mit Kindern der Grundschule „Kritzmannstraße“ und einem gesunden Mittagsbuffet feierte der Verein „Offene Türen“ gestern die Eröffnung seiner neuen Räume unter dem Schuldach im Neustädter Feld. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 22.04.2010)


 
Unser Foto zeigt die Vereinsvorsitzende Eva Wybrands (hinten v. l.), den Kulturbeigeordneten Rüdiger Koch und die Stadträte Karin Meinecke (Die Linke) und Hubert Salzborn (CDU). Foto: R. Richter

27.03.2010
Comeniusschüler wagten zur Fastenzeit den Selbstversuch - Erfolgreiche „7 Wochen Pause“
Philipp wollte „nicht mehr so viel“ vor der Spielkonsole sitzen, Pamela „weniger im Internet chatten“, Monika weniger Freizeit vor dem Fernseher verbringen. Mitte Februar startete die Klasse 7a der Comeniusschule im Neustädter Feld ihre Aktion „Sieben Wochen Pause!“ gemeinsam mit der Drogenberatungsstelle DROBS. Kurz vor dem Ende der Aktion ziehen Tina Bierstedt von der DROBS, Klassenlehrerin Kathrin Riedel und auch die Schüler selbst eine positive Bilanz
Die Schüler hatten zu Projektbeginn ein großes Plakat gestaltet, auf dem sie zum einen collagenartig zeigten, auf welche „Süchte“ sie sieben Wochen lang verzichten oder sie zumindest einschränken wollten. Zum anderen gab es auf diesem Plakat eine „Dokumentation“ über die Erfolge. Täglich musste jeder Schüler eintragen, wie der vorangegangene Tag verlaufen ist, was seine spezielle „Sucht“ betrifft. Diese Auswertung erfolgte anhand von Smileys, ein lächelnder für „Ich habe durchgehalten“, ein trauriger für „Ich bin rückfällig geworden“, ein neutraler Smiley für „Ich habe ein wenig gesündigt“.
Die Palette der „Süchte“ bei den Schülern reichte von Computernutzung über Spielen an Spielkonsolen, Handynutzung bis zum Naschen. „Wirft man einen Blick auf die Smileys, stellt man fest, dass die Schüler das Projekt sehr ernst nehmen und auch sehr selbstreflexiv und ehrlich sind“, sagt Tina Bierstedt, die an der Comeniusschule regelmäßig Projekte startet. So sehe man eben nicht nur lachende Gesichter, sondern auch etliche neutrale und sogar traurige an der Tafel.
„Die Schüler haben sich sehr bewusst mit ihren eigenen Süchten auseinandergesetzt. Es gab tägliche Auswertungsgespräche, in denen die Schüler auch ihre Selbstwahrneh mung schulen konnten und mussten. Sie waren ehrlich sich selbst und den Mitschülern gegenüber und lernten so, sich kritisch mit ihrem Verhalten und der Suchtproblematik auseinanderzusetzen. Und das Wichtigste: Die Schüler hatten Freude an dem Projekt“, resümiert Kathrin Riedel.
Überraschenderweise hätten die Schüler einhellig das Fazit gezogen, dass ihnen das Leben ohne Computer, Handy und Schokolade nicht so schwer fiel, wie sie zu Projektbeginn dachten. „Und sie waren sich alle einig, auch in Zukunft drauf achten zu wollen, dass ihre ,Süchte‘ nicht wieder stärker werden“, sagt die Klassenlehrerin. „Ziel der Aktion ist es, von der Gewohnheit wieder zurück zum Genuss zu kommen und bewusster etwas zu tun“, erklärt Tina Bierstedt. „Sieben Wochen Pause!“ ist eine Aktion der Landesstelle für Suchtfragen und der Suchtberatungsstellen Sachsen-Anhalt während der Fastenzeit vom 17. Februar bis 3. April. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 27.03.2010)



Schüler der Klasse 7a an der Comeniusschule zeigen ihr Plakat für die seit Mitte Februar laufende Aktion „Sieben Wochen Pause!“ zusammen mit der Drogenberatungsstelle DROBS. Am 3. April endet diese.

12.12.2009
Vulkanausbruch im Hort am „Bördegarten“ - 5000-Euro-Spende für AWO-Kinderfonds

Der AWO-Kinderfonds freut sich über eine 5000-Euro-Weihnachtsspende der NORD/LB. Der Scheck wurde am Mittwoch von Klaus F. Schneider, Abteilungsdirektor bei der Nord/LB, an AWO-Landesvorsitzende Petra Grimm-Benne übergeben. Die Scheckübergabe fand im Grundschulhort „Am Bördegarten“ statt. Der Hort gehört zur AWO-Kinderfonds-Patenschule „Kritzmannstraße“. Zur Scheckübergabe führten „kleine Forscher“ Experimente vor und zeigten, was sie bereits gelernt haben. Es handelte sich dabei stellvertretend um ein Projekt, das mit der Spende der NORD/LB unterstützt werden soll. Seit vergangenem Schuljahr gibt es in dem Hort eine Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“, in der die Kinder wöchentlich den Geheimnissen von Natur und Technik auf den Grund gehen. Von dem Spendengeld sollen unter anderem Reagenzgläser, Pinzetten, Mikroskope und Fachliteratur angeschafft werden. Im Hort Am Bördegarten werden durchschnittlich 100 Kinder aus dem Wohngebiet Neustädter Feld betreut.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 12.12.2009)



Vulkanausbruch bei der Scheckübergabe: Derya und Josef aus der 3. Klasse demonstrieren, wie mit ein paar Handgriffen der Berg zum Speien gebracht werden kann. Klaus F. Schneider von der NORD/LB, Hortnerin Karina Gilardoni (M.) und AWO-Landesvorsitzende Petra Grimm-Benne (l.) sind begeistert. Foto: R. Richter

07.11.2009
Im Denksportwettbewerb für Schüler stehen die Sieger fest
Justin Michaelis als bester Spieler der Schachliga Nord ausgezeichnet

Justin Michaelis, Chantal Herzig, Cindy Millnitz und Aaron Burmeister haben den Liga-Cup im Schach gewonnen. Die Schüler der Klasse 4 an der Grundschule „Kritzmannstraße“ belegten den ersten Platz der Schach-Schülerliga Magdeburg-Nord. Als Spitzenreiter erreichte das Team 50 Einzelsiege. Justin Michaelis wurde bester Spieler der Liga mit 17 Siegen (100 Prozent!). Die Sieger wurden in dieser Woche am letzten Spieltag von den Schulleitern Cornelia Schade (Grundschule „Am Kannenstieg“) und Holger Arnold (Grundschule Kritzmannstraße) geehrt. Auf Rang zwei kamen Anna-Sophie Jungnickel, Hannah Luisa Raudszus, Fabian Seifert und Jasmin Espinoza (Klasse 4c der Grundschule „Am Kannenstieg). Bronze ging an Marc Schmidt, Marvin Temp, Janine Prellberg und Derya Polat (Klasse 3b der Grundschule „Kannenstieg“).
Die Schülerliga Magdeburg-Nord, die in diesem Jahr im Juni erstmals gestartet wurde, ist begrenzt auf 32 Mannschaften mit je vier Spielern und geteilt in Oberhaus (8 Teams) und Unterhaus (maximal 24). Gekämpft wird um den Liga-Cup, eine Stiftung des Schulfördervereins „Am Kannenstieg“. Jede Klasse der beiden Grundschulen im Norden ist mit mindestens einem Team vertreten.
Hintergrund: Im vergangenen Schuljahr beteiligten sich rund 270 Kinder der Grundschulen „Kritzmannstraße“ und „Am Kannenstieg“ an den Schach-Arbeitsgemeinschaften. Diese breite Resonanz veranlasste die Schulleitungen, einen weiteren attraktiven Mannschaftswettbewerb ins Leben zu rufen. Unterstützt wird die Schach-Liga Nord von beiden Schulfördervereinen sowie die SG Schwarz-Weiß Magdeburg, Schachverein für Kinder, vertreten durch Trainer Hans-Jürgen Barucker. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 07.11.2009)



Die Preisträger der Schüler-Schachliga Magdeburg-Nord wurden zum Abschluss der ersten Saison in dieser Woche ausgezeichnet. Schachtrainer Hans-Jürgen Barucker (2. Reihe von hinten rechts) gratulierte.

06.11.2009
So wird Kochen zum Kinderspiel
AWO-Kinderfonds unterstützt Kinderküche im Hort „Am Bördegarten“

Der AWO-Kinderfonds unterstützt die Kinderküche des Magdeburger Grundschulhortes „Am Bördegarten“. Die Kinder lernen dabei die Zubereitung von Speisen sowie die kreative Verarbeitung von Obst und Gemüse. Damit alle Kinder kostenfrei am Koch-Projekt teilnehmen können, überreichte Steffi Schünemann-Burgatzki vom AWO-Kinderfonds gestern einen Scheck über 600 Euro. „Man kennt das von den eigenen Kindern – es braucht manchmal schon viele Tricks und Überredungskunst, den Kleinen Gesundes schmackhaft zu machen“, sagte sie. „An der Idee der Kinderküche gefällt uns, dass das Zubereiten von Speisen für die Kinder zum spannenden Erlebnis wird.“
Hortleiterin Karin Burgdorf berichtete: „Beobachtungen der Erzieherinnen bestätigen eine hohe Zahl an Kindern, die aufgrund von Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung übergewichtig sind. Deshalb liegen die Schwerpunkte der Hortarbeit auf den Themen ,Bewegungsförderung’ und ,Gesunde Ernährung’. Außerdem soll mit dem Geld ein Kräutergarten angelegt werden.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 06.11.2009)



Die Kinder der Hortküche freuen sich über die Spende von Steffi Burgatzki (AWO-Kinderfonds, hinten links). Rechts im Bild Hortleiterin Karin Burgdorf, vorn links Daniela Ferl (AWO-Gemeinschaftsstiftung).

17.09.2009
Familienzentrum mit neuen Ideen für altes Gemäuer
Elterntreffpunkt in Birkenweiler will sein Spektrum erweitern und Kunst und Kultur Raum geben

Der Backsteinbau am Rande von Birkenweiler atmet Geschichte. Einst Teil der alten Magdeburger Festungsanlagen, war das Gebäude, heute umgeben von einer großen Grünanlage, nach Umbauten und Erweiterungen u.a. Krankenhaus, später ältester Kindergarten der Stadt. Vor vier Jahren begann hier eine andere (Erfolgs)Geschichte mit dem Einzug des Familienzentrums Magdeburg. Derzeit wird erweitert – Kunst und Kultur sollen mehr Platz im Haus einnehmen und Kreativen ein „Zuhause“ bieten.
Noch ist das historische Gewölbe fest in Handwerkerhand. Schon bald sollen hier Ausstellungen oder Kreativzirkel einladen. Ganzer Stolz von Mandy Nahrendorf Leiterin des Familienzentrums des Trägers „Die Brücke Magdeburg“ ist ein Brennofen für Tonarbeiten. „Den haben wir von der Volkshochschule zur Verfügung gestellt bekommen“, freut sie sich über das bei Kreativen gefragte Ausstattungsstück. Kunstzirkel, aber auch Selbsthilfegruppen oder andere Initiativen können in den interessanten Räumen ein neues „Zuhause“ fi nden. „Wir suchen neue Mitstreiter, die unser Haus mit noch mehr Leben erfüllen“, sagt Mandy Nahrendorf.
Babytreffen und Kurse
Hauptanliegen des bereits vor 17 Jahren in Neu-Olvenstedt auf dem Gorkier Hof gegründeten Familienzentrums, seit 2005 in Birkenweiler beheimatet, sind Angebote für Eltern mit Kindern im Vorschulalter. Den Offene-Tür-Bereich können Muttis und Vatis mit Kleinkindern täglich kostenlos nutzen. Spielgruppe, Baby-Minitreff oder Krabbelgruppe stehen offen. Die zwei Mitarbeiterinnen, die aktuell auch von zwei Ein-Euro-Jobberinnen unterstützt werden, haben neben der pädagogischen Grundausbildung auch eine Reihe von Zusatzausbildungen in der Tasche, erklärt Steffen Hickisch, Geschäftsführer der „Brücke“. Er zählt Qualifikationen wie PEKIP-Gruppenleiterin (Prager-Eltern-Kind-Programm), Stillgruppenberaterin, Familienbegleiterin oder Entwicklungspsychologische Beraterin auf. Diese kommen Eltern und Kindern zugute. Und das auch in Kursen wie PEKIP, Kleinkindturnen oder „Musik und Bewegung“, die den guten Ruf des Familienzentrums über die Stadtgrenzen hinaus hauptsächlich begründeten. „Neu planen wir einen Babymassagekurs, einen Turnkurs für Kinder ab drei Jahren ohne Eltern und einen Gymnastikkurs für Frauen“, sagt Mandy Nahrendorf. Für die Kurse werde ein Obolus erhoben, den auch Familien mit wenig Geld aufbringen könnten.
Das Familienzentrum wird vom Land und von der Stadt finanziell gefördert. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr. Weitere Infos unter Telefon 7 22 54 00.
Am kommenden Sonnabend, 19. September, lädt das Familienzentrum Magdeburg von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein, um sich mit seinen Angeboten vorzustellen. In diesem Rahmen veranstaltet das Familienzentrum am Sonnabend von 10 bis 12 Uhr auch eine Babyartikelbörse für Kleidung, Spielsachen und Zubehör aus zweiter Hand. Zu finden ist die Einrichtung in Birkenweiler 6. Der Eingang befindet sich gegenüber dem 2. Birkenweiler-Gartenweg. Parkplätze sind vorhanden.



Mandy Nahrendorf, Leiterin des Familienzentrums Magdeburg des Trägers „Die Brücke“, zeigt Besuchern beim Tag der offenen Tür nicht nur den Sportraum des Hauses gern. Das Gewölbe des historischen Gebäudes in Birkenweiler soll für Kunst und Kultur geöffnet werden. Foto: R. Richter

03.09.2009
Spende eines Einrichtungshauses - Probekochen in nagelneuer Hortküche
Jubel gestern im AWO-Hort „Am Bördegarten“: Die Kinder und Erzieherinnen freuten sich über eine neue Küche. Maco Möbel und einige Partner des Unternehmens spendeten dem freien Träger die Kochausstattung.
Der eine schneidet Bananen klein, die andere holt eine Schüssel aus dem Schrank, der dritte wäscht die Äpfel ab – die Kinder des Arbeiterwohlfahrt-Horts „Am Bördegarten“ arbeiten schon fl eißig in ihrer neuen Küche, als Sven Bernutz, Verkaufsleiter des Möbelhauses am Flugplatz, die Möbel und Geräte gestern Mittag offiziell übergibt. Die Kinder der Grundschule an der Kritzmannstraße werden im Hort von 6 bis 8 Uhr und von 13 bis 18 Uhr betreut. „Wir haben festgestellt“, erklärt die Leiterin Karin Burgdorf, „dass wir verstärkt bei sozial benachteiligten Kindern auf regelmäßige und gesunde Mahlzeiten achten müssen.“ Doch die ursprüngliche Kücheneinrichtung war sehr alt und nicht auf die Sechs- bis Zwölfjährigen eingestellt. Geld für eine neue Küche war für den Träger auch nicht einfach aufzutreiben.
Karin Burgdorf wandte sich an den CDU-Bundestagsabgeordneten Bernd Heynemann, der dann den Kontakt zur Wirtschaft herstellte. Als Vermittler ging er auf das Unternehmen zu. Im Einrichtungshaus freundete man sich schnell mit der Idee an – und plante eine entsprechende Küche auf Kinderhöhe. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 03.09.2009)



Bundestagsabgeordneter Bernd Heynemann (r.) und Sven Bernutz von Maco übergaben gestern eine komplett neue Küche für den Hort „Am Bördegarten“. Derya Polat (l.), Cindy Millnitz und Markus Probst zeigten, was sie als Köche schon draufhaben. Foto: R. Richter

02.09.2009
Lehrer knüpfen am „Barleber“ neue „Seilschaften“
Die Pädagogen der Comenius-Förderschule im Neustädter Feld drückten jetzt selbst wieder die Schulbank. Und nicht nur das. Bei einer schulinternen Lehrerfortbildung in der Internationalen Begegnungsstätte am Barleber See waren erlebnispädagogische Angebote Thema. Hautnah erlebten die Pädagogen die Schlüsselelemente Vertrauen, Kommunikation und Zusammenarbeit. Die Übungen sorgten aber auch für die richtige Stimmung in der Gruppe. Foto: C. Schindehütte
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 02.09.2009)

15.08.2009
Gesundheitsprogramm in Kita gestartet - 3000 Euro für „Bussibär“
Für ein Projekt zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung hat die Kindertagesstätte „Bussibär“ im Ferchlander Weg in dieser Woche 2854 Euro von der Techniker Krankenkasse (TK) in Sachsen-Anhalt erhalten. Die Kasse unterstützt damit bereits die 14. Kita im Land im Rahmen ihrer bundesweiten Initiative zu „gesunden Lebenswelten“. Die ganzheitliche Gesundheitsförderung nach Kneipp bildet in der Kita des Trägers „Independent Living“ die Grundlage für das Projekt. Die Kinder sollen spielerisch an eine gesunde und naturgemäße Lebensweise herangeführt werden. Dazu wurde eine eigene Wassertretstelle eingeweiht. Auch über ein Spielhaus, Fühlkästen und einen Sinnesparcours im Garten freuen sich die Kinder. Dazu hatten auch das Baubildungszentrum Magdeburg (BBZM), Hornbach, die Schlosserei Bertram und die Quensell GmbH als Sponsoren beigetragen. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 15.08.2009)



Nach der Eröffnung testen die Mädchen gleich die Wassertretstelle im Garten der Kita am Ferchlander Weg.



Arlette Dölle (2.v.r.) und Ursula Krüger (hinten M.) von der Techniker Krankenkasse überreichen den symbolischen Spendentaler an Antje Schirmer (l.), Margit Mieth (2.v.l.) und Beate Vogler (r.) sowie Kinder der Kita „Bussibär“. Fotos (2): R. Richter

12.08.2009
Spendabel
Die Kinder und Erzieherinnen des AWO-Hortes „Am Bördegarten“ im Neustädter Feld sagen „Danke“ für die Förderaktion „Verkehrssicherer Heimweg“. „Durch die Verkehrssicherheitsaktion konnten für unsere Einrichtung Sponsoren gefunden werden, die uns mit Hilfe einer Finanzspritze den Aufbau eines kleinen Verkehrsgartens ermöglichen“, schreiben sie in einer E-Mail an die Volksstimme. „Die Kinder und Erzieherinnen des Hortes ,Am Bördegarten‘ möchten sich deshalb auf diesem Wege bei den ansässigen Firmen für die Resonanz und Spendierfreudigkeit bedanken! Wir fnden es großartig, dass sich in der heutigen, auf Sparsamkeit eingestellten Zeit noch Sponsoren finden, die die Verkehrssicherheit der Kinder mit unterstützen. Hoffentlich schließen sich noch viele Firmen an ...“ Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 12.08.2009)

30.07.2009
Sommerfest an der Georg-Singer-Straße - Kita wurde zum „Hauptbahnhof“
Die Kinder der Kita „Kuschelbären“ feierten jetzt gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Anwohnern ihr großes Sommerfest an der Georg-Singer-Straße. Leider war der Sonnenschein nur von kurzer Dauer, aber die zahlreichen Besucher hatten trotz des unbeständigen Wetters viel Spaß beim gemeinsamen Spielen, Wettangeln, Kinderschminken, auf der Hüpfburg oder bei einem Glas Saft und leckerer Grillwurst. Ein besonderer Anziehungspunkt war an diesem Tag die Kindereisenbahn, auf der so manches Kind mehr als nur eine Runde fuhr. Nicht schlecht schauten die Mamis und Papis, Omas und Opas, als ihre Kleinen eine Modenschau präsentierten. Ganz professionell bewegten sich die kleinen Models auf dem Laufsteg vor den großen Gästen und ernteten dafür viel Applaus. Ein gelungener Tag für die Kinder und die Besucher des Festes.
„Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, die uns unterstützt haben, dieses Fest zu organisieren. Vielen Dank auch an DJ Norman für die Musik, sowie den Muttis vom Elternkuratorium und den Helfern vom Team ,Aktiv im Neustädter Feld‘ der SPI gGmbH die unser Fest auch wirklich aktiv unterstützt und für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt haben“, sagte Kita-Leiterin Gudrun Hofmann.



Die Kindereisenbahn fuhr zum Sommerfest der Kita „Kuschelbären“ mit vielen Fahrgästen durchs Neustädter Feld. Foto: Privat

12.06.2009
SchmaZ-Reporter aus dem Neustädter Feld: Spannender Unterricht mit der Volksstimme

Hunderte Magdeburger Grundschüler beteiligen sich in diesem Jahr am Projekt Schüler machen Zeitung junior. Dabei wird die Volksstimme zum Gegenstand des Unterrichts. In den Schulstunden lesen die Kinder die Zeitung, werten sie aus, sprechen mit Redakteuren und holen sich Anregungen für eigene Beiträge. Zu den SchmaZ-Reportern 2009 gehören auch die beiden vierten Klassen der Grundschule Kritzmannstraße, die sich heute selbst in der Zeitung wiederfinden.
(Quelle: Volksstimme vom 12.06.2009)



Linkes Foto: Die Klasse 4a der Grundschule Kritzmannstraße mit Jennifer Bohne, Lara Goedecke, Sara Hennigs, Angelina Hölzel, Saskia Knape, Jessica Krieck, Jessica Nolte, Jonas Degener, Gregor Hartung, Linajia Heine, Pasqual Hosenthin, Alexander Jasper, Michel Löwe, Henry Rausch, Josh Simon, Steven Sperling, Robin Thomaßen und Klassenlehrerin Christine Schnepf.



Rechtes Foto: Die Klasse 4b mit den Schülern Pia Loreen Weber, Robert Falkowska, Deniz Polat, René Kant, Danny Staudt, Luisa Pfündel, Judy Schneider, Sarah Hasenfuß, Mandy Mehrmann, Maximilian Schulz, Alex Yako, Dustin Iseke und Klassenlehrerin Steff Hübner. Fotos: Viktoria Kühne

10.06.2009
Kerngesunder Aktionstag der „Kuschelbären“
Kita im Neustädter Feld nimmt an Apfelbaumpflanzaktion teil
Um den Apfel drehte sich jetzt einen Tag lang alles in der Kindertagesstätte „Kuschelbären“ im Neustädter Feld. Buntes Treiben herrschte auf dem Hof der Kita in der Georg-Singer-Straße. Mit Büchsenwerfen, Apfelkuchenbacken, Apfelsaft und allerlei Spiel und Spaß vertrieben sich die Kinder den Vormittag. Anlass dieses „Apfeltages“ war eine Baumpf anzaktion unter dem Motto „3300 Apfelbäume für Deutschland“, einer dieser Bäume steht nun im Neustädter Feld. Dichtes Gedränge herrschte um das Apfelbäumchen, als Kita-Leiterin Gudrun Hofmann den Kindern ihren neuen Apfelbaum zeigte und die Helfer der Baumpf anzaktion vorstellte. Als kleines Dankeschön stimmten die Erzieherinnen mit den Kindern ein Ständchen für den Baumsponsor Rewe an, dessen Vertreter natürlich auch Äpfel für die Obstpause mitbrachte. Auch die schnellen Helfer aus dem Projekt „Aktiv im Neustädter Feld – Gesundheitsförderung im Stadtteil“, ein Projekt der SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH, die das Bäumchen bereits vor ein paar Tagen schnell in die Erde gebracht hatten, freuten sich mit den Kindern. Für sie ist das 1,20 Meter hohe Bäumchen mehr als die Option auf ein paar knackige Äpfel, für sie ist es der Auftakt ihres Projektes „Aktiv im Neustädter Feld“, das Anfang Mai unter Leitung von Ines Langner angelaufen ist und in der Rollestraße seinen Sitz hat. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 10.06.2009)



Einen „Apfeltag“ veranstaltete die Kita „Kuschelbären“ in der Georg-Singer-Straße. Hier rühren die Mädchen und Jungen den Teig für einen eigenen Apfelkuchen ein. Foto: Privat

22.05.2009
Verstärkung für „Bussi-Bär“

Die Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen zahlt sich aus: Die Kindertagesstätte „Bussi-Bär“ im Ferchlander Weg machte diese Erfahrung jetzt auf besondere Weise. Ihren Anfang nahm die Geschichte kürzlich auf einer Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Neustädter Feld im Lokal „Zur Birke“. Hier stellte die Kita „Bussi-Bär“ den Antrag auf Finanzhilfe für eine neue Musikanlage. Damit sollen Wohngebietsfeste beschallt werden, auch andere Vereine und Einrichtungen könnten die Anlage mit nutzen. „Schon lange wünschen sich die Kinder der Kita ,Bussi-Bär‘ eine Möglichkeit, ihre klaren, jungen Stimmen etwas lauter zu hören“, so Kita-Leiterin Beate Vogler.
Angesichts des aus der Stadtkasse bereitgestellten knappen Budgets von 2560 Euro, von dem 2009 alle Zuschüsse für die Stadtteilarbeit bestritten werden müssen, schluckten viele Mitglieder der GWA erst einmal. Zumal GWA-Sprecherin Manuela Hasenfuß unter dem Strich bereits durch andere Anträge ein sattes Minus verzeichnete.
Larsen Drebenstedt von der SPD verfolgte die Diskussion, hatte schnell eine zündende Idee: „Ich kenne jemanden aus einer Band, der hat gerade erst neue Technik gekauft. Die bisherige Verstärkeranlage ist aber gut in Schuss – vielleicht lässt sich da was machen.“ Es ließ sich was machen. Lars Drebenstedt fragte wie versprochen bei Christian Hering, Manager der Magdeburger Band „Nelson“, nach.
Jubel dann in der Kita „Bussi-Bär“, als Drebenstedt und Hering jetzt tatsächlich mit der Verstärkeranlage vor der Tür standen. Die Kinder des Kita-Chors unter der Leitung von Erzieherin Evelyn Priebe waren begeistert und freuen sich sehr, ihre nächsten Auftritte mit „Verstärkung“ auf die Bühne zu bringen. Kita-Leiterin Beate Vogler: „Alle Kinder und das Team der Kita bedanken sich herzlich für diese Spende.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 22.05.2009)



Lars Drebenstedt (l.) vom SPD-Ortsverein und Christian Hering (r.) von der Band „Nelson“ schenkten der Kita „Bussi-Bär“ eine Verstärkeranlage. Der Kita-Chor bedankte sich mit einem Ständchen. Foto: Privat

06.05.2009
Jugendklubs kicken um den Bauarbeitercup - Jugendtreff „Don Bosco“ gewinnt Turnier
Zum ersten Bauarbeitercup des Jugendklubs „Bauarbeiter“ und der SG Handwerk trafen sich am vergangenen Sonnabend Teams aus den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen der Stadt Magdeburg. Bei herrlichem Fußballwetter lieferten sich die 8- bis 14-Jährigen der Klubs „Bauarbeiter“, „Weizengrund“, „Don Bosco“, „HOT“ und vom CVJM ein interessantes Turnier. Trotz der sportlichen Rivalität kam der Spaßfaktor unter den Teilnehmern nicht zu kurz. Nach mehreren sehr umkämpften Spielen setzte sich als Sieger der Kinder- und Jugendtreff „Don Bosco“ vom Milchweg durch. Auf dem zweiten Platz landete das Team vom „HOT“ aus Buckau vor den Gastgebern vom Jugendklub „Bauarbeiter“ im Neustädter Feld. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 06.05.2009)



Auf dem Platz der SG Handwerk spielten erstmals Jugendklubs der Stadt um den Bauarbeitercup. Foto: KJFE „Bauarbeiter“

05.05.2009
Schachmeisterschaft der Kita „Bussi-Bär“ - Großes Turnier kleiner Denksportler

Die zweiten Einzelmeisterschaften im Schach hat die Kita „Bussi-Bär“ (Ferchlander Weg) jetzt ausgetragen. In der Gruppe A gewann Hendrik Heiß vor Ben Goedecke, Lucas Pascal Arndt, Tim Rosenthal, Alessandro Currenti und Tobias Quest. Gold in der Gruppe B ging an Vera Lehmann vor Paul Schnorrer, Lucie Splittgarb und Benjamin Löffler. Jüngster Teilnehmer war der erst vierjährige Paul Schnorrer. Bei seinem zweiten Meisterschaftsstart gelang ihm zur Freude aller Anwesenden mit Silber sogar der ersehnte Medaillengewinn.
Die Kinder der insgesamt 16-köpfigen Schach-AG waren bei diesem Wettkampf in Begleitung zahlreicher Familienangehöriger an den Start gegangen. Das Turnier im Durango-Saloon im Bittkauer Weg leitete Hans-Jürgen Barucker, Trainer der SG Schwarz-Weiß Magdeburg, der auch seit langem die Schach-AG der Kita ehrenamtlich betreut. Die Kita wurde durch Leiterin Beate Vogler und weitere Erzieherinnen vertreten, die übrigens alle einen Schach-Grundkurs besucht haben.
Gespielt wurden in zwei Gruppen je fünf Runden. In der Pause tafelte Wirtin Gabi Beilke für die Teilnehmer Wiener Würstchen auf. Nach Abschluss der spannenden Kämpfe konnte der Turnierleiter viel Lob verteilen. Kita-Leiterin Beate Vogler übergab die Medaillen. Anschließend verkündete Trainer Barucker noch das fünfköpfige Aufgebot für die Stadtjugendspiele im Schach am 6. Juni in der Mensa der Otto-von-Guericke-Universität, an denen sich die Kita „Bussi-Bär“ ebenfalls beteiligen möchte. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 05.05.2009)



Im Durango-Saloon spielten die Mädchen und Jungen der Schach-AG die Einzelmeisterschaft der Kita „Bussi-Bär“ aus. Ihr Trainer Hans-Jürgen Barucker leitete das Turnier. Foto: Privat

16.04.2009
Schachkönige des Nordens gekrönt
Wettbewerbe an Schulen „Kritzmannstraße“ und „Am Kannenstieg“
Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 haben sich 289 Kinder aus den Grundschulen „Kritzmannstraße“ und „Am Kannenstieg“ sowie der Kita „Bussi-Bär“ in Arbeitsgemeinschaften für junge Denksportler beteiligt. Angeleitet werden sie von Hans Jürgen Barucker, dem Trainer der zum Jahresbeginn neu gegründeten SG Schwarz-Weiß Magdeburg (Schachverein für Kinder des Jahrgangs 2000 und jünger).
Gerade wurden an den Schulen die internen Schachwettbewerbe 2008/09 abgeschlossen. Die Sieger erhielten die begehrten Pokale, Adelskronen, Medaillen und Urkunden von den Schulleitern Holger Arnold bzw. Cornelia Schade überreicht. Den Wanderpokal „Kaiser-Cup“ erkämpfte erwartungsgemäß die Grundschule „Kritzmannstraße“. Das beste Einzelergebnis im Vergleich beider Grundschulen und damit den Titel Schachkaiserin erreichte Saskia Knape, Klasse 4a der Grundschule „Kritzmannstraße“. In den Wettbewerben um die Titel „Schachkönig“ und „Schachkönigin“ setzten sich mit Gregor Hartung und Saskia Knape (Kritzmannstraße) sowie Jason Bernhard und Anna-Sophie Jungnickel (Kannenstieg) jeweils die Favoriten durch.
Sehr spannend verliefen die Meisterschaftsentscheidungen, trafen hier doch die „Großen“ und „Kleinen“ aufeinander. Im Wettstreit „Jeder gegen jeden“ blieben Überraschungen nicht aus. So erkämpfte sich der erst 7-jährige Max Kleemann, Klasse 2a, im Finale den Einzelmeistertitel der Grundschule „Am Kannenstieg“. Immerhin waren 144 Schachkinder zu diesem Wettbewerb angetreten. Bemerkenswert ist auch die Leistung von Kevin Mädicke, Klasse 2b, der Vizemeister wurde.
Am 25. April steht die mit Spannung erwartete Meisterschaftsentscheidung der Kita „Bussi-Bär“ im Durango-Saloon bevor. Am Start sind u.a. bei den Jungen der Titelverteidiger Lucas Pascal Arndt sowie des Vizemeisterin des Vorjahres Vera Lehmann. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 16.04.2009)



Die Preisträger der Schachwettbewerbe an der Grundschule „Am Kannenstieg“ haben sich zum Gruppenbild aufgestellt.
Foto: Privat

11.04.2009
Einstimmung auf die Feiertage - Langohr stattet auch dem Familienzentrum Besuch ab

Mit einer Osterfeier stimmten sich die kleinen und großen Besucher des Familienzentrums Magdeburg in der Siedlung Birkenweiler auf die Feiertage ein. Die Einladung des gemeinnützigen Trägers „Die Brücke Magdeburg“ nahmen vorwiegend Eltern mit Kleinkindern an. Nachdem die Kleinen die vom Osterhasen versteckten Körbchen gefunden hatten, wurden diese gemeinsam mit Mama und/oder Papa bei Kaffee und Kuchen geplündert. „Bei herrlichem Sonnenschein haben wir anschließend das große Außengelände des Familienzentrums bis in die frühen Abendstunden zum gemeinsamen Spielen, Feiern und Toben genutzt“, so Caterina Meger, Mitarbeiterin des Familienzentrums. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 11.04.2009)



Leandra, Merle, Mara, Leonora bei der Osterfeier im Familienzentrum „Die Brücke“ in Birkenweiler. Foto: Privat

07.04.2009
AWO-Hort sucht dringend eine neue Küche

Kinder kochen für Kinder - Ideen machen Schule

Der AWO Hort „Am Bördegarten“ ist ab 12 Uhr mittags Anlaufpunkt für rund 100 Schüler aus der benachbarten Grundschule
Kritzmannstraße. „Nach dem Unterricht soll den Kindern die Möglichkeit zur Bewegung und zur gesunden Ernährung gegeben werden“, erzählt die Hortleiterin Karin Burgdorf. Dazu werden Arbeitsgemeinschaften in verschiedenen Sportarten und eine „Kinderküche“ geboten. Die jungen Köche wählen ein Rezept aus dem Internet oder einem Kochbuch aus und bereiten es dann unter Aufsicht in einer 12 Quadratmeter kleinen Küche zu. Eine der 15 f eißigen Schülerinnen ruft plötzlich: „Jetzt ist er endgültig kaputt.“ Die 10-jährige Pia Weber meinte damit den Mixer, der wie die restliche Küchenausstattung die besten Tage schon hinter sich hat. „Die Küchenmöbel sind noch von der Schuleröffnung aus dem Jahr 1980 und darum geht hin und wieder etwas kaputt“, beklagt Burgdorf. Um den Kindern bessere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, hat sich die Leiterin bei dem Projekt „Ideen machen Schule“, der PSD Bank beworben, und hofft, über dieses Projekt eine neue Küche finanziert zu bekommen. Da die Hortkinder oft aus einem „sozial benachteiligten Umfeld kommen“, können die Eltern leider meist keinen finanziellen Beitrag leisten. „Manchen fehlt es sogar an 50 Cent für die Zutaten“, die Burgdorf vor dem Kochen von jedem kassieren muss, der mitessen möchte. Von Michael Taeger
(Quelle: Volksstimme vom 07.04.2009)

Weitere Informationen zu den Projekten

Hort Am Bördegarten
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Magdeburg e. V.
Kritzmannstraße 1
39128 Magdeburg

Telefon: (0391) 2887627



Hortleiterin Karin Burgdorf mit ihren Köchen. Foto: Michael Taeger

28.02.2009
Erlebnisreicher Infotag - „Bildung zum Anfassen“ in der Kita „Bussi-Bär“

„Bildung zum Anfassen“ war das Thema des Workshops zum Tag der offenen Tür in der Kita „Bussi-Bär“ im Ferchlander Weg in Magdeburg. Die Erzieher/-innen um die Leiterin Frau Vogler luden alle Verwandten und Bekannten der Kinder am Samstag in die Kita ein, um live zu erleben, wie die Kinder die Kita als Bildungsort erleben.
Ich war mit meinem Sohn Julius (fast 2 Jahre) und Kim (ein Nachbarskind, 7 Jahre) ganz neugierig, was uns so erwarten würde. Die Erzieherinnen hatten versprochen, dass jede Altersgruppe auf ihre Kosten kommen würde.
Als Erstes waren wir im Kreativraum tätig. Wir sollten unser Gegenüber porträtieren. Kim malte Julius als Meerjungfrau – wie passend. Mein Bild von Kim erinnerte eher an Picasso und ich war froh, als Julius dieses noch mit Wachsmalstiften verschönerte. Die nächste Station war der Snoozelraum. Ein mit Matten ausgelegter Raum, der mit Lichteffekten und Musik zu Besinnlichkeit und Ruhe einlud.
Im Keller konnte Kim mit einem Erzieher ein Laufrad reparieren und so lernten wir, dass der „Franzose“ eigentlich Rollgabelschlüssel heißt. Der Hausmeister hat uns auch noch erklärt, was er so den ganzen Tag macht. Angefangen von organisatorischen Arbeiten, Reparaturarbeiten und Neubauten. Für Julius war die Schraubensammlung jedoch viel interessanter, als das fast fertige Vogelhäuschen.
Im Sportraum war ein Parcours zum Balancieren, Klettern und Springen aufgebaut. Die Erzieherinnen gaben uns Anregungen, welche Übungen altersgerecht für unsere Kinder sind. Nach der sportlichen Betätigung gingen wir in das Musikzimmer. Mit diversen Instrumenten konnten wir die Erzieherinnen beim Singen von fröhlichen und lustigen Liedern begleiten.
Auf den Wegen zu den jeweiligen Räumen konnten wir noch rutschen, Tischtennis spielen, Schach spielen, in der Bibliothek lesen. Es gab viele Möglichkeiten zu sehen, dass unsere Kinder sehr viele und unterschiedliche Dinge machen können. Für uns waren die Stunden in der Kita sehr schön und aufschlussreich. Wir möchten uns für die Mühe und Zeit bei den Erziehern/-innen der Kita bedanken und freuen uns auf das nächste Mal. Julius, Kim und Nadja Heinrich, Magdeburg
(Quelle: Volksstimme vom 06.03.2009)

09.12.2008
Hilfe bei der Berufswahl

Was wollen wir werden?“ Dieser Frage nach Berufswünschen gingen jetzt Schüler der 7. Klasse der Comeniusschule an der Kritzmannstraße im Neustädter Feld nach. Schulsozialarbeiterin Nadine Tiedge (hinten) und das „Bunte Werkstattprojekt“ des Jugendamtes halfen dabei, Antworten zu finden. Durch Gesprächskreise, schriftliche und praktische Übungen, Collagen und Spiele wurden die Schüler auf Stärken und Schwächen aufmerksam gemacht. So wurde auch der Anstoß gegeben, über zukünftige Berufe nachzudenken. Foto: Comeniusschule (Quelle: Volksstimme vom 09.12.2008)

04.12.2008
Ritter und Feen im Schulhaus



Vorweihnachtszeit ist Märchenzeit. Deshalb gestalteten die Schüler der Comenius-Förderschule im Neustädter Feld jetzt drei märchenhafte Unterrichtstage. Als Prinzessin, Ritter oder Fee verkleidet, spielten sie Märchenszenen, lasen kurze Texte und sangen Lieder. Am „Hänsel-und-Gretel-Tag“ baute jeder Schüler ein Hexenhäuschen aus Keksen, Dominosteinen sowie Zuckerguss und verzierte es mit Schokolinsen. Natürlich wurde anschließend genascht. Auch die Bewegung kam nicht zu kurz. Beim Märchenturnen wurde die „Prinzessin auf der Erbse“ gerettet und Schüler sprangen wie ein „ Froschkönig“ in den „Brunnen“. Foto: Privat (Quelle: Volksstimme vom 04.12.2008)

29.11.2008
165 Kinder aus Schulen und Kitas am Brett - Krönender Abschluss der „Kleinen Schacholympiade“

Gregor Hartung, Viertklässler der Grundschule „Kritzmannstraße“ darf sich „Olympiasieger“ nennen. Bei einer „Kleinen Schacholympiade“ an der sich zwischen September und November 165 Mädchen und Jungen von Schulen und Kitas aus dem Neustädter Feld, Kannenstieg und Alt-Olvenstedt beteiligten, holte Gregor die Goldmedaille.
Anlässlich der Schacholympiade, die vom 12. bis 25. November in Dresden ausgetragen wurde, veranstaltete der Schulförderverein der Grundschule „Kritzmannstraße“ (Neustädter Feld) mit dem TuS 1860 Neustadt die „Kleine Schacholympiade“.
Für das Großturnier für Kinder im Nordwesten der Stadt stellten auch die Schach-Arbeitsgemeinschaften der Grundschulen „Am Kannenstieg“ und „Alt-Olvenstedt“ und der Kindertagesstätten „Bussi-Bär“ (Neustädter Feld) und „Klusweg“ (Alt-Olvenstedt) sowie die Schachabteilung von TuS Teilnehmer. Insgesamt 165 vorberechtigte Spieler (die Absolvierung eines Schach-Grundkurses war Bedingung) aus 22 Schulklassen und Kita-Gruppen traten bereits seit September in den Vorrunden gegeneinander an.
Für die Endrunde um den Olympiatitel konnten sich 64 Spieler qualifizieren. Jedes Kind startete unter der Flagge eines anderen Landes. In der TuS-Vereinsgaststätte an der Zielitzer Straße wurde dann parallel zur Schacholympiade in Dresden das Finale ausgetragen.
Angefeuert von den zahlreich erschienenen „Fanclubs“ – Eltern, Großeltern und Geschwister – und im Blitzlichtgewitter der Fotografen entbrannte die „Schlacht“ auf dem Schachbrett „Weiß“ gegen „Schwarz“. Hans-Jürgen Barucker, Trainer von TuS Neustadt: „Die in Dresden bei der , echten‘ Schacholympiade favorisierten Nationen Ukraine und Russland waren bei unserer ,Kleinen Schacholympiade‘ schon in der Vorrunde gescheitert. Hier hatten auch so genannte ,Schach-Zwerge‘ eine Chance.“
„Bärenstark“ präsentierten sich zum Beispiel die vier Kinder der Kita „Bussi-Bär“ Hendrik Weiß (Kolumbien, Platz 11), Vera Lehmann (Paraguay, Platz 34), Ben Goedecke (Peru, Platz 37) und Tobias Quest (Guyana, Platz 44). Auch die Erstklässler der Grundschule „Alt-Olvenstedt“, Marvin Nickel (Tonga, Platz 7) und Levin Fauter (Fidschi, Platz 25), machten es den „großen“ Nationen schwer.
Nach sechs Runden stand endlich der „Olympiasieger“ fest: Gregor Hartung, Viertklässler der Grundschule „Kritzmannstraße“ holte Gold für Angola. Silber ging an Saskia Knape, ebenfalls aus de Grundschule „Kritzmannstraße“, die für Mexiko gestartet war. Und auch der Drittplatzierte lernt an der Kritzmannstraße: Deniz Hasan Polat gewann für Namibia Bronze. Unter die besten zehn Starter schafften es auch Benno Döhlert (Grundschule „Alt-Olvenstedt“, Palau), Annabell Grote (TuS 1860, Deutschland), Alex Yako (Grundschule „Kritzmannstraße, Seychellen), Marvin Nickel (Grundschule „Alt-Olvenstedt“, Tonga), Justin Temp (Grundschule „Kritzmannstraße, Sao Tomé u. Principe), Danny Staudt (Grundschule „Kritzmannstraße“, Elfenbeinküste) und Justin Michaelis (Grundschule „Kritzmannstraße“, USA). Hans-Jürgen Barucker dankte den Gastgebern, insbesondere Günter Knoche und dem TuS-Vorstand, den Kampfrichtern der TuS-Schachjugend sowie Jörg Schmidt und seinem Team von der Vereinsgaststätte. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 29.11.2008)



Gregor Hartung (v. r.) gewann die „Kleine Schacholympiade“. Leon Pascal Böhme wurde „Kontinentalmeister“, Saskia Knape holte Olympia-Silber und Anne Sophie Jungnickel wurde als „Kontinentalsiegerin“ geehrt. Foto: Privat

08.11.2008
Die kleinen Klimaaktivisten aus der Kritzmannstraße
Schüler pflanzen Bäume im Flora-Park-Garten und unterstützen deutschlandweite Initiative
„Während andere diskutieren, pflanzen wir Bäume.“ Unter diesem Motto haben gestern Schüler der Grundschule „Kritzmannstraße“ aus dem Neustädter Feld mit Oberbürgermeister Lutz Trümper im nahe gelegenen Flora-Park-Garten 15 Bäume für eine grünere Stadt gesetzt. Sie beteiligten sich damit an der bundesweiten Aktion „Plant for the Planet“ (Pflanzen für den Planeten). Die Klimaschutzinitiative erfand auch ein Schüler: der 10-jährige Felix Finkbeiner aus Starnberg (Bayern).
Zierapfel- und -kirschbäume säumen seit gestern den Weg für Spaziergänger zwischen Neu-Olvenstedt und Neustädter Feld. Außerdem setzten die Kinder aus der Kritzmannstraße Schnurbäume. Die sollen künftig vor allem im Sommer die Hingucker der grünen Oase im Norden sein. Denn die Schnurbäume, die etwa 20 Meter hoch werden, blühen viel später, dafür auch länger als andere. Die unzähligen hellgelben Schmetterlingsblüten haben sehr viel Nektar. „Dadurch sind sie bei den Bienen ausgesprochen beliebt“, erklärte der kurzerhand zum Baumexperten „umgeschulte“ Autoverkäufer Michael Opitz, Geschäftsführer des Opitz Autozentrums. Dieses sponserte die Bäume für die gestrige Pflanzaktion im Rahmen von „Plant for the Planet“. Das Unternehmen aus der Elbestadt ermöglichte nach eigenen Angaben bereits die Pflanzung von insgesamt 3558 Bäumen an den Standorten Magdeburg, Burg und Brandenburg.
In Deutschland wurde „Plant for the Planet“ von dem 10-jährigen Schüler Felix Finkbeiner aus Starnberg ins Leben gerufen. Er hatte von dem Milliarden-Bäume-Programm der Vereinten Nationen erfahren und setzte sich zusammen mit seinen Mitschülern das Ziel, bis 2009 eine Million Bäume als deutschen Beitrag zu leisten. Gestern griffen im Magdeburger Norden auch Oberbürgermeister Lutz Trümper, der Finanzbeigeordnete Klaus Zimmermann und Simone Andruschek, Chefin des Stadtgarten- und Friedhofsbetriebs im Flora-Park-Garten symbolisch mit zum Spaten. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 08.11.2008)



Zum Spaten greifen hier im Flora-Park-Garten Kinder der Grundschule „Kritzmannstraße“, um gestern Zierobstbäume zu pflanzen. Mit dabei sind Oberbürgermeister Lutz Trümper sowie die Geschäftsführer des Opitz-Autozentrums Jens-Peter Japke und Michael Opitz (hinten v. r.). Foto: Robert Richter

08.10.2008
Sieben Jugendklubs machen mit - Wissensrallye führt quer durchs Land

Versteht jemand Chinesisch? Was ist eine Hydrangea macrophylla? Wie viele Stadtwappen zieren das Neustädter Tor in Tangermünde oder wie tief ist der einstige Stadtbrunnen? Fragen über Fragen, die auch in diesem Jahr ihre Antwort suchen, Wenn sich am kommenden Sonnabend das Gelände des Jugendklubs „Bauarbeiter“ im Neustädter Feld füllt und Routenumschläge verteilt werden. Dann fällt der Startschuss für die Wissensrallye 2008.
Entstanden aus einer Idee Mitte der 90er Jahre, gehört die Rallye inzwischen zum jährlichen Highlight der Jugendklubs in Magdeburg. Mit Bussen geht es quer durch Sachsen-Anhalt. „Die Lösung ist das unbekannte Ziel, der Ort, den Niemand vorher kennt. Um an diesen Ort zu gelangen, werden auch in diesem Jahr wieder die verrücktesten Fragen und Aufgaben gestellt. 2007 musste zum Beispiel beantwortet werden, wo in Magdeburg der Griesemannsche Gondelteich war oder ob die ,Goldene Laus‘ in Bismark eine Burg oder Wallfahrtskirche war“, erzählt Frank Bentenschneider, Leiter des „Bauarbeiter“-Klubs.
Doch Vorsicht ist geboten: Antworten die Jugendlichen falsch, gibt es Minuspunkte. Teamgeist und Einsatzbereitschaft sind gefordert, um mit Hilfe eines gut durchdachten Frage-Antwort-Systems, dem Ziel ein Stück näher zu kommen. In diesem Jahr treten sieben Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen an, um den begehrten Wanderpokal zu gewinnen. Bentenschneider: „Die Wissensrallye zu ermöglichen bedarf einer intensiven Vorbereitungs- und Ausarbeitungsphase, in der sich besonders Anika Andruschek Jahr für Jahr engagiert. Nicht zuletzt sind es die Jugendlichen die durch ihr Interesse, ihre Motivation und durch ihren Einsatz die Rallye überhaupt realisieren.“
Die Teilnehmer dürfen gespannt sein, denn die Organisatoren der Rallye 2008 haben sich erneut ganz besondere Fragen und Aufgaben einfallen lassen, um Sachsen-Anhalt besser kennen zu lernen. „Natürlich werden wir nach dieser turbulenten und anstrengenden Fahrt den Jugendlichen einen gebührenden Abschluss bereiten und gemeinsam zusammen den Abend verbringen, bevor es dann am nächsten Morgen wieder zurück nach Magdeburg geht. Wo gefeiert wird, bleibt natürlich ein Geheimnis. Wir hoffen, dass die Rallye wieder ein voller Erfolg wird“, sagt Frank Bentenschneider. Übrigens: Hydrangea macrophylla ist die lateinische Bezeichnung für die Gartenhortensie – ein Zierstrauch. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 08.10.2008)

07.10.2008
Comeniusschule und Bildungswerk starten Zukunftsprojekt



Da haben die Schüler der Lerngruppe Klasse 7 gut lachen. Die Jugendlichen der Comeniusschule und das Europäische Bildungswerk Magdeburg haben ein Zukunftsprojekt zur Berufsorientierung gestartet. Dabei erhalten die Schüler unter dem Motto: „Schule läuft – Beruf: Mal gucken!“ professionelle Hilfe durch erfahrene Berufsausbilder, teilte die Förderschule an der Kritzmannstraße im Neustädter Feld mit. Dieses langfristige Projekt sei durch Unterstützung und Fördergeld der EU möglich. (Foto: Comeniusschule) Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 07.10.2008)

18.09.2008
250 Denksportler im Norden hoffen auf Schachzentrum
Trainingsbeginn in den Schach-Arbeitsgruppen an Schulen und Kitas / Verein sucht Sponsoren
Mit dem neuen Schuljahr haben in den Grundschulen „Kritzmannstraße“, „Am Kannenstieg“ und „Alt-Olvenstedt“ sowie in den Kindertagesstätten „Bussi-Bär“ und „Klusweg“ rund 250 Kinder den Trainings- und Wettkampfbetrieb in den vom TuS Neustadt betreuten Schach-Arbeitsgemeinschaften aufgenommen. Derweil werden für Ausbau und Betrieb des geplanten Kinderschachzentrums im Neustädter Feld Sponsoren gesucht.
Neben den bereits aktiven Denksportlern an den Schulen im Norden werden weitere 80 bis 100 Erstklässler bis Februar 2009 voraussichtlich mit einem Schach-Grundkurs beginnen. Das teilte Hans-Jürgen Barucker, Trainer des federführenden TuS 1860 Magdeburg-Neustadt mit.
„In Vorbereitung auf das neue Schuljahr absolvierten 27 Lehrerinnen und Lehrer einen vierstündigen Schachlehrgang beim TuS 1860. Die Erzieherinnen der Kita ,Bussi-Bär‘ werden ein gleichartiges Angebot in Anspruch nehmen“, sagte Barucker.
Auf dem Stadtteilfest im Neustädter Feld war auch die Schach-AG der Grundschule „Kritzmannstraße“ mit eigenen Aktionen vertreten. Und das auch „in der Hoffnung auf die baldige Eröffnung des geplanten Schachzentrums im Neustädter Feld und die tatkräftige Unterstützung dieses Vorhabens durch die Stadt und Sponsoren“, sagte der Trainer von TuS Neustadt.
Nach seinen Angaben werden laut Kostenschätzung allein für den Umbau der ehemaligen Apotheke am Hermann-Bruse-Platz rund 15 000 Euro benötigt. Auch die laufenden Betriebskosten könne der TuS 1860 nicht als „Einzelkämpfer“ schultern.
Derweil wirft ein Schach-Großereignis seine Schatten voraus. Im November findet in Dresden eine Schacholympiade mit Teilnehmern aus mehr als 150 Ländern statt. „Anlässlich dieses Ereignisses veranstalten die genannten Schulen und Kitas mit Unterstützung des TuS Neustadt als Ausrichter ein gemeinsames Parallelturnier – die ,Kleine Schacholympiade‘. Dabei startet jede Einrichtung für einen Erdteil und jedes Schachkind unter der Flagge eines Landes aus der jeweiligen Region“, kündigte Barucker an. In 32 Vorrundengruppen sollen zunächst die Finalisten ermittelt werden. Die Endrunde soll mit 64 Nationen (entsprechend der Anzahl der Felder eines Schachbretts) am 22. November in der Vereinsgaststätte von TuS Neustadt an der Zielitzer Straße ausgetragen werden. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 18.09.2008)

12.06.2008
Alle „Kuschelbären“ an Bord - Dank Spende aus dem Solidarfonds der Linken
Die Kinder-, Jugend- und Familienpolitische Sprecherin der Partei Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt Eva von Angern hat jetzt einen Spendenscheck des Solidarfonds ihrer Fraktion über 500 Euro in der Kindertagesstätte „Kuschelbären“ im Neustädter Feld überreicht. Große Freude und leuchtende Augen bei den Kindern und Kita-Leiterin Gudrun Hofmann, die Ende Juni ihre Abschlussfahrt nun alle gemeinsam ins Jugendfreizeitzentrum am Barleber See unternehmen können. Das, so die Kita-Leiterin, wäre sonst für die „Kuschelbären“ nicht möglich gewesen, da nicht alle Eltern die Kosten bezahlen können.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 12.06.2008)



Die Landtagsabgeordnete Eva von Angern (l.) überreichte den Spendenscheck an die Kita „Kuschelbären“. Rechts Leiterin Gudrun Hofmann.

04.06.2008
Turnier - Schachkönige der Kita „Bussi-Bär“

Die Kita „Bussi-Bär“ hat am vergangenen Sonnabend anlässlich des Kindertages ihre ersten Einzelmeisterschaften im Schach mit 15 Teilnehmern ausgetragen. In sieben Runden wurden die Titelträger und Platzierten, getrennt nach Mädchen und Jungen, ermittelt. Austragungsort war der „Durango Saloon“ am Bitkauer Weg.
Bei den Mädchen gewann Alina Kahn vor Vera Lehmann, Romy Mantey, Elisa Paladini, Jenny Sauerbier, Johanna Hartung, Michelle Virkus und Lisa Lange. Sieger bei den Jungen wurde Lucas Pascal Arndt, gefolgt von Ben Goedecke, Pascal Mühlenkamp, Tobias Quest, Hendrik Heiß, Pascal Ladicke und Paul Schnorrer.
Im Beisein zahlreicher „Fans“ – Eltern, Großeltern und Geschwister – wurde an sieben Brettern um die Schachkrone gekämpft. In der Mittagspause nach vier Runden stärkten sich die Teilnehmer mit Spaghetti mit Tomatensoße, serviert von Saloon-Chefin Gabi Beilke. Dabei wurde gefachsimpelt und über Chancen im Titelkampf diskutiert.
Die Turnierleitung oblag Hans-Jürgen Barucker, Trainer der Schachjugend des TuS 1860 Magdeburg-Neustadt. Er betreut seit 2007 ehrenamtlich auch die Schach-AG der Kita mit 3- bis 6-jährigen Kindern. Als Schiedsrichter fungierte Matthias Götze (18) von der TuS-Schachjugend. Die Erzieherinnen waren vertreten durch Kita-Leiterin Beate Vogler und Margit Mieth.
Als nächster Höhepunkt steht für die Schachkinder aus der Kita „Bussi-Bär“ übrigens die Teilnahme am Turnier der „Olympiaspatzen“ an. Dieses besuchen sie am 14. Juni gemeinsam mit Kindern aus anderen Magdeburger Kindergärten sowie von Schulen und TuS Neustadt. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 04.06.2008)

16.05.2008
Der Berg ruft - im Neustädter Feld
Internationaler Bund eröffnet Kletterraum im Jugendklub „Rolle 23“

Das Neustädter Feld als Anlaufpunkt für Alpinisten? Während auf dem Hermann-Bruse-Platz ein großer Rasenhügel aufgeschüttet wurde (Volksstimme berichtete), lädt der unweit davon gelegene Jugendklub „Rolle 23“ neuerdings zum Klettertraining mit „Bergführer“ Viacheslaw Berezovsky ein. Zweimal wöchentlich kraxeln Jugendliche unter seiner Anleitung.
Sergej hat seine Bergsteigerschuhe geschnürt, die Hände mit Magnesia eingerieben und steht vor der „Felswand“. Unter dem prüfenden Blick von „Bergführer“ Berezovsky setzt der junge Mann den rechten Fuß auf einen Vorsprung, greift mit den Händen nach den nächstgelegenen Klettergriffen. Und eins, zwei, fix kraxelt Sergej wie Spiderman die graue Wand hinauf und ein Stück der Decke entlang. Bouldern nennt sich das Klettern ohne Seil und Gurt an Felswänden in Absprunghöhe, das Sergej den Besuchern der Kletterwandeinweihung im Jugendklub „Rolle 23“ hier demonstriert. Aber mit ihrem Trainer Viacheslaw Berezovsky üben die Jugendlichen im Kletterraum auch das Bergsteigen mit Seil und Sicherung. Schließlich geht es für die jungen Leute bald auch wieder ins Freie, an echte Felswände.
Doch das „Trockentraining“ im Jugendklub hilft über schlechtes Wetter und den Winter hinweg, erklärt Berezovsky, der die Kletterlaune in den Jugendklub im Neustädter Feld brachte. Er ist selbst begeisterter Kletterer und steckte die Jugendlichen an.
Darunter sind zahlreiche Kinder von Spätaussiedlern. Denn beruflich ist Viacheslaw Berezovsky, den hier alle „Slawa“ nennen, Leiter und Streetworker des Projekts „Mobile Jugendarbeit für SpätaussiedlerInnen“ des Internationalen Bundes Magdeburg. Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanzierte Programm arbeitet vor allem in den Stadtteilen Olvenstedt, Neustädter Feld, Kannenstieg, Neustädter See, Reform und Sudenburg. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Probleme der Spätaussiedlerkinder, fragen in Stammtischrunden z. B. „Wie geht es dir in Deutschland?“. Sie helfen bei Problemen mit der Sprache, in der Schule oder beim Start ins Berufsleben, vermitteln bei Problemen mit Ämtern, wollen Gewalt und Drogenproblemen mit Sport und Kultur vorbeugen.
„In diesem Rahmen entstand auch das Kletter- und Knotentraining. Mit der neuen Kletterwand, die allen Jugendlichen hier im Klub offen steht, haben wir nun ganzjährig die Möglichkeit zu trainieren. Denn im Freien gibt es viele Möglichkeiten, überdacht gibt es in Magdeburg einzig noch die Kletterwand der Uni“, sagt Viacheslaw Berezovsky. Auch ein Fitnessraum wurde mithilfe der Jugendlichen in der „Rolle 23“, ebenfalls eine Einrichtung des Internationalen Bundes, bereits eingerichtet.
Und nun ruft auch der Berg, mitten im Neustädter Feld. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 16.05.2008)



Der leidenschaftlicher Bergsteiger Viacheslaw Berezovsky zeigt Besuchern seine Bergwelt im Jugendfreizeittreff an der Rollestraße/Hermann-Bruse-Platz. Fotos (2): Robert Richter



Sergej erklimmt die „Felswand“ im Jugendklub „Rolle 23“.

13.05.2008
DAS THEMA: SCHÜLER MACHEN ZEITUNG – JUNIOR Die kleinen Reporter gehen auf Entdeckungsreise
Neustädter Feld (pma). Wie man professionell in die Kamera guckt, das wissen die Schüler der 4a und 4b der Grundschule Kritzmannstraße schon. Wie man Artikel für die Volksstimme schreibt, das werden sie in den nächsten Wochen lernen. Denn ab Montag (28. April) startet das SchmaZJunior Projekt in vielen Grundschulen der Stadt Magdeburg. So auch in den Klassen von Gudrun Schmidt und Andrea Matthias. Sie sind die Klassenleiterinnen der beiden vierten Klassen. Zwei Wochen lang werden sie jeden Tag mit der Volksstimme arbeiten. Bei dem Fototermin wussten alle schon genau, worüber sie schreiben wollen. „Ich möchte über den Zoo oder eine Schulhofrenovierung schreiben“, teilte Tobias Buge der Klasse 4b mit. „Vielleicht schreibe ich über meinen Turn- und Sportverein (kurz: TuS), denn wir ziehen gerade in das Kinderschachzentrum um“, erzählte Tim Petzold der 4b. Große Pläne schmieden also die vierten Klassen der Grundschule Kritzmannstraße, und die kleinen hochmotivierten Reporter werden die Sache mit Bravour meistern, das steht jetzt schon fest.
(Quelle: Volksstimme vom 13.05.2008)



Grundschule Kritzmannstraße, Klasse 4a: Zu sehen sind: Laura Krellwitz, Michelle Scholz, Enrico Baumann, Julius Klöß, Norina Arnecke, Sarah Cleve, Fabian Franke, Christopher Leinau, Sebastian Krunig, Zinnjid Heine, Ole Chrüstelsohn, Sara Kohn, Uz Leon Müller, Sarah Hasenfuß, Linda Preß, Sarah Fritzke und Johannes Kräft. Es fehlen Anne Kluge und Wolfgang Kuzmuk.



Lesen sich schon ein, die Schüler der Klasse 4b der Grundschule Kritzmannstraße . Zu sehen sind: Lisa Akdas, Tony Heller, Tobias Buge, Jerome Müller, Kristin Hosenthien, Jessica Bischoff, Paul Brösel, Stefan Musiol, Teresa Kühne, Nico Greipel, Oliver Fiehn, Tim Petzold, Hannes Wasser, Joanna Thiele und Jenny Krieck.

13.03.2008

TuS hat Räume für Schachzentrum sicher
Frühere Apotheke am Hermann-Bruse-Platz soll umgebaut werden
Für das geplante Kinderschachzentrum im Neustädter Feld hat der Verein TuS Neustadt in der vergangenen Woche den Mietvertrag unterschrieben. Die Wobau stellt die frühere Apotheke in der zum Großteil leer stehenden Ladenzeile am Hermann-Bruse-Platz zur Verfügung.
„Wir haben den Mietvertrag unterzeichnet und werden jetzt den Umbau in die Wege leiten“, sagte Uwe Lechnauer, TuS-Abteilungsleiter Schach, in der AG Gemeinwesen Neustädter Feld. Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß dankte der Wobau für den feinen (Schach-)Zug, die Räume mietfrei bereitzustellen.
Im Herbst hatte die TuS-Schachabteilung in der AG Gemeinwesen Alarm geschlagen. Durch das Engagement von Schachtrainer Hans-Jürgen Barucker spielen im Neustädter Feld in Schule und Kindergarten viele Mädchen und Jungen Schach. Doch außerhalb der Einrichtungen haben die Kinder bisher kaum geeignete Räume für Training und Turniere. TuS Neustadt bat deshalb im September die AG Gemeinwesen um Hilfe und trat mit dem Ziel an, leer stehende Geschäftsräume am Hermann-Bruse-Platz zu nutzen. Das Ziel, ein Kinderschachzentrum aufzubauen, möchte der Verein im „Feld“ verwirklichen, da hier derzeit die meisten Kindern im Denksport aktiv sind.
So spielen u. a. rund 60 Schüler in einer Schach-AG an der Grundschule Kritzmannstraße. Regelmäßig werden Turniere und Meisterschaften gestartet. Zudem gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Kindergarten „Bussi-Bär“ in Neustädter Feld. Weitere Schulen und Kindereinrichtungen auch in angrenzenden Stadtteilen wurden aufgrund der großen Nachfrage in die Nachwuchsarbeit der TuS-Denksportler einbezogen. Im Dezember startete TuS in der Kita „Bussi-Bär“ auch das erste Magdeburger Kita-Schachturnier.
Dadurch stieß die Schachabteilung des Neustädter Vereins in den angestammten Räumen allerdings schnell an ihre Grenzen. Nun soll es aber bald am Hermann-Bruse-Platz heißen: Schach und matt. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 13.03.2008)

01.03.2008
Wenn Eltern kein Geld für das Mittagessen der Kinder zahlen
Jugendamt analysiert Kita-Mittagsversorgung / Problem: Eltern begleichen Essensrechnungen nicht
Täglich ein warmes Mittagessen – selbstverständlich? Das Magdeburger Jugendamt will jetzt überprüfen, wie viel Kinder tatsächlich an der Essensversorgung in Tageseinrichtungen teilnehmen. Unabhängig davon berichten Erzieherinnen, dass sie regelmäßig Kinder vor dem Mittagessen von den Eltern abholen lassen. Grund: Die Eltern können oder wollen das Verpflegungsgeld nicht zahlen.
„Diese Liste“, findet Gudrun Hofmann, Leiterin des Kindergartens „Kuschelbär“, „ist ein Trauerspiel.“ Auf der „Sperrliste“des Kindergartens, gelegen im Stadtteil Neustädter Feld, werden jene Kinder verzeichnet, die beim Mittagessen eingeplant sind, deren Eltern aber trotz Mahnungen schon längere Zeit das Geld für den Essenslieferanten nicht bezahlt haben – aus welchen Gründen auch immer. Die Konsequenz: „So leid es uns tut, wir benachrichtigen in solchen Fällen die Eltern, damit sie die Kinder um 11 Uhr abholen.“ Also genau dann, wenn sich die übrigen Kinder im Essensraum etwa Spaghetti und Tomatensauce einverleiben. Laut Kindergarten-Leiterin stehen 7 von 90 Kindern auf der Sperrliste.
Auch das Jugendamt will derzeit mehr Informationen über das Thema Mittagsversorgung von Kindern zusammentragen. Wie viel Kinder nehmen nicht an der Versorgung in den Einrichtungen teil? Wie tief greifen Eltern in die Tasche, um das tägliche Essen in den Kitas zu bezahlen? Wie ist die Qualität der Mahlzeiten? All das will die Stadt ermitteln, wenn ab März 24 der insgesamt 89 Magdeburger Kindertagesstätten stichprobenartig überprüft werden, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Hintergrund für diese Jugendamts-Aktion ist die kürzliche Stadtratsdebatte über Kinder- und Jugendarmut in Magdeburg (Volksstimme berichtete). Mittlerweile liegt ein Antrag vor, der im Familien- und Gleichstellungsausschuss einstimmig verabschiedet wurde. Dieses Papier könnte ein erster Schritt auf dem Weg zu einem städtisch finanzierten Mittagessen für Kinder aus sozial schwachen Familien werden. Falls es vom Stadtrat beschlossen würde, hätte der Oberbürgermeister zu prüfen, wie viel es kostet, die Verpflegung von Kindern zu bezahlen, die aus sozial schwachen Familien stammen. Genauer gesagt: Familien, die Hartz IV beziehen bzw. den Magdeburg-Pass besitzen.
Nicht nur aus dem als sozial schwierig geltenden Stadtteil Neustädter Feld, auch aus anderen Stadteilen berichten Erzieherinnen von regelmäßigen Fällen, in denen Eltern das Geld für die Verpflegung nicht bezahlen. „Wenn bei uns ein Kind auf der Sperrliste landet, weil die Eltern nicht bezahlt haben, teilen wir die gelieferten Portionen etwas anderes auf, so dass kein Kind ohne Essen bleibt“, berichtet Astrid Pierau, Chefin der Kitas „Kleiner Rabe“ (Reform) und „Quittenfrüchtchen“ in Lemsdorf. Eine solidarische Praxis, die vermutlich jedoch nur möglich ist, weil hier ungleich weniger Kinder „mitversorgt“ werden müssen als im Kindergarten „Kuschelbär“. Astrid Pierau: „Durchschnittlich ist bei uns ein Kind davon regelmäßig betroffen.“
Viele Erzieherinnen wären froh, wenn das Essen für Kinder von der Stadt bezahlt würde. Aus deren Sicht wäre dann gleichermaßen eine vernünftige Versorgung sichergestellt. Sie sorgen sich um die Kinder, die zu Haus ernährungstechnisch nicht so optimal versorgt werden, wie es sein müsste.
Auch in der ebenfalls im Neustädter Feld gelegenen Kinderkrippe „Feldmäuse“ gibt es einen Fall von unbezahlten Essensrechnungen. Ungleich weniger, als im benachbarten Kindergarten „Kuschelbären“, „Warum das so ist, können wir uns auch nicht erklären“, sagt Barbara Hausmann, Leiterin der Krippe. Von René de Ridder
(Quelle: Volksstimme vom 01.03.2008)



Kinder beim Mittagessen im Kindergarten „Kuschelbären“. Wie Erzieherinnen der Einrichtung im Neustädter Feld berichten, können Monat für Monat einige Kinder nicht am Essenstisch Platz nehmen, weil ihre Eltern das Geld für die warme Mahlzeit nicht bezahlt haben. Die auf dem Foto gezeigten Kinder sind nicht von dieser Problematik betroffen. Foto: René de Ridder

28.02.2008
Landtagsabgeordnete übergeben Spende - 1000 Euro für Dreisprachige Schule

Einen Spendenscheck über 1000 Euro haben die Landtagsabgeordneten Eva von Angern (Die Linke) und Bernward Rothe (SPD) an die Dreisprachige Internationale Grundschule an der Kritzmannstraße übergeben. Das Geld stammt aus dem Solidarfonds der Fraktion Die Linke. Bernward Rothe zahlt als einziger SPD-Landtagsfraktions-Angehöriger seit Jahren auch mit in diesen Fonds ein. Die Schule der Stiftung Evangelische Jugendhilfe mit derzeit 94 Mädchen und Jungen profitiert von dem Geld. Lehr- und Lernmaterial soll dafür angeschaft werden. Die Schüler haben hier die Chance, neben der deutschen Sprache bereits ab der 1. Klasse wahlweise Englisch und Französisch als Alltags- und Umgangssprache zu erlernen. Deutsch und Mathematik wird deutschsprachig unterrichtet. Die anderen Fächer wie Gestalten, Sachkunde, Musik oder Sport erfolgen teilweise in der Fremdsprache, wobei dieser Part von englischen oder französischen Muttersprachlern übernommen wird. Für den geplanten Umzug im Sommer in das eigene Gebäude an der Peter-Paul-Straße benötigt die Schule Spenden u.a. für die Außengestaltung. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 28.02.2008)



Die Abgeordneten Eva von Angern und Bernward Rothe überreichten neben Geld auch Spiele an Kinder der Dreisprachigen Schule. Foto: Richter

27.02.2008
Verein hilft Kindergarten - Neue Kleider für Kita-Puppen
Werder/Neustädter Feld. Kleidernot in der Kita „Bussi Bär“: Allerdings betraf das weniger die Jungen und Mädchen, die in der Kindertagesstätte betreut werden. Vielmehr herrschte ein chronischer Mangel bei den Kleidungsstücken der Puppen. Ein klarer Fall für die Handarbeitsgruppe des Vereins „Impuls“ in Sachsen-Anhalt, der sein Hauptquartier in der Mittelstraße auf dem Werder hat. Heidrun Ludwig, Sonja Grimm, Marlies Sellnow, Karin Glockmann und Jutta Scholz von der Handarbeitsgruppe des Vereins machten sich nach dem Hilferuf der Kita gleich Ende Dezember 2007 daran, die Not zu beheben. Sechs Wochen lang arbeiteten sie an den neuen Puppenkleidern, 52 Wollknäule und 50 Knöpfe haben sie dabei zu Hosen, Jacken und Mützen in den verschiedensten Größen verarbeitet.
Am 22. Februar übergaben die „Stricklieseln“ die Puppen samt ihrer neuen Kleider wieder an die Kita-Kinder: „Die Kinder haben über das ganze Gesicht gestrahlt, das war auch für uns ein sehr bewegender Anblick“, sagt Udo Schnorrer vom Verein. Er betreut die Maßnahme Akzeptanz, unter der die Handarbeitsgruppe tätig ist. Schon vielen Kitas der Stadt hat der Verein zu Computern oder neuen Sitzecken für die Kinder verholfen. Von Ariane Budberg
(Quelle: Volksstimme vom 27.02.2008)



So wurden die Puppen neu eingekleidet.



Der Tisch, auf dem die Strickdamen der Handarbeitsgruppe aufgebaut hatten, war in Windeseile wie leergefegt, als die Kinder die Puppen wieder in Empfang nahmen. Fotos (2): Verein

26.02.2008
Comeniusschüler holen sich den Pokal



Die Comeniusschule aus dem Neustädter Feld hat den Pokal beim Hallensportfest Magdeburger Förderschulen gewonnen. Einrichtungen aus den Förderzentren Nord und Süd waren dazu jetzt in der Hermann-Gieseler-Halle u.a. beim Tauziehen gegeneinander angetreten. Es nahmen insgesamt acht Schulen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten teil. (u.a. auch die Schulen „Gebrüder Grimm“, „ Pestalozzi“, „ Anne Frank“ und „ Kästner“). Mehr als 200 Schüler kämpften in verschiedenen Disziplinen wie Sprint, Staffel, Langlauf und Fußball. Der Wanderpokal wurde der Comeniusschule überreicht, die als Gesamtsieger nach einem harten Wettkampftag feststand. „Schon jetzt fiebern wir dem Hallensportfest 2009 entgegen, wo wir mit einer noch größeren Teilnehmerzahl rechnen“, sagte Christian Schindehütte, Lehrer der Comeniusschule. Foto: Privat
(Quelle: Volksstimme vom 26.02.2008)

29.01.2008
Schachkinder erfolgreich - Schule Kritzmannstraße gewinnt in Gardelegen

Die Grundschule Kritzmannstraße hat am Sonnabend sowohl mit der Mädchen- als auch mit der Jungenmannschaft den ersten Platz beim Regionalfinale zur Landesmeisterschaft im Schulschach in Gardelegen gewonnen. Damit sind sie für die Landesmeisterschaft am 29. März im Schachdorf Ströbeck qualifi ziert. Beim Vorausscheid beteiligt waren Grundschulen der Stadt Magdeburg sowie der Kreise Salzwedel, Börde, Jerichower Land und Stendal. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 29.01.2008)

20.12.2007
Wettstreit im Haus „Bussi-Bär“ im Neustädter Feld - Kinder vom Klusweg gewinnen Kita-Weihnachtsturnier im Schach

Die Kita „Klusweg“ aus Alt-Olvenstedt hat gestern das 1. Weihnachtsschachturnier für Magdeburger Kindertagesstätten gewonnen. Der Denksport-Wettkampf wurde in der Kita „Bussi-Bär“ im Neustädter Feld mit drei Mannschaften ausgetragen.
Einige Weihnachtsmänner aus Schokolade wurden von den Kindern kurzerhand aufs schwarz-weiße Schachbrett gesetzt und zu Königen gekrönt beim Weihnachtsschachturnier in der Kita am Ferchlander Weg. Je acht Mädchen und Jungen spielten in drei Mannschaften bei der Kita-Meisterschaft um den Sieg. Die Brettbesetzung wurde ausgelost, es trat jeder gegen jeden an.
12,5 Brettpunkte gingen am Ende auf das Konto der Alt-Olvenstedter Kita „Klusweg“, die damit den ersten Platz belegte, gefolgt von den zwei Mannschaften der Kita „Bussi-Bär“ mit 7 bzw. 4,5 Brettpunkten. Als beste Einzelspieler zeichnete Turnierleiter Hans-Jürgen Barucker die Spieler Jette Baselau, Sinikka Tölg, Josephine Kähne, Levin Fauter (alle Kita „Klusweg“) sowie Romy Mantey, Lisa Lange und Alina Schmidt aus der Kita „Bussi Bär“ aus.
Die beiden Kindertagesstätten arbeiten mit dem Schachclub an der Grundschule „Kritzmannstraße“ im Neustädter Feld zusammen. Dort trainiert Hans-Jürgen Barucker, Schach-Übungsleiter des Vereins TuS Neustadt, der an der Schule als ABM-Kraft arbeitet, in der Freizeit mit den Schülern den Denksport. Das Engagement weitete Barucker auf Wunsch der Einrichtungen aus. Seit einigen Monaten bringt er gemeinsam mit Grundschülern aus der Kritzmannstraße auch Kita-Kindern Schach bei. Erstmals traten beide Tagesstätten gestern im Turnier gegeneinander an. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 20.12.2007)



Turnierleiter Hans-Jürgen Barucker überreicht die Siegerurkunde an die Mädchen und Jungen der Kita „Klusweg“, die beim Weihnachtsturnier im Schach gegen ihre Kita-Konkurrenten gewannen. Fotos (2): Privat

28.11.2007
Interkulturelles Fußballturnier im Neustädter Feld - „Zusammen aktiv“ – Anstoß für Integrationsprojekt
Ein Volltreffer war nach Einschätzung der Veranstalter ein interkulturelles Fußballturnier für Jugendliche am Wochenende im Neustädter Feld. „Zusammen sind wir aktiv!“ heißt die dahinter stehende Initiative des Magdeburger Netzwerks für Integrations- und Auslandsarbeit. Dieses hilft Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei der Suche nach Lehr- und Arbeitsstellen.
Beim Fußballturnier für Jugendliche in der Sporthalle an der Othrichstraße wurden sechs Mannschaften aufgestellt. „Teilgenommen haben junge Leute aus dem Projekt ,Zusammen sind wir aktiv!‘, aus der Jugendfreizeiteinrichtung ,Rolle 23‘ und albanische Jugendliche“, sagte Projektleiterin Diana Brünsch, die von einem Erfolg sprach. Neben dem spannenden Fußballturnier wurde im angrenzenden Nachbarschaftszentrum (NBZ) an der Othrichstraße für das leibliche Wohl gesorgt, Höhepunkt war eine Obstbar.
Zusätzlich rundete ein umfangreiches Bastelangebot für Kinder die Aktion ab. Nach dem Turnier gab es im NBZ eine Abschlussfeier mit Siegerehrung. Neben Medaillen und Urkunden erhielten alle Mannschaften einen Bowlinggutschein. Der erste Platz wurde von der albanischen Mannschaft belegt. Hip-Hop-Livemusik der besonderen Klasse lieferten dann die Magdeburger Künstler Vit-ArminB und DJ Taip.
Für das Projekt „Zusammen sind wir aktiv!“ des Magdeburger Netzwerks für Ausländer- und Integrationsarbeit, werden für März 2008 wieder weitere 20 Jugendliche gesucht, die in Ausbildung oder Arbeit vermittelt werden sollen. Projektleiterin Diana Brünsch erklärt: „Alle interessierten Jugendlichen bis 25 Jahre mit und ohne Migrationshintergrund können sich einfach unter der Telefonnummer 6 23 49 74 oder in der ,Rolle23‘ im Neustädter Feld melden.“ Neben der Vorbereitung auf die Berufswelt und die Vermittlung in Ausbildung und Arbeit erwartet die Jugendlichen im Projekt auch wieder ein umfassendes Sport- und Freizeitangebot.

Wer steckt hinter dem Projekt?
Das Fußballturnier war eine Initiative der Landeshauptstadt Magdeburg, des Internationalen Bundes (Träger der Jugendeinrichtung „Rolle 23“), der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt (Projektträger „Zusammen sind wir aktiv!“) und des Instituts für Marktwirtschaft gGmbH. Alle sind Mitglieder des Magdeburger Netzwerks für Ausländer- und Integrationsarbeit. Das Netzwerk startete im April 2007 das Projekt „Zusammen sind wir aktiv!“, das fi nanziell von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird. Dieses zielt u.a. auf sprachliche Förderung, Vorbereitung auf die Berufswelt, Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit, sozialpädagogische Betreuung, Sport und interkulturelle Bildungsarbeit ab.
Während des Projektzeitraums befinden sich ständig 20 Jugendliche in der Betreuung, während über den gesamten Zeitraum 40 bis 60 Jugendliche betreut werden. Angesprochen sind vorrangig jugendliche Spätaussiedler, aber auch Einheimische und Jugendliche aus anderen Herkunftsländern. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 28.11.2007)

Sie freuten sich über den 1. Platz ihrer Mannschaft beim 1. Fußballturnier der Initiative „Zusammen aktiv“ im Neustädter Feld: Perim Berisha, Jedmir Rrustemi, Kujtim Rrustemi, Ridwan Sahita und Navruz Temaj.

23.11.2007
Eiskalt überrascht

Mehr als 100 Magdeburger beteiligten sich jetzt im Neustädter Feld an einer Aktion unter dem Motto „50 Cent für 35 Eisbecher, berichtet Hans-Jürgen Barucker, Leiter des Schachklubs an der Grundschule Kritzmannstraße.
„Gedacht waren die Eisbecher als Dankeschön für das erfolgreiche Abschneiden der Kinder des Schachklubs kürzlich beim 4. Schachturnier der ,Olympia spatzen‘ für Vierermannschaften in der Grundschule Kritzmannstraße. In einer Mittagspause konnte dann das große Eisessen in der Schule beginnen“, erzählte Barucker.
Die Schachkinder wollen sich mit einer Zeichnung, einem Aushang am Kiosk Kritzmannstraße, dessen Inhaberin Karin Roswitha Arndt die Aktion initiiert hatte, und über die Volksstimme für die leckere Überraschung bedanken. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 23.11.2007)

22.11.2007
Comeniusschüler wieder gut zu Fuß

Ab jetzt kommen die Schüler wieder besser und schneller in die Schule. Grund: Die Comeniusschule bekam überraschend durch eine Spende Unterstützung vom Reno-Schuhdiscount. Bianka Müller (r.), Leiterin der Reno-Filiale an der Nachtweide, überreichte jede Menge Lauf- und Sportschuhe namhafter Hersteller für die Schüler an die stellvertretende Schulleiterin Angela Bonneß (l.). Hintergrund der Aktion: Die Schule hatte, wie sie mitteilte, das Geschäft um Hilfe gebeten, weil viele ihrer Kinder, die aus finanziell schlecht gestellten Familien kommen, meist nur ein Paar „ausgetretene“ Schuhe hatten.
Foto: Comeniusschule

06.11.2007
Schachzentrum könnte in früherer Apotheke eröffnen
Kleine Denksportler aus Neustädter Feld kommen groß raus, haben aber keine eigenen Räume

Einen Teilerfolg hat der Sportverein TuS Neustadt auf dem Weg zum erträumten Kinder-Schachzentrum im Neustädter Feld erreicht. In der ehemaligen Apotheke am Hermann-Bruse-Platz könnte das Vorhaben umgesetzt werden, das ergab ein Ortstermin mit der Wobau. Unterdessen erspielten sich die Schachkinder aus dem „Feld“ weitere Erfolge am Brett.
TuS-Vorstand, Wobau und Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß nahmen jüngst die Räume der frühren Apotheke in der leeren Ladenzeile am Hermann-Bruse-Platz in Augenschein. „Es wurde, so unsere Einschätzung, Einigkeit über die Verwirklichung des Vorhabens in der ehemaligen Apotheke erzielt“, sagt Hans-Jürgen Barucker von TuS Neustadt. Am 12. November soll in der AG Gemeinwesen Neustädter Feld weiter diskutiert und geplant werden.
Wie die Volksstimme berichtete, sind durch das Engagement von TuS derzeit 60 Schüler in einer Schach-AG an der Grundschule Kritzmannstraße aktiv. Regelmäßig werden Turniere und Meisterschaften gestartet. Aber an der Schule ist das Platzangebot begrenzt. Zudem gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Kindergarten „Bussi-Bär“. Dort spielen zurzeit 25 Kinder Schach. Weitere Schulen und Kindereinrichtungen aus Nachbarstadtteilen hätten Interesse angemeldet, sagt Trainer Barucker: „Es gibt zurzeit auch 40 Kinder, die die Grundschule Kritzmannstraße im Sommer verlassen haben, und jetzt in der Freizeit bei TuS weiter Schach spielen möchten. Aber wir können das mit unseren Räumen nicht bewältigen.“
Die Schachabteilung von TuS Neustadt möchte deshalb ein Kinder-Schachzentrum im Neustädter Feld gründen. „Wir würden mit unserer Abteilung ins Neustädter Feld ziehen. Der Vorstand steht voll dahinter. Wenn wir die Räume mietfrei bekommen könnten, kommen wir selbstverständlich für die Betriebskosten selbst auf“, hatte Uwe Lechnauer, Abteilungsleiter Schach bei TuS, im Vormonat in der AG Gemeinwesen Neustädter Feld erklärt. Auch Renovierungs- und kleinere Sanierungsarbeiten würde der Verein übernehmen.
Neben den Bemühungen um ein Schachzentrum veranstaltete TuS jetzt mit dem Landesschachverband in der Grundschule Kritzmannstraße das 4. Turnier der Olympiaspatzen für 4er-Mannschaften. Am Brett saßen Kinder der Jahrgänge 1996 und jünger. Die kleinsten Magdeburger „Olympiaspatzen“ waren Anna Herms und Sophie Rausch, beide Jahrgang 2001.
In der Kategorie „Vereine“ gewann der SV Frankchesche Stiftungen Halle vor TuS 1860 Magdeburg-Neustadt und dem VfL Köthen. Bei den Schulmannschaften nutzte die Grundschule Kritzmannstraße aus dem Neustädter Feld ihren Heimvorteil und gewann vor der Grundschule „Alt-Olvenstedt“. Und Annabell Grote (7), Schülerin an der Kritzmannstraße, wurde für die beste Einzelleistung des Gesamtturniers in der Altersklasse U9 ausgezeichnet.
Nicht nur darüber freute sich Hans-Jürgen Barucker, der die Schachkinder an der Schule Kritzmannstraße trainiert: „Mehr als 20 Stadtteilbewohner und Eltern halfen bei der Einrichtung des Turniersaals, bei der Versorgung und Betreuung der Teilnehmer mit. An der Siegerehrung nahmen mehr als 40 Gäste teil.“ Dank Helfern und Sponsoren aus dem Wohngebiet standen drei Bleche Kuchen, Bockwürste und „Wiener“, Nudeln mit Hühnerfl eisch und Getränke für die Schachspieler bereit. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 06.11.2007)



Annabell Grote (7) wurde beim Schachturnier der Olympiaspatzen an ihrer Grundschule Kritzmannstraße als beste Spielerin des Wettkampfs ausgezeichnet. Am 14. Oktober wurde sie bereits Kreiseinzelmeisterin der Stadt Magdeburg. Jetzt bereitet sie sich auf die Bezirksmeisterschaft Anfang Januar vor. Foto: TuS Neustadt

29.09.2007
Ziel: Kinder-Schachzentrum im Neustädter Feld / Verein TuS Neustadt schlägt Alarm:
Keine Räume: Schachkinder im Norden werden matt gesetzt
Hans-Jürgen Barucker hat einem alten Sport zu neuem Aufschwung verholfen. Durch sein Engagement spielen im Neustädter Feld in Schule und Kindergarten viele Mädchen und Jungen Schach. Doch außerhalb der Einrichtungen haben die Kinder, die beim Verein TuS Neustadt angebunden sind, Probleme, Räume für Training und Turniere zu finden. Barucker: „Wir bewerben uns deshalb um die leere Ladenzeile am Bruseplatz um ein Kinder-Schachzentrum zu gründen.“
Die Schachabteilung von TuS Neustadt mit Heimat an der Zielitzer Straße stößt räumlich bereits mit angestammten Spielern an ihre Grenzen, sagte Hans-Jürgen Barucker in dieser Woche in der AG Gemeinwesen Neustädter Feld im Nachbarschaftszentrum. Durch das Interesse am Schach durch Kinder im „Feld“ hat sich die Situation zugespitzt.
Das kam so: Barucker, der an der Grundschule als ABMKraft tätig ist, rief dort eine Schach-AG ins Leben (Volksstimme berichtete - siehe Meldungen weiter unten auf dieser Seite). Derzeit sind 60 Schüler dabei. Nachmittags wird trainiert, regelmäßig werden Turniere und Meisterschaften gestartet. Aber auch an der Schule ist das Platzangebot begrenzt.
„Dann haben wir Kontakte zum Kindergarten ,Bussi-Bär‘ geknüpft“, sagte Barucker, der als Trainer dem Verein TuS Neustadt angehört. „Zurzeit spielen dort 25 Kinder Schach.“ Weitere Schulen und Kindereinrichtungen aus Nachbarstadtteilen hätten Interesse angemeldet.
Der Trainer weiter: „Es gibt zurzeit auch 40 Kinder, die die Grundschule Kritzmannstraße im Sommer verlassen haben, und jetzt in der Freizeit bei TuS weiter Schach spielen möchten. Aber wir können das mit unseren Räumen nicht bewältigen.“ Deshalb bewerbe sich TuS um einen Teil der leer stehenden Ladenzeile am Hermann-Bruse-Platz (früher Post und Chinarestaurant), um ein Kinder-Schachzentrum zu gründen. Uwe Lechnauer, Abteilungsleiter Schach bei TuS, erklärte: „Wir würden mit unserer Abteilung ins Neustädter Feld ziehen. Der Vorstand steht voll dahinter. Wenn wir die Räume mietfrei bekommen könnten, kommen wir selbstverständlich für die Betriebskosten selbst auf.“ Auch Renovierungs- und kleinere Sanierungsarbeiten würde der Verein übernehmen, um dem Ziel Schachzentrum näher zu kommen. Da die meisten Kinder aus dem Neustädter Feld kommen, drängt es die Neustädter Schachriege in den Nachbarstadtteil.
Als Alternative zum Bruseplatz liebäugelte TuS auch schon mit leeren Gewerbeflächen am Bruseplatz östlich der Kritzmannstraße (heute Schlecker und früher „Grieche“). Hier zeigte Jürgen Lang vom Vermieter MWG-Wohnungsgenossenschaft Gesprächsbereitschaft. Denn Wobau-Geschäftsstellenleiterin Rosemarie Hosang machte für die Räume am Einkaufszentrum keine große Hoffnung. Die Ladenzeile sei in einem desolaten Zustand, Investitionen seitens der Wobau ausgeschlossen. Außerdem gibt es noch die Pläne für ein Sozialkaufhaus an dieser Stelle, über die der Stadtrat aber noch endgültig befinden muss (zuletzt zeichnete sich keine Mehrheit dafür ab, Volksstimme berichtete).
Wird die seit Jahren leer stehende Ladenzeile gegenüber dem neuen Einkaufszentrum bald zum Schachzentrum? Die TuS-Verantwortlichen baten die Wobau um einen Besichtigungstermin. Die AG Gemeinwesen wird auch dran bleiben, steht die Zukunft der Leerstandszeile doch auch zur Oktobersitzung wieder auf der Tagesordnung.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 29.09.2007)

27.09.2007
Jugendliche raten sich durch Sachsen-Anhalt - „Bauarbeiter“ gewinnen Wissensrallye 2007


Jugendliche vom Klub „Bauarbeiter“ im Neustädter Feld haben die Wissensrallye 2007 gewonnen. Ihr Jugendtreff hatte am vergangenen Wochenende die Tour für helle Köpfe durch Sachsen-Anhalt gestartet. Mit dabei waren die Klubs „Oase“, „Magnet“, „Rolle 23“ und eine Jugendgruppe aus Olvenstedt von Streetworker Holm Spahn als Titelverteidiger aus dem Vorjahr.
Ein ausgeklügeltes Frage-Antwort-Spiel führte die Teilnehmer auf verschiedenen Routen ins Kinder- und Jugenderholungszentrum Arendsee. Dieses Ziel wurde für jedes Team vorher geheim gehalten. Jede richtig beantwortete Frage ergab den nächsten Umschlag, der zum nächsten Ort und zur nächsten Aufgabe führte. Frage für Frage arbeiteten sich die Teams voran. Beispielfragen: „Wie hoch ist auf dem Weihnachtsmarkt in Mieste der Nussknacker?“ oder „Worum handelt es sich, wenn es im ,Exempel‘ in Tangermünde öfter ,Tafelschwamm in die Tinte gefallen‘ gibt?“ Bei der Auswertung in Arendsee stand nicht im Vordergrund, welches Team am schnellsten da war, sondern welche Gruppe die Aufgaben am erfolgreichsten gelöst hatte.
Mit der Wissensrallye bringt der Jugendklub „Bauarbeiter“ jährlich jungen Sachsen-Anhaltern aus der Landeshauptstadt ihr Bundesland näher. Und am Ende wussten auch alle diesjährigen Teilnehmer, dass der Nussknacker in Mieste 5 Meter hoch ist. Und wenn es „Tafelschwamm in die Tinte gefallen“ gibt, handelt es sich um Hefeklöße und Blaubeeren. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 18.09.2007)

Helle Köpfe aus dem Neustädter Feld (von oben): Die Wissensrallye-Gewinner Christopher Lambrecht (15), Kevin Falke (15), David Feil (15), Jenny Lehmann (16), Julia Temp (14), Kevin Mehlhase (17) und Josi Temp (15) vor einer Bockwindmühle in Wolmirstedt.

12.09.2007
Projekttage der Comeniusschule - Zootiere trösten über Schulbeginn hinweg
Das Schuljahr begann für uns traditionell mit einer Projektwoche. Wir beschäftigten uns mit Tieren des Zoos. Höhepunkt war der Besuch im Zoo. Dort mussten wir Aufgaben erfüllen, um die Tiere kennenzulernen. Die Tiere bastelten wir aus Pappmaché. Es entstanden z.B. tolle Pinguine, Eulen und eine Schlange. Wir gestalteten anschließend unsere Klassenräume mit selbst hergestellten Plakaten zu den Tieren. Als Empfehlung von uns: Der Magdeburger Zoo ist und bleibt interessant und sehenswert! Klasse 6a und 6b der Comeniusschule (Quelle: Volksstimme vom 12.09.2007)

18.08.2007
Geld für bedürftige Familien gesammelt
Seniorenheim hilft Kindern der Schule Kritzmannstraße
Das Seniorenzentrum „Hermann-Beims-Haus“ im Kannenstieg nutzte jüngst den Tag der offenen Tür, um für den 1. AWO-Kinderfonds zu sammeln (Volksstimme berichtete). Die Mitarbeiter hatten für Bewohner und Gäste Kuchen gebacken und um Spenden für den Fonds gebeten. 141 Euro wurden am Donnerstag übergeben.
„Der Erlös wird bedürftigen Kindern der Magdeburger Grundschule Kritzmannstraße im Neustädter Feld zugute kommen“, sagte die Projektleiterin des Kinderfonds, Steffi Schünemann-Burgatzki. An der Grundschule läuft unter dem Dach des 1. AWO Kinderfonds das Projekt „Fit für die Schule“. Die AWO unterstützt dabei sozialschwache Familien mit Einschulungsmaterialien. Es werden u. a. Bleistifte, Füller, Hefter und Schultüten sowie Schulranzen und Sportkleidung finanziert.
Besonders schön fi nden die Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung, dass der Erlös an die Grundschule Kritzmannstraße geht. „Schüler dieser Schule sind hier schon aufgetreten und haben unsere Senioren mit einem bunten Programm unterhalten. Nun können wir mal etwas zurückgeben“, sagte Claudia Österreicher, Leiterin des Hermann-Beims-Hauses.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 18.08.2007)

04.08.2007
Veranstaltung mit Musik, Tanz und Sport erlebt Neuauflage
Hip-Hop zum Sehen, Hören und vor allem zum Mitmachen bot vor knapp zwei Monaten erstmals der „Wortspielplatz“ im Neustädter Feld. „Auf Grund des mageren Angebotes an Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche in den Sommermonaten haben wir uns mit der Freizeiteinrichtung ,Bauarbeiter‘ kurzfristig zu einer Wiederholung der Veranstaltung entschlossen“, sagte Mitveranstalter Armin Bethke.
„Die Resonanz des Publikums war trotz der tropischen Temperaturen an diesem Tage durchweg positiv“, erzählt Armin Bethke von der Magdeburger Künstlergruppe „DOPEntertainment“. „Die Jugendlichen beteiligten sich mit großem Interesse an den Workshops und verfolgten gespannt die Live-Shows. Auch das Basketball-Turnier fand großen Anklang, so dass bereits im Vorfeld der Planung für eine Nachfolge-Veranstaltung die ersten Neuanmeldungen eingingen.“
Am kommenden Sonnabend bietet sich erneut allen Interessierten für 1 Euro Eintritt die Möglichkeit, sich einen Einblick in die lokale und überregionale Hip-Hop-Szene zu verschaffen und mit Künstlern ins Gespräch zu kommen. Am Sonnabend wird ab 15 Uhr das Gelände des „Bauarbeiters“ ein zweites Mal zur Hip-Hop-Werkstatt umfunktioniert.
Mit dabei ist die Tanzformation „casFace“. Der von ihnen geleitete Tanzworkshop stieß, speziell bei den weiblichen Besuchern bei der ersten Auflage auf große Begeisterung. Neben einer neuen Runde im Basketball-Turnier, bei dem die „Last Action Heroes“ zur Titelverteidigung antreten dürfen und wieder lukrative Preise auf alle Beteiligten warten, bildet das abendliche Hip-Hop-Konzert, ab 19 Uhr den Höhepunkt. Armin Bethke: „Erneut soll der Blick und das Gehör der Besucher auf einen positiv gestimmten Hip-Hop, abseits von den im Fernsehen vertretenen falschen Vorbildern, geboten werden. Aus diesem Grund bitten wir diesmal die Formation ,Die Föderation‘ aus Hannover, ,K.O.S.‘ aus Gifhorn und die Newcomer ,Mindmap‘ aus Haldensleben auf die Bühne. Für Magdeburg treten die Buckauer ,Wackbeat‘ den Beweis an, dass es auch in Magdeburg eigenständige und innovative Rap-Musik gibt.“
Außerdem werden die beiden SWM-MusiCids-Finalisten DJ Taip & Vit-Armin B diesmal eine Show abliefern.
In Vorbereitung auf ihren finalen Auftritt beim Bandwettbewerb im September werden sie ihre neuen Songs spielen und einen Vorgeschmack auf die im Herbst erscheinende gemeinsame EP „Eloquente Demagogen“ geben.
„Auf Grund der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Unterhaltungsbrigaden e. V., dem Magdeburger Hip-Hop-Forum 69BPM sowie weiteren Sponsoren können der ,Bauarbeiter‘ und DOPEntertainment dieses Riesenprogramm auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich machen“, sagte Armin Bethke.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 02.08.2007)

19.07.2007
„Bauarbeiter“ sind fit für die Zukunft - Projekt des Jugendklubs im Neustädter Feld beendet

Der Jugendklub „Bauarbeiter“ hat sein Projekt „Fit für die Zukunft“ mit einer Abschlussfeier beendet. Das Berufsorientierungsprojekt, gefördert aus dem Europäischen Sozialfonds durch das Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (LOS), richtete sich an Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren, denen der Einstieg in die berufliche Qualifizierung erleichtert werden sollte.
Die Freizeiteinrichtung Bauarbeiter am Magdeburger Ring/Silberschlagstraße hatte sich im Vorfeld des Projekts mit Bildungseinrichtungen, Sozialpädagogen, Sozialarbeitern und dem Jugendamt intensiv beratschlagt, welche Inhalte und Themenbereiche die einzelnen Workshops beinhalten sollten.
Klubleiter Frank Bentenschneider: „Das Projekt sollte die sozialen Kompetenzen der Jungen und Mädchen verbessern, das Selbstwertgefühl und -bewusstsein stärken und eine Hilfestellung in den Berufseinstieg bieten.“
Die Workshops, die an den schulfreien Samstagen stattfanden, beinhalteten Themen wie Selbst– und Fremdwahrnehmung, Stärken und Schwächen, Kompetenzvermittlung, Bewerbungstraining im BWSA Magdeburg, Berufsorientierung und Erlebnispädagogik.
Im praktischen Teil wurden Unternehmen und städtische Einrichtungen besucht, orientiert an den unterschiedlichen Berufswünschen der Teilnehmer.
So unter anderem die Kinderstation des Krankenhauses Olvenstedt, eine Autowerkstatt und der Stadtgartenbetrieb. „Durch die familiäre Atmosphäre und die interessante Gestaltung haben sich die Jugendlichen sehr wohl gefühlt, so dass das Projekt am Ende bei ihnen großen Anklang fand“, sagte Frank Bentenschneider.
Eine gelungene Abwechslung zum vielen Lernen waren unter anderem der Besuch eines Freizeitparks und der Fotografin Kathrin Napierala, die von den Teilnehmern professionelle Bewerbungsfotos schoss.
Die 16-jährige Julia resümiert: „Bei dem Projekt haben wir Erfahrungen gesammelt, um jetzt besser sagen zu können, was wir mal werden möchten. Bei dem Projekt sind wir auch besser zusammengewachsen, denn es war eine reine Teamarbeit, an der auch alle Gefallen hatten.“ Und Tina, ebenfalls 16 Jahre, sagte: „Ich kann jedem nur raten an so einem Projekt teilzunehmen.“
Der Jugendklub im Neustädter Feld hatte zum zweiten Mal nach 2004 ein solches Projekt für seine Jugendlichen initiiert. „Denn“, so Klubleiter Bentenschneider, „wir erfahren immer wieder, dass die wenigsten unserer Jugendlichen zum Ende ihrer Schulzeit wissen, was sie werden möchten“. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 19.07.2007)

03.07.2007
Jugendklub macht „Fit für die Zukunft“
Projekt im Freizeittreff „Bauarbeiter“ soll Start ins Berufsleben erleichtern
„Die wenigsten unserer Jugendlichen wissen zum Ende ihrer Schulzeit, was sie beruflich machen wollen“, sagt Frank Bentenschneider, Leiter des Jugendklubs „Bauarbeiter“. Der Jugendtreff im Neustädter Feld hat deshalb zum zweiten Mal nach 2004 das Projekt „Fit für die Zukunft“ gestartet.
Aktuell will der Jugendtreff mit Partnern 15 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren aus dem Stadtteil für das Berufsleben fit machen. Frank Bentenschneider: „Uns ist es wichtig, ihnen zu verdeutlichen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und welche Möglichkeiten es bei der beruflichen Orientierung gibt. Wir wollen unseren Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und sie ein Stück weit begleiten.“
Natürlich könne der Jugendklub keine Ausbildungsplätze vermitteln. „Aber wir können das Selbstbewusstsein und die psychosozialen Kompetenzen insoweit fördern, dass wir einen positiven Anreiz für den Berufsstart geben“, sagt Bentenschneider. Gefördert wird das Projekt über das Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (LOS) aus dem Europäischen Sozialfonds.
Dabei arbeitet der städtische Jugendtreff mit Fachleuten zusammen, hat Schulsozialarbeiter, Bildungswerke und das Jugendamt als Partner. „Alle Seminare sind sehr unterschiedlich, aber dennoch genau aufeinander abgestimmt, so dass sie am Ende ein Ganzes bilden und hoffentlich die Denkweise der Jugendlichen auch langfristig verändern“, erklärt der Klubleiter.
So gab die Anwältin Heike Rabenow ein Seminar über verschiedene Rechtsfragen. Volker Knopf und Kathrin Ganze verwandelten durch ihre Erlebnispädagogik die internationale Begegnungsstätte am Barleber See in einen riesigen Abenteuerspielplatz. „Im Projekt ,Stärken und Schwächen – Selbst- und Fremdwahrnehmung‘ haben die Jugendlichen viel über sich selbst gelernt und ihr Bewusstsein für andere und andere Meinungen erweitert“, erläutert Bentenschneider.
„Wir sind zusammengewachsen und haben uns alle besser kennen gelernt. Besonders gut gefiel mir die familiäre Atmosphäre“, resümiert Josephine (15). Und Tina (16) sagt: „Mir gefällt das Projekt sehr gut, denn das Programm ist sehr abwechslungsreich. Es ist vor allem jugendgerecht für uns gemacht. Durch das Projekt habe ich viel mehr Erfahrungen in Sachen Berufsfindung gesammelt und habe viel über mich selber erkannt.“
Im praktischen Teil waren Termine mit dem Bildungswerk Sachsen-Anhalt angesetzt, das ein Bewerbungstraining startete. Die Fotografin Kathrin Napierala machte Bewerbungsfotos. Und eine Schauspielerin vom Theater der Landeshauptstadt probte mit den jungen Berufsanfängern Vorstellungsgespräche und ging auf schwierige Situationen ein.
Zum Abschluss werden die Jugendlichen Betriebe und Unternehmen, abgestimmt auf ihre verschiedenen Interessen, besuchen. So zum Beispiel die Kinderstation im Krankenhaus Olvenstedt, eine Autowerkstatt und den Stadtgartenbetrieb.
Bentenschneider: „Wir sind stolz auf unsere Jugendlichen, dass sie neben ihrer Schule den Willen besitzen, auch in der Freizeit etwas zu lernen und sich auf ihre Zukunft vorzubereiten.“
 Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 03.07.2007)

18.07.2007
Leser helfen dem Schachklub

Nach Hilferuf am Volksstimme-Lesertelefon gingen zahlreiche Spenden ein
Kleiner Aufruf, große Wirkung: Volksstimme-Leser haben nach einem Hilferuf des Schachklubs der Grundschule Kritzmannstraße und der Kita „Bussibär“ fast 50 Schachspiele gespendet. Gestern holten die Mädchen und Jungen die Bretter und Figuren am Kiosk an der Kritzmannstraße ab, wo ein Großteil der Spielsätze abgegeben worden war.
Roswitha Arndt, gute Seele des Stadtteils und Betreiberin des Kiosks an der Kritzmannstraße/Hermann-Bruse-Platz hatte den Anstoß gegeben, sich via Lesertelefon an die Volksstimme gewandt.
„Der Schachklub der Grundschule Kritzmannstraße braucht Hilfe“, schilderte die Frau aus dem Neustädter Feld: „Die Schüler übernehmen in Patenschaft das Erlernen des Schachspiels für die Kinder aus dem Kindergarten Bussibär.“ Dort sind derzeit 18 Mädchen und Jungen in einer Schachgruppe aktiv.
Da die Schule aber nicht genügend Schachbretter hatte und weder Kindergarten noch Schule über Geld für den Kauf neuer Spielsätze verfügten, bat die rührige Neustädterfeldlerin um Hilfe. „Wer kann ein Schachbrett zur Verfügung stellen?“, fragte Roswitha Arndt: „Es müssen keine neuen sein, aber vielleicht hat jemand noch ein Schachbrett zu Hause und benötigt es nicht. Dann kann er es vielleicht kostenlos den Kindern überlassen.“
Roswitha Arndt hatte am Tag der Veröffentlichung am frühen Morgen noch selbst kaum die Volksstimme gelesen, da standen schon die ersten Leser mit Schachbrettern an ihrem Kiosk. „Binnen weniger Tage sind fast 50 Spielsätze bei mir, in der Schule und im Kindergarten abgegeben worden“, sagte Roswitha Arndt gestern, als sie die Spenden den Kindern aus der Schule und dem Kindergarten übergab. „Damit sind wir jetzt hervorragend ausgestattet. Wir danken allen Volksstimme-Lesern, die uns Spiele zur Verfügung gestellt haben“, sagte Hans Jürgen Barucker, der Übungsleiter des Schachklubs an der Grundschule Kritzmannstraße.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 18.07.2007)

04.07.2007
Schachbretter gesucht

Der Schachklub der Grundschule an der Kritzmannstraße braucht Hilfe. „Die Schüler übernehmen in Patenschaft das Erlernen des Schachspiels für die Kinder aus dem Kindergarten Bussibär“, erzählt Roswitha Arndt aus dem Neustädter Feld. „Drei von den Kleinen können schon spielen. Aber es wollen ca. 12 bis 16 Kinder aus dem Kindergarten mitmachen. Da die Schule nicht so viele Schachbretter hat und weder Kindergarten noch Schule über Mittel dafür verfügen, bitten Kinder und Eltern um Hilfe.“ Wer kann ein Schachbrett zur Verfügung stellen? Roswitha Arndt: „Es müssen keine neuen sein, aber vielleicht hat jemand noch ein Schachbrett zu Hause und benötigt es nicht. Dann kann er es vielleicht kostenlos den Kindern überlassen.“ Die Bretter können in der Grundschule, im Kindergarten oder einfach Am Kiosk von Roswitha Arndt an der Kritzmannstraße, Höhe Hermann-Bruse-Platz, abgegeben werden. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 04.07.2007)

14.07.2007
Daumendrücken für die Jugendklub-Kicker
Zwei Teams des Freizeittreffs „Bauarbeiter“ heute im Finale bei Drei-Länder-Turnier in Jena
Zwei Mannschaften des Jugendklubs „Bauarbeiter“ im Neustädter Feld starten heute in Jena beim Drei-Länder-Finale der Jump-Soccer-Tour. Die Finalisten wurden bei Turnieren des Radiosenders in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ermittelt.
Die „Bauarbeiter“-Teams qualifizierten sich am 12. Mai beim Turnier im Olvenstedter Albert-Einstein-Gymnasium. Im Mädchenteam, das heute um den Titel kämpft, kicken Julia und Josephine Temp, Linda Hausburg und Beatrice Gagelmann. Für die Jungen treten in Jena Kevin und Steven Temp, Toni Schramm und Steven Dziobek an den Ball. Sie wollen heute gern wieder den Siegerpokal in den Händen halten. Seit Mai hieß es deshalb für die beiden Teams im Jugendklub „Bauarbeiter“: trainieren, trainieren, trainieren ...
Julia, Josephine, Linda und Beatrice geben zu: „Natürlich sind wir aufgeregt, aber freuen uns riesig auf den Samstag in Jena und hoffen natürlich, sehr gut abzuschneiden.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 14.07.2007)

14.06.2007
Nach erfolgreichem Open-Air am Jugendklub „Bauarbeiter“ - „Wortspielplatz“ soll keine „Eintagsfliege“ bleiben
Das Konzept des „Wortspielplatzes“ zur Förderung von Nachwuchskünstlern soll „aufgrund des Erfolgs und der positiven Resonanz in naher Zukunft eine Fortsetzung finden“. Das kündigten gestern die Veranstalter des Open-Airs an, das am vergangenen Wochenende am Jugendklub „Bauarbeiter“ lief. Einen umfassenden und vielseitigen Einblick in die regionale und überregionale Hip-Hop-Szene wollten die Magdeburger Künstler DJ Taip und Vit-Armin B bei freiem Eintritt für die Besucher am vergangenen Sonnabend auf dem „Wortspielplatz“ am Jugendtreff im Neustädter Feld geben. Workshops wurden für Rap und Reimen, DJ-Kunst und Streetdance angeboten. Parallel lief auf dem Gelände am Magdeburger Ring/ Silberschlagstraße ein Basketballturnier.
Am Abend feierten die Besucher bei einem Open-Air-Konzert mit Künstlern aus Magdeburg, Halle, Halberstadt, Braunschweig und Berlin.
Partner waren das Magdeburger Label „DOPEntertainment“, Die Streetdance-Formation „casFace“, der Verein „Unterhaltungsbrigaden“, das Magdeburger Hip-Hop-Forum „69 BPM“ und das Jugendforum Magdeburg.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 14.06.2007)

23.05.2007
Schach an der Grundschule Kritzmannstraße - Fünf Denksportler auf dem Weg zum Königsdiplom

Früh übt sich, was ein Schach-Großmeister werden will. Der Denksport steht an der Grundschule an der Kritzmannstraße hoch im Kurs. Aktuell 71 Schüler sind in der Schulschach-AG angemeldet. Fünf von ihnen wurden jetzt für die Prüfung zum Königsdiplom des Deutschen Schachbundes zugelassen, teilte AG-Leiter und Schachtrainer Hans Jürgen Barucker mit. Es ist nach dem Bauerndiplom und dem Turmdiplom die schwerste Prüfung, die Schüler ablegen können. Bis zum Juli wollen Annabell Grote (1. Klasse) Gregor Hartung (2. Klasse), Sven-Ole Christelsohn (3. Klasse) sowie Josephine Riewoldt und Quoc Anh Phan (4. Klasse) das Diplom in der Tasche haben.
Ausgezeichnet wurden jetzt auch die Sieger eines Ranglistenturniers, das von Dezember bis Mai an der Schule lief. Im Wettbewerb „Schachstern“ gewann Justine Ihleburg (Klasse 2a) vor Jessica Krieck (2a) und Henry Rausch (2a). Die Rangfolge im Wettbewerb „Schachkönig“: 1. Quoc Anh Phan (Klasse 4), 2. Robin Thomaßen (2a), 3. Gregor Hartung (2a). Und im Wettbewerb „Schachkönigin“: 1. Annabell Grote (1a), 2. Angelika Hölzel (2a), 3. Saskia Knape (2a).
Bei der kürzlich ausgetragenen Schulmannschaftsmeisterschaft gewann die Klasse 2a (G. Hartung, S. Knape, R. Thomaßen, A. Hölzel) vor der Klasse 4 (Q. A. Phan, I. Richert, N. Anders, R. Riewoldt) und der Klasse 2b (D. Polat, R. Falkowska, A. Yako, I. Ihleburg). Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 23.05.2007)

23.05.2007
Kleine Künstler eröffnen ihre erste Ausstellung

Zweitklässler der Dreisprachigen Internationalen Grundschule (Kritzmannstraße) haben eine Ausstellung in der Stadtteilbibliothek im Flora-Park eröffnet. Sie präsentieren bis zum 31. Mai selbst gestaltete Sparstrümpfe und Sockenmonster der Öffentlichkeit. Diese entstanden binnen zwei Wochen, während die Schüler das Buch „Flusi das Sockenmonster“ von Bine Brändle behandelten.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 23.05.2007)

15.05.2007
Damit Ihr wisst, wo‘s lang geht: Der erste Jugend-Stadtplan ist da
Alles öde hier, nichts los in der Stadt? Keine Ahnung, wo Ihr passende Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote fi ndet? Euch kann geholfen werden, denn seit gestern gibt es den Jugendstadtplan für Magdeburg. P16 hat sich die Orientierungshilfe gleich mal angesehen und mit den Herausgebern Birgit Bursee von der Freiwilligenagentur Magdeburg und Kevin Lüdemann vom Jugendforum über ihr Projekt gesprochen.
„Der Jugendstadtplan entstand letztes Jahr im Rahmen des Projektes ,mittendrin statt rechts‘, das wir in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) durchgeführt haben“, erklärt Birgit. „Wir hatten schon länger die Idee, einen Stadtplan speziell für Jugendliche zu entwickeln, uns fehlten aber die nötigen Mittel“, ergänzt Kevin vom Jugendforum. LKJ und Freiwilligenagentur griffen die Idee der Jugendlichen auf, und mit der Jugendstiftung der Stadtsparkasse Magdeburg fand sich auch ein Sponsor für die Druckkosten.
Nach knapp einem Jahr intensiver Recherche und „Fusselarbeit“ liegen nun 15 000 druckfrische Exemplare des Jugendstadtplans bereit. Der soll aber nicht nur ein pures Adressenverzeichnis sein, sondern auch eine Landkarte des jugendlichen Engagements in der Stadt.
„Als Kriterium mussten die Einrichtungen und Vereine deshalb direkte Angebote und Ansprechpartner für Jugendliche bieten. Wer nur Hilfe über Ämter und Ministerien anbietet, fiel raus“, berichtet Birgit. Die Grundidee hinter dem Stadtplan ist einfach und genial: „Häufig nehmen Jugendliche gar nicht die vielen Angebote in den einzelnen Stadtteilen wahr und denken, nur in der City ist was los“, weiß Birgit. Mit diesem irrigen Vorurteil soll der Jugendstadtplan aufräumen. Ein vom Stadtplanungsamt stammendes Grundraster mit Straßenzügen und Verkehrsanbindungen unterteilte die Freiwilligenagentur in neun farbige Bereiche. Bunte Punkte markieren Einrichtungen, Veranstaltungsorte, Plätze und Freizeitflächen, aber auch Bildungsträger, Beratungsstellen und Jugendorganisationen – also eine breite Palette.
Und siehe da, in Magdeburg ist mehr los, als man denken mag – was oft auch eine Überraschung für Birgit und Kevin war. „Die Vielfalt der Angebote für Jugendliche ist erstaunlich. Wir haben neben den Karten über 300 Hinweise, Adressen und Kontakte aufgelistet“, sagt Kevin, der selbst wochenlang in den Stadtteilen auf der Suche nach Anlaufstellen für junge Leute war und aus seiner Arbeit im Jugendforum auch Vergleiche zu anderen Städten ziehen kann. Für ihn steht fest: Magdeburg ist gut mit Betreuungseinrichtungen ausgestattet, und auch das Jugendengagement wächst wieder fühlbar. „Die unengagierte Jugend ist eh ein Mythos“, stimmt ihm Birgit zu.
Jammern über zu wenig Angebote und Möglichkeiten, Euch zu engagieren, gilt in Zukunft also nicht mehr. Euer Exemplar des Jugendstadtplans könnt Ihr Euch ab sofort kostenlos in der Freiwilligenagentur abholen.
Von Andreas Stein (Quelle: Volksstimme vom 09.05.2007)

Hier könnt Ihr Euch den Jugendstadtplan abholen:

am Kiosk
Bushaltestelle Hermann-Bruse-Platz
39128 Magdeburg ( Neustädter Feld )
Montag bis Freitag von 07.00 bis 20.00 Uhr
Samstag von 08.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag von 09.00 bis 20.00 Uhr

oder

direkt in der Freiwilligenagentur Magdeburg ( www.freiwilligenagentur-magdeburg.de )
Einsteinstraße 9 (in der Nähe vom Hasselbachplatz)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr
Tel. 0391/5495840

27.04.2007
Lehrer ziehen Bilanz - Comeniusschüler machen erste Schritte in Berufswelt
Zwei Wochen lang absolvierten jetzt die 8. Klassen der Comenius-Förderschule (Kritzmannstraße) ein Betriebspraktikum. Dort sollten sie für ihre spätere Berufswahl erste Eindrücke vom Arbeitsalltag gewinnen.
Unter anderem in Kaufhallen, Baumärkten, Malerbetrieben und Zoohandlungen erprobten unsere Schüler ihre Fähigkeiten und Interessen.
Der Mehrzahl der Schüler hat es sehr gefallen, trotz körperlicher Anstrengungen und täglich achtstündiger Arbeitszeit. Pünktlich, ausdauernd und einsatzfreudig meisterten sie neue und ungewohnte Tätigkeiten.
Die positive Resonanz der Betriebe kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es jedes Jahr Schüler gibt, die sich nach kurzer Zeit dem Praktikum entziehen. „Zu anstrengend, zu langweilig, zu schwer“ äußerten sich diese. Es fehlt ihnen an nötiger Anstrengungsbereitschaft.
Wir als Lehrer suchen ständig nach Möglichkeiten, diese Schüler noch intensiver und feinfühliger an die Arbeitswelt heranzuführen, wie z.B. durch Projekttage in überbetrieblichen Einrichtungen und Berufsschulen. Das alles kann nur eine Seite der Vorbereitung unserer Schüler auf das Arbeitsleben nach der Schule sein.
Bei uns Lehrern nimmt der Gedanke, einen wöchentlichen produktiven Unterrichtstag einzuführen, mehr und mehr Gestalt an. Kontinuierliche Berufsvorbereitung muss an kontinuierliches Arbeiten unserer Schüler gekoppelt sein. Nur so setzt langfristig eine Umstellung und Gewöhnung unserer Schüler an das Arbeitsleben ein.
Lehrer der Förderschule „Comenius“
(Quelle: Volksstimme vom 27.04.2007)

11. und 14.04.2007
Denksport lockt Schüler scharenweise in Arbeitsgemeinschaft - Die „Schachschule“ im Neustädter Feld
Diese Kinder halten sogar schon Erwachsene im Schach! Etwa die Hälfte aller Schüler an der Grundschule im Neustädter Feld weiß geschickt mit Läufern und Springern, Königen und Damen umzugehen. Der Denksport ist Trend bei den 6- bis 10-Jährigen. Die Volksstimme besuchte die „Schachschule“ an der Kritzmannstraße.

Hans Jürgen Barucker
Der Schachspieler des SV 51 Zerbst und Übungsleiter von TuS Neustadt gründete 2005 an der Grundschule im Neustädter Feld, an der er eine ABM-Stelle hat, eine AG Schach. Die Begeisterung für den Denksport hat er schon bei vielen Schülern geweckt: 68 Kinder, die Hälfte aller Schüler, sind in der AG angemeldet. Der Übungsleiter engagiert sich für die Gruppe über seine Arbeitszeit hinaus auch ehrenamtlich.


Einen funkelnden Pokal rechts, eine Urkunde links in der Hand, eine Goldmedaille um den Hals – so steht der Viertklässler Quoc Anh Phan auf dem Siegerpodest und lächelt auf dem Schulhof in die Kamera von Eltern und des Volksstimme-Fotografen. Mitschüler und Lehrer applaudieren dem Gewinner der 1. Schuleinzelmeisterschaft im Schach. Seit November hatten 50 Kinder um den Titel gespielt.
Die Talentschmiede ist ein Nebenraum der Schulaula. Je sechs Schachbretter liegen auf zwei Tischreihen. Die weißen und schwarzen Bauern, Türme, Springer, Läufer, Damen und Könige – alle auf ihrem Platz. Hans Jürgen Barucker hat hier das Sagen, ist in seinem Element. Die Namen aller 68 Schachschüler hat er im Gedächtnis.
Mit Schach und Matt begann es an der Grundschule im Neustädter Feld im September 2005, erzählt er. Barucker, der eine ABM-Stelle als Hilfskraft an der Schule angetreten hatte, rief auf eigene Initiative eine Arbeitsgemeinschaft für Denksportler ins Leben: „Mit vier Brettern ging es los, die hatten wir uns zusammengeborgt.“ Schulleiter Holger Arnold war zunächst skeptisch, sagt heute: „Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass diese AG so einen Zulauf haben wird – und dass so viele Schüler nach der Anfangseuphorie dabei bleiben.“
Die Kinder kamen und blieben. Heute kann Hans Jürgen Barucker auf 68 Mitglieder in der AG Schach verweisen - gut die Hälfte aller Grundschüler aus dem Neustädter Feld lernen und trainieren bei ihm die Schachzüge. Eine gute Schule, denn Übungsleiter Barucker ist selbst Schachspieler durch und durch: „In diesem Jahr feiere ich mein 50. Jubiläum als Spieler des SV 51 Zerbst, kämpfe dort aktuell in der Bezirksoberliga.“ Daneben ist er als Übungsleiter bei TuS Neustadt aktiv. Einige Schüler haben sich parallel zum Schulschach bereits bei TuS angemeldet, um dort auch im Verein zu trainieren und Turniere zu spielen.
Als die befristete ABM-Stelle endete, stand auch die AG der Grundschule im Schach. Um sie vor dem Matt zu bewahren, machte Hans Jürgen Barucker ehrenamtlich weiter. Inzwischen wurde die ABM-Stelle zwar verlängert, doch für Barucker steht fest: „Auch wenn ich hier nicht mehr arbeiten sollte, möchte ich die AG ehrenamtlich weiterführen.“
Schließlich gab es auch schon Erfolge zu feiern. Im Oktober des Vorjahres startete die Schul-AG erstmals bei den Kreiseinzelmeisterschaften der Stadt Magdeburg. Justine Ihleburg (Altersklasse U8) holte Gold. Silber und Bronze gewannen Josephine Riewoldt und Juliane Richert (U12).
Auch bei den Bezirkseinzelmeisterschaften im Januar landeten Josephine und Juliane als Zweit- und Drittplatzierte auf dem Treppchen. Mit zehn Mannschaften mit je vier Spielern schlug die AG auch beim Regionalausscheid „Jugend trainiert für Olympia“ im Januar im Schachdorf Ströbeck auf. Die Qualifikation für das Landesfinale verpassten die „Neustädterfeldler“ aber knapp. In den kommenden Monaten stehen zum Beispiel die Stadtjugendspiele, die Schulmannschaftsmeisterschaft, ein Schnellschachturnier und Vergleiche gegen Schachkinder der Grundschule „Am Nordpark“ und von TuS Neustadt an. Und um den Pokal des Schulfördervereins soll ge spielt werden.
Auch beim Schulfest darf das Schachbrett nicht fehlen. Schüler treten gegen Eltern an. Schulleiter Holger Arnold: „Viele Schüler haben inzwischen auch ihre Eltern dazu gebracht, Schach zu spielen.“ Beim Schulfest soll sich zeigen, wer wen in Schach hält. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom11. und 14.04.2007)

03.04.2007
Schulwegstreit an der Thomas-Müntzer-Schule - Eltern sammeln Spenden für Busfahrkarten
Mit einem Kuchenbasar wollten am Sonntag Eltern von Sekundarschülern aus dem Neustädter Feld auf den aus ihrer Sicht „unzumutbaren Schulweg“ ihrer Kinder aufmerksam machen. Zugleich sollte damit Geld für Busfahrscheine eingespielt werden.
Hintergrund der Aktion im Einkaufszentrum „Flora-Park“: Die Thomas-Müntzer-Schule (Umfassungsstraße) wird saniert. Beginnend nach den Osterferien, dient ein Jahr lang der Schulkomplex an der Nachtweide, Ecke Kastanienstraße als Ausweichquartier. Den weitesten Schulweg haben Schüler aus dem Neustädter Feld, das zum Einzugsgebiet der Müntzerschule gehört. 69 Kinder aus dem „Feld“ bekamen aber keine Schülerfahrausweise für den Bus bewilligt, was bei den Eltern auf Unverständnis stößt. Laut Satzung für die Schulbeförderung der Stadt Magdeburg erhalten Schüler eine Jahreskarte, deren Schulweg länger als 2 Kilometer (Klasse 5 bis 6) bzw. länger als 2,5 Kilometer (Klasse 7 bis 10) ist.
So bekommen 41 Schüler aus dem „Feld“ entsprechend einen Schülerfahrschein für den Bus zur Nachtweide, 69 Schüler jedoch nicht. Deren Eltern schrieben in einem offenen Brief: „Wir sind den Schulweg abgeschritten. Ohne Schultasche mit festem Schritt gingen wir zwischen 45 und 60 Minuten.“
Der Erlös des Kuchenbasars vom Sonntag sei deshalb für die Finanzierung von Busfahrkarten für die 69 Mädchen und Jungen bestimmt, teilte die Elterninitiative mit: „Da die Einnahmen nicht ausreichen werden, suchen wir weiter Sponsoren.“ Siehe auch weiter unten den Artikel vom 21.03.2007. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 03.04.2007)

03.04.2007
Besondere Musikstunde
Das erste Musizierfest der 2. Klassen der Dreisprachigen Internationalen Grundschule (Kritzmannstraße) ging vergangene Woche über die Bühne. Zu verdanken war diese außergewöhnliche Musikstunde Christoph Schinke, Musiker der Magdeburger Philharmonie. „Wichtig war mir, dass es sich nicht um einen Talentewettstreit handelte, sondern das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt stand. Das kann einen Beitrag dazu leisten, dass das tägliche Üben am Instrument wieder mehr Spaß macht und einen größeren Sinn erhält“, so Schinke. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 03.04.2007)

29.03.2007
Klimmzüge, Kniebeuge, Klettern - Ein starkes Stück der Bördegartenschule



Holger Arnold, Leiter der Grundschule „Am Bördegarten“, überreicht hier der stärksten Schülerin seiner 4. Klassen, Marie-Christin Hermes, die Siegerurkunde. Links neben ihr im Bild die Zweitplatzierte Julia Blume, rechts Sophia von Zweydorf, die den dritten Platz belegte. Foto: R. Richter

Die stärksten Schüler hat am Donnerstag die Grundschule „Am Bördegarten“ (Kritzmannstraße) ermittelt. Gestern wurden die Sieger mit Urkunden ausgezeichnet. Schulleiter Holger Arnold überreichte die Urkunden an die Sieger. In der Sporthalle der Grundschule im Neustädter Feld standen zum Beispiel Klimmzüge, Kniebeuge und Klettern auf dem Programm. „Diesen Wettbewerb veranstalten wir bereits seit Jahren an unserer Schule“, sagte Schulleiter Arnold. Als stärste Erstklässlerin erwies sich Valeria Mukhina, bei den Jungen gewann Justine Böhme. Aus den Schülern der 2. Klassen gingen Luisa Pfündel und Josh Simon als Sieger hervor. Bei den Drittklässlern gewannen Jenny Krieck und Tony Heller. Und Marie-Christin Hermes und Dennis Scheffler wurden als stärkste Viertklässler der Grundschule „Am Bördegarten“ ausgezeichnet. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 31.03.2007)

21.03.2007
Sanierung der Müntzerschule beginnt
69 Schüler aus dem Neustädter Feld sollen täglich bis zur Nachtweide laufen

Die Neustädter Thomas-Müntzer-Schule wird saniert. Die Schüler weichen nach Ostern für ein Jahr in ein Schulhaus an der Nachtweide aus. Für 69 Kinder aus dem Neustädter Feld bedeutet das einen Fußmarsch, der nach Ansicht der Eltern „unzumutbar“ ist. Schülerfahrausweise für den Bus wurden für diese Kinder nicht genehmigt. Das trübt aus Sicht der Eltern die Freude über die Schulsanierung. Sie wandten sich mit einem Brief an die Volksstimme, um das Problem öffentlich zu machen.
Die 340 Schüler der Ganztagsschule „Thomas Müntzer“ sitzen auf „gepackten Koffern“. Die letzten Unterrichtstage im Gebäude in der Umfassungsstraße sind gezählt. In den Osterferien erfolgt der Umzug in das Schulgebäude an der Nachtweide. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten – die Schaffung bester Lernbedingungen für die Schüler der Ganztagsschule. Geplante Dauer der Arbeiten: ein Jahr.
Groß war die Freude bei allen, als Bildungsminister Jan-Hendrik Olbertz einen Scheck in Höhe von 2,3 Millionen Euro für Umbau und Sanierung im September 2006 überreichte. Doch nun ist die Freude bei den Kindern und Eltern, die im Neustädter Feld wohnen, getrübt.
In einem Brief an die Volksstimem schreiben Elternvertreter: „Laut Satzung für die Schulbeförderung der Landeshauptstadt Magdeburg erhalten nur die Schüler eine Jahreskarte, deren Schulweg länger als 2 Kilometer (Klasse 5 bis 6) bzw. länger als 2,5 Kilometer (Klasse 7 bis 10) ist. Das hört sich zunächst nicht zu lang an. Doch wir Eltern sind die Schulwege abgeschritten. Ohne Schultasche mit festem Schritt gingen wir zwischen 45 und 60 Minuten. Stellen wir uns vor, dass unsere Kinder diesen Weg täglich mit Schultasche bei jedem Wetter in heller und dunkler Jahreszeit zu Fuß zurücklegen sollen: Ein Fußweg von bis zu 60 Minuten ist laut Schülerbeförderungsordnung unserer Stadt für Kinder zwischen 10 und 16 Jahren also zumutbar.“
Die Eltern halten das nicht für zumutbar. Aus ihrer Sicht müsse „mit einer negativen Lernbereitschaft, schlechten Noten, vermehrten Krankheitsfällen und unvollständigen Lernmaterialien“ gerechnet werden. „Auch wir möchten, dass unsere Kinder den Bus nutzen können, doch erhalten unsere Kinder keine Schülerfahrkarten“, schreiben die Eltern.
Nach ihren Angaben haben von den Kindern aus dem Neustädter Feld zwar 41 solche Fahrausweise genehmigt bekommen, da sie die Voraussetzungen erfüllen. 69 Mächen und Jungen gingen hingegen leer aus. Eine Mutti erklärte gegenüber der Volksstimme den Grund: „Von uns bis zur Schule sind es 2,3 Kilometer, da fällt unser Kind raus, weil für Klasse 5 bis 7 nun einmal 2,5 Kilometer vorgeschrieben sind.“
Im Elternbrief schreiben die besorgten Muttis und Vatis: „Viele Familien im Neustädter Feld sind sozial schwach und sind nicht in der Lage, ihren Kindern täglich Fahrscheine oder Monatskarten zu kaufen, leider! Sind nicht Kinder aus diesen Familien schon oft genug benachteiligt? Nun trifft es wieder diese Kinder, die keine Lobby haben.“
Die Eltern haben nach eigenen Angaben Unterschriften gesammelt und mit Mitarbeitern im Schulverwaltungsamt gesprochen. Ohne Erfolg. Auch der Schulförderverein kann die Kosten für die Schülerbeförderung nicht tragen. „Für 69 Kinder, die im Neustädter Feld wohnen und Schüler der Ganztagsschule ,Thomas Müntzer‘ sind, werden Sponsoren gesucht, die den Kauf von Fahrkarten unterstützen“, rufen die Eltern in ihrem Brief auf: „Gelingt dies nicht, so müssen unsere Kinder sich morgens gegen 6.45 Uhr auf den Schulweg machen.“
Der Unterricht beginnt um 7.45 Uhr und endet an drei Tagen in der Woche für viele der Kinder um 15.15 Uhr. „Die Kinder gehen dann zu Fuß und sind gegen 16.15 Uhr zu Hause. Die Hausaufgaben müssen nun noch erledigt werden. Werden sie noch die Kraft und Zeit haben, ihren gewohnten Freizeitaktivitäten nachzugehen?“, fragen die Eltern. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 21.03.2007)

06.03.2007
Treffen der Förderschulen - 120 Schüler erlebten ein stimmungsvolles Sportfest
Am 27. Februar fand in der Hermann-Gieseler-Halle das 15. Hallensportfest der Förderschulen aus Magdeburg statt. Die Sportler und Lehrer nehmen zu diesem Event jedes Jahr gern die Einladung der Pestalozzischule an.
Es nahmen diesmal zirka 120 Schüler im Alter von 9 bis 15 Jahren folgender Schulen teil: Pestalozzischule, Grimmschule, Anne-Frank-Schule, Makarenkoschule, Fröbelschule, Kästnerschule, Comeniusschule und Gäste aus Niedersachsen.
Auf die Disziplinen Pendelstaffel, Staffel, Sprint, Mittelstreckenlauf und Tauziehen haben sich alle Teilnehmer mit ihren Sportlehrern lange vorbereitet. Jeder Teilnehmer wurde laut von seiner Mannschaft angefeuert. Die Platzierungen 1, 2 und 3 erhielten Urkunden und bekamen einen riesigen Applaus.
Alle Teilnehmer hatten großen Spaß, was man an der super Stimmung in der Halle erkennen konnte. Auch im nächsten Jahr werden die schnellsten Läufer der Förderschulen wieder gegeneinander antreten.
Klasse 8 b der Comeniusschule. (Quelle: Volksstimme vom 06.03.2007)

03.03.2007
Comeniusschule - Schöne Kabinette, marode Fenster
Zurzeit lernen 160 Schüler (1. bis 9. Klasse) an der Comenius-Förderschule (Kritzmannstraße), sagte Schulleiterin Angela Groß bei einer Vorstellung ihrer Einrichtung. Diese war Tagungsort der AG Gemeinwesenarbeit Neustädter Feld. Besonderer Stolz sind der Ruheraum und das Hauswirtschaftskabinett. Dringend erneuert werden müssten die Fenster, die zum Teil bereits vernagelt wurden. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 03.03.2007)

02.03.2007
Rückblick auf Faschingszeit der Comeniusschule - Piraten feiern mit Prinzessinnen
Gespannt warteten die Schüler der 1. bis 5. Klassen der Comeniusschule auf die Faschingszeit im Februar. Endlich war es dann wieder so weit. Am Mittwoch zogen wir bunt verkleidet zum Jugendklub der Bauarbeiter. Prinzessinnen, Rennfahrer, Piraten und Zwerge feierten bei toller Musik und lustigen Spielen Fasching. Beim Bonbonschnappen, Schätzen und Autorennen stellten wir unser Geschick unter Beweis. Ob Polonaise oder Stuhltanz, keinen hielt es auf seinem Platz. Nach einer Stärkung mit Würstchen und viel Tee ging es aufregend weiter. Auf der Tanzfläche war bald kein Platz mehr frei. Viel zu schnell verging die tolle Zeit. Alle waren sich einig, im nächsten Jahr steigt wieder eine neue Faschingsfete. Von Christian Schindehütte
(Quelle: Volksstimme vom 02.03.2007)


16.02.2007
Kindergarten der „Kuschelbären“ - Lang gehegte Wünsche erfüllen sich













Jubel bei den Mädchen und Jungen des Kindergartens „Kuschelbären“ im Neustädter Feld. Sie können sich auf neue Angebote im Bewegungsraum freuen. Die Neuausstattung unterstützen mit ihren Spenden Dr. Ulrich Kunkel von der Serv-Consult GmbH (hinten) sowie Hans-Joachim Müller (vorn rechts) und sein Geschäftspartner Mario Jordan von der M+J Bau GbR. Foto: Robert Richter

Die „Kuschelbären“ und ihre Erzieherinnen des AWO-Kindergartens an der Georg-Singer-Straße konnten sich am Mittwoch über Spenden von Magdeburger Firmen freuen. Hans-Joachim Müller und Mario Jordan von der M+J Bau GbR und Dr. Ulrich Kunkel, Chef der Serv-Consult GmbH, stellten 2200 und 500 Euro bereit. Nun können lang gehegte Wünsche in Erfüllung gehen.
Zur Angebotserweiterung des Musik- und Bewegungsraumes werden u.a. Turnmatten, Instrumente, Lichtorgel, Spiegelkugel, Ballbecken, Kletterwand und Kletterseil angeschafft.
Hier haben die Kinder künftig vielfältige Möglichkeiten, spielerisch die Ganzkörpermotorik zu aktivieren, unterschiedliche Körpererfahrungen zu machen, den Gleichgewichtssinn zu schulen, sich rhythmisch zu bewegen, Balance zu halten und ihr Selbstvertrauen in das eigene Können zu stärken.
Für die Forschungs- und Experimentierecke des Kindergartens können von dem Geld zudem Mikroskope, Lupen, Werkzeuge und Messgeräte gekauft werden. Damit wollen die Erzieherinnen bei den Kindern die natürliche Neugier und das Interesse an technischen Vorgängen wecken. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 16.02.2007)

23.01.2007
Aufruf an alle Sportbegeisterten in den Freizeiteinrichtungen und auf der Straße!
Wir Kinder und Jugendlichen, Jungen und Mädchen sowie die Mitarbeiter der Rolle 23 möchten euch zu einem Sportturnier einladen. Das ist kein gewöhnliches Turnier nur für Jungen oder nur für die, die Fußball spielen können. Nein, es sollen so viele junge Menschen als möglich in den unterschiedlichsten Sportarten daran teilnehmen können.

Zum Schluss, also am Ende des Jahres 2007, nach Absolvierung sämtlicher Wettkämpfe wird sich herausstellen, welcher Klub, welche Freizeiteinrichtung, welche Straßenclique am sportlichsten drauf ist.
Wir, die Rollaner, wollen diesen Wettkampf anstoßen und hoffen auf eine zahlreiche Beteiligung.

Unser Vorschlag ist es, pro Monat ein Turnier zu veranstalten, jeweils in einer anderen Sportart. Das kann sein: Fußball, Volleyball, Tischtennis, Billard, Bowling, Federball, Dart, Tischkicker, Streetball u.a.

Wir wollen im März mit einem Hallenfußballturnier starten. Das werden wir komplett organisieren und euch dazu einladen. Das genaue Datum bekommt ihr noch, wenn ihr

a) euch bis Mitte Februar bei uns zurückmeldet und sagt, dass ihr die Idee toll findet und euch beteiligt und
b) eigene Ideen einbringt (z.B. neue Sportarten), Verbesserungsvorschläge macht, Unterstützung zusagt u.a.

Wir werden versuchen, diesen Event als Hauptverantwortliche zu tragen, doch wir brauchen auf alle Fälle eure Hilfe und Unterstützung.

Nur ein paar wenige beabsichtigte Ziele zum Schluss:

- ihr könnt und sollt euch körperlich betätigen
- ihr könnt eure Fähigkeiten und euer Können zeigen und mit anderen messen
- ihr werdet andere junge Menschen dieser Stadt erleben
- ihr werdet neue Räume, Klubs, Sportstätten kennen lernen
- ihr könnt euren Klub vor anderen präsentieren und vertreten

So viel erst mal von uns, den Rollanern

Im Auftrag
Bernd Spring

KJFE „Rolle 23“

Rollestrasse 23
39128 Magdeburg
Telefon 0391 / 2 51 38 27
E-Mail: rolle23@web.de

Den Aufruf können Sie hier downloaden

15.01.2007
Grundschule „Am Bördegarten“ heißt bald „Grundschule Kritzmannstraße“
In der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters ist in der vergangenen Woche diese Entscheidung gefallen: Die Grundschule in der Kritzmannstraße soll – wie bei Grundschulen üblich – nach dem Namen der Straße, in der sie sich befindet, benannt werden. Das Gebäude wird seit Beginn des Schuljahres von der ehemaligen Grundschule „Am Bördegarten“ genutzt. Die Schulkonferenz hat im September 2006 beschlossen, dass die Schule den Namen „Grundschule Kritzmannstraße“ tragen soll. Der Stadtrat muss diesen Namen bestätigen.
(Quelle: Volksstimme vom 15.01.2007)

01.12.2006
Comeniusschule - Projekt „Mach dich fit“ gestartet
Das Projekt des DRK-Stadtverbandes Magdeburg unter dem Namen „Mach dich fit fürs Leben“ ist ein Angebot für Schüler von Förderschulen, um sie in Erster Hilfe und gesunder Lebensweise fit zu machen. Dieses Projekt wird durch die „Aktion Mensch“ gefördert. Damit werden in der Stadt Magdeburg erstmals auch Schüler der 5. bis 7. Klassen angesprochen, die sonst nicht oder nur sehr wenig die Möglichkeit haben, an außerschulischen Veranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen. Das erste Projekt dieser Art an der Comeniusschule ist von den Schülern und der Schulleitung sehr positiv aufgenommen worden. Es zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche mit Lern- und Verhaltensschwächen durch interessante Angebote zur Freizeitgestaltung wieder in ihr soziales Umfeld zu integrieren und eine Stärkung ihres Selbstwertgefühls zu erreichen.
Inhaltlich werden die Schüler zur gesunden Lebensweise, zur Planung ihres Tagesablaufes und ihrer persönlichen Hygiene angeregt und gleichzeitig befähigt, sich und anderen durch Erlernen der Grundlagen der Ersten Hilfe zu helfen. Von Martina Höfner (Quelle: Volksstimme vom 01.12.2006)

07. 09.2006
Tag der offenen Tür in Grundschule „Am Bördegarten“ - Helfer aus dem Stadtteil zeigen „ihre“ neue Schule
Eine Maleraktion hatten Stadtteilbewohner unter Regie des Elternrats im neuen Gebäude der Grundschule „Am Bördegarten“in der Kritzmannstraße mit Einsätzen an mehreren Wochenenden gestartet (Volksstimme berichtete). Die Ergebnisse der ehrenamtlichen Arbeit für ein schöneres Schulhaus wollen die Beteiligten morgen bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentieren.
Von 14 Uhr bis 18 Uhr wollen die vielen Helfer morgen Besuchern die frisch renovierte Grundschule zeigen. Veranstalter ist der Schulelternrat. „Alle, die mitgeholfen haben, und die interressiert sind, wie denn nun das ,neue‘ Schulgebäude aussieht, sollten sich diesen Termin vormerken“, sagte Rex Löwe, der als Vorsitzender des Schulelternrats die Aktion leitete.
So strichen die Helfer vier Hausflure, vier Klassenräume und zwölf Vorbereitungszimmer, vier Geländer am Schuleingang, zwei Kellertreppen-Handläufe, Außentore und Zauntüren. Sie erneuerten Waschbeckenumrandungen und Fußbodenleisten und erledigten zahlreiche weitere kleinere Reparaturen. „Wir haben durch den regen Zuspruch mehr geschafft, als wir anfangs vorhatten“, sagte Rex Löwe.
Die Grundschule „Am Bördegarten“, die bisher an der Othrichstraße ihr Domizil hatte, war zum neuen Schuljahr an die Kritzmannstraße gezogen. Das hatte nicht zuletzt wegen des schlechten Zustands des „neuen“ Gebäudes seitens des Elternsrats zu Protesten geführt, die auch in der Volksstimme für Schlagzeilen sorgten. Morgen soll auf dem Schulgelände Feierstimmung herrschen. Zum Tag der offenen Tür werden auf dem Schulhof u.a. Grill und Eiswagen postiert. Eva Wybrands hat mit Kindern ein Programm vorbereitet. Die CDU-Politikerin hatte sich u.a. um Sponsoren bemüht, damit eine völlig marode Sanitäreinheit im Schulhaus Kritzmannstraße erneuert werden konnte. Eine Fotoausstellung soll die Renovierung des Schulhauses durch die Helfer aus dem Stadtteil dokumentieren.
Der Bürgerverein Neustädter Feld plant außerdem, am Rande der Veranstaltung einen Film mit Eindrücken von der Hochhausabrissparty vom Mai dieses Jahres am 16-Geschosser in der Rathmannstraße 4 zu präsentieren.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 07.09.2006)

09.08.2006
Schulhaus durch freiwillige Helfer verschönert - „Wir haben mehr geschafft, als wir anfangs vorhatten“
Eine Maleraktion hatten Stadtteilbewohner unter Regie des Elternrats im Gebäude der Grundschule „Am Bördegarten“ (Kritzmannstraße) gestartet und mit Einsätzen an mehreren Wochenenden umgesetzt (Volksstimme berichtete). Die Ergebnisse der ehrenamtlichen Bemühungen um ein schöneres Schulhaus wollen die Beteiligten nun der Öffentlichkeit präsentieren. Dehalb soll ein Tag der offenen Tür organisiert werden, kündigte der scheidende Elternratsvorsitzende Rex Löwe an. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Löwe teilte weiter mit: „Da ich als Schulelternratsvorsitzender durch Wechsel unserer Tochter Alice zur Sportschule bald ausscheide, möchte ich einen weiteren Wunsch als Bürgervereinsvorsitzender im Neustädter Feld äußern: So ein reges Interesse und Begeisterungsfähigkeit wünsche ich mir auch in Zukunft beim Bewältigen der Aufgaben des Bürgervereins und somit auch die Erhöhung der Mitgliederzahl des Vereins.“
Rex Löwe bedankt sich in seiner Pressemitteilung „im Namen des gesamten Schulelternrats und der Lehrerschaft bei allen fleißigen Helfern, Eltern und Schülern für ihre aktive Teilnahme bei der Renovierung und Verschönerung des Schulgebäudes in der Kritzmannstraße“.
So strichen die Helfer vier Hausflure, vier Klassenräume und zwölf Vorbereitungszimmer, vier Geländer am Schuleingang, zwei Kellertreppen-Handläufe, Außentore und Zauntüren. Sie erneuerten Waschbeckenumrandungen und Fußbodenleisten und erledigten zahlreiche weitere kleinere Reparaturen.
„Wir haben somit durch den regen Zuspruch, die Koordinierungsarbeit und den Begeisterungswillen mehr geschafft, als wir anfangs vorhatten. Denn als ich damals mit dem Objektbauleiter des Kommunalen Gebäudemanagements die Baubegehung machte, sagte ich zum Schluss unseres Gesprächs noch: ,Ich glaube, es reicht jetzt, denn mal sehen wie viele kommen und schließlich sind wir keine Profis.‘ Aber es lief prima und somit wurden all unsere Erwartungen übertroffen. Deshalb freue ich mich schon auf die Präsentation des schönen Schulgebäudes zum Tag der offenen Tür am Schuljahresanfang“, sagte Rex Löwe. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 01.08.2006)

18.07.2006
Comeniusschule - Feierstunde für Schulabgänger
Im „Scala“-Kino hat die Comeniusschule aus dem Neustädter Feld am Freitagabend traditionell das Schulentlassungsfest der 9. Klassen gefeiert. Die Schüler der 8. Klassen gestalteten das Rahmenprogramm.
Nach wochenlangen Proben zeigten die Jugendlichen musikalische Darbietungen, wie das Lied „Der Schulhofgarten“, aber auch Gedichte und Geschichten mit Ratschlägen für das zukünftige Berufsleben. Höhepunkt war der Auftritt von Sebastian, der, begleitet von seiner Mutter, auf der Posaune das Lied „Greensleeves“ spielte.
Außer den Zeugnissen erhielten die Schulabgänger von Schülern der 3. Klasse Blumen und trugen sich ins Traditionsbuch der Schule ein. Steven Oehlhoff bedankte sich im Namen seiner Mitschüler bei den Eltern und Lehrern für ihre Mühe. Das Lehrerteam wünschte allen Schulabgängern viel Glück für ihren weiteren Lebensweg. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 18.07.2006)

20.06.2006
Schönheitskur für die Schule
Frischer Anstrich für triste Schulwände. Am Sonnabend haben unter Regie des Elternrats 18 Schüler und Eltern sowie Schulleiter Holger Arnold im künftigen Gebäude der Grundschule „Am Bördegarten“ an der Kritzmannstraße renoviert. Bereits bei vorangegangenen Arbeitseinsätzen hatten sich laut Rex Löwe, dem Vorsitzenden des Schulelternrats, jeweils rund 15 Eltern und Schüler beteiligt. „Als Überraschung kam am vergangenen Sonnabend die CDU-Politikerin Eva Wybrands mit selbst gekochtem Bauerntopf zum Mittagessen, worüber sich alle sehr freuten, denn es hat vorzüglich geschmeckt. Und so gab es noch zusätzlich eine Stärkung für alle Helfer“, berichtet Löwe.
Die Helfer verpassten zwei Fluren, zwei Klassenräumen, zwei Vorbereitungszimmern, den Toren und vier Treppengeländern am Eingang einen neuen Anstrich. Löwe: „Es gab auch öfter mal was zu lachen. So sah zum Beispiel ein Schüler durch die blaue Geländerfarbe aus wie ein ‘Indianer‘, allerdings nicht als ,Rothaut‘, sondern sozusagen als ,Blauhaut‘. Aber es ist wieder alles sauber geworden.“ Der Vorsitzende weiter: „Im Namen des Schulelternrates bedanke ich mich herzlich bei allen Helfern und wünsche mir, dass wir auch am vorerst letzten Termin unseres Arbeitseinsatzes am kommenden Sonnabend, den 24. Juni, wieder mit vielen Beteiligten rechnen können.“ In Zusammenarbeit mit Schulleiter Arnold plant der Elternrat, zum Beginn des neuen Schuljahres einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, um das renovierte Gebäude vorzustellen, „damit viele Bürger sehen, was man als starke ,Truppe‘ erreichen kann.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 20.06.2006)

16.06.2006
„Nicht warten, bis ein Kind verletzt wurde“
Elternrat sorgt sich um Sicherheit auf Schulweg zur Kritzmannstraße / Eva Wybrands (CDU)

Der Umzug der Grundschule „Am Bördegarten“ von der Othrichstraße in die Kritzmannstraße – noch sind längst nicht alle Probleme aus der Welt geschafft. So sorgt sich der Schulelternrat um die Sicherheit des Schulweges für die 6- bis 10-Jährigen, wie der Vorsitzende Rex Löwe am Mittwoch bei einem Vor-Ort-Termin mit Politikern klar machte.
Die Kritzmannstraße nahe der Kreuzung Olvenstedter Graseweg. Hier befindet sich die „Einflugschneise“ in den Stadtteil Neustädter Feld. Tempo 30 ist zwar auf der Strecke entlang des Schulhauses vorgeschrieben. „Doch wie das so ist – viele halten sich nicht daran“, sagte Rex Löwe bei einem Treffen am Mittwoch mit den CDU-Politikern Eva Wybrands, Hubert Salzborn (Stadtrat) und Gerhard Häusler (Chef im Ortsverein „Am Neustädter Feld“.
DasProblem: InHöhedesAusgangs aus dem Schulhaus befi ndet sich ein Übergang über die Kritzmannstraße. Löwe: „Den werden viele Schüler nutzen und dann den Weg über den Innenhof Richtung Othrichstraße laufen. Ich befürchte, dass die Kinder aus dem Schulhaus rennen und weiter direkt auf die Fahrbahn.“ Diese Befürchtung habe er „bereits bei der ersten Begehung des Schulhauses mit den Ämtern angesprochen, bis jetzt hat sich aber nichts getan“, sagte Löwe, der nun die Politiker um Unterstützung bat. Eva Wybrands pfl ichtete ihm bei: „Wir dürfen nicht warten, bis ein Kind verletzt wurde.“ Gerhard Häusler zeigte drei Varianten auf: „1. Eine Fußgängerampel, 2. ein ,Zebrastreifen‘, sprich einen Fußgängerüberweg, 3. zwei versetzt stehende Gitter pro Straßenseite, die im Zickzackkurs passiert werden müssen. So werden die Kinder zum Anhalten gezwungen.“ Letztgenannte Variante ist nach Ansicht von Stadtrat Hubert Salzborn die naheliegendste. „Eine Ampel wäre nicht nur sehr teuer, sondern ist wegen der unmittelbaren Nähe zur Ampelkreuzung Olvenstedter Graseweg sicher nicht möglich.“ Der „Zebrastreifen“ würde die Gefahr aus seiner Sicht auch nicht bannen, da die Kinder dann erst recht ohne abzuwarten auf die Fahrbahn laufen würden, setzten sie doch das Anhalten der Autos voraus. Also Absperrung. Für die will sich Salzborn nun in den Amtsstuben einsetzen, wenn nötig im Stadtrat einen entsprechenden Antrag einbringen, versprach er.
Rex Löwe beschäftigt ein weiterer Punkt: „Eine Reihe von Kindern muss durch die Parkanlage nahe der Lerchenwuhne Richtung Nordwest laufen. Der Weg ist unbeleuchtet, was ich vor allem in den Wintermonaten als Problem sehe, wenn es dort morgens stockfinster ist.“
Würden die Kinder eine andere Strecke wählen, was theoretisch möglich wäre, würde ihr Schulweg allerdings zwei Kilometer überschreiten, was ebenso unzulässig sei, erklärte Löwe. „Auch hier müssen wir bei der Stadtverwaltung nachhaken“, sagte Eva Wybrands.
Der Schulelternrat startet derweil am Wochenende wie angekündigt eine selbst initiierte Renovierungsaktion im Schulhaus Kritzmannstraße mit freiwilligen Helfern aus dem Stadtteil. Die Eltern hatten durch ihre Kritik am geplanten Umzug der Schule und am Zustand des künftigen Schulhauses ihrer Kinder bereits mehrfach für Schlagzeilen in der Volksstimme gesorgt, zugleich aber auch Hilfe bei Instandsetzungsarbeiten angeboten.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 16.06.2006)

25.05.2006
Comeniusschüler: „Wir sind langsamer, aber nicht doof!“
Jugendliche empfinden Schriftzug „Lernbehindertenschule“ als herabsetzend

Schüler und Lehrer der Comeniusschule im Neustädter Feld fordern eine neue Beschilderung so genannter Sonderschulen. Den Hinweis „Sonderschule für Lernbehinderte“ an ihrem Gebäude empfinden die Schüler als herabwürdigend, wie sie in einem Schreiben des Schülerrats an die Mitglieder des Stadtrates deutlich machen. Rückendeckung erhalten sie von Rainer Löhr, Chef der SPD-Stadtratsfraktion, und dem SPD-Landtagsabgeordneten Norbert Bischoff.
„Dieser Schriftzug an der Schule ist stigmatisierend“, sagte Löhr jetzt bei einem Treffen mit Vertretern des Schülerrats und Lehrern in der Comeniusschule, das der Fraktionschef der SPD im Stadtrat gemeinsam mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der SPDLandtagsfraktion, Norbert Bischoff, besuchte.
Der Schülerrat übergab ein Schreiben, mit dem sich die Jugendlichen an alle Fraktionen des Stadtrates wenden. Darin heißt es: „Wir sind Schüler der Comeniusschule Magdeburg. Hier bekommen wir Hilfe beim Lernen. Bei uns geht alles etwas langsamer als an anderen Schulen, trotzdem sind wir nicht doof!!! Und einen Behindertenausweis haben wir auch nicht.“ Peinlich sei den Mädchen und Jungen ein Schild an der Hauswand mit der Aufschrift „Sonderschule für Lernbehinderte“. „Jeder, der vorbeigeht oder uns abholt, denkt: Da sind die Behinderten, die mit der ,Macke‘ im Kopf“, schreiben die Schüler. Ihr Wunsch an die Politiker: „Bitte erlauben Sie, dass das Schild wieder abgenommen wird! Der Name Comeniusschule reicht doch.“
Löhr und Bischoff versprachen, den Vorstoß zu unterstützen. Stadtrat Löhr versicherte, in der nächsten Sitzung des Stadtratsausschusses für Bildung das Thema einzubringen, womöglich auch entsprechende Anträge im Stadtrat für eine stadtweit einheitliche Regelung der Schriftzüge ohne die kritisierten Zusätze zu initiieren. Zudem ermunterte Löhr die Schüler, das Problem über das Jugendforum im Jugendstadtrat zu thematisieren.
Für die Beschilderungsvorgaben sei das Land zuständig, die Stadtverwaltung setze diese um, sagte Bischoff: „Die Frage ist, ob das Land Einspruch einlegt. Bei der nächsten Änderung des Schulgesetzes sollten wir aber diesen Punkt mit aufnehmen.“ Schulleiterin Angela Groß gab den Politikern ein Beispiel mit auf den Weg: „Ich war zu Besuch in einer Förderschule in Erfurt, da ist die Beschilderung längst genau so, wie wir sie uns auch hier wünschen.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 20.05.2006)

23.05.2006
Elternrat trommelt zum Malern in der Grundschule

Der Elternrat der Grundschule „Am Bördegarten“ hat vergangenen Mittwoch erneut über den bevorstehenden Umzug von der Othrichstraße in die Kritzmannstraße beraten (Volksstimme berichtete mehrfach). Wie der Vorsitzende des Rats, Rex Löwe, mitteilte, stand die Arbeitsverteilung zwischen Stadtverwaltung und Elternschaft im Mittelpunkt.
Die Eltern hatten sich bereit erklärt, bei den dringend notwendigen Renovierungsarbeiten an der Kritzmannstraße mit anzupacken. „Wir verständigten uns jetzt u.a. auf zwei Termine zum Renovieren der Klassenräume. Der erste ist Sonnabend, der 17. Juni, und der zweite, ebenfalls ein Sonnabend, der 24. Juni. Dazu laden wir alle Eltern per Zettel ein, den die Kinder mit nach Hause bekommen“, sagte Rex Löwe. Die Zeit der Einsätze wird jeweils 8 bis ca. 15 Uhr sein. Um 10 Uhr wird es jeweils ein kostenloses Frühstück (u.a. Brötchen, Kaffee) geben. Löwe: „Die Eltern können sich nun in die Listen eintragen, damit wir die Vorbereitungen treffen können.“
Bereits am 10. Juni werde es voraussichtlich einen Einsatz geben, der aber schon mit einigen Eltern abgedeckt sei. Für die zwei anderen Termine würden aber dringend Helfer gesucht. Per E-Mail (rexloewe@tonline.de) können sich Helfer anmelden.
In der Vorwoche war Rex Löwe übrigens bei Magdeburgs Kultur- und Schulbeigeordneten Rüdiger Koch eingeladen. „In diesem Gespräch ging es u.a. um die Erörterung unserer Aktion. Als Dankeschön für unsere aktive Teilnahme bzw. Mithilfe der Eltern beim Renovieren des Schulgebäudes bekam ich die Zusage von Herrn Dr. Koch zur Erweiterung des Bücherbestandes für unsere Schulbibliothek“, sagte der Elternratsvorsitzende.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 20.05.2006)

16.05.2006
Renovierung des Schulhauses Kritzmannstraße
„Endlich passiert etwas“, freute sich Rex Löwe, Chef des Elternrats der Grundschule „Am Bördegarten“ am Freitag nach einer Baubegehung im Schulhaus Kritzmannstraße. Wie berichtet soll die Bördegartenschule zum nächsten Schuljahr in die Kritzmannstraße ziehen. Der Elternrat hatte tatkräftige Hilfe beim Herrichten des seit Jahren leer stehenden Gebäudes angeboten, in der Volksstimme kürzlich aber das Kommunale Gebäudemanagement (KGM) wegen des schleppenden Fortgangs der zuvor notwendigen Instandsetzungsarbeiten kritisiert. „Einige Decken in den Klassenräumen sowie auch im Speiseraum die Wände wurden inzwischen gemalert. Auch mit der Instandsetzung bzw. Modernisierung der Deckenbeleuchtung und Elektroanlage wurde begonnen“, berichtete Rex Löwe.
„Noch vorhandene alte Tafeln wurden demontiert. In den Eingangsbereichen wurde begonnen, die defekten Holzeinbauten zu entfernen. Auch im Sanitärbereich wurde mit der weiteren Entkernung begonnen“, sagte Rex Löwe weiter. Nur das zugesagte Streichen der Hausflure sei vom KGM mit der Begründung „abgeschmettert“ worden, man wolle sich zunächst „auf das Wesentliche konzentrieren“.
„Nachdem wir uns vor 14 Tagen über die Raumaufteilung in Bezug auf die Übernahme von Arbeiten durch Eltern verständigt hatten, wurde mir vom KGM nun der Grundrissplan übergeben, auf dem die Räume gekennzeichnet wurden, deren Renovierung wir als Eltern übernehmen können. Voraussichtlich ab Anfang Juni, wenn die Arbeiten an der Elektrik abgeschlossen sein sollen, können wir Eltern zur Tat schreiten und an zwei bis drei Wochenenden die Arbeiten ausführen. Zu diesen Terminen werde ich aber noch einmal gesondert aufrufen“, kündigte Rex Löwe an. Am morgigen Mittwoch will der Schulelternrat mit dem Schulleiter tagen und erste Absprachen zu den Einsätzen der Eltern treffen.Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 16.05.2006)

09.05.2006
Eltern stehen für Hilfe bei Schulrenovierung bereit
Elternrat Rex Löwe: „Stadt muss Schwung ins Geschehen bringen“

Eltern von Kindern der Grundschule „Am Bördegarten“ (Othrichstraße) setzen sich dafür ein, dass das bisher leere Schulhaus an der Kritzmannstraße, in dem die Kinder per Amtsbeschluss ab dem nächsten Schuljahr lernen sollen, auf Vordermann gebracht wird. Elternrats-Chef Rex Löwe, der bereits durch seine Kritik an der Informationspolitik des Schulamtes in Verbindung mit den Umzugsplänen für Schlagzeilen gesorgt hatte, sieht aber nun die Zeit davonlaufen.
Die Eltern hatten nach einer Besichtigung des Schulhauses an der Kritzmannstraße angeboten, auch selbst tatkräftig zur Verschönerung der Räume beizutragen (Volksstimme berichtete). Elternratschef Löwe hatte Mängel wie Schimmel, Schäden an Fußbodenbelägen, fehlende Tafeln in den Klassenräumen und nicht mehr nutzbare Toiletten im Erdgeschuss angeführt.
Die CDU-Politikerin Eva Wybrands warb daraufhin Sponsoren, um die Toiletten wieder herrichten zu lassen.
Bei einem erneuten Vor-Ort-Termin mit einem Vertreter des Kommunalen Gebäudemanagements, dem Leiter der Grundschule und Stadtteilbewohnerin Ines Akdas gingen die Teilnehmer laut Löwe „nach meinem eingereichten Maßnahmekatalog Raum für Raum durch und legten die Arbeiten fest, die eventuell durch Eltern oder Helfer des Neustädter Feldes durch die Stadtverwaltung ausgeführt werden können“. Dabei stellte sich heraus, so berichtet Löwe weiter, „dass jetzt erst, über einen Monat seit der letzten Begehung, die Sache anscheinend ins Rollen kommt. Zumindest werden nun Angebote der Firmen eingeholt und dann die entsprechenden Aufträge verteilt. Wohlbemerkt, wir haben nun leider nur noch ca. zwei Monate Zeit.“
Bisher sei lediglich die Toilette, die CDU-Politikerin Eva Wybrands mit Sponsoren herrichten lassen will, entkernt worden und im Schuleingangsbereich seien die Schmutzgitter saniert worden. „Mehr nicht“, sagt Löwe. „Darum habe ich, um direkt am ,Ball‘ zu bleiben, einen neuen Termin mit Herrn Wilke vom Kommunalen Gebäudemanagement für den 12. Mai vereinbart.“
Dabei will sich Löwe „über den hoffentlich schon zu sehenden Fortgang der Arbeiten informieren. Ebenfalls will ich dann die Termine festlegen für Eltern und Helfer. Löwes Erwartung: Hoffentlich kommt bald Schwung in das Geschehen – die Zeit drängt.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 09.05.2006)

28
.03.2006
Politikerin gewinnt Sponsoren

Für Renovierung des Schulhauses an der Kritzmannstraße geht Eva Wybrands (CDU) sammeln

Nach Auffassung von Gunter Schindehütte (CDU), Vorsitzender des Bildungsausschusses im Stadtrat, kann der schlechte Zustand des derzeit leer stehenden Schulhauses an der Kritzmannstraße verbessert werden – mithilfe von Sponsoren, um die sich Landtagsabgeordnete Eva Wybrands bemühte, und durch ehrenamtlichen Einsatz. Wie berichtet, soll das Haus ab Sommer Domizil der Grundschule „Am Bördegarten“ und der Internationalen Grundschule sein.
Nachdem Elternvertreter bei einem Schulrundgang signalisiert hatten, ihren Beitrag zur Verschönerung des Schulgebäudes zu leisten, sagten die Vertreter des Kommunalen Gebäudemanagements (KGM) zu, das Material wie Farben und Pinsel bereitzustellen (Volksstimme berichtete).
Die Bitte nach der Bereitstellung von Fliesen für eine Renovierung der völlig desolaten Jungentoilette im Erdgeschoss lehnte das Gebäudemanagement mit dem Hinweis auf fehlende Finanzen ab.
„Diese Toilette muss aber funktionstüchtig sein und kann nicht geschlossen werden“, sagte die Landtagsabgeordnete Eva Wybrands (CDU) nach der Besichtigung. Aus diesem Grund ist sie sammeln gegangen und konntedank der Spenden den Elternvertretern anbieten, die Toilette herzurichten. „Da das KGM sich auf meine Nachfrage bereit erklärt hat, neue Pissoirs zur Verfügung zu stellen, könnte hier in gemeinsamer Aktion eine kinderfreundliche Toilette entstehen“, sagte Eva Wybrands.
Wie Gunter Schindehütte, Vorsitzender des Bildungsausschusses im Stadtrat, informierte, gab es vergangene Woche ein Treffen in der Schule, um die Einzelheiten der anstehenden Arbeiten abzusprechen. „Diese werden vorab mit den städtischen Ämtern und auch den betroffenen Eltern abgestimmt“, sagte Schindehütte. Hier zeige sich, wie durch ehrenamtliches Engagement bestehende Defizite beseitigt werden könnten.

Schimmel und Parkettschäden, Tafeln – Fehlanzeige
Rex Löwe, Schulelternratschef der Grundschule „Am Bördegarten“ (ist gegen den Umzug von der Othrichstraße in die Kritzmannstraße) äußerte sich nach einer Besichtigung wie folgt:
„Es wurde festgestellt, dass in den Toiletten im Erdgeschoss die Decke schimmelt und der Fußboden (gekachelt) nicht mehr als solcher wahrnehmbar ist. Auch sind die Fenster dort teilweise zugenagelt. In fast allen Klassenräumen fehlen Tafeln. Die Decken und auch teilweise die Wände müssen instand gesetzt und gemalert werden, Linoleum ist abgetreten. Auch das Parkett ist teilweise offen bzw. mit größeren Spalten versehen. Vor ca. drei bis vier Jahren gab es einen Wasserschaden der über mehrere Etagen ging, bis hin zum Speiseraum. Dort wurden neue Decken eingezogen. (Wer weiß, was sich darunter verbirgt?)
An dem darunter liegenden Parkett sind deutlich die Schäden zu erkennen, die nicht behoben wurden. In den anderen Etagen sind sehr viele Türen ohne Schloss und Klinke. Teilweise hängen die Beleuchtungskörper nur noch lose an der Decke, teilweise ohne Schutzgitter. Schimmelbildung auch in einem Raum neben der Toilette im 1. Obergeschoss und auch dort in der Toilette Schimmel an der Decke. Zudem fehlen hier komplett die Toilettenabtrennungen.
Wenn ich sehe, was nun doch noch alles gemacht werden muss, fragen wir uns als Eltern, warum das Geld dann nicht doch in unser jetziges Gebäude an der Othrichstraße gesteckt wird, zumal laut Schulverwaltungsamt der Umzug ebenfalls ca. 6000 bis 8000 Euro kosten wird. Denn außer, dass neue Fenster und Türen eingebaut wurden, ist der bauliche Zustand der gleiche.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 28.03.2006)

18.03.2006
Vor-Ort-Termin in der Kritzmannstraße - Kompromiss im Schulstreit gefunden

Wie die Volksstimme informierte, gab es am Donnerstag einen vom Schulverwaltungsamt anberaumten Vor-Ort-Termin im Schulhaus an der Kritzmannstraße. Dorthin soll nach Willen des Amtes die Grundschule „Am Bördegarten“ im Sommer umziehen.
Mit dabei waren neben Elternvertretern der beiden betroffenen Schulen Schulverwaltungsamtsleiter Jens Krüger, die Schulleiterin der Trilingualen Schule, der Schulleiter der Grundschule „Am Bördegarten“, Vertreter des Kommunales Gebäudemanagement (KGM), Mitarbeiter des Jugendamtes und Stadträte wie Günther Schindehütte (CDU) oder Thorsten Giefers (Grüne).
Bei der Begehung wurden alle Räumlichkeiten besichtigt, die von den Eltern zuweilen kritisch kommentiert wurden. Besonders in Augenschein wurden die WC-Anlagen genommen. Diese befi nden sich teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Nach Aussagen des KGM sollen diese durch Austausch von verschlissenen Gegenständen mit neueren aus zuvor geschlossenen Schulen, ergänzt werden. Jens Krüger indes machte deutlich, dass im gesamten Jahr für alle etwa 80 Schulen in der Stadt lediglich 680 000 Euro zur Verfügung ständen und „keine Wunder zu erwarten“ seien. Er bat die Eltern beider Schulen um Mitarbeit bei der Herrichtung der Schulen. Die Verwaltung würde gern Farbe und Pinsel stellen. Die Eltern und Schulleiter vereinbarten einen neuerlichen Termin, an dem dann Punkt für Punkt besprochen werden soll, was in welchem Raum von wem zu tun sein wird. Dieser Termin wird am Freitag, 24. März, um 14 Uhr, stattfinden.
Bildungsausschussmitglied Thorsten Giefers dankte den Eltern für die konstruktive Gesprächs- und Einsatzbereitschaft. Er wies darauf hin, dass die Eltern und die Verwaltung sich an den Bildungsausschuss wenden sollten, wenn die Mittel zur Herrichtung der Schule wider Erwarten nicht ausreichen sollten: „Dann müssen wir im Ausschuss gemeinsam Geld eintreiben. Insbesondere die WC-Anlagen können so nicht bleiben.“
(Quelle: Volksstimme vom 18.03.2006)

16.03.2006
Eltern erneut enttäuscht von der Informationspolitik des Schulamts
Im Streit um den künftigen Standort der Grundschule „Am Bördegarten“ hat das Schulverwaltungsamt für den heutigen Donnerstag einen Vor-Ort-Termin angesetzt. Während die Stadtratsfraktionen bereits Ende vergangener Woche vom Amt eine schriftliche Einladung erhielten, erfuhr der Beschwerde führende Schulelternrat mit dem Vorsitzenden Rex Löwe erst auf seine telefonische Nachfrage hin am Dienstag von dem Termin.
„Warum erfahren wir alles durchs Hintertürchen? Wir fragen nach und erhalten keine klaren Auskünfte. Immer wieder werden wir hinters Licht geführt.“ So zitierte die Volksstimme den Elternratschef am 1. März im Bericht über die Schuldebatte der AG Gemeinwesen Neustädter Feld.
Um im Streit um den künftigen Standort der Grundschule „Am Bördegarten“ die Wogen zu glätten, hatten sich auf Vorschlag von Stadtrat Thorsten Giefers (Grüne) in jener Sitzung schließlich die anwesenden Eltern mit Jens Krüger, dem Leiter des Schulverwaltungsamtes, geeinigt auf eine Besichtigung des Schulhauses an der Kritzmannstraße (vom Amt vorgeschlagener künftiger Standort). So könnten sich die Eltern selbst einen Eindruck von den besseren Lernbedingungen dort machen.
Der Termin wurde im Nachgang vom Amt festgelegt. Doch der Elternrat der Grundschule erfuhr – mit den Worten des Vorsitzenden Löwe – „alles durchs Hintertürchen“. Der Schulleiter, der nach Aussage von Amtsleiter Krüger Sprachrohr des Amtes gegenüber der Elternschaft sei, habe bis Dienstagabend selbst keine Information gehabt, sagte Löwe. Der Elternratschef gestern enttäuscht gegenüber der Volksstimme: „Da sieht man, wie wichtig dem Amt die ganze Sache ist.“
Während die Stadtratsfraktionen Ende vergangener Woche vom Schulverwaltungsamt schriftlich eingeladen wurden, wurde nach Aussage von Rex Löwe der Schulelternrat erst auf seine telefonische Anfrage beim Schulamt am Dienstag in Kenntnis gesetzt über den Vor-Ort-Termin am heutigen Donnerstag um 17 Uhr. Rex Löwe: „Wir haben für Mittwoch kurzfristig den Schulelternrat zur Sitzung einberufen, um uns auf diesen Termin vorzubereiten.“
Das derzeit genutzte Schulhaus an der Othrichstraße, das noch 2003 bei der Fusion der zuvor zwei Grundschulen im Neustädter Feld vom Amt den Vorzug vor der Kritzmannstraße erhalten hatte, sei in einem schlechteren Zustand und künftig teurer im Unterhalt. So die amtliche Begründung für die aktuellen Umzugspläne, die im Sommer 2006 umgesetzt werden sollen.
Auf Kritik bei den Eltern war insbesondere gestoßen, dass neben dem erneuten Umzug auch bis voraussichtlich Ende 2007 eine gemeinsame Nutzung des Schulhauses an der Kritzmannstraße mit der Dreisprachigen Internationalen Grundschule der Stiftung Evangelische Jugendhilfe vorgesehen ist. Rex Löwe: „Warum wartet man nicht wenigstens die Zeit ab, bis die Internationale Schule ihr eigenes Gebäude bezogen hat?“
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 16.03.2006)

01.03.2006
Schuldebatte statt Schunkelparade am Abend des Rosenmontags im Nachbarschaftszentrum Neustädter Feld. Die AG Gemeinwesen tagt. Es geht um die Zukunft der einzig verbliebenen Grundschule im Stadtteil, die im Sommer umziehen soll. Eltern fühlen sich ausgebremst und hintergangen.
Jens Krüger, Chef des städtischen Schulverwaltungsamtes, hat es sich wie auf einem Liegestuhl bequem gemacht, die Arme vor der Brust verschränkt, den linken Fuß mit dem knöchelhohen, schwarzen Schuh aufs rechte Knie gelegt.
Schräg gegenüber sitzt Rex Löwe, Elternratsvorsitzender der Grundschule „Am Bördegarten“, aufrecht, die Arme geöffnet. „Warum erfahren wir alles durchs Hintertürchen? Wir fragen nach und erhalten keine klaren Auskünfte. Immer wieder werden wir hinters Licht geführt“, sagt Löwe.
Er und die anderen Eltern sind gegen den von Krügers Amt für Sommer 2006 geplanten Umzug der Grundschule „Am Bördegarten“ von der Othrichstraße in ein derzeit leeres Schulhaus an der Kritzmannstraße. Dort sollen ihre Kinder zunächst bis Ende 2007 unter einem Dach mit der Dreisprachigen Internationalen Grundschule lernen (Volksstimme berichtete). Einen offenen Protestbrief unterzeichneten 300 Magdeburger.
„Es ergibt sich die Frage, warum wartet man mit dem Umzug nicht zwei Jahre, bis die Internationale Schule ihr eigenes Gebäude in der Peter-Paul-Straße bezogen hat? Und warum überhaupt wird nicht der Standort Othrichstraße beibehalten – hier könnte die Internationale Schule auch mit einziehen? Schließlich hat die Stadt erst in Sporthalle und Sportplatz investiert“, sagt Elternrat Löwe.
Krüger sitzt weiterhin wie im Liegestuhl, die Arme verschränkt, den linken Fuß auf dem rechten Knie. „Es gibt Regularien, die durch das Schulgesetz vorgegeben sind“, referiert der Amtsleiter. Demnach hätten Infos aus dem Amt zum Schulleiter zu fließen, über ihn zum Elternrat. An anderer Stelle beteuert Krüger: „Wir hatten sowieso vor, Sie zu informieren.“ Später erklärt er, der Schulleiter habe von den Plänen seit Ende 2005 gewusst, er hätte die Info weiterleiten sollen.
„Herr Krüger, es gibt ein Spiel, das heißt ,Schwarzer Peter‘“, wirft Stadtteilmanagerin Manuela Hasenfuß ein. „Sie wussten durch Schriftwechsel, dass es eine engagierte Elternschaft an der Schule gibt“, sagt sie. Warum also hat der Amtsleiter die Eltern nicht eingebunden?
Diskutiert werden könne ja darüber, „aber man muss erst einmal einen Rahmen haben, und den haben wir erst jetzt“, sagt Krüger. Die von den Eltern eingeforderte Debatte in der AG Gemeinwesen sei vor der Information des Schulelternrats nicht vorgesehen. Das kritisiert Löwe: „Es ist eine Entscheidung, die den ganzen Stadtteil betrifft. Wozu gibt es denn die AG Gemeinwesen?“
Diskussion hin, Diskussion her – Krügers Worte („Meiner Meinung nach gibt es keine andere Entscheidung, denn die führen zu höheren Kosten.“) lassen den Schluss zu, dass der Vorschlag jetzt, wo er endlich auf dem Tisch liegt, auch als beschlossen betrachtet werden kann.
Eine Vertreterin vom Hort der Grundschule (in Trägerschaft der AWO) ringt mit Handzeichen seit Minuten um Rederecht. Die AWO wisse bis heute offiziell nichts von den Umzugsplänen, sagt sie, als sie endlich zu Wort kommt. Der Hortträger werde rechtzeitig informiert, entgegnet Krüger. „Im Juli oder wann?“, rufen Eltern empört.
Rex Löwe erinnert den Amtsleiter an einen 2003 geführten Schriftwechsel. Er habe nach der Zukunft der Grundschule am Standort Othrichstraße gefragt, daraufhin die „Zusicherung bis 2008“ erhalten. Der Umzugsbeschluss sei später gefallen, antwortet Krüger. Das Schulhaus Kritzmannstraße ließe sich kostengünstiger betreiben – zum Sparen sei sein Amt per Ratsbeschluss gezwungen, argumentiert der Amtschef und zeigt auf Heinz Ulrich, Chef des Kommunalen Gebäudemanagements, der am Rand sitzt. „Wir haben in der Kritzmannstraße einen Investitionsvorlauf von 500 000 Euro, so sind sämtliche Fenster bereits erneuert. Wir haben dort ein besser saniertes Haus und geringere Bewirtschaftungskosten“, erläutert Ulrich. Die Außenanlagen in der Kritzmannstraße seien vor drei Jahren umfasend erneuert worden, hält Ulrich den Eltern entgegen, die die Freifl ächen mit Schulgarten an der Othrichstraße mit direktem Anschluss an den Florapark als Vorteil sehen.
Offen bleibt an diesem Abend die Frage: Warum gab das Schulverwaltungsamt – wenn doch alles für die Kritzmannstraße spricht – noch im Jahre 2003 der Othrichstraße den Vorzug? Für Kopfschütteln sorgte damals bei vielen, dass die Grundschule „Am Neustädter Feld“ in der Kritzmannstraße geschlossen wurde, „obwohl wir dort mit den Kindern fast bis zuletzt auf einer Baustelle saßen, weil noch alle Fenster erneuert wurden“, wie eine Hortmitarbeiterin sagt.
Trotzdem: Die Schulen „Am Neustädter Feld“ und „Am Bördegarten“ wurden am Standort Othrichstraße fusioniert. „Ein sinnloses Hin und Her“, sagt eine Versammlungsbesucherin.
Auf Vorschlag von Stadtrat Thorsten Giefers (Grüne) soll demnächst ein Ortstermin mit Schulamt, Gebäudemanagement, Stadträten und Eltern in der Kritzmannstraße angesetzt werden, „damit sich alle einen Eindruck vom Haus machen können“ (Mängel z.B. an Sanitäranlagen sind kein Geheimnis und sollen nach Forderung des Elternrats vor Einzug behoben werden). „Da wollen wir auch mit“, flüstern sich Muttis in den hinteren Reihen zu.
Jens Krüger sitzt wie im Liegestuhl, die Arme vor der Brust verschränkt, den linken Fuß auf dem rechten Knie. Nach seiner Auffassung sollen nur ausgesuchte Eltern mitkommen dürfen. „Sonst werden es zu viele.“ Beim Rausgehen sagt eine Mutti zur anderen „hat nichts gebracht“. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 01.03.2006)
 


 

04.05.2006
Krippe „Feldmäuse“ und Kindertagesstätte „Kuschelbären“ feiern 25. Jubiläum

Bei der Frage nach ihrem Geburtstagswunsch brauchen Barbara Hausmann und Gudrun Hofmann nicht lange zu überlegen. „Die Sanierung unseres Hauses und eine Neugestaltung des Gartens“, sagen die Leiterinnen der AWOKindereinrichtungen an der Georg-Singer-Straße prompt. Doch gestern waren sie in Feierlaune – zum 25. Eröffnungsjubiläum hatten sie mit ihren Mitarbeiterinnen ein großes Familienfest organisiert.
Am 2. August 1981 wurde die Eröffnung der kombinierten Kindereinrichtung an der Georg-Singer-Straße gefeiert. „Damals war das zweiteilige Gebäude für 300 Kinder ausgelegt“, sagt Barbara Hausmann, Chefi n der heutigen Krippe „Feldmäuse“. „Heute betreuen wir in der Krippe 60 Mädchen und Jungen, in der Kindertagesstätte sind es rund 100.“
Für die wünschen sich die Leiterinnen der zwei Kindereinrichtungen einen neu gestalteten Hof. „Damit sich unsere Kinder vielfältiger bewegen können“, sagt Barbara Hausmann. „Da kann ich nur zustimmen – Sie sehen es ja selbst“, fügt ihre Kollegin an und zeigt auf die grauen Betonplatten, die neben dem Spielplatz verlegt wurden. Außerdem hoffen die beiden Leiterinnen auf eine Sanierung des Gebäudes. Barbara Hausmann: „Daran wurde doch seit 25 Jahren nichts gemacht.“
Immerhin: In Kürze soll die schrittweise Modernisierung gestartet werden. Ein zweiter Fluchtweg muss geschaffen werden, danach sollen sich Handwerker die Fenster vornehmen. Gestern standen solche Vorhaben aber nicht im Mittelpunkt. Mit Kindern, Eltern und vielen Besuchern aus dem Wohngebiet wurde das große Jubiläumsfest gefeiert. Clown Andi verteilte fleißig Luftballons, die Line-Dancer aus dem AWO-Hort Kannenstieg traten auf, ebenso die Mädchen der Internationalen Schule „Pierre Trudeau“ mit ihrem Hexentanz. Die Zooschule führte Echsen aus, die Polizei war mit Einsatzwagen und Motorrad zum „Probesitzen“ vorgefahren. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 04.05.2006)
 


Kuschelbären“ sagen „Dankeschön!“

„Dankeschön“, sagen mit diesem Bild die Mädchen und Jungen des Kindergartens „Kuschelbären“ im Neustädter Feld, der am 3. Mai seinen 25. Geburtstag feierte (Volksstimme berichtete). Der Dank der Kinder und ihrer Erzieherinnen gilt „den zahlreichen Sponsoren für ihre großzügige finanzielle und materielle Unterstützung. Sie haben zum Gelingen unseres Jubiläumsfestes beigetragen, so dass diese Geburtstagsfeier zum Höhepunkt einer tollen Woche mit Sportfest, Fahrt mit der Bördebahn, einer Vorführung von Polizei und Feuerwehr wurde“, heißt es in einer E-Mail des Kindergartens an die Stadtteilredaktion. Das Elternkuratorium hatte für das leibliche Wohl der Festgäste gesorgt.